Auch damals litt das Spiel darunter, dass die wirklichen All-Stars termin- oder verletzungsbedingt oftmals absagen mussten und (wie gestern) auch durchschnittliche Spieler bei den All-Stars auf dem Parkett waren.
Dieses Manko wurde aber durch den angesprochenen Charme und die Einbeziehung der zweiten Liga wett gemacht. Die Stimmung war genial, auf der anschließenden Party feierten Spieler (zumindest die aus Liga 2, aber auch einige Bundesligaspieler) und Fans gemeinsam den Saisonabschluss. Das bringt in meinen Augen mehr für den Handball als eine künstlich generierte Veranstaltung nach dem Motto: "Wir wollen, können aber nicht so recht" mit Publikum, das überwiegend mit der ganzen Sache nicht wirklich etwas anfangen kann.
Damals war das DSF übrigens auch dabei...
Aber irgendwie stehen die Zeichen der Zeit anders - das Rad lässt sich nicht zurück drehen, so dass man für das nächste Jahr darüber nachdenken sollte, beide Ansätze zu kombinieren.
D.h.:
- Standort Berlin
- jedenfalls die zweiten Ligen einbinden
- Ganztagsveranstaltung (vormittags Fanclub-Turnier, am frühen Abend ZLN gegen ZLS, abends Allstars - Nationalmannschaft)
- Fanclubs aller Vereine rechtzeitig (spätestens im November) anschreiben und versuchen sie auch wegen des Fan-Turniers (man könnte es ja als inoffizielle dt. Fanclub-Meisterschaft deklarieren) einzubinden.
- günstige und einfache Übernachtungsmöglichkeiten schaffen und "Reisepaket" mit Partnern in Berlin anbieten
- Randgeschichten, wie z.B. die originellsten oder fairsten, nettesten (o.ä.) Fanclub wählen lassen und auszeichnen.
- im Anschluss gemeinsame Party mit Spielern und Fans
Auf diese Weise hat man neben dem Berliner Sportpublikum auch diejenigen in der Halle, die die ganze Serie für Handball-Atmosphäre in den Hallen sorgen. Ich denke, davon hätten alle Beteiligen etwas.
Oder wie seht ihr das?