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Viel Lob trotz 40 Gegentoren
Frauen-Handball: Regionalligist SV Crumstadt verliert mit Rumpfteam beim souveränen Spitzenreiter HSG Sulzbach/Leidersbach mit 21:40
Mit 21:40 (11:18) mussten die Handballerinnen des SV Crumstadt beim Regionalliga-Spitzenreiter HSG Sulzbach/Leidersbach die erwartet klare Niederlage hinnehmen. Das Ergebnis spiegelte allerdings nicht den Spielverlauf wieder. Besonders in den ersten 30 Minuten bot das Team um Trainer Jürgen Rotter eine gute Leistung.
Letztlich war der SV aber personell zu stark geschwächt. So konnte Nadja Feldmann aufgrund ihrer Armverletzung nicht mitwirken, und die zuletzt kranke Stephanie Pietzsch nahm nur auf der Bank Platz. „Neben der kranken Stephanie standen nur sieben Feldspieler zur Verfügung“, so Rotter. Vor rund 750 Zuschauer in der nahezu ausverkauften Main-Spessart-Halle in Sulzbach erhielt der SV Lob für seine Leistung.Zudem entschuldigten sich die Gastgeber schon zur Pause für die schwache Schiedsrichterleistung. Rotter: „Sie waren einfach von der Zuschauerkulisse beeindruckt“. In den ersten 20 Minuten bot Crumstadt die stärkste Saisonleistung und brachte den Favoriten ins Wanken.
In den letzten zehn Minuten allerdings konnte der SV keinen weiteren Treffer mehr erzielen. Sulzbach dagegen kam mit Tempogegenstößen zum Vorsprung. „Uns fehlten einfach die Kraft und die notwendigen Wechselalternativen“, so Rotter.
Auch nach dem Seitenwechsel startete Crumstadt stark und hielt die Partie wieder offen. Nach dem 13:20 allerdings brachen die Crumstädterinnen ein. Das Team nahm das offene Spiel der Gastgeberinnen an und spielte munter nach vorne. Dies wiederum begeisterte die Zuschauer. Während Crumstadt aber zwischen der 34. und 51. Minute nur einen Treffer erzielte, kam er Spitzenreiter zu 16 Toren.
Als das Team wieder verstärkt auf Defensive setzte, gelangen dem SV fünf Treffer in Serie. Einzig die beiden letzten Treffer in den Schlusssekunden zum 21:40 ärgerten Rotter, da damit das Ergebnis dem Spielverlauf nicht entsprach.
Trotz der klaren Niederlage schöpft Rotter nach der guten spielerischen Leistung Mut für die kommende Aufgaben. Der SV Crumstadt traf auf einen Gegner, der – laut Rotter – Bundesligaformat hat. Im gesamten Kader sind nur drei deutsche Spielerinnen. Begeistert war der Crumstädter Coach außerdem vom Umfeld in Sulzbach. Mit ihren großen finanziellen Möglichkeiten haben die Gastgeber in den vergangenen beiden Jahren einiges bewirkt. Für das Ausnahmeteam aus Mainfranken soll nach der souveränen Oberliga-Meisterschaft im Vorjahr auch die Regionalliga Südwest nur eine Durchgangsstation bilden. Und es gibt kaum jemand, der daran zweifelt, dass der HSG Sulzbach/Leidersbach der Sprung in die Zweite Bundesliga auch gelingt.
Die Gastgeberinnen verteilten nach den 60 Minuten Lob für ihre Gegenspielerinnen. So war das Spiel überaus fair verlaufen. Dazu wurde der Aufstiegsfavorit bisher selten so gefordert, wie am Samstag. Nach der Kür in Sulzbach steht der SV Crumstadt in den beiden nächsten Spielen gegen Bannberscheid/Ems und Leihgestern in der Pflicht. Dann müssen Punkte her, um nicht in der Abstiegszone festzukleben.
Spielfilm: 3:4, 6:6, 10.8, 12:9, 15:9, 18:10, (18:11), 20:13, 29:13, 36:14, 36:19, 38:21, 40:21.
Tore für Crumstadt: Judith Wenner (6), Rebecca Merx (4), Kathrin Baltes (3), Kathrin Steinhagen (3), Alexandra Erbs (3), Petra Krämer (2).
Siebenmeter: 8/8 – 0/2; Strafzeiten: 3 – 7; Zuschauer: 750.
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Beiträge von härter_schneller
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Ein Triumph in ungewohnter Rolle
Frauen-Handball: TSG Worfelden stürzt mit ungefährdetem 26:19-Heimerfolg Oberliga-Spitzenreiter TV Flörsheim
Das war eine eindrucksvolle Leistung. Zu keiner Zeit ließen die Oberliga-Handballerinnen der TSG Worfelden das Gefühl aufkommen, der Rivale von der anderen Main-Seite könnte ihnen gefährlich werden. Von Beginn an hatten sie den TV Flörsheim im Griff und feierten einen klaren 26:19 (13:8)-Erfolg.
Dabei waren die Gäste nicht irgendwer. Als ungeschlagener Tabellenführer reisten sie nach Worfelden, gingen als Favorit ins Spiel. Doch das tat den jungen TSG-Frauen offensichtlich gut. Dadurch weniger unter Druck stehend als sonst, konnten sie einmal aus der ungewohnten Position des Verfolgers heraus angreifen und erwischten einen besseren Start als in ihren ersten drei Oberliga-Einsätzen.Diesmal legte die TSG gleich mächtig los, führten nach fünf Minuten mit 4:1 und zwangen Flörsheim hier bereits zur ersten Auszeit. Was die Gastgeberinnen weiterhin bis zur 20. Minute boten, war Handball vom Feinsten. Temporeich, abwehrstark, treffsicher von allen Positionen. Fast jeden Angriff münzten sie in Tore um, ließen nur wenig Gegentreffer zu.
In der 5:1-Abwehr, von Trainer Klaus Feldmann bestens eingestellt – vor allem, weil er die Außen offensiv decken ließ – zeigte Yvonne Gerbig als Vorgezogene wieder eine tadellose Leistung. Die gewohnt starke Keeperin Sabrina Hamm, hielt, was das Zeug hielt. So lag Worfelden nach zwei Dritteln der ersten Halbzeit mit 13:6 vorn. Bettina Koszela hatte sich bis dahin mit fünf Toren und schönen Anspielen besonders ausgezeichnet.
Doch dann ließen die Gastgeberinnen vor mehr als 100 Zuschauern etwas nach. Verschwenderisch gingen sie nun mit ihren Chancen um, vergaben kurz vor der Pause auch einen Siebenmeter, so dass Flörsheim bis auf 8:13 heran kam.
„Da habe ich schon gedacht, die können das noch aufholen“, gestand Christiane Löffler nach dem Abpfiff ein Gefühl der Unsicherheit ein. Doch als Ilka Fickinger gleich zum 14:8 einnetzte, und Bettina Koszela und Yvonne Gerbig auf 16:9 erhöhten (34.), war die TSG auf der sicheren Seite. Nach 42 Minuten führte Worfelden schon mit 21:13. Bis zum Schluss hielt der Aufsteiger die Gäste mit mindestens sechs Toren auf Abstand und sicherte sich einen klaren, ungefährdeten 26:19-Erfolg.
Trainer Klaus Feldmann, dessen Taktik voll aufging, empfand den Sieg eindeutig als verdient: „Wir waren in der Abwehr flexibler und im Angriff torgefährlicher“. Ilka Fickinger und Christiane Löffler sprachen von einer geschlossenen Leistung und freuten sich, dass fast alle Feldspielerinnen ins Schwarze getroffen haben. Bei den Flörsheimerinnen indes, die TSG-Spielerin Yvonne Gerbig „kämpferisch stärker erwartet“ hatte, gab es lange Gesichter. Trainer Fischer bedauerte: „Wir haben nicht die Leistung der ersten drei Spieltage abgerufen“.
Dabei hatte der TVF-Coach zeitweise, beim Stand von 13:21, schon ein Debakel befürchten müssen: „Es hätte auch anders ausgehen können für uns“. Eine Sieben-Tore-Niederlage schmerzt allerdings genug. Mit Flörsheim sind die Worfelderinnen nun punktgleich gezogen. Setzen sie sich auch am Sonntag um 17.30 Uhr beim TV Siedelsbrunn durch, zählen sie auch in der Oberliga zur Tabellenspitze - und befinden sich wieder in der gewohnten Favoritenrolle.
Spielfilm: 4:1, 6:2, 8:3, 11:5, 13:6, (13:8), 16:9, 18:12, 21:13, 22:16, 25:17, 26:19.
TSG-Tore: Bettina Koszela (8/3), Yvonne Hofmann (3), Jessica Buß (3), Ilka Fickinger (3/1), Corinna Schütz (2), Christiane Löffler (2), Viola Eger (2), Tina Dammel, Yvonne Gerbig, Sabrina Goldhahn.
TVF-Tore: Löffler (7), Vallazza (3), Lukas (3), Hartel (3), Döppner (2), Wittchen.
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Original von meteokoebes
wobei mir in allen Berichten die Leistung von Anna Loerper zu wenig gewürdigt wird
Schließlich haben ihre beiden Tore die Wende im Spiel gegen Norwegen eingeleitet 
menschenskind.
die hat zwei (2) tore geworfen.
großer sport.
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geht.
es liegt im ermessen der sr, ob sie ein spiel abbrechen, wenn die spieleranzahl unter 5 sinkt. in deinem fall wird es wohl um reduzierungen aufgrund von zeitstrafen oder disqualifikatioen gehen. da wird kein sr das spiel abbrechen.
regelbezug: 4:1 -
gratualation an hüttenberg!
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DHB-Frauen bringen Weltmeister Frankreich an den Rand einer Niederlage / Dramatisches 20:20 zum Auftakt des Vier-Länder-Turniers in Paris
Mit einem bemerkenswerten Spiel startete die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes in ihre WM-Testspielserie. Zum Einstand rang die Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich dem aktuellen Weltmeister Frankreich am Freitag in Paris ein 20:20 (10:3)-Unentschieden ab (im Bild Nadine Krause/Foto: Michael Heuberger). Im ersten Spiel des Vier-Länder-Turniers verlor Olympiasieger Dänemark gegen Europameister Norwegen mit 24:33 (12:17). Alle Teams nutzen das hochkarätige als Einspielgelegenheit für die Weltmeisterschaft in St. Petersburg/Russland (5. bis 18. Dezember).Zu den 2000 Zuschauern im Stade Pierre de Coubertin zählte auch Dieter Reinl, Kulturreferent der Deutschen Botschaft in Paris. „Das war ein tolles Spiel mit einem irren Verlauf“, sagte der Diplomat begeistert. Mit einer in der ersten Halbzeit erstaunlich starken 5:1-Abwehr verstörte die DHB-Auswahl die Gastgeberinnen. Gegen die glänzend haltende Torfrau Clara Woltering und deren Vorarbeiterinnen Stefanie Melbeck im Zentrum, Anne Müller auf der rechten Abwehrseite und Nina Wörz als Spitze gelang Frankreich erst nach 24 Minuten das erste Feldtor.
„Unsere erste Halbzeit war richtig gut“, sagte Emrich. „Spielfluss, Angriffskonzeptionen, Abwehr – das war alles taktisch sehr diszipliniert und gut vorbereitet. Unser Problem waren die technischen Fehler. Wenn wir die noch reduzieren, sind wir einen riesigen Schritt weitergekommen.“
Erst nach der Pause fand sich Frankreich besser zurecht, doch in ernste Schwierigkeiten kam die deutsche Mannschaft erst nach 35 Minuten. Linkshänderin Grit Jurack sah zum ersten Mal in ihrer Karriere eine – allerdings mehr als zweifelhafte – rote Karte. Sekunden später fiel Melbeck nach einem Schlag auf die Nase aus und musste minutenlang in der Kabine behandelt werden.
„Wir sind ein bisschen zusammengefallen und haben trotzdem zurückgefunden“, sagte Jurack. „Eigentlich hätten wir den Sieg verdient gehabt.“ Frankreich ging nach 46 Minuten erstmals in Führung, doch der leidenschaftliche Einsatz von Emrichs Frauen zahlte sich in der Schlussphase, in der auch Melbeck aufs Feld zurückkehrte, doch noch aus. Nadine Krause warf eine Zwei-Tore-Führung heraus und scheiterte 19 Sekunden vor Schluss an der Latte.
Das Spiel gegen den Weltmeister war eine Partie der Premieren: Marielle Bohm und Anna Loerper kamen zu ihren ersten Einsätzen in der DHB-Auswahl, die 168-malige Nationalspielerin Heike Schmidt saß zum ersten Mal als Co-Trainerin an der Seite von Bundestrainer Emrich.
Deutschland – Frankreich 20:20 (10:3)
Deutschland: Woltering, Englert (bei einem Siebenmeter und ab 51.); Härdter (1), Jurack (1), Wörz (3), Müller (1), Reiche (2),Loerper, Henze (n.e.), Krause (5/1), Bohm, Neukamp (2), Meier (3), Melbeck (1), Althaus (1)
Frankreich: Joseph-Mathieu, Pradel, Signate (1), Lambert, Kanto (2), Spincer (4/3), Keita, Baudouin (1), Herbrecht (3/1), Cano (3), Wendling (1), Legenty (1), Gomis (4), Tervel
Schiedsrichter: Kristic, Ljubic (Slowenien). – Zuschauer: 2000. – Siebenmeter: 1/1:5/4 (Spincer über das Tor). – Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Wörz/zwei – Signate, Gomis). – Rote Karte: Jurack (35.). – Spielfilm: 3:0 (9.), 3:1 (10.), 9:1 (23.), 9:3 (25.), 10:3 – 10:5 (33.), 10:9 (39.), 11:9 (41.), 12:13 (46.), 17:15 (53.), 20:18 (58.), 20:20.Internationales Turnier im Stade Pierre de Coubertin in Paris im Überblick:
Freitag, 14. Oktober:
Dänemark – Norwegen 24:33 (12:17)
Frankreich – Deutschland 20:20 (3:10)Tabelle:
1. Norwegen 1 1 0 0 33:24 2:0
2. Deutschland 1 0 1 0 20:20 1:1
2. Frankreich 1 0 1 0 20:20 1:1
4. Dänemark 1 0 0 1 24:33 0:2
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Acht Tore von Nadine Krause bei 25:29-Niederlage gegen Olympiasieger Dänemark / 5:1-Abwehr bleibt das Prunkstück
Der schwache Start in die zweite Halbzeit kostete die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes einen Erfolg gegen Olympiasieger Dänemark. Trotz der 25:29 (13:14)-Niederlage bleibt die 5:1-Abwehr beim Vier-Länder-Turnier in Paris das Prunkstück der Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich. Im ersten Spiel hatten die DHB-Frauen mit ihren defensiven Qualitäten bereits beim 20:20 gegen Weltmeister Frankreich begeistert. Zum Abschluss des Turniers im Stade Pierre de Coubertin spielt Deutschland am Sonntag um 17 Uhr noch gegen Europameister Norwegen.„Unsere erste Halbzeit war wie gegen Frankreich richtig gut, aber mich ärgert der Durchhänger nach der Pause. Über 60 Minuten war das allerdings eine gute Gesamtleistung“, sagte Emrich. „Wir orientieren uns bei diesem Turnier an der Weltspitze. Da haben Mannschaften wie Dänemark Vorteile in Automatisation und Individualität sowie im erweiterten Gegenstoß.“ Die Teilnehmer des Pariser Turniers spielten sich allesamt für die Weltmeisterschaft in St. Petersburg/Russland (5. bis 18. Dezember) ein. Bereits im dritten Spiel der Vorrunde werden sich Deutschland und Dänemark am 7. Dezember erneut gegenüberstehen.
Wie gegen Frankreich begannen die DHB-Frauen mit Nadine Härdter (Linksaußen), Nadine Krause (Rückraum links), Nina Wörz (Rückraum Mitte), Grit Jurack (Rückraum rechts), Stefanie Melbeck (Rechtsaußen) und Kreisläuferin Anne Müller. Für Clara Woltering startete im Tor Sabine Englert. Emrich wählte erneut eine 5:1-Abwehr mit Wörz als Spitze. Diese Formation ermöglichte auch gegen Dänemark einen guten Start ins Spiel.
Auf der Suche nach einem alternativen Abwehrsystem testete Emrich nach der Pause eine 6:0-Variante, gegen die sich Dänemark aber erfolgreich durchsetzte. Den Vier-Tore-Rückstand verkürzte auch Anna Loerper mit zwei Siebenmetern – ihre ersten Länderspiel-Tore – auf 19:20. Der letzte Kick, um das Spiel noch einmal zu drehen, fehlte jedoch. „Dänemark sind einfache Tore gelungen, und wir haben im Angriff zu viele Fehler gemacht“, sagte die mit acht Toren erfolgreiche Nadine Krause.
Deutschland – Dänemark 25:29 (13:14)
Deutschland:Englert, Woltering (bei zwei Siebenmetern und ab 57.); Härdter, Jurack (3), Wörz (3), Müller (2), Reiche (2), Loerper (2/2), Henze (n.e.), Krause (8/1), Bohm, Neukamp (n.e.), Meier, Melbeck (1), Althaus (4)
Dänemark: K. Mortensen, Bager Norgaard (ab 31.); Wangsoe (4), Nielsen (1), Bille Hansen, Sjoberg (3), Vestergaard Brandt (2/1), L. Mortensen (2), Horlykke (4), Falk (3), Fruelund (4/3), Thomsen (1), Brodsgaard (2), Molgaard, Touray (3)
Schiedsrichter: Dentz/Reibel (Frankreich). – Zuschauer: 1500. – Siebenmeter: 5/3:5/4 (Krause und Loerper neben das Tor – Englert hält gegen Fruelund). – Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Jurack, Wörz, Althaus – Fruelund/zwei, Thomsen, Sjoberg). – Spielfilm: 4:1 (5.), 4:3 (8.), 6:6 (13.), 8:7 (15.), 8:10 (20.), 10:10 (23.), 10:12 (26.), 13:13, 13:14 – 13:17 (34.), 17:19 (39.), 19:20 (41.), 19:24 (46.), 22:25 (50.), 24:29 (56.), 25:29Internationales Turnier im Stade Pierre de Coubertin in Paris im Überblick:
Freitag, 14. Oktober:
Dänemark – Norwegen 24:33 (12:17)
Frankreich – Deutschland 20:20 (3:10)Samstag, 15. Oktober:
Deutschland – Dänemark 25:29 (13:14)
Frankreich – NorwegenTabelle:
1. Norwegen 1 1 0 0 33:24 2:0
4. Dänemark 1 1 0 1 53:58 2:2
2. Deutschland 2 0 1 1 45:49 1:3
2. Frankreich 1 0 1 0 20:20 1:1
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hmhm... vielleicht ist ja jetzt flörsheim 'in der liga angekommen'?

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das war so oder so zu erwarten.
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unglaublich, der einfluß der he!
