Beiträge von TVM

    "Hallo wir sind die EHF und wir machen was wir wollen"


    Aber gut, von 2 festen CL Plätzen ist die Bundesliga zu einem festen CL gekommen wenn ich richtig gelesen habe - das hat wohl niemand kommen sehen.

    "Jede dieser Top-10-Verbände hat das Recht, bis zu zwei zusätzliche Upgrades von der EHF European League zur EHF Champions League zu beantragen. Aus den eingegangenen Upgrade-Anfragen werden maximal acht Teams zugelassen."

    Das ist echt krass. Wer bekommt ein Upgrade? Wer der EHF den besten Schampus zustellt oder wie? Wie sollen die Vereine planen, ohne ein echtes Qualikriterium zu haben in der Vorsaison? Ist echt mal ein Negativhammer das Ganze.=O

    Freundschaft!

    Skispringen ist ja nun mal mit Abstand der Sport, für den der Zuschauer am weitesten von der eigenen Alltagsvorstellung weg ist. Und daher sehr faszinierend. Skispringen ist eine von ganz wenigen, vielleicht die einzige Sportart, die nur als Leistungssport betrieben wird. Wenn Skispringer mit der Leistungssportkarriere aufhören, hören sie mit dem Sport ganz auf.

    Bin ich ganz bei dir. Zu 100% .Aber...

    Nur zum Zuschauen finde ich es total langweilig, da hüpft einer 3 sek den Hügel runter, man muss raten ob das jetzt wirklich weit war und wer hinter der Maske steckt erkennt man auch nicht wirklich. Ist irgendwo wie Schwimmen. Schwimmt ne Deutsche mit Goldhoffnung bei Olympia mit, schau ich mir das an. Wegen der Spannung. Aber was sieht man wirklich? Wie sich 8 Badekappen auf Bahnen bewegen und eine Badekappe irgendwann als erste anschlägt. Toll:D

    Die Realität ist: Das Spiel hat sich im Laufer der Zeit schon immer geändert und wird sich auch weiterhin ändern. Und die heute üblichen Sonderspielformen sorgen dafür, dass es halt nicht nur ein Handball-Spiel gibt, sondern viele ähnliche mit jeweils eigenen Varianten im Regelwerk/Durchführungsbestimmungen. Nicht alles muss man gut finden, aber akzeptieren. Das Rad wird nicht zurückgedreht werden. Auch im "Rennball" wird sich die Spielkultur weiterentwickeln, da habe ich keine Bange.

    Als ich vor 30 Jahren in der E-Jugend meine Teams nach Idee von Klaus Feldmann konsequent über die gesamte Spielzeit Manndeckung spielen ließ, was eine starke Rückendeckung durch den Jugendleiter erforderte, hieß es noch auf der Tribüne "Du machst den Handball kaputt!". Wurde dann für längere Zeit die Begrüßungsformel für mich. Habe ich ausgehalten und mich später über viele Spielerinnen und Spieler und deren Eltern gefreut, die diesen Weg mitgegangen sind. Nicht wenige sind nur deshalb dabei geblieben, weil sie von Anfang an eine Rolle spielen konnten und nicht nur das vorher gepflegte Beiwerk für die Talente waren.

    Ideologien sind selten was gutes:rolleyes:

    Ich kenne Dein ausschweifenden Argumentation "contra Rennball". Durch die Wiederholung wird es nicht anders sondern wirkt wie Geifer. Ich sehe keinen negativen Einfluss auf das Spiel. Schon E-Jugendliche in den oberen Leistungsklassen rennen gern und ja, das Geklammer und bewusste Festmachen nervt auch mich. Hier sind gut geschulte Schiedsrichter gefragt. Ich bin bei uns im Verein beispielsweise dagegen, dass ein "Sportfreund" die oberen E-Jugenden pfeift.

    E-Jugendliche in der oberen Klasse haben u.U. schon 3 Jahre Handballerfahrung seit den Minis.

    Ich sehe auch nicht, dass Kinder durch diese Regel abwandern. Die Schnelligkeit führt auch auf den Rängen zu recht lautstarken Emotionen. Ich hatte gerade am WE wieder ein sehr knappes E-Jugendspiel über 40 Minuten, wo alles drin war. Haufen technische Fehler, Schrittfehler, Pfostenwürfe, aber auch ein paar Schöne Pässe und Paraden

    Kann mich nicht erinnern, dass das vor 15 Jahren auch schon so war.

    Liegt vielleicht an deinem Alter, die Erinnerungslücken...

    das mit dem Balkan kannst du für die Frauen in die Tonne kloppen, ist vielleicht in Ungarn so, aber das ist nicht Balkan. Im Balkan gehn die Lichter genauso aus wie bei uns, wahrscheinlich sogar noch eher.

    Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
    Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
    Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
    Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
    Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
    Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen.

    Er gibt der Mannschaft eher Phlegma statt Lockerheit, er ist nicht der Typ dazu. Aber vielleicht täuschen wir uns. Vielleicht.

    Danke!

    Übrigens, um das Thema mal abzurunden , dass man bei aller Freude über unsere Mannschaft, Siege etc auch mal andere Sachen ansprechen darf und auch muss.

    Wenn man das tut, ist man nicht gleich ein Hater, Frauenfeind, Nichtsgönner oder sonst was...

    Dinah Eckerle :

    "Ich finde, die deutschen Frauen machen einen super Job, das will ich ihnen gar nicht absprechen. Aber ich bin schockiert von dem, was viele andere Teams bisher so auf die Platte bringen, wie das Niveau bei früheren Topmannschaften gesunken ist",

    Von den Leistungen von Eckerle war ich bei ihren Turnieren auch immer schockiert...