Beiträge von Lothar Frohwein

    Zitat

    Der DHC Rheinland erhält keine Lizenz für die Teilnahme an der Saison 2011/12 der TOYOTA Handball-Bundesliga (1. Liga)
    Dortmund, den 15. März 2011 – Der Dormagener Handballclub Rheinland GmbH & Co KG (DHC Rheinland) erhält unabhängig vom sportlichen Abschneiden in der laufenden Saison 2010/11 keine Lizenz für die kommende Spielzeit (2011/12) der TOYOTA Handball-Bundesliga.

    Dieser Beschluss erging durch die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga e. V. Diese ist nach der Prüfung der Unterlagen, die der DHC Rheinland beim zuständigen Insolvenzgericht Düsseldorf eingereicht hat, zu dem Ergebnis gekommen, dass das für die Erteilung einer Lizenz entscheidende Kriterium der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht erfüllt ist. Bedingt ist dies durch den Antrag auf Insolvenzeröffnung wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, den der derzeitige Erstligist selbst gestellt hat.

    Gemäß den Lizenzierungsrichtlinien hat der DHC Rheinland die Möglichkeit, innerhalb einer Woche nach Zustellung des Beschlusses gegen die Entscheidung der Lizenzierungskommission Beschwerde einzulegen. Im weiteren Verlauf verbleibt dem DHC Rheinland gegebenenfalls die Möglichkeit, einen Lizenzantrag für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga für die Saison 2011/12 zu stellen. Ansonsten steigt der DHC Rheinland in die 3. Handball-Bundesliga (früher Regionalliga) ab.

    Der Lizenzierungskommission gehören neben Frank Bohmann, Dr. Siegfried Friedrich, Wirtschaftsprüfer der Firma Rölfs Partner sowie Rolf Nottmeier, Vorsitzender Richter am Arbeitsgericht Minden an. Die Lizenzierungsrichtlinien sind einsehbar unter http://www.toyota-handball-bundesliga, Intern, Formulare & Ordnungen.

    PM HBL

    "Mutti" denkt bis nach den Wahlen vorerst um ;)
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,750732,00.html

    Nach den Wahlen wird dann eine Expertenkommission bekräftigen, dass der Ausstieg vom Ausstieg so okay und alles gaaaanz sicher ist, wenn die eine oder andere Kleinigkeit an Meiler XY noch modifiziert wird. Vielleicht wird sogar das älteste AKW "geopfert"... --- Immerhin scheint der eine oder andere tatsächlich in Grübeln gekommen zu sein.

    Es gibt jetzt zwei Herkulesaufgaben:
    1.) Japan mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen. Hier wäre eine Milliarden-Hilfe (für die Opfer) tatsächlich mal angebracht.
    2.) Atomausstieg so schnell wie möglich und diesbezüglich eine Vorreiterrolle einzunehmen.

    Die Wähler, vor allem in Baden-Württemberg mit dem strahlenden Atom-Fan Mappus, können ein entsprechendes Signal nach Berlin senden, das dort dann sicher verstanden werden wird...

    Die Katastrophe kommt Schwarz/Gelb so kurz vor den vielen Wahlen sicher ein wenig ungelegen ...

    Edit:

    Zitat

    So wandte sich Röttgen vor dem Hintergrund der "aktuellen Notlage" in Japan zugleich gegen "politische Diskussionen" über die Sicherheit und Laufzeit von Kernkraftwerken in Deutschland. "Ich halte das für völlig deplaziert", betonte der Minister und Landesvorsitzende der NRW-CDU.


    Quelle: Spiegel Online

    Deplatziert... Was soll denn noch geschehen?

    @ Olli: Etwas besser zu wissen, schadet meist nicht ;-).
    Es war in meinen Augen pure Verarschung der Öffentlichkeit und Fans, zu behaupten, im Falle der Rücknahme des Antrags sei der Zwangsabstieg zu vermeiden. Das ist schlicht falsch. Ungeachtet der sportlichen Ausgangslage.

    Was ist daran schlimm, öffentlich zu sagen:
    1. Mit Abgabe der Anträge ist der DHC abgestiegen.
    2. Wir versuchen alles, damit es in der zweiten Liga weitergeht.
    3. Wenn uns das gelingt, ist das ein so großer Erfolg, dass acht Miese keine Rolle spielen.
    4. Wir erarbeiten gerade ein tolles Konzept für die Zukunft, an dem alle Spaß haben werden mit vielen Mehrwerten für die Unterstützer!
    5. Packen wir's an! Jede Hilfe ist willkommen! Wir schaffen das!

    Herr Dr. Andres hat es in der PK genau so gesagt und ich glaube, er ist als Insolvenzverwalter so kompetent und erfahren, dass er weiß, was er sagt. Im übrigen hat er dort auch selber eine rechtliche Bewertung vorgenommen, wonach der DHC kein Zwangsabsteiger ist, wenn der Insolvenzantrag zurückgezogen wird. Dass nun in der Öffentlichkeit Darstellungen auftauchen, wonach es mehr als einen Insolvenzantrag gegen soll, ist sicherlich irritierend. Es gibt nur eine Spielbetriebsgesellschaft. Eine Firma, ein Insolvenzantrag!