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Original von noch ein trainer
Worfelden ist doch in der Oberliga noch garnicht richtig angekommen!hmhm...wie kommt man denn in einer liga an...?
beliebter spruch, den ich noch nie verstanden habe.ansonsten bleibt anzumerken, dass flörsheim bislang nun wirklich keine 'kracher' vor der brust hatte.
kirchhof ist nicht wirklich besser geworden, kleenheim aufgestiegen und k-p-g-b auch nicht zu den favoriten zu zählen. -
Andreas Blank = VfL Pfullingen
Frank Berblinger = HSG Düsseldorf -
und hier die entsprechende meldung:
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WDR plant TV-Übertragung des deutschen Halbfinales beim QS-Supercup
Gute Nachricht für alle Handball-Fans. Auch das deutsche Fernsehen zeigt nun Interesse am QS-Supercup 2005, der bereits in 18 europäische Länder ausgestrahlt wird. Sollte das deutsche Team beim Turnier der Weltmeister und Olympiasieger nach seinen beiden Gruppenspielen am 26. Oktober in Bremen gegen Kroatien (18.30 Uhr) und am 27. Oktober in Magdeburg gegen Russland (20.00 Uhr) das Halbfinale erreichen, so wird der WDR diese Partie aus Halle in Westfalen am Samstag, 29. Oktober um 15.00 Uhr live und in voller Länge übertragen. Reporter soll Johannes Krause sein, die Moderation wird Sabine Hartelt übernehmen.Am QS-Supercup nehmen außer Europameister Deutschland, Weltmeister Spanien, Olympiasieger Kroatien, Rekord-Europameister Schweden, Rekord-Olympiasieger Russland und Doppelweltmeister Frankreich teil. Spielorte sind Bremen, Magdeburg, Halle in Westfalen und Hannover.
CH
quellewas allerdings auch heißt - bislang gibt's außer dem hf keine übertragung.
bescheiden. -
yep.
laut 'europmester' plant er schon wieder heftig für die wm - aufstellung.
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anscheinend haben sich die dänischen streithähne und - hennen geeinigt.
damit steht einem weiteren titel der däninnen in petersburg nichts mehr im wege.
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gruppe a wird wohl dominert werden von krim und viborg, elda und larvik werden sichg um platz drei streiten.
gruppe b hat drei starke teams, milos wird da nicht viel land sehen. lada hat in letzter zeit nun wirklich kein 'losglück'. hinter slagelse weden sich dunafer (ohne palimger) und lda um platz zwei streiten.
gruppe c ist klar schwächer besetzt als die anderen. da hat hypo klare chancen auf platz 1.
gruppe c ist sehr ausgeglichen. kometal wird nicht so stark wie in der vergangenen saison sein, aalborg reißt auswärts wenig, györ fällt meistens durch niederlagen in entscheidenden spielen auf und volgograd kann seine heimstärke einbringen. offenes rennen.Zitat
Leichter Favorit in einer ausgeglichenen Champions League GruppeNach den "Monstergruppen" der vergangenen Jahre wurde Hypo NÖ am vergangenen Dienstag bei der Champions League Auslosung eine durchaus "machbare" Gruppe zugeteilt. In der Gruppe C treffen die Schützlinge von Trainer Ryan Zinglersen auf den spanischen Meister Sagunto, auf den noregischen Vizemeister Baysen Trondheim und auf den Meister von Serbien Montenegro, Buducnost Monet Podgorica. "Wir haben vor der Auslosung gesagt, wir nehmen was kommt, daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Ob schwere Gruppe oder nicht - unser Ziel ist sowieso wie jedes Jahr, die Gruppenphase zu überstehen, wenn möglich als Gruppensieger", so ein nicht unzufriedener Manager Gunnar Prokop unmittelbar nach der Auslosung. Einen klaren Favoriten gibt es in Gruppe C nicht, auch wenn Hypo NÖ aufgrund der Europacuptradition zum ersten Anwärter auf den Aufstieg ins Viertelfinale zu zählen ist. Nicht zu unterschätzen ist der spanische Meister, der mit seiner unangenehmen Spielweise stets für einen Sieg gut ist. Gespannt kann man man auf das Antreten der jungen norwegischen Mannschaft aus Trondheim sein, die mit ihrem dynamischen und schnellen Stil so manchen Gegner durcheinander wirbeln wird. Und Buducnost verfügt nach wie vor über ein unglaublich fanatisches Publikum, das ihr Team von Beginn an nach vorne peitschen wird.
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HSG meistert schwere Hürde(dl). Mit etwas Glück und Geschick hat der Handball-Nachwuchs der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der Regionalliga Ost der männlichen Jugend B die schwere Hürde bei der Turnerschaft Steinheim gemeistert. Mit 21:20 behielten die Talente um ihren Trainer Andreas Gorr in der Nähe von Hanau die Oberhand und halten bei zwei Siegen Anschluss an Tabellenführer TV Groß-Zimmern, der bereits drei Erfolge auf seinem Konto verbucht hat.
