Essen im Sinne von Nahrung?
Essen im Sinne von TuSEM?
Beiträge von Lothar Frohwein
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Danke Leon!
Wir Mods haben ein Auge auf dieses Thema und greifen ein, wenn es erforderlich ist.
Beiträge, die strafrechtlich relevant sein könnten, werden editiert oder gelöscht. Zitate bitte nur mit Quellenangabe!
Ich kann auch nur davor warnen, wie in o.g. Frauenhandball-Forum irgendwo mal angekündigt, E-Mails ohne Genehmigung des Absenders in irgendein Forum zu stellen. Das stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte dar und kann "abgemahnt" werden. Für teuer Geld. Darauf haben wir in der Handballecke keinen Bock.
Dennoch begrüßen wir jegliche Diskussion, die im Rahmen der Spielregeln abläuft und lassen uns in diesem Punkt auch nicht beirren.
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Vollste Zustimmung für ARD und ZDF!

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Zitat
Original von Heinrich
Wie war das noch als der gute Valter nach Lübbecke kommen sollte (Vertrag war unterschrieben/oder?) und nicht gekommen ist !?Matosevic hatte seinerzeit einen Vertrag unterzeichnet, der nur für die Bundesliga galt. Nach dem damaligen Abstieg war der Kontrakt also hinfällig. Das hatte also nichts mit Matosevic zu tun.
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Sch... amerikanische Schauspieler und Schauspielerinnen sehen alle gleich aus

weiß?
Golden Globe vor 2000
Golden Globe 2001
2002
2003
2004
2005
2006Jetzt dürfte es klar sein...
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Zitat
Original von meteokoebes
Ein gewisses Geschmäckle würde das Engagement dann allerdings bekommen, denn wenn ich mich recht entsinne, dass war Gummersbach einer der ablehnenden Vereine für Toyota als Generalsponsor.Vielleicht ja gerade deshalb?

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noch aktiv?
Europäer?
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reale Person?
fiktive Person?
Sache? -
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Das ist mir unverständlich.
Wenn ich eine Firma hätte, die sich Sport-Sponsoring erlauben könnte, wäre ich doch lieber die Nummer 1 bis 6 bei einem Handballverein (mit Perspektive auf Liga eins, in Liga 2 kann man billig langfristig einsteigen) als die Nummer 537 beim VfB Stuttgart, wo ich für die gleiche Kohle hinten unten auf irgendeiner Werbetafel, die niemand liest, verschwinde...
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Günter Netzer

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Das Ganze hat bislang viel mit "kündigen" zu tun.
Einer kündigt an, einen Inso-Antrag zu stellen. Ein anderer kündigt an, einen Vertrag zu kündigen. Der nächste kündigt das Vertrauen...
Kurz: Obwohl eigentlich noch nichts Greifbares geschehen ist, scheint das Projekt Spitzenhandball in Stuttgart gestorben zu sein.
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ZitatAlles anzeigen
12.07.2007 - Matthias Kornes - handball-world.com
Wirbel um Insolvenzantrag bei Salamander Stuttgart -Foto: SKV Salamander Stuttgart
Handball-Zweitligist SVK Salamander Stuttgart steckt in einer schweren Krise. Was für die aktuellen finanziellen Probleme des SVK verantwortlich ist, wird von den beteiligten Parteien höchst unterschiedlich gesehen. Auf der Seite des Vereins sieht man von Seiten der Stadt Stuttgart sowie der stadtnahen Marketing-Gesellschaft in.Stuttgart und der Porsche-Arena unerfüllte Verpflichtungen, die Stadt hingegen sieht ihre Pflichten erfüllt und beklagt mangelnde Kommunikation und unzureichende Professionalität. In jedem Fall scheint ein Streit zwischen den Parteien programmiert, in dem über die Zukunft des Projektes Salamander Stuttgart entschieden wird. Das Thema Salamander ist für die Porsche-Arena erledigt, wie Sprecher Jörg Klopfer bekräftigte: „Wir werden den Vertrag mit SVK kündigen.“Die Porsche-Arena spielte beim Projekt SVK Salamander Stuttgart die entscheidende Rolle. Aus der Fusion zwischen dem TV Kornwestheim und der TSG Ossweil entstand in der vergangenen Saison die HBR Ludwigsburg, diese sollte im kommenden Spieljahr unter neuem Namen als Home-Team den Bundesliga-Handball in Stuttgart etablieren. Namensgeber Salamander war dabei kein Gesellschafter, sondern unterstütze das Projekt vor allem durch den eigenen Namen. „Darüber hinaus gab es nur kleinere Sponsoringtätigkeiten“, sagte Sprecherin Alexandra Knapp. Wirtschaftlicher Träger des Projekts ist die TVK Marketing und Management GmbH & Co KG.
Projekt Erstklassigkeit in Stuttgart
Mittelfristig lautete die ehrgeizige Zielsetzung erste Liga. Dafür setzte man in Stuttgart auf einen starken Kader, der unter annähernd erstligatauglichen Bedingungen arbeiten sollte. Die Porsche-Arena und der finanzkräftige Raum Stuttgart sollten die Rahmenbedingungen schaffen, um das Projekt auf solide Füße zu stellen. Zwischen dem Hallenbetreiber und den Handballern wurde ein Vertrag ausgehandelt, der die genauen Nutzungsbedingungen regelte. Die Stadt Stuttgart und der SVK artikulierten in einer Absichtserklärung ihr Ziel, gemeinsam an der Akquirierung von Sponsoren zu arbeiten. Nun steht das Projekt vor dem Aus, noch am heutigen Tag will SVK-Geschäftsführer Markus Graf Insolvenzantrag für die Marketing GmbH stellen.
Die Spielbetriebs-GmbH des SVK Salamander Stuttgart plagen derzeit 360.000 EUR Schulden, wie Geschäftsführer Markus Graf gegenüber handball-world.com bestätigte. „Die Zahl ist richtig“, stellte Graf fest. „Allerdings sind dies nicht nur Altschulden, die aus dem Umzug aus Kornwestheim herrühren, sondern auch Kosten, die aus den PR-Spielen in der Porsche-Arena entstanden sind. Diese Spiele sind nicht unbedingt von uns gewollt worden, sondern auch auf Wunsch der Stadt und der Porsche-Arena durchgeführt worden, um das Team vorzustellen“, führte Graf weiter aus.
Nach Informationen von handball-world.com hatte SVK am Freitag vergangener Woche versucht, von der Stadt Stuttgart bis Montagnachmittag die Übernahme dieses Defizits zu erreichen. In diesem Falle würde sich dann Urs Zondler als Sponsor mit 400.000 EUR in das Projekt einbringen. Ein undenkbares Ansinnen, wie Oliver Willikonsky vom Referat Kultur, Bildung und Sport der Stadt Stuttgart sagte: „Wir können hier keine Steuermittel zur Rettung eines Vereins einsetzen.“ Willikonsky verdeutlichte auch die Sichtweise der Stadt Stuttgart: „Es gibt keinen Vertrag zwischen der Stadt Stuttgart und dem SVK Salamander. Der Vertrag aus dem Jahr 2006 regelt ausschließlich den Spielbetrieb in der Porsche Arena“, so Willikonsky. Man wisse noch nicht einmal, wo die genannten Schulden herkämen. Darüber hinaus sei es mehr als zweifelhaft, dass SVK tatsächlich zahlungsunfähig sei.
Stadt sollte einspringen
Darüber hinaus gebe es nur einen „Letter of Intent“, dass beide Seiten bemüht sind, dem SVK Sponsoren zuzuführen. Dieser Aufgabe seien die Stadt und die Porsche-Arena auch nachgekommen, 40 Sponsoren seien der Marketing GmbH zugeführt worden, mit fünf großen Sponsoren habe man Kontakte hergestellt. Allerdings seien aus verschiedensten Gründen keine Abschlüsse getätigt worden. Die entscheidende Schwachstelle sieht Willikonsky in den Strukturen des Vereins, der nicht in der Lage gewesen sei, Sponsoren zu betreuen und zu akquirieren.
SVK-Manager Markus Graf sieht die Dinge anders. „Wir haben klare Vereinbarungen mit der Stadt und der Porsche-Arena. In den Verträgen, die wir mit der Stadt Stuttgart und unseren Partnern haben, sind klare Zahlungen beziffert worden“, sagte Graf. „Nicht alleine der Geschäftsführer der GmbH hat diese Verträge unterschrieben, sondern noch andere Gesellschafter und sogar der Württembergische Handball-Präsident Bernhard Bauer waren bei der Ausarbeitung der Verträge dabei“, stellte Graf heraus.
Das aktuelle Defizit beim SVK sei keine große Überraschung, wie Graf anmerkt: „Die Stadt wusste von Anfang an, das durch den Umzug nach Stuttgart Sponsoren abspringen werden und dadurch eine Etatunterdeckung entstehen kann.“ Grundsätzlich sei die Stadt in der Pflicht, stellte Graf fest: „Unserer Meinung nach muss die Stadt Stuttgart für bestimmte Beträge einstehen, sonst wären wir nicht nach Stuttgart gegangen.“
Graf sieht auch die Unterstützung der Stadt bei der Sponsorenakquise in einem anderen Licht: „Von Seiten der Stadt wurden Unternehmen angeschrieben und ich kann nicht sehen, dass von uns da nicht weiter gemacht wurde. Stattdessen haben wir uns Absagen abgeholt“, so Graf. Die Partner aus Stuttgart dagegen sahen deutliche Mängel in der Aufstellung des SVK und brachten zur Unterstützung des SVK-Managements eine professionelle Agentur ins Spiel. Bereits im Februar habe man gemerkt, dass beim Projekt Salamander Stuttgart Defizite im Management und in der Kommunikation aufliefen.
Porsche-Arena kündigt Vertrag
Willikonsky bemängelte die Informationspolitik des SVK. „So gab es eine Änderung in der Gesellschafterstruktur des Vereins und das Budget wurde um 25 % erhöht, alles ohne dass wir informiert waren.“ So wisse man noch nicht einmal, wer denn aktuell im Besitz der Spiellizenz sei. Wie Geschäftsführer Markus Graf erläuterte, hält der Verein die Lizenz und hat diese an den wirtschaftlichen Träger TVK Marketing und Management GmbH & Co KG weitergegeben. Die Lizenzerteilung ist entscheidender Bestandteil des Vertrages mit der Porsche-Arena. Das Thema SVK Salamander Stuttgart ist unterdessen für die Porsche-Arena erledigt, wie Sprecher Jörg Klopfer bekräftigte: „Wir werden den Vertrag mit SVK kündigen. Das geschieht unabhängig von dem laut Presse heute erfolgenden Insolvenzantrag.“ Auch die Stadt sieht keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit mit dem SVK Salamander. Für die Stadt Stuttgart ist der ganze Vorgang „unerklärbar“, wie Oliver Willikonsky sagte.
Die weitere Entwicklung hängt nun entscheidend davon ab, ob der SVK tatsächlich einen Insolvenzantrag stellt. Bis zum Donnerstagmittag war dies noch nicht geschehen. Sollte Salamander Stuttgart einen Eigen-Insolvenzantrag stellen, stünde das Team gemäß Paragraph 4 (1) b der Lizenzierungsrichtlinien der HBL als "erster Absteiger" fest (vgl. Fall Wallau/Massenheim vor zwei Jahren). Ein Hintertürchen bliebe nur dann offen, wenn ein spezieller Insolvenzantrag wegen "drohender Zahlungsunfähigkeit" gestellt würde und der vorläufige Insolvenzverwalter innerhalb einer bestimmten Frist feststellen würde, dass keine Zahlungsunfähigkeit oder/und Überschuldung vorliegt. In diesem Fall könnte der Verein auch nach Ablauf der Saison 2007/2008 in der zweiten Liga verbleiben.
Markus Graf sieht noch eine Zukunft in der zweiten Liga, wie er gegenüber handball-world.com bekräftigte. Auch die kursierenden Meldungen, dass die Spieler bereits freigestellt seien, dementierte Graf: „Die Spieler haben weiterhin gültige Verträge und sind nicht freigestellt.“
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Angesichts der explodierenden Etats im Spitzenbereich würde der Name "Sparkassen-Bundesliga" nicht einer gewissen Ironie entbehren...

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Was ich gerade lese? Diesen Thread!

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Lass doch einfach jedem seine Meinung bzw. schreib´ sachlich auf, warum diese aus deiner Sicht falsch ist.

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Zitat
Original von tom_md
Wenn man Null Ahnung hat, sollte man einfach den Schnabel halten!
Übernehmen wir jetzt hier die Umgangsformen, die stellenweise im SCM-Forum aufgekommen sind?
Bitte nicht!
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Zitat
Original von ostufer
Glückwunsch,
jetzt hast du es doch auf die Titelseite der HBW gebracht....
... und bist wohl auch schon (erfolgreich) aktiv gewesen:
ZitatAlles anzeigenBankräuber erbeuten 282.000.000 Dollar
Es ist einer der größten Banküberfälle aller Zeiten: In Bagdad haben drei Wächter eine Privatbank ausgeräumt. Ihre Beute: Mehr als eine Viertel Milliarde US-Dollar.Bagdad - Mitten im Zentrum Bagdads, an einer belebten Geschäftsstraße, liegt die Dar-al-Salam-Bank. Jetzt wurde das Bankhaus zum Schauplatz eines der größten Bankcoups aller Zeiten.
Drei Wächter, so teilte das Innenministerium mit, hätten die Bank geplündert. Dann verschwanden sie mit der gigantischen Summe von mehr als 282 Millionen US-Dollar. Normalerweise übernachten die Sicherheitsleute in dem Gebäude.
Als Mitarbeiter der Bank in dem Geschäftsviertel Karrada jedoch heute früh zur Arbeit erschienen, fanden sie die Eingangstür offen vor. Das Innen- und Finanzministerium setzten eine Sonderkommission zur Aufklärung des Verbrechens ein. Warum derart viel Geld in der Bank aufbewahrt wurde, blieb zunächst unklar. Auch gibt es noch keine Informationen zu möglichen Hintermännern.
Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtet, die Männer seien untergetaucht.
Fünf Posträubern gelang 1997 ebenfalls einer der größten Banküberfälle des Jahrhunderts: Sie überfielen die Fraumünsterpost in Zürich und raubten 64 Millionen Mark aus Geldkisten, die zum Abtransport in die Schweizer Nationalbank bereitstanden. Nach Angaben des Postdirektors Jean-Noel Rey entsprach die geraubte Summe den Gewinnen der Post vom Vorjahr.
Ihr Fluchtwagen war sogar zu klein, um alle Geldkisten abzutransportieren. Sie mussten deshalb Geldbehälter mit rund 20 Millionen Mark zurücklassen. Sie übertrafen auch den legendär gewordenen Überfall auf den Postzug Glasgow-London. Dabei hatten Ronald Biggs und seine Komplizen 1963 umgerechnet rund 50 Millionen Mark erbeutet.
Einer der größten Banküberfälle der britischen Kriminalgeschichte ereignete sich im Dezember 2004. Unbekannte erbeuteten beim Raubzug in der Belfaster Northern Bank mindestens 33 Millionen Euro. Mindestens 20 Männer sollen in den Überfall, dessen raffinierte Planung nach Einschätzung der Polizei an den großen Postraub im Jahr 1963 erinnerte, verwickelt gewesen sein. Als Polizisten verkleidete Gangster hatten die Familien von zwei Bankmanagern in deren Häusern als Geiseln genommen. Die Männer mussten dann wie immer zur Bank gehen und dort weiteren Komplizen nach Dienstschluss die Tür zum Zentralsafe öffnen.
jjc/dpa
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Olaf Nolden sieht das auf http://www.handball-world.com so:
ZitatAlles anzeigen12.07.2007 - Olaf Nolden
Kommentar: Kiel verkauft ein Stück TraditionEs gibt Dinge, von denen glaubte man, sie seien auch im durchkommerzialisierten Sport unantastbar. Doch seit gestern bekannt wurde, dass die Eigentümer der Kieler Ostseehalle die Namensrechte für einen unbekannten Preis an den Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein verkaufen wollen, scheint auch diese Bastion zu fallen. "Sparkassenarena" soll der Kieler Handballtempel künftig heißen, weil die Hallenbetreiber zunehmend Schwierigkeiten haben, die Ostseehalle zu vermarkten. Einzig der THW Kiel sorgt für eine ausverkaufte Halle, die Zeiten, in denen die großen Stars der internationalen Musikszene einen Halt in Kiel einlegten, sind seit der Eröffnung der Hamburger Color Line Arena vorbei. Nach 56 Jahren verliert Kiel nun ein Stück Tradition.
