Beiträge von Lothar Frohwein
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- Knapp 800.000 Mitglieder in mehr als 4.500 Vereinen. In der Breite weltweit einzigartig. Was das allein für ein Netzwerk sein könnte...
- Eine erste Liga, die es leistungsmäßig in der Breite nirgendwo sonst gibt und die auch in der Spitze zur Weltklasse gehört.
- Eine zweite Liga, die sich weltweit vor den allermeisten ersten Ligen nicht verstecken muss.
- Der Nachwuchs ist seit Jahren in der Weltspitze dabei.
- Infrastrukturell (Spielstätten bundesweit in Quantität und Qualität) in der Sportart Weltmarktführer.
- Die Nationalmannschaft Männer im Aufwärtstrend zurück in Richtung Weltspitze.
- Ein im weltweiten Vergleich unermesslich großer Fundus an Spielern, auch auf den Linkshänderpositionen.
- Verwurzelung, Akzeptanz und Bekanntheit der Sportart im ganzen Land.
- Vergleichsweise riesige Medienpräsenz und großes Sponsorenvolumen.
- Zahllose Ehrenämtler in den Vereinen, die Handball leben
Von all diesen Voraussetzungen träumen nicht nur die anderen Handball-Nationalverbände, sondern auch die Konkurrenten Basketball und Eishockey in Deutschland.
Und was machen wir daraus? Aus diesem weltweit einmaligen Potenzial?
Wir zerfleischen uns ausschließlich wegen persönlicher Befindlichkeiten gegenseitig, anstatt die genannten Errungenschaften zu stabilisieren, weiterzuentwickeln, die bestehenden Baustellen (u.a stärkere Unterstützung und Entwicklung des Frauenhandballs) nach und nach zu schließen und dann berechtigt optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Wir verlassen die Sachebene und kloppen uns auf der Beziehungsebene.
Die Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen.
Es ist zum Kotzen!
PS. Sorry, aber der Frust musste spätestens nach den zahlreichen Gesprächen beim Sparkassen-Cup mal raus. Vorstehendes ist übrigens einhellige Meinung in den Gesprächsrunden gewesen.
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ganz hervorragender artikel von
c.ciemalla
auf handball-world !!Hier der Link:
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Inzwischen glaube ich, dass der (zudem wohl unzulässige) Antrag des HVW nicht mehr lange in der Welt sein wird.
Das Ergebnis wäre dann, dass das aktuelle Präsidium gestärkt aus der Nummer hervorgehen könnte und sich ohne Störfeuer aus Reihen einiger südlicher LV auf die wichtigen Aufgaben der Zukunft konzentrieren kann. Das wäre noch das beste Ergebnis aus dieser Farce.
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Völlig losgelöst von Personen und generell:
Zeitaufwändiges und verantwortungsvolles Ehrenamt bei gleichzeitigem Verbot einer einkommenssichernden Doppelfunktion funktioniert nicht. Vorausgesetzt, man will auch fachliche Qualität.
Exklusivität kostet Geld! Will man also jeglichen Anschein von Interessenskollisionen vermeiden, muss man den Job angemessen bezahlen. Geht das nicht, muss man für das Ehrenamt den fachlich qualifizierten Kandidaten nehmen, der sich dazu bereit erklärt, hinter (!) seinem Hauptjob in seiner Freizeit dieses Ehrenamt zu übernehmen.
So einfach ist das!
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Der Antrag dürfte unzulässig sein.
§ 24 (6) der Satzung des DHB schreibt vor, dass eine Abberufung von gewählten Präsidiumsmitgliedern nur aus "wichtigem Grund, insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung" möglich ist.
Hierzu muss man schon was vortragen und konkret "Butter beie Fische" tun.
Es ist nicht mal ansatzweise ersichtlich, dass sämtliche Vizepräsidentinnen/Vizepräsidenten grobe Pflichtverletzungen begangen haben oder geisteskrank sind.
Vielmehr drängt sich bei mir der Eindruck auf, dass es nicht um die Sache, sondern um persönliche Befindlichkeiten geht. Das finde ich schlimm. Warum buddelt der Handball eigentlich ständig an seinem eigenen Grab?
Selbst wenn der Antrag zulässig wäre, kann ich mir kaum vorstellen, dass er eine Mehrheit gegen die Bundesligen findet.
Abgesehen davon wird dringend Zeit, die Stukturen des DHB maßgeblich und schnell in Richtung Hauptamtlichkeit des Präsidenten zu verändern. Dann finden sich auch hinreichend Kandidatinnen und Kandidaten.
Wenn sich derzeit jemand in Kenntnis der ständigen Ränkespiele dieses äußerst zeitintensive Ehrenamt antut oder antun will, hat er meinen vollen Respekt verdient!
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Dann würde man vermutlich den Rechtsstreit für erledigt erklären lassen und die E.V. wäre hinfällig.
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Aivis Jurdzs hat trotz der vermeintlichen Rechtsunsicherheit um die Verlängerungsoption bei Leipzig unterschrieben, wie auch die Vertragsanzeige bei der HBL. Er hat aber das Spielrecht für Leipzig beantragt und erhalten.
Dagegen steht die gerichtliche Verfügung, bis zum 17.11.15 (Kammertermin) nicht mit Leipzig trainieren oder für Leipzig spielen zu dürfen, weil das Arbeitsgericht Suhl die Verlängerungsoption vorläufig als gültig angesehen hat, was auch nach höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Urteil BAG vom 25.4.13, 8 AZR 453/12) auf der Hand liegt.
Das bedeutet: Er darf handballrechtlich zwar für Leipzig spielen und trainieren, weil er aufgrund der Vertragsanzeige das Spielrecht für Leipzig hat ; allerdings würde jede Trainingseinheit und jedes Spiel zivilrechtlich ordentlich Geld kosten bzw. Ordnungshaft bedeuten.
Für Eisenach hat er das Spielrecht nicht, weil er die Vertragsanzeige für die Verlängerung trotz Aufforderung des ThSV nicht unterschrieben hat.
Das ist das Problem, wenn man - vermutlich schlecht beraten - zwei Verträge unterschreibt. Gehalt gibt es dann im Zweifel von keinem der beiden Vereine: Für den einen Verein kann man, darf aber nicht spielen; für den anderen darf man, kann aber nicht spielen...
Jeder Arbeitgeber hätte es seinem Arbeitnehmer - mit dem er noch einen gültigen Vertrag hat - gerichtlich untersagen lassen, für einen unmittelbaren Konkurrenten zu arbeiten. Wenn man wechseln will, kann man das einvernehmlich klären, bevor man einen zweiten Vertrag unterschreibt. Das ist im Sport auch der Normalfall. Klar ist es unschön, den eigenen Spieler zu verklagen, aber was hätte Eisenach denn sonst tun sollen?
Man stelle sich vor, Messi würde morgen bei XY unterschreiben und Barca sollte ihn trotz gültigem Vertrag mit den Worten "dumm gelaufen!" ablösefrei ziehen lassen und täte kein Gericht angerufen. Unvorstellbar! Oder?
Verträge gelten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer!
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