TS Steinheim - Dutenhofen/Münchholzhausen 20:21 (11:12): "Es war die erwartet schwere Aufgabe und wir sind einfach nur froh, gewonnen zu haben", zeigte sich HSG-Trainer Andreas Gorr erleichtert, die hohe Hürde erfolgreich gemeistert zu haben. Die Jungs aus dem Wetzlarer Osten legten einen Start nach Maß in der Steinheimer Halle, in der eine hitzige Atmosphäre herrschte, hin. Doch nach dem 4:1 kamen die Gastgeber, die mit einer sehr offensiven 3:3-Abwehr agierten besser ins Spiel. Beim 6:6 war die Partie wieder ausgeglichen und fortan entwickelte sich bis zur Pause ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Grün-Weißen meist die Nase knapp vorne hatten. Als sich die Gäste nach dem 14:14 in Durchgang zwei auf 18:14 absetzten, schien die Entscheidung gefallen zu schein. Eine rote Karte gegen Hendrik Raabe und zwei Zeitstrafen gegen die Leistungsträger Jan Schier und Stefan Lex eröffneten Steinheim aber wieder neue Möglichkeiten. Beim 18:19 hatten die Gastgeber den Anschluss geschafft, doch die HSG konterte und sorgte mit zwei Treffern zum 21:18 für die Entscheidung. "Wir haben zu viel Standhandball gespielt und uns viel zu wenig ohne Ball gegen die offensive Abwehr der Steinheimer bewegt. Da hätten wir im Angriff wesentlich variabler spielen müssen", sah Gorr trotz des Erfolges einige Kritikpunkte im Spiel seiner Jungs. Tore für Dutenhofen/Münchholzhausen: Schier (6), Lex (8), Stummbaum (5), Loh (2).
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HSG-Jungs verlieren erneut(dl). In der Handball-Regionalliga der männlichen Jugend A wartet der Nachwuchs der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen weiter auf seinen ersten Sieg. Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit mussten sich der heimische Bundesliganachwuchs der JSG Obernburg/Erlenbach hauchdünn mit 32:33 (13:19) geschlagen geben und belegt mit 1:5 Punkten Rang sieben. Die Heimspiel-Niederlage gegen Eisenach gut weggesteckt hat der TV Hütenberg. Die Jungs von Trainer Jochen Beppler bezwangen die SG Rot-Weiß Babenhausen sehr souverän mit 32:20 und verbesserten sich auf Rang drei hinter den noch verlustpunktfreien Teams aus Eisenach und Pohlheim.
TV Hüttenberg - SG Rot-Weiß Babenhausen 32:20 (15:9)
Einen sicheren Sieg strebten die Hüttenberger, die auf die erkrankten Dorzweiler und Mitteis verzichten mussten, nach der Niederlage gegen Titelfavorit Eisenach im Duell mit den Südhessen an. Nach einem guten Start (5:2) glichen die Gäste beim 5:5 aus, nach dem 11:9 aber sorgte eine aufmerksame Abwehr und erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße für eine beruhigende Hüttenberger 15:9-Pausenführung. "In der Abwehr war eine deutliche Steigerung erkennbar", lobte Trainer Jochen Beppler. Im Angriff klappte dagegen noch nicht alles nach den Vorstellungen des ehrgeizigen Coaches. "Wir haben den Ball nicht laufen lassen, zu früh die Zweikämpfe und auch im Abschluss zu schnell die Entscheidung gesucht", sah Beppler noch Verbesserungspotenzial in seinem Team, das dennoch spätestens beim 25:16 die letzten Zweifel am verdienten Heimsieg beseitigt hatte.Hüttenberg: Elsner, Müller - Textor (3), Langlouis (4), Mitteis (n.e.), Hundt (4), Fischer (2), Wiener (8), Billek (3), Fey (1), Avemann (3/1), Sasse (3).
HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - JSG Obernburg/Erlenbach 32:33 (13:19)
Glücksgöttin Fortuna stand den Grün-Weißen im Heimspiel gegen die zum Kreis der Titelfavoriten zählenden JSG Obernburg/Erlenbach nicht zur Seite. Denn Sekunden vor dem Abpfiff wurde Lance Philipp Stummbaum auf dem linken Flügel mustergültig in Wurfposition gebracht, doch sein Aufsetzer prallte an die Torlatte und verhinderte damit den hochverdienten Ausgleich. Ein völlig verschlafener Beginn der Gastgeber ermöglichte der JSG eine schnelle 5:0-Führung. Technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Abschluss waren die Ursache für den schnellen Rückstand. "Dem sind wir dann praktisch die ganze erste Halbzeit hinterhergelaufen", erklärte HSG-Trainer Uwe Kinzenbach. Die nach dem 3:7 angeordnete offensive Deckung gegen Gästetorjäger Philipp Reuter durch Nico Funk zeigte durchaus Wirkung. Nach der Pause fanden die Wetzlarer über Kampf besser ins Spiel und hatten den Zweitliganachwuchs aus dem Süden beim 23:23 (42.) bereits eingeholt. Bei nun wechselnden Führungen und einem Kampf auf Biegen und Brechen legten die Gäste beim 33:31 wieder vor. Die HSG schaffte den Anschluss, ehe einige Zentimeter beim oben geschilderten Wurf von Stummbaum den verdienten Ausgleich verhinderten.Dutenhofen/Münchholzhausen: Burbach, Ballach - Grundmann (8/4), Weber (2), Friederichs (1), Funk (5), Agel, Schuchmann (3), Krombach, Lukaschek, Lex (4), Stummbaum (3), Schier (5), Raabe (1).
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Nervöse HSG mit 25:22
Bergheim/Twistetal. Erneut nur um Haaresbreite schrammte die HSG Bergheim /Bad Wildungen/Fr. in der Handball-Landesliga der Frauen an einer Pleite vorbei. Mit 25:22 schlug die Bachmann-Sieben Böddiger. Twistetal kaam zu einem 20:20-Unentschieden in Hersfeld.Landesliga, Frauen:
Bergheim/Wildungen/Fr. - Böddiger 25:22 (14:12). Bis zuletzt wehrten sich die Gäste nach Kräften. "Meine Mannschaft hatte vorher die Hosen voll und Angst vor den großen Namen gehabt", sagte Böddigers Trainer Karl-Heinz "Kalli" Wolf. Sein Konzept, Würfe aus dem Rückraum zu vermeiden und die Chance gegen die Schieberichtung der Abwehr zu suchen, ging dennoch in der ersten Halbzeit bereits auf, als die Gäste sich bis Mitte des Spielabschnitts eine Drei-Tore-Führung (11:8 ) herausgearbeitet hatten. Erst als Susanne Bachmann Kerstin Keim für Danja Lerch ins Tor stellte, ging ein Ruck durch die Gastgeberinnen, die in der Endphase der ersten Hälfte in gleichem Maße zulegten, wie die jungen Gegnerinnen (Schnitt 20,8 Jahre) abbauten.
Auch nach Wiederanpfiff machte die Bachmann-Sieben, die nicht auf die angeschlagenen Mühlhausen, Pirvan (beide Bänderriss) und Kleinmann (Muskelverletzung im Oberschenkel) verzichtete, viel zu viele technische Fehler und leistete sich unnötige Ballverluste. Dies baute Böddiger auf, so dass die Entscheidung erst in den letzten Minuten fiel. Die Gäste erzielten gegen eine in dieser Phase teilweise indisponierte HSG-Abwehr den Anschlusstreffer zum 23:22 (28.). Nur weil die Gästeangreiferin bei ihrem Tor den Kreis betrat, kam Bergheim um den Ausgleichstreffer 90 Sekunden vor dem Ende herum. Jessica Kleinmann sorgte mit ihrem Gegenstoß-Treffer 40 Sekunden vor Schluss dann für die Entscheidung. Sie erzielte den letzten Treffer der Gastgeberinnen. "Meine Mädels waren heute hypernervös", urteilte HSG-Trainerin Bachmann. "Sie setzen sich selber zu viel unter Druck. Das geschieht weder von Seiten des Vereins noch von meiner Seite. Die Mädels verlangen wahnsinnig viel von sich; je höher der Druck, desto schlechter ist die Leistung. Was uns fehlt, ist eine gute Spielerin, die Ende 20 ist und richtig viel Erfahrung hat", wünscht sich die Trainerin eine routinierte Führungsspielerin.