Es ist nichts Ungewöhnliches, dass die Namensrechte an Stadien und Arenen vermarktet werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Fans der Bundesliga-Fußballer des Hamburger SV künftig nicht mehr in die AOL-Arena, sondern in die HSH-Nordbank-Arena pilgern müssen. Der Name "Volksparkstadion" scheint aus dem kollektiven Hamburger Gedächnis längst verdrängt zu sein. Auch das Westfalenstadion hört mittlerweile auf den wenig einprägsamen Namen "Signal Iduna-Park". Neben diversen Banken und Versicherungen, die Namensgeber der Fußballstadien sind, hat man sich in den vergangenen Jahren auch bei den Hallen an Namen wie SAP, AWD oder TUI gewöhnt.
Doch in Kiel geht es um eine Tradition der besonderen Art. Die Kieler Ostseehalle ist weltweit als Kieler Handballtempel bekannt und berüchtigt. Der Mythos Ostseehalle soll nun einer beliebigen Bezeichnung weichen, die es in Deutschland schon mehrfach gibt. In den Bundesligahallen von Balingen, Hildesheim und Elsenfeld leuchtet bereits der Schriftzug der Sparkasse über dem Halleneingang ebenso wie in Orten wie Landshut, Jonsdorf und Moers-Kastell. Und in Zinnwald steht eine Sparkassen-Biathlon-Arena. Die Sparkasse ist TV-Presenter der DSF-Livespiele und es gibt mehrere Sparkassen-Cups in der Vorbereitung auf die neue Saison. Konsequenterweise sollte die Sparkasse auch Titelsponsor der Bundesliga werden.
"Ist doch nur ein Name", werden die Gleichgültigen einwerfen und haben insoweit auch recht. Doch wenn der Kommerz vor den gewachsenen Strukturen und der Tradition keinen Bogen macht, dann wird alles austauschbar und beliebig. Die Bundesliga will sich für die nächsten Jahre mit dem Namen eines Autoherstellers, der mit Handball bisher nun so gar nichts zu tun hatte, schmücken, über Schleichwege werden ganze Teams nach einem Sponsor benannt - wenn auch unter dem Deckmantel der in der Branche beliebten Animalisierung. Das der letzte Versuch mit Salamandern offenbar vor dem Insolvenzrichter endet, wird weitere Nachahmer kaum verhindern.
Wenn bei Neubauten der Sponsoren-Name mangels Alternativen zügig in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies bei gewachsenen Bezeichnungen kaum gelingen kann. Spätestens wenn der aktuelle Namensgeber sein Geld besser anzulegen weiß und ein neuer Name in die Welt gesetzt wird, wird die ganze Unkultur der Namensrechtevergabe deutlich. Das Spielen mit Bezeichnungen reiht sich ein in die Kultur des Zappens. Heute noch das Zebra-Logo, morgen bereits das Hühnchen aus Kentucky. In anderen Ligen wechseln fast ständig die Sponsorenzusätze im Vereinsnamen. Hierzulande sind es bisher nur die Tierchen und Maskottchen, die mal ein-, mal wieder ausgeführt werden. Wer verwendet eigentlich noch den mit viel Aufwand eingeführten Namen "Gladiators" für den ruhmreichen SC Magdeburg?
Möglicherweise war der Fortbestand der Ostseehalle aufgrund der schlechten Belegung in Gefahr. Die Stadt Kiel hatte sich dieser Sickergrube bereits 1998 entledigt und an die THW-Gesellschafter und - Sponsoren Provinzial, CITTI und Kieler Nachrichten verkauft. Diese sahen nun keine andere Möglichkeit, als den Namen zu verhökern. Vielleicht wäre es aber auch mit etwas Mühe gelungen, den Kielern wieder ein interessanteres Programm in der Ostseehalle zu bieten. Derzeit darf man sich in der beschaulichen Landeshauptstadt auf Veranstaltungen wie Riverdance, Bob der Baumeister - die Live-Show, Traummelodien der Volksmusik oder die Lustigen Musikanten freuen. Für das junge Publikum bleibt nur der Weg nach Hamburg, wo man ein abwechslungsreicheres Programm geboten bekommt.
Die Kieler Sparkasse erhofft sich durch die Namensgebung eine größere Breitenwirkung. Der Schuß könnte aber nach hinten losgehen. Denn für die Kieler ist die Ostseehalle eine Institution, der man nicht einfach einen neuen Namen verpasst, egal zu welchem Preis. Es gibt Dinge, die tut man einfach nicht.
In Flensburg freut man sich jedenfalls schon diebisch auf die Umbenennung. Künftig wird man die Auswärtsfahrten nach Kiel unter dem Motto "Banküberfall" antreten.