Beiträge von Spielmacher79

    Hanning hat die Gelegenheit genutzt mittelfristig eine Stelle einzusparen. Die Aufgaben von Kretzsche und Siewert soll dann also Krickau übernehmen, "Magdeburger Modell", der Trainer ist gleichzeitig Kaderplaner. Nur ist Drux mit einem K&P Praktikum kein Schmedt und vor allem Novize. Hanning pokert gewaltig hoch, mit unbekanntem Ertrag.

    Trotzdem bleibe ich dabei, Kretzsche wird in der Betrachtung vieler, extrem überhöht, in dem, was er einem Team operativ beiträgt.

    Reife Leistung des SCM. Auch ohne Füchse-Theater hätten es diese schwer gehabt, einen SCM in dieser Verfassung zu bezwingen.

    Die Frustration von Gidsel war auch allenthalben wahrnehmbar. Einerseits bekommt er zumeist fair Kontakt, andererseits kam er kaum zu einfachen Situationen im Umschaltspiel. Die 2 min wegen vermeintlichen Kopftreffers waren keine. Im Gesamtpaket hat wohl das Karma zurückgeschlagen bei jemand der häufig versucht Kontakte zu verkaufen die keine sind und 2 min fordert. Ein echter Superstar hat solche Allüren nicht nötig.

    Bei Berlin scheint Ludwig Milo so langsam dem Rang abzulaufen. Darj war auch einer ziemlicher Ausfall und Herburger anscheinend keine Option.

    Beim SCM sieht man, was passiert, wenn alles zusammenläuft, Verantwortung geteilt werden kann und ein Neuzugang wie Jónsson wirkt wie ein noch fehlendes Puzzlestück.

    Interessant wird sein, wie lange der SCM seine Form hält, wenn es wieder international wird und wie viel Zeit Krickau tatsächlich bekommt, um anzukommen.

    P.S. Fehlt nur noch, dass er bei lauter Kaugummi kauen noch Blasen wirft.

    Völlig unverständlicher Schritt aus meiner Sicht. Kretzsche und Siewert waren in meinen (THW-lastigen) Augen die Gestalter des Erfolgs, nichtc Hanning.

    Sehe ich anders. Den Rahmen, in dem sich Kretzsche und Siewert bewegen konnten, hat Bob geschaffen, inklusive Potsdam als Farm Team. Siewert ist ein guter talentierter Trainer, der früh von Bob gefördert wurde. Seine Demission verstehe ich daher nicht. Kretzsche wird m.E. im Positiven immer viel zu viel zugedichtet, was seine tatsächliche Leistung nicht schmälern soll. Nur ist diese am Gesamtkuchen deutlich kleiner als die von Bob.

    Verstehe einer den Bob, erst setzt er sich maßgeblich für Siewert ein und nun schickt er ihn trotzt des größten Erfolgs der Vereinsgeschichte nach dem 2. Spieltag der neuen Saison in die Wüste.

    Die Füchse sind doch eigentlich nicht Leverkusen und Siewert nicht Ten Hag.

    Ich weiß nicht, ob es schon jemand gepostet hat. Die Magdeburger Handball-Legende Harry Jahns ist verstorben. Jeder, der in Magdeburg mal irgendwas mit Handball zu tun hatte, traf in irgendeiner Form auch auf Harry, sei es als Fan, Gegenspieler, Trainer oder in seinem Sportgeschäft.

    Möge er in Frieden ruhen.

    Mir fehlt gerade noch etwas die bildliche Fantasie, wo der Nullschritt aus dem eigenen Prellen heraus eingesetzt wird. Trotzdem wird dadurch aber das zweimal nicht aufgehoben. Also in den wenigsten Fällen erreicht man dadurch eine regelgerechte Verlängerung seiner Schrittanzahl auf 6.

    Freundschaft!

