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Selbstkritik bei der TSG
Frauen-Handball: Oberligist TSG Worfelden will in Grebenhain Niederlage vergessen machen
„Das schlimmste Gefühl war fünf Minuten vor Schluss, als wir nichts mehr ändern konnten an der Niederlage. Das kannte ich vorher nicht“. Ilka Fickinger und die Worfelder Oberliga-Handballerinnen erlebten am Wochenende etwas ganz Neues. Zum ersten Mal nach über vier Jahren gingen sie in einem Punktspiel als Verlierer vom Feld.
Mit 17:21 hatten sie im ersten Heimspiel der Saison gegen Heuchelheim das Nachsehen. In der 53. Minute waren sie noch bis auf 16:17 dran. Dann kassierten sie fünf Tore in Folge zum 16:21. Damit war die Partie gelaufen.„Eigentlich hatte ich es mir danach schlimmer vorgestellt“, meint Ilka Fickinger. Ihre Mannschaft hat den ersten Misserfolg seit der B-Jugendzeit aber „recht gut verarbeitet“, wie Trainer Klaus Feldmann findet. Bereits zum Wochenbeginn hat er sich mit seinem Team zusammengesetzt und die Misere besprochen.
Dabei hätten seine Spielerinnen viel Selbstkritik geübt, so der Coach. Einhellig habe die Meinung bestanden: „Schlechter können wir nicht spielen“. Auch herrschte darüber Konsens, die gesamte Mannschaft habe einen rabenschwarzen Tag erwischt.
So sind die TSG-Frauen guter Dinge, dass es am Samstag um 19.15 Uhr beim TSV Grebenhain wieder besser läuft. Zumal sie nun, da der Nimbus erst einmal weg ist, befreiter aufspielen können. Wissen sie sich in der Chancenverwertung nur halbwegs zu steigern, sollte der zweite Saisonsieg möglich sein.
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Beiträge von härter_schneller
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ach so - deshalb das 'l' - jetzt hab ich's kapiert...
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naja - keiner klatscht so schön wie er....

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Original von Waldorf
Es wird interessant sein zu sehen, wie die Nettelstedter Spieler, für die TV-Live-Übertragungen größtenteils Neuland sind, mit dieser neuen Erfahrung umgehen.ah so - die schauen dann immer mal auf den monitor, so während des spiels...
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ich habe so die leise ahnung, dass zerbe vor holpert landen wird.
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Original von Ness
Auslegungssache !!!Natürlich könnte ich als SR auf Unsportlichkeit entscheiden und entsprechend bestrafen.
Als Trainer und/oder Spieler wäre ich mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und würde heftigst protestieren (natürlich im Rahmen des Erlaubten
)Ness
du verbringst viele spiele auf der tribüne, hmhm...?
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naja, wenn der sr eine aktion 'durch den kreis' anzeigt, dann ist die 'richtige" spielfortsetzung jetzt halt ein abwurf.
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da hoffe ich mal ganