Beiträge von Lothar Frohwein

    Jedenfalls sollte vermieden werden, Uwe Gensheimer in den Himmel zu loben. Das bekommt 19-Jährigen Leuten selten.

    Er hat ein gutes Bundesligaspiel gemacht. Fünf Feldtore, davon zwei Konter. Nervenstärke vom Punkt. Solide Deckung. Nicht mehr aber auch nicht weniger!

    Jurasik war mit seinen Toren mindestens ebenso wichtig.

    Da es lt. Spielordnung keine Minuspunkte gibt und Pfullingen das bessere Torverhältnis hat, ist Wetzlar nun faktisch auf einem direkten Abstiegsplatz. Für mich neben Hamburg DIE Enttäuschung der Saison, wollte man nach der Schwalb-Verpflichtung doch weiter nach oben...

    Da kann man sich nur für Concordia und deren tapferen Fans freuen! Die Hamburger Anhänger tun mir allerings leid. Denn so ein Ergebnis ist nur mit mangelnder Einstellung und maßloser Arroganz der Hamburger zu erklären. Oder war mal wieder der Trainer schuld und muss wech? ;):lol:

    In meinen Augen ein hochinteressantes Schlüsselspiel für den TuS, denn danach steht folgendes Programm an:

    Hamburg (A)
    Magdeburg (H)
    Köln (A)
    Kiel (H)
    Derby (A)

    Von daher wäre es recht gut, die Punkte 19 und 20 einzufahren, damit es (pessimistisch gedacht) am 6. Mai nicht zu einem Endspiel unter großem Druck gegen Wetzlar kommt.

    Die letzten beiden Spiele gegen die HSG geben Anlass zum Optimismus.

    Zitat

    Original von Handball-SR
    Lothar Frohwein: auch passives verhalten kann bei fehlerhafter ausgangsstellung des spielers bedeuten, dass er in das spiel eingreift - je nach situation. wenn er z.b. in dem besagten spiel einen abwehrspieler so behindert hätte, dass dieser daran gehindert worden wäre den wurf von m.kraus zu blocken, dann hätte er passiv/aktiv einfluss genommen und die sr hätten den wurf korrigieren müssen.

    Danke! :)
    Wie nun, wenn der Abwehrspieler denkt: "Wenn ich zwei Schritte nach links in Richtung Ball mache, steht der Kreisläufer völlig frei, also bleibe ich stehen!"

    Dann hat doch der im Neuner stehende Kreisläufer "Einfluss auf das Spiel genommen" (Wortlaut 13:7), auch wenn er weiter weg steht. Ich denke, das ist eindeutig, wenn man den Wortlaut der Regel zugrunde legt.

    Was ich sagen wollte ist, dass meiner Meinung nach "Einfluss auf das Spiel haben" eine wesentlich weitreichendere Bedeutung als "ins Spiel eingreifen" oder "sich einen Vorteil verschaffen" hat. Die bloße Möglichkeit, dass ein Abwehrspieler durch den im Neuer stehenden Gegenspieler irritiert ist, müsste von "Einfluss aufs Spiel nehmen" umfasst sein.

    Wenn man die Sache jetzt wieder auf das GWD-Spiel überträgt, ist es zwar juristisch gesehen nicht entsprechend dem Wortlaut der Regel (Manojlovic hat Schäpsmeier gebunden, so dass er nicht nach links gelaufen ist, weil M sonst frei gewesen wäre) wenn nicht korrigiert wird, aber durchaus im Sinne des sportlichen Gedankens (gefoulte Mannschaft soll durch erlittenes Foul keinen Nachteil haben).

    Der Nachteil: Sowas versteht kein Zuschauer, was dem Sport an sich auch nicht hilft und der reine Wortlaut der Regel ist nun einmal eindeutig.

    Aber das sollen die "Gesetzgeber" entscheiden, von daher fragte ich, ob es hierzu Kommentare oder schriftliche Regelauslegungen gibt?

    Aber vielleicht denke ich da zu juristisch...

    PS: Völlig klar ist mir, dass kein SR die Fähigkeiten eines Lt. Comm Data von Star Trek hat, laufende Situationen in einer Millisekunde im Gehirn abzufotografieren und dann innerhalb einer weiteren Millisekunde die einzig richtige Entscheidung zu treffen.

    EDIT:
    Die Ausgangsposition dieser Diskussion ist hier nachzulesen.
    Trapp


    Zitat

    Original von Handball-SR
    man darf den regeltext nicht aus dem auge verlieren !!!!! dort wird doch ziemlich deutlich gesagt, dass eine falsche ausgangsstellung der angreifenden spieler nur dann korrigiert werden muss, wenn sie sich durch die falsche ausgangsstellung einen vorteil verschaffen ( sprich, in das spielgeschehen eingreifen ).

    Ich möchte meine Frage gerne wiederholen:

    Machen wir es mal theoretisch, losgelöst von dieser Aktion, weil es mich interessiert.

    Wenn die Regel 13:7 ausgelegt wird, muss man sich doch fragen:

    Bedeutet "keinen Einfluss auf das Spiel haben" (Wortlaut Regel 13:7) dasselbe wie "Solange sie (die Spieler) nicht ins Spiel eingreifen, ist es kein Regelverstoß." (Zitat Peter Rauchfuß)

    Ich würde das so auslegen:
    Vom Wortlaut her betrachtet bedeutet "ins Spiel eingreifen" Aktivität (z.B. werfen oder sperren), während "Einfluss auf das Spiel haben" neben Aktiviät auch Passivität, wie z.B. das Binden eines Abwehrspielers oder die Irritierung der Abwehr umfasst.

    Oder gibt es hierzu Kommentare/schriftlich fixierte Auslegungen?

    Machen wir es mal theoretisch, losgelöst von dieser Aktion, weil es mich interessiert.

    Wenn die Regel 13:7 ausgelegt wird, muss man sich doch fragen:

    Bedeutet "keinen Einfluss auf das Spiel haben" (Wortlaut Regel 13:7) dasselbe wie "Solange sie (die Spieler) nicht ins Spiel eingreifen, ist es kein Regelverstoß." (Zitat Peter Rauchfuß)

    Ich würde das so auslegen:
    Vom Wortlaut her betrachtet bedeutet "ins Spiel eingreifen" Aktivität (z.B. werfen oder sperren), während "Einfluss auf das Spiel haben" neben Aktiviät auch Passivität, wie z.B. das Binden eines Abwehrspielers oder die Irritierung der Abwehr umfasst.

    Oder gibt es hierzu Kommentare/schriftlich fixierte Auslegungen?

    Zitat

    Original von OlafRichtig ist aber auch: Mit der neuen MAnnschaft ist man zum Aufstieg verdammt.

    Eigentlich nicht! Denn um zum Aufstieg verdammt zu sein, braucht man - wie 2003/2004 der TuS - auf jeder Position zwei gute Leute, vor allem auch auf RR. Sonst kann es bei Verletzungen (und 38 Pflichtspielen) schnell eng werden. Es sieht sehr gut aus, aber zum Aufstieg verdammt? Nein!