    Manche Spieler haben ihre andere Hand trainiert, weil sie eine Verletzung dazu gezwungen hat. Das war bei Christian Prokop so, der damit ein lädiertes Knie entlasten wollte. Bei z.B. Schmidt, Struck, Hauck weiß ich nicht, wie dies zu Stande kam. In der DDR war es durchaus üblich, dass Fußballer bewusst mit beiden Füßen ausgebildet wurden. Im Handball wäre mir das nicht bekannt und ich vermute mal, dass Hand und Fuß noch einmal ein großer Unterschied sind.

    Krivokapic hat die linke Hand trainiert, als er am rechten Arm verletzt war. Er hatte damit ursprünglich einen Bombenwurf. Später dann konnte er beide Hände einsetzen. Im WM-Finale 1982 hat er ein Tor mit links und ein Tor mit rechts gemacht.

    Der Japaner Kosuke Yasuhira, der letzte Saison angeblich beim SCM im Gespräch war, spielt auch sehr stark mit beiden Händen. Manchmal muss man gar nicht unbedingt mit beiden Händen hart werfen können. Wenn es man es gut kann, kann es auch ein großer Vorteil sein, mit beiden Händen gut fangen und passen zu können. Das kann das Spiel schneller machen.

    Mit links und rechts gleichermaßen passen und prellen zu können, ist Teil der handballerischen Ausbildung. Ich lege da als Trainer wert darauf. Zum Werfen ist eigentlich schon alles gesagt. Sobald Bewegungsabläufe komplexer werden, ist dies kein wirkliches Trainingsziel, das sich mal so eben erreichen ließe und tatsächlich Mehrgewinn böte. Ein KM sollte im Idealfall mit beiden Händen abschließen können.

    P.S. Beim Basketball, wo es beim Wurf weniger auf Wucht ankommt, wird unmittelbar am Korb (sagen wir mal erweiterte Nahwurfzone) mit links und rechts abgeschlossen.

    Wir setzen Rheiner und Lelle1605 an. Das ist unser Top-Gespann, zumindest in der Analyse. Mit Blue Screens kennen sie sich auch aus, falls es mal wieder zum Totalabsturz kommt.

    *Ironie Off*

    Was mir bei solchen Diskussionen immer sauer aufstößt, ist die seltsame Diskussion über die "Härte" von Kopftreffern bzw. Treffern allgemein. Das hat jetzt weniger was mit dieser Szene zu tun, aber ist auch hierzu was gefallen. In Zeitlupen sehen die Dinge, wenn es keine eindeutige und ruckartige Trefferreaktion des gefoulten gibt, immer viel lascher aus als sie eigentlich sind. Habe ich vor allem bei Kopftrefferdiskussionen bei Torhütern (von wegen Schauspielerei) schon einige Male wahrgenommen.

    Gerade beim Schutz von Torhütern wurde jetzt auch wieder ein Schritt zurück gemacht, wenn es beim 7m kein Rot für einen Kopftreffer gegen einen sich nicht bewegenden TW mehr gibt.

    Zweites Spiel in Folge von Tönnies/Schulze bei einem THW-Spiel, bei dem es eine fadenscheinige Entscheidung gegeben hat.

    Ich zitiere gerne noch einmal, damit es deutlich wird. Es ist keine alleinige Kritik an den SR, sondern der THW-Bezug und die zur Schau gestellte Benachrichtigung.

    Hast du das echt nötig?

    Wenn Wiede den Schiedsrichtern sagt, dass er Johansson im Gesicht getroffen hat und die Schiedsrichter keine Bestrafung geben, hat es nichts mit der schlechter Anwendung des Videobeweises zu tun.

    Zweites Spiel in Folge von Tönnies/Schulze bei einem THW-Spiel, bei dem es eine fadenscheinige Entscheidung gegeben hat.

    Als nächstes konstruierst du ihnen noch Vorsatz, weil die Magdeburger Kinder was gegen den THW haben?