Beiträge von Lothar Frohwein

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    Einziger Unterschied ist das namentliche Festmachen der Unholde, durch den verallgemeinernden Gruppenbegriff "Ultras".

    Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass sich diese Gruppen schon weit vor den Spielen zu den Hauereien verabreden, diese also mitnichten spontan, sondern geplant sind. Das hat durchaus eine andere Qualität als die von dir beschriebenen Auseinajndersetzungen, die es überall gibt, wo tausende (teilweise alkoholisierte) von Menschen aufeinandertreffen.

    Neufassung:


    Zu einem solchen Aufruf gehört mMn aber auch anzugeben, wie groß die Lücke denn nun genau ist. Fass ohne Boden oder eine Summe, die realistischerweise bis zum 30. April aufgebracht werden kann?

    GWD gewinnt verdient, weil Medhus in der entscheidenden Phase mehr hielt als Eijlers und die Außen trafen (Lobedank hatte doch mächtig "verwachst"). Buschmann mit wichtigen Aktionen, wobei sich die Balinger Deckung fragen lassen muss, warum sie dreimal in kurzer Zeit auf dieselbe Finte gegen die Hand reinfällt.
    Die zweite Halbzeit war gefühlt deutlicher als 21:19.
    Spitze: Lemme /Ullrich.

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    Original von HSGPower
    Also so wie es heute in der Halle rüberkam wird der rest wohl bis Saisonende bleiben.

    Was bleibt denen auch anderes übrig, wenn die Wechselfrist abgelaufen ist und sie vorher nur eta 48 Stunden Zeit hatten, einen neuen Verein zu finden? ?(

    So ist es, Ronald. Es gibt ja immer die Chance, mit der neuen Gesellschaft seriös in der zweiten Liga einen gesunden Neuaufbau zu starten. Das muss kein Nachteil für die HSG sein. Siehe Dormagen, die sich in der Regionalliga und der zweiten Liga konsolidiert haben und jetzt wieder da seind. In Nordhorn darf man nicht vergessen, dass die HSG sportlich sicherlich nicht wesentlich besser dastünde als Dormagen, wenn man immer nur das Geld ausgegeben hätte, das man auch hatte. Von den Vorwürfen hinsichtlich Steuer und Abgaben oder "Gehaltszahlungen" mittels Darlehen mal abgesehen...

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    Original von ojessen
    Also, ich finde diese Einstellung "Wir gründen einfach eine neue GmbH, weil die alte so hoffnungslos überschuldet ist und lassen die Alte und ihre Gläubger dann nach Übertragung der Lizenz gegen die Wand fahren." etwas gewöhnungsbedürftig.

    Die Lizenzierungsbestimmungen, die dies (begrenzt) zulassen, haben sich die Vereine selber gegeben. Sie werden schon wissen, warum?!?

    Die Gläubiger bekommen allenfalls eine Miniquote und in denjenigen Fällen, wo Insolvenzverschleppung vorliegt unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch gegen den Geschäftsführer oder auch den faktischen Geschäftsführer (das ist einer, der auf dem Papier nicht GF ist, aber ansonsten als einer auftritt, indem er z.B. Arbeitsverträge für die Gesellschaft unterschreibt).

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    Original von Arcosh
    Kann bitte mal jemand dem Bohmann einen Maulkorb verpassen. Einfach unglaublich, was der wieder von sich gibt.

    Der scheint noch Freude an der eigenen Unfähigkeit der HBL zu haben:

    Soll wohl heißen, dass die HBL-internen Bewertungen des Nordhorner Sanierungskonzeptes nichts wert waren.


    Oder dass er sich als nicht außen-, sondern innenstehend sieht... ;) Könnte man da reininterpretieren.


    Handballwoche 2. Dezember:

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    Bohmann: "Die aktuellen Probleme sind gelöst. Die Spieler werden bezahlt, die dringlichsten Verbindlichkeiten wurden bedient und es wurde eine mittelfristige Perspektive aufgezeigt."

    Neben vielen anderen Punkten, isrt der Zeitpunkt Inso am 16.2., einen Tag nach Ablauf der Wechselfrist, mehr als dubios. Die Spieler werden so quasi erpresst, zu bleiben. Mir kann niemand erzählen, dass die Verantwortlichen nicht eher Bescheid wussten...

    Was nicht sein darf ist, dass aufgrund von Tricksereien mit dem Zeitpunkt die Klasse gehalten werden kann, während Essen absteigt. Vergleichbarer Fall, eigentlich müsste dasselbe Ergebnis rauskommen.

    Eigentlich...

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    Original von gorden
    Heißt nicht Insolvenz gleichzeitig Zwangsabstieg oder bin ich grade auf nem falschen Dampfer? Das würde dann doch heißen das beide Abstiegsplätze vergeben sind. ?(

    Da gibt es kleine aber entscheidende Differnzierungen:
    Eigenantrag wg. Zahlungsunfähigkeit oder/und Überschuldung = wech (vgl. Essen und Wallau)

    Fremdantrag = Insoverfahren darf nicht vor 30.6. eröffnet oder mangels Masse eingestellt werden (vgl. HSV)

    Hier: Eigenantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit = Bedeitigung der Insolvenzgründe bis 30. April.

    ABER: Der 17. und 18. steigen in jedem Fall ab. Immer.

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    Original von ojessen
    Naja, um dem Zwangsabstieg zu entgehen, muss der Insolvenzverwalter ja feststellen, dass wirklich nur eine drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Nach dem, was berichtet wird, hab ich meine Zweifel, dass das so kommt.

    Mal weiter gedacht:
    Wo steht denn in den Lizenzierungsbestimmungen, dass ein möglicherweise falsch gestellter Antrag wegen drohender ZU (§ 18 InsO), obwohl tatsächlich schon ZU (§ 17 InsO) vorliegt, zum Zwangsabstieg führt?

    Jetzt wird es spannend, mit welchen Tricks das Insoverfahren ausgestaltet und "getimt" wird, dass die HSG in der ersten Liga bleiben kann.

    Wenn dem wirklich so ist, dass nach dem großen Knall im September jetzt schon wieder zwei Gehälter "fehlen" und erst jetzt reagiert wird, ist das ein Skandal und man muss mal fragen, warum die HBL nicht nach den Erfahrungen der Vergangenheit monatlich die Gehaltszahlungen überprüft hat?

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    Original von ojessen
    Aber die Lage ist doch spätestens seit der Durchsuchung da, da konnte man sich doch ausrechnen was kommt.

    Es war sicher weniger eine Frages des OB, sondern vielmehr eine Frage des WANN ...

    Aber bislang ist das mit einer eventuellen Steuerhinterziehung noch spekulativ.