Beiträge von Lothar Frohwein

    Als Außenstehender Trainerdiskussion nicht im Ansatz verstehen. Aus der Außenperspektive (ich denke, die ist auch mal wichtig) hat KW in den vergangenen Jahren eine super Arbeit gemacht. Derzeit hat er schlicht und ergreifend keine bundesligataugliche Mannschaft, weil die wirtschaftlichen Bedingungen offenbar aktuell nicht mehr hergeben. Hart aber wahr. Aber das war doch sicherlich allen vor der Serie klar. Schon in der vergangenen Saison war´s eng (und der Klassenverbleib aufgrund des nicht zu erwartenden verletzungsbedingten Leistungsabfalls von GWD sehr glücklich) und es gab einige entscheidende Spiele, an deren erfolgreichem Ausgang KW einen riesigen Anteil hatte.

    Dennoch könnte es auch in dieser Serie wieder reichen - der Zug ist noch längst nicht abgefahren.

    Tja, ich war auch einer der 30, die das Grau-Gelbe (m.E wesentlich übersichtlichere) Layout hatten. Das Orange macht mich aggressiv; ich hoffe, mich daran zu gewöhnen, glaube es aber nicht.

    Da ich zuhause und im Büro flachlandbedingt nur DSL 300 habe, ist das Forum jetzt sehr langsam im Aufbau und hakt doch arg, bis alles geladen ist. Nervig. Für mich wegen der mir zur Verfügung stehenden Technik eine deutliche Verschlechterung!

    Zitat

    Original von meba ideen

    Also entschuldige, aber was ist das denn für ein Rechtsverständnis? Weil der Beschluss einstimmig war ist alles ok! Aha so macht man das also! Gut dann werden die Bezirke auf dem kommdenden Bezirkstag auch einstimmmig andere Regeln - abweichend vom IHF und DHB - beschließen, und schon sind die nur noch gültig. Sauber, so machen das denn alle! Nicht wirklich dein Ernst, oder?

    Die HBL kann also machen was sie für richtig hält. Nicht nur das sie elitäre Jugend-Turniere veranstalten, die "Ausbildung" zukünftiger Handballer nach ihren Auffassungen ordnen wollen, nein jetzt dürfen sie auch noch ihre eigenen Regeln und Rechtsordnungen machen. Wo leben wir eigentlich. Das sich Handball-Deutschland da noch nicht mehr drüber aufgeregt hat, verwundert mich ehrlich gesagt schon. Aber wahrscheinlich wissen es die Wenigsten!

    Gruß

    Die HBL hat die Regel ja nicht geändert, sondern die Mitglieder haben beschlossen, dass sie innerhalb der HBL (die überwiegend autonom ist) anders angewendet wird. Dafür gibt es gute Gründe: Im Gegensatz zu den Nichtbundesligen, wo es kaum "englische Wochen" gibt, kann eine Zweiwochensperre z.B. aufgrund der Vielzahl der Spiele im Dezember eine Sperre von vier Spielen bedeuten. Das hat die Liga als unverhältnismäßig erachtet. Es geht um eine Sperre in der letzten Minute für Dinge wie Nichtfreigeben des Balls, Verhinderung des Anwurfs etc. Also um Pillepalle, verglichen mit rüden Fouls, die gesungsheitsgefährdend sind und von diesem Beschluss NICHT umfasst sind.

    Dieser Beschluss ändert nicht § 17 RO sondern hindert die Mitglieder wegen des Grundsatzes von Treu und Glauben daran, gegen ein anderes Mitglied vorzugehen, wenn ein Spieler nachdem er ein Spiel pausiert hat, wieder spielt. Das Problem ist, dass das Ding nicht alle Eventualitäten umfasst, sodass es jetzt Angriffsflächen gibt.

    Sowas steht jedem anderen Verband auch frei. Es ist eine Art "freiwillige Selbstbeschränkung". Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn einer aus dem Bündnis ausschert, kann es aber heikel werden...

    @ Willie:
    Nö, der Beschluss lautete (verkürzt gesagt), im Bereich der HBL nur ein Spiel zu Sperren. Von einem Antrag auf Regeländerung steht nichts im Beschluss und davon war auch bei der Abstimmung nicht die Rede.

    Der Beschluss ändert § 17 RO zwar nicht, aber er soll Mitglieder an einem Einspruch hindern, wenn ein Spieler nach einem Spiel wieder eingesetzt wird. Argument: Trau und Glauben! Es geht nicht, für A zu stimmen und danach gegen A zu klagen.

    Das Problem ist nun, dass Pekeler in der Oberliga disqualifiziert wurde. Jetzt gibt es verschiedene Auffassungen, wie der Beschluss auszulegen ist. Das Bundessportgericht hat sich jetzt offenbar derjenigen Meinung angeschlossen, dass dieser Fall nicht vom Beschluss abgedeckt ist.

    Von diesen (Sonder)Fällen (Sperre in anderem Verband bei Zweifachspierecht) war übrigens bei der Abstimmung nicht die Rede. Man hat nicht daran gedacht.

    Sinn und Zweck sollte sein, dass die Spieler nach einem Spiel Sperre im Bereich der HBL wieder mitspielen dürfen, da zwei Wochen für ein taktisches Foul als unangemessen lange Sperre angesehen werden. Wie gesagt, nicht besprochen wurden die Fälle, in denen die Sperre außerhalb der HBL entstand.

    Absolut verdienter Sieg der HSG. Der TuS ließ über weite Strecken in der Abwehr die Einstellung vermissen, die man braucht, um ein Bundesligaspiel gewinnen zu können. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Hansen, Niemeyer und Blazicko kamen dann noch hinzu. Respekt und Glückwunsch an die HSG!

    Zitat

    Original von TBV Phil
    @ Brownie.

    sicher wurde schlecht eingekauft. Aber wenn dein Datukashvili der in seinem Steckbrief als Hobby: Frauen angegeben hat Mudrows wunschspieler ist sagt das schon alles....

    Dass Sergo Datukashvili nicht auf Anhieb einschlagen wird, war doch klar. Er hat ein Jahr unter der Sonne Arabiens einen lauen Lenz gehabt. Beinahe jeder Spieler, der aus dem Ausland (oder mit wenig Spielpraxis) in die HBL kommt, braucht mindestens ein halbes Jahr Zeit, sich zu akklimatisieren. Er hat aber jedenfalls das Potenzial, dem TBV spätestens in der kommenden Saison helfen zu können.

    Tja, dieser Melsunger Sieg war aufgrund der Formkurven zu erwarten. Die MT hat in jedem der kommenden sieben Spiele eine Chance zu gewinnen und wird sich sicherlich bis zum Jahreswechsel aus der gefährlichen Tabellenzone entfernen.

    Der TBV wirkt arg verunsichert, nutzt sein Potenzial zu selten.

    Wie auch immer. Der entscheidende Unterschied zu den Spielen gegen Wetzlar, Balingen und Friesenheim war, dass Hynek und Holmgeirsson Entlastung bringen konnten.

    Die Spiele verliefen nämlich mit Ausnahme der Schlussphase ziemlich gleich.