quellewährend die erste sich weiter in richtung aufstieg quält, wir untendrunter weiter nach spielerinnen gesucht:
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Weibliche Talente gesuchtDas am 1. August 2005 eröffnete Handball-Leistungszentrum Bad Wildungen beginnt bereits mit den Vorbereitungen für die Sichtung neuer Handballtalente, die ab dem kommenden Schuljahr in das Leistunsgszentrum aufgenommen werden sollen. Der erste Termin für die Talentauswahl ist am 9. und 10. Dezember 2005 in Bad Wildungen. Die Lehrgänge für Spielerinnen der Geburtsjahrgänge 1988 bis 1992 werden von dem selben Trainerteam geleitet, das auch für die bereits bestehenden Mannschaften verantwortlich ist. Weitere Infos: Olga Leischner, Mitarbeiterin der HSG-Geschäftsstelle, Laustraße 37, 34537 Bad Wildungen; (0 56 21) 85 32 30, Fax: (0 56 21) 85 32 31, E-Mail: info-hsg-geschaeftsstelle@t-online.de. (red)
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Druck auf beiden Seiten
Handball, zweite Liga: TSG Groß-Bieberau heute Abend bei der TSG Friesenheim
„Ich erwarte, dass sich die Mannschaft jetzt ganz anders präsentiert“, fordert Groß-Bieberaus Trainer Thomas Göttmann vor dem Nachholspiel des Handball-Zweitligisten am heutigen Mittwoch bei der TSG Friesenheim. Denn hoch schlugen die Wellen nach dem 23:39 gegen Tuspo Obernburg in eigener Halle. Deshalb fährt die TSG mächtig unter Druck nach Ludwigshafen. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle. „Wir haben unser Waterloo gehabt. Das reicht für dieses Jahr.“ Göttmann glaubt trotz 0:8 Punkten: „Unter Druck steht trotzdem der Gegner.“
Die Gastgeber wollen um die Meisterschaft mitspielen. Als Elfter hinken auch sie weit hinterher. An der Spitze entwickelt sich ein Dreikampf zwischen HBW Balingen, EHV Aue und Bayer Dormagen (alle ungeschlagen). Bitter für Friesenheim ist außerdem die siebenwöchige Sperre von Peter de Hooge. Der Regisseur wurde wegen Tätlichkeit gegen einen Betreuer der HSG Gensungen vor drei Wochen außerdem mit 1000 Euro Geldstrafe belegt. Auch der Ausfall von Linksaußen Tobias Brahm (verletzt) bedeutet ein Handikap. „Trotzdem braucht man Friesenheim nicht klein reden“, warnt Groß-Bieberaus Trainer. „Mit Thorsten Laubscher, Markus Scheuerer und Mittelspieler Nico Kibat ist der Rückraum immer noch hervorragend besetzt.“ Dazu kommt Olympiasieger Lew Woronin. „Der macht auch noch mit über 30 Jahren seine Dinger rein.“ Göttmann zählt den Angriff der Gastgeber zu den besten Drei der Liga.Und ein ehemaliger Groß-Bieberauer spielt dort: Torjäger Andreas Neumann. Bislang trat er nur als Ergänzungsspieler in Erscheinung. Möglicherweise ändert sich das aber heute Abend gegen seinen alten Klub.
quellein die tiefen der südhessischen provinz hat es sich wohl noch nicht rumgesprochen, das auch bayer mittlerweile zwei miese hat...
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Ursinus droht Konsequenzen an
Von Hans-Jürgen EichhornSchwerin. Am fünften Spieltag der zweiten Handball-Bundesliga unterlag die HSG Niestetal/Staufenberg beim einstigen Bundesligisten SV Post Schwerin mit 25:29 (12:13). Damit blieben beide Teams ihrer bisherigen "Linie" treu. Die Postler gewannen ihr drittes Heimspiel, während die HSG auch im vierten Auswärtsspiel weiter ohne Punktgewinn blieb.
Dabei hatte sich Niestetals Trainer Hans-Joachim Ursinus mit seinem Team auf dieses für die HSG richtungweisende Spiel äußerst gewissenhaft vorbereitet. Gewissermaßen per Nachtexpress war die Truppe am späten Samstag um 23 Uhr losgefahren, um im Schweriner "Intercity" ein Tageshotel zu beziehen. Da auch die angeschlagenen Spieler auflaufen konnten, sollte die Wende zum Besseren gelingen. Doch dazu waren die Leistungen einiger Spieler nicht gut genug. "Das wird zumindest für einen Spieler Konsequenzen haben", beklagte sich Ursinus, ohne jedoch den Namen zu nennen.
Beide Mannschaften begannen nervös, was zahlreiche Ballverluste und das Auslassen klarster Torgelegenheiten zur Folge hatte. So konnte sich bis zum 8:8 (21.) kein Team entscheidend absetzen. Als bei Post dann aber Ivica Obrvan nach anfänglicher Ladehemmung auftaute, führte der Gastgeber 11:8 (21.), kassierte aber sechs Minuten später wieder den Ausgleich.
Auch nach dem Seitenwechsel übernahmen die Mecklenburger zuerst die Initiative (16:13, 22:17). Niestetal aber blieb dran bis zum 17:17 (40.), ehe drei verworfene Siebenmeter zum Knackpunkt wurden. "So kann man auswärts keine Punkte holen", bilanzierte Ursinus. Und das, obwohl sich Schwerin kurz vor Toresschluss das Siegen noch einmal selbst schwer machte. Doch der starke Aurel Witt (9) erlöste die Gastgeber vor dem großen Zittern und Post-Trainer Norbert Henke freute sich über die Steigerung seiner Mannschaft in Halbzeit zwei: "Nachdem wir im Sommer beim Sparkassen-Cup noch mit 19:27 unterlegen waren, hat sich meine Mannschaft von ihrer besseren Seite gezeigt."
Bei der HSG indes scheint nach viel versprechender Saisonvorbereitung ein ungeahnter Tiefpunkt erreicht. Nach dem Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz sehnen die Niestetaler nun das Heimspiel am Freitag um 20 Uhr gegen Bernburg herbei, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu bekommen.