Einstweiliger Verf黦ung stattgegeben - HBW Balingen-Weilstetten - Gallier von der Alb
Deshalb war der "Forumsjurist" in den letzten Tagen so leise... ![]()
Ich bin erleichtert, dass Balingen und Saarlouis weiter dabei sind, egal was Hamburg macht!
Einstweiliger Verf黦ung stattgegeben - HBW Balingen-Weilstetten - Gallier von der Alb
Deshalb war der "Forumsjurist" in den letzten Tagen so leise... ![]()
Ich bin erleichtert, dass Balingen und Saarlouis weiter dabei sind, egal was Hamburg macht!
Das Profil:
Zitat[...]Was das Anforderungsprofil angeht, hat Bauer konkrete Vorstellungen: „Es muss jemand mit Bundesligaerfahrung sein, der internationale Erfolge aufzuweisen hat und der junge Spieler einbinden kann.“ Zudem soll es eine „charakterstarke Person mit gutem Namen“ sein, „die den DHB gut repräsentieren und die eine deutsche Spielphilosophie von der Jugend bis zur A-Nationalmannschaft mit der Perspektive 2020 umsetzen kann“.
Scheiße, tat das weh! Und so unnötig...
Unnötig und absolut vermeidbar...
Scheiße, tat das weh! Und so unnötig...
Am Rande: Woher habt ihr diese ominöse Dreimonatsfrist?
Es gibt keine gesetzliche Frist, nach deren Ablauf ein Arbeitnehmer fristlos kündigen darf, wenn der Arbeitgeber mit der Gehaltszahlung im Verzug ist. Die Rechtsprechung geht aber davon aus, dass eine Kündigung (nach Abmahnung) spätestens (!) nach zwei Monaten Verzug rechtens ist. Es gibt immer eine Einzelfallbetrachtung, sodass unter Umständen auch ein Monat Verzug oder ständige unpünktliche Zahlung für eine wirksame fristlose Arbeitnehmer-Kündigung (nach Abmahnung) ausreichen kann.
14.06.14, 15.00 Uhr - Live im ZDF
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Ich denke, dieses Spiel braucht einen eigenen Thread.
Wer von euch wird beim Spiel sein?
Tja. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Gegen Polen ohne Lijewski und Jaszka war mehr drin. Leider zu viele Freie vergeimelt und ein paar technische Fehler zu viel.
Alles offen im Rückspiel!
ZitatHamburg. Wenn die Geschäftsstellen-Mitarbeiter der Handball-Bundesliga (HBL) in Dortmund von den Geschehnissen des 18. Februar erzählen, können sie sich ein Lächeln nicht verkneifen. Geschäftsführer Frank Bohmann stand im regen SMS-Kontakt mit Andreas Rudolph, damals Präsident des Handball-Sport-Vereins Hamburg. Der Datenverkehr drehte sich um die HSV-Lizenz für 2014/15. Was für einen positiven Bescheid diesmal nötig wäre, fragte Rudolph und schlug vor, alles so zu machen wie in den vergangenen Jahren auch. So machen wir's, soll Bohmann geantwortet haben; "danke" simste Rudolph zurück, wie immer in kleinen Buchstaben. Anschließend teilte er allen Angestellten der HSV-Geschäftsstelle die Kündigung mit und trat in der Volksbank-Arena vor die Medien.
Seine dort getätigten Aussagen lassen sich in fünf Sätzen zusammenfassen. "Der HSV ist ein Sanierungsfall." "Diese Saison ist gesichert." "Wir erhalten die Lizenz auch für die nächste Spielzeit." "Der HSV ist noch niemandem etwas schuldig geblieben." "Wir wollen auch künftig um Titel spielen."[...]
Zitat[...]Dass der Verein immer noch begehrte Vermögenswerte besitzt, wurde auf der Krisensitzung am Donnerstagabend klar. Aufsichtsrat Matthias Rudolph erklärte sich bereit, die Kosten für das Schiedsgerichtsverfahren, inklusive Anwalt belaufen sie sich auf 20.000 Euro, zu übernehmen, wenn er dafür die Champions-League-Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Interimspräsident Spillner verweigerte erst einmal die Herausgabe. Der Verein will sich den Blick auf seine ruhmreiche Vergangenheit offenbar bewahren.
Du vertsehst es nicht!
"somit faktisch ausgeschlossen (vgl. § 1032 ZPO)" heisst, dass es keine Möglichkeit gibt, ein ordentliches Gericht anzurufen, das hat sich mit der Anerkennung des echten Schiedsgerichtes erledigt. Sie können eben nicht trotzdem klagen.
Klagen kann man immer! Die Frage ist nur, ob zulässigerweise...
Grundsätzlich ist immer alles möglich. Vielleicht gibt es in der nächsten 1. HBL auch 19 Vereine. Insbesondere, wenn es die Möglichkeit für den HSV - oder den HBW - gäbe und sie es wollen würden, oder damit drohten, (da habe ich leider keine Ahnung) vor ein ordentliches Gericht zu ziehen. Bis zur letztinstanzlichen Entscheidung vergeht da ja normalerweise sehr viel Zeit. Um auf der sicheren Seite zu sein, würde die HBL dann sicherlich diese Variante wählen.
Wenn es in dieser Angelegenheit nicht die Möglichkeit gibt, den gesetzlichen Rechtsweg zu beschreiten, dann gebt mir bitte eine kurze, sachliche Antwort. Der obere Absatz ist dann hinfällig.
Meine, zwischenzeitlich geänderte, Meinung (Ich schließe mich hiermit Lothar Frohwein an): Der HSV sollte einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen, in der 3. Liga neu-/durchstarten.
Wenn es denn die Möglichkeit gibt, weil keine oder nur minimale Miete für die O2-World gezahlt werden muss, es dort versuchen. Falls es Zuschauer-/Stimmungsmäßig keinen Sinn macht, kann man immer noch in eine kleinere Halle umziehen. Sollte der "Größenwahn in Liga 3" funktionieren, wäre es ein enormes Statement.
Der ordentliche Rechtsweg ist praktisch ausgeschlossen (Ausnahme: beide Parteien wollen ihn beschreiten).
Details
ZitatDie HSV-Handballer wollen weiter mit alle noch verfügbaren Mitteln um die Lizenz für die nächste Bundesligasaison kämpfen. [...]
Zitat[...]Über eine mögliche Insolvenz der Spielbetriebsgesellschaft soll später entschieden werden. Letzter Termin wäre dafür wahrscheinlich der 26. Juni. Allerdings drohen inzwischen weitere Gefahren. Weil der HSV in der GmbH &Co. KG negatives Eigenkapital gebildet hat, kann die HBL eine Strafe von bis zu 160.000 Euro aussprechen. Im Falle einer Insolvenz könnte dafür der eingetragene Verein in Anspruch genommen werden, was diesen wiederum in existenzielle Schwierigkeiten stürzen dürfte.
Die Aussichten auf eine finale Wende im Lizenzierungsprozess sind indes gering. Bisher hatten sich drei HBL-Gremien, der Gutachter- , der Lizenzierungsausschuss und das Präsidium mit den Unterlagen der Hamburger beschäftigt. Insgesamt 14 Personen kamen dabei in den vergangenen Wochen zu demselben Ergebnis: Der HSV erfüllt weder für die abgelaufene noch für die nächste Saison die wirtschaftlichen Voraussetzungen, um eine Spielgenehmigung zu erhalten. Die Dokumente hätten das selbst bei viel Wohlwollen nicht hergegeben, heißt es aus Ligakreisen. Das Problem sei gewesen, dass es sich bei vielen Papieren um Absichtserklärungen gehandelt habe, nicht um belastbare Zusagen. Die fordert die HBL seit diesem Jahr. So hätte zum Beispiel der vorgelegte Millionen-Vertrag mit dem langjährigen HSV-Hauptsponsor GesundHeits GmbH Deutschland (GHD) unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats des Ahrensburger Unternehmens und der genehmigenden Banken gestanden. Der Kontrakt hätte also jederzeit widerrufen werden können. Bei der GHD ist der ehemalige HSV-Präsident Andreas Rudolph nur noch Minderheitsgesellschafter. In der Kürze der Zeit waren die geforderten verbindlichen Statements anscheinend nicht zu erhalten.
Der ebenfalls bisher nicht anerkannte Gehaltsverzicht der HSV-Profis und von Trainer Martin Schwalb für den Monat April, insgesamt rund eine halbe Million Euro, litt offenbar aus Sicht der HBL darunter, dass mehrere Spieler ihre Erklärungen nur unter zusätzlichen Bedingungen – wie einer sofortigen Freigabe für einen Vereinswechsel – abgaben. Hier sieht der HSV aber einen Ansatzpunkt, im Schiedsgerichtsverfahren zu punkten.[...]
Was ist mit Baunatal? Und welche Bedingung hat Henstedt-Ulzburg? Bedingung heißt, dass diese bis Saisonstart erfüllt sein muss, sonst gibt es keine Lizenz?
Oh Mann, es bleibt weiterhin spannend.
Zu Baunatal gab es keine Info. Die Überschrift der Meldung lautete: "Lizenzierungskommission gibt teilweise grünes Licht für Aufstieg der Drittligisten in die 2. Handball-Bundesliga"
Bedingungen sind lt. Lizenzierungsrichtlinien "sofort" zu erfüllen. Das bedeutet in der Praxis in etwa innerhalb von zwei Wochen. Die Details stehen in den Bescheiden, die die Vereine bekommen. Bei Nichterfüllung einer Bedingung ist die Lizenz weg.
PM HBL
ZitatDortmund, 4. Juni 2014 - Am heutigen Mittwoch gibt die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga GmbH nach intensiver Prüfung der eingereichten Lizenzunterlagen ihre Entscheidung über die Lizenzanträge der Drittligisten zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga bekannt. Es ist zu folgenden Entscheidungen gekommen:
• Der HSC 2000 Coburg (Start - HSC 2000) erhält die Lizenz für die Saison 2014/15 der 2. Handball-Bundesliga.
• Der TSV Bayer Dormagen (TSV Bayer Dormagen 1920 e.V. - Startseite) erhält die Lizenz für die Saison 2014/15 der 2. Handball-Bundesliga.
• Der SV Henstedt-Ulzburg (SVHU - SVHU) erhält die Lizenz für die Saison 2014/15 der 2. Handball-Bundesliga mit Bedingung.Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören Dr. Siegfried Friedrich, Wirtschaftsprüfer der Firma Baker Tilly Roelfs, Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden und Holger Kaiser, Geschäftsführer der DKB Handball-Bundesliga, an.
Es ist vielleicht ein Verlust für die Liga, aber keine Katastrophe. Eine Katastrophe wäre es gewesen, wenn der HSV die Lizenz bekommen hätte, und dann in den kommende Tagen oder Monaten insolvent gegangen wäre. Ich kann über solche Aussagen von Bob Hanning nur den Kopf schütteln.
Auch das wäre keine Katastrophe gewesen!
Eine Katastrophe wäre z.B. ein Bombenanschlag auf den Tag des Handballs mit Toten. Ich finde diesen inflationären und unbedachten Umgang mit dem Wort "Katastrophe" von Offiziellen im Bereich des Handballs sehr unglücklich. Unter PR-Gesichtspunkten ist das übrigens katastrophal ![]()
Entlarvend:
ZitatNoch um 14.20 Uhr am Dienstag war sich Frank Spillner seiner Sache ganz sicher: "Dass wir keine Lizenz bekommen, halte ich für ausgeschlossen", sagte der Interimspräsident des Handball-Sport-Vereins Hamburg. "Die Zahlen, die wir eingereicht haben, sind unanfechtbar." Nur sechs Minuten später war das Undenkbare plötzlich ganz konkret: Die Bundesliga hat dem HSV auch in zweiter Instanz die Spielberechtigung verweigert. [...]
Zitat[...]HSV-Hauptgesellschafter Matthias Rudolph, 56, empfahl dennoch, alle juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen: "Die Liga macht sich mit diesem Beschluss doch selbst kaputt." Tatsächlich gibt es bis auf den sportlichen Absteiger HBW Balingen-Weilstetten, der nun auf den Verbleib in der Liga hoffen darf, kaum Profiteure dieses Bebens.[...]
Zitat[...]Dem ersten Lizenzantrag über 8,1 Millionen Euro, in dem mehrere Millionen Euro des Mäzens eingeplant waren, fehlte nach dem Rückzug die Grundlage. Nach der erwartbaren Ablehnung hatte der HSV einen auf etwa sechs Millionen Euro reduzierten Etatentwurf eingereicht. Doch auch der war nicht ausreichend gedeckt, obwohl die Spielergehälter weiter abgesenkt und die besten Profis wie Joan Cañellas und Andreas Nilsson sofort verkauft werden sollten.
Das zweite, für die Lizenzverweigerung entscheidende Problem: Bis zum Saisonende fehlten dem Club trotz des Verzichts der Spieler auf ihr Aprilgehalt noch 2,25 Millionen Euro. Die dadurch drohende Insolvenzgefahr sollte durch frisches Geld abgewendet werden: 750.000 Euro wollte Andreas Rudolph selbst beisteuern, nachdem ihn Spieler erfolgreich beschworen hatten, den HSV nicht im Stich zu lassen. 800.000 Euro sollten durch Einlagen in die Kommanditgesellschaft kommen, weitere 700.000 von anderen Geldgebern.