    Es gab vor Jahren mal ein Mitgliedershirt der IG Handball: "Nicht verzagen - Handballecke fragen!" - Hier war alles rechtzeitig nachzulesen ...

    Es ist schon ein trauriges Bild, das der DHC im Zusammenhang mit der Insolvenz abgibt. Ein Geschäftsführer, der sich offenkundig nicht über die lizenzierungsrechtlichen Konsequenzen des Antragsgrundes informiert hat. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter, der (wie viele seiner Kollegen in anderen Fällen) die Richtlinien auch nicht zu kennen schien und öffentlich falsche Hoffnungen geschürt zu haben scheint, so er denn diese "rechtliche Bewertung" tatsächlich angestellt haben sollte. Lokaljournalisten, die blind glauben, statt zu recherchieren und einen kurzen Anruf beim Insolvenzgericht zu machen.

    Den Fans wünsche ich, dass es wenigstens für die zweite Liga reicht. Aber vertrauensvoll kann man da unter den eben genannten Umständen nicht in die Zukunft schauen...

    Na ja. Laut dem einen Artikel wurden in Österreich zwölf Leute ertappt, die ihre Diss gezogen haben.

    Zwölf von wievielen, die das Ding tatsächlich selber geschrieben haben?
    Zwölf sind also längst nicht "alle". Und selbst wenn es anders wäre: Das Argument "ich darf nicht betraft werden, weil das ja jeder macht", gilt nicht.

    Diese zwölf haben sicherlich nicht auch eines der wichtigsten Staatsämter bekleidet und nachdem sie für jedermann offensichtlich überführt worden waren, das Paralament und die Öffentlichkeit belogen. Unschuldsvermutung hin oder her: Textklau in solch einem großen Umfang, wie er in Guttenbergs Diss zu finden ist, kann nicht fahrlässig passieren. Völlig unmöglich. Abstrus.
    Das weiß jeder, der einmal solche oder ähnliche Arbeiten geschrieben hat. Übrigens : Bevor man so ein Ding abgibt, macht man eine penible Quellen- und Fußnotenkontrolle. Man vergleicht nochmals Text mit Quelle und schaut, ob korrekt zitiert wurde und ob es die angegebenen Quellen auch tatsächlich so gibt (um nicht mglw. Fehler aus Fußnoten anderer Quellen zu übernehmen, die man vllt. "blind" zitiert hat.) Dabei muss es zwingend auffallen, wenn lange Textpassagen nicht mit einer Fußnote versehen oder einer Quelle belegt sind. So taterig ist der gute Karl nicht, dass er bei der Schlussprüfung nicht mehr weiß, ob er die Textpassagen selber geschrieben oder markierungspflichtig abgeschrieben hat. Es handelt sich ja auch nicht nur einige kurze Sätze, sondern insgesamt um über 50 Prozent der Arbeit (inkl. Übersetzungsplagiate, wo man zwingend merken muss, dass man das nicht selber geschrieben hat).

    Nein, das war eine bewusste, lang angelegte Täuschung über einen großen Zeitraum. Oder er hat´s schreiben lassen und war ahnungslos ob der Stümperei des wahren Autors (was noch schlimmer wäre). Gegenüber der Öffentlichkeit und dem Bundestag hat er was anderes behauptet. Das ist der Grund, weshalb er weg musste und auch künftig nicht tragbar sein wird.

    Um die Übersicht zu behalten, hilft der Pressespiegel von Guttenplag.

    @ Highnote: Wohl weil es sich bei Urheberrechtsverletzungen um Antragsdelikte handelt. D.h. sie werden nur verfolgt, wenn ein Geschädigter das beantragt. Dies soll noch nicht geschehen sein. Zweite Möglichkeit: Besonders öffentliches Interesse. Dieses kann durch eine Vielzahl von Anzeigen bekundet werden.

    Zur Zukunftsplanung: Ich verweise nochmals auf den Handball-World-Artikel, in dem die Aussage der Pressestelle des Insolvenzgerichts bzgl. des Insolvenzantragsgrundes (Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung) wiedergegeben wurde. Die lizenzierungsrechtlichen Folgen sind eindeutig und zwingend.

    Er war also der beste Verteidigungsminister, Snuff.
    Mit der Plagiatsaffäre ging er stümperhaft um, bestritt, was jeder sehen konnte. Belog den Bundestag und die Öffentlichkeit. Dieser Fehler, den er als Minister beging, brachte ihn zum Sturz. Besser: Er sich selber durch plattes Klauen und Bestreiten, als alles schon offensichtlich war.
    Warum hat er nicht einfach zunächst "kein Kommentar" statt "abstrus" gesagt und dann zwei Tage später komplett die Hosen runtergelassen? Ohne Ausflüchte, einfach ehrlich reumütig.
    Nein, wer eine vergleichsweise kleine Krise so managt, dem darf nicht zugetraut werden, eine große zu bewältigen, von der wir alle hoffen, dass sie niemals eintritt. Sämtliches Vertrauen ist weg. Deshalb wird er auch niemals wieder bundespolitisch in eine verantwortungsvolle Position kommen. Wer weiß denn, wo er noch gelogen hat oder lügen wird?

    Es war keine Kampagne, er hat sich selbst rausgehauen.