Doch die geplante Kapitalaufstockung konnte man der Liga nicht zweifelsfrei nachweisen. Zwar wurden in den Antragsunterlagen, die der HSV erst sieben Minuten vor Ende der Einspruchsfrist am 23. Mai eingereicht hatte, die Namen der neuen Kommanditisten aufgezählt. Beglaubigte Unterschriften oder eine Bankbürgschaft fanden sich nicht. Somit war die Finanzierung der laufenden Saison nicht gesichert. Auch für die nächste Spielzeit fehlten für drei Viertel der geplanten Einnahmen werthaltige Belege. Darauf soll die Liga den HSV in Vorgesprächen sogar wiederholt hingewiesen haben.
Noch vor einem Jahr hätte sich die Lizenzierungskommission wohl mit den vagen Zusagen abspeisen lassen. Nun aber ist das Prinzip Hoffnung abgeschafft. Es gelten neue Regeln – und die wollte die Liga nicht gleich bei der ersten Belastungsprobe brechen. "Die Lizenzbestimmungen sind für alle gleich – unabhängig vom Namen, von der Stadt oder der Marke", sagte Kaiser.[...]
Zitat[...]Hatte der Einspruch gegen den Lizenzentzug aufschiebende Wirkung, würde Liekefett jetzt riskieren, sich der Insolvenzverschleppung schuldig zu machen. Denn eine seriöse Aussicht auf neue Einnahmen besteht nicht mehr. Eine Insolvenz würde den Zwangsabstieg bedeuten – und den Gang vors Schiedsgericht überflüssig machen.[...]
Sie sind nun aber auf Platz 18 gesetzt. Also nix EHF-Pokal. Dieser wäre sowieso fuer einen Drittligisten ein finanzielles Desaster.
Nein. Die Tabelle bleibt wie sie ist.
Es gibt ein Gnadenrecht in § 63 der RO. Allerdings dürfte dies - weil DHB-Zuständigkeit - nicht für die Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren der HBL (mit eigener Gerichtsbarkeit, die nicht dem DHB untersteht) gelten. Der HBL e.V. (Partei der Schiedsverträge mit den Klubs) hat in seiner Satzung kein Gnadenrecht verankert.
Und wovon träumen Sie nachts?
Ich glaube nicht, dass der Aufbau eines Handball-Budesligisten in Hamburg schwieriger ist als in Berlin. Entscheidend sind die Menschen, die sich darum kümmern.
In jeder Krise liegt auch eine Chance!
Die Chance ist, mit einem neuen wirtschaftlichen Träger in der dritten Liga das Ding von Grund auf neu aufzubauen und sich dabei wirklich und tatsächlich in Hamburg zu verwurzeln. Weg mit der Raute. Eine eigene, glaubwürdige Identität aufbauen. Schritt für Schritt und seriös die mittelfristige Rückkehr auf einem soliden Fundament angehen. Wie seinerzeit Berlin, nur beim Start eben eine Klasse tiefer. Das mag anfangs ein Ochsenritt sein, aber es gibt sicherlich genügend enthusiastische Fans und auch Gönner, die diesen Weg mitgehen, wenn sie denn mitgenommen werden und vielleicht auch in einzelnen Bereichen mitgestalten können. Vor allem weiß man ja jetzt, wo die Fallstricke liegen...
Der HSV-Handball hatte den Geburtsfehler der Altlasten aus Schwartau und den der größenwahnsinnigen Vorgaben, schon im Jahr 2004 Meister werden zu wollen. Es wurden Erwartungen geschürt, die realistisch betrachtet nicht zu erfüllen waren.
Also: "Strg-Alt-Entf" drücken und neu starten! - Dann kann der Standort Hamburg mittelfristig wieder zum Leben erweckt werden. Diesmal dann dauerhaft.
Zitat[...]"Der Beschluss des achtköpfigen HBL-Präsidiums ist einstimmig", sagte HBL-Geschäftsführer Holger Kaiser: "Der HSV hat auch in den fristgerecht nachgereichten Unterlagen seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zum Ende dieser Saison und auch für die kommende Saison nicht belegen können".[...]
vs.
Zitat[...["Das ist ein Schock für uns. Aus unserer Sicht sind die Zahlen unanfechtbar. Dieses Konzept abzulehnen ist mutig. Ich habe da keine Angriffsfläche erkennen können. Ob wir das Schiedsgericht anrufen werden, kann ich noch nicht sagen", sagte Interimspräsident Frank Spinner dem Abendblatt. HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett ergänzte: "Wir haben die Entscheidung der HBL zur Kenntnis genommen. Wir werden uns nun intern abstimmen und dann darauf reagieren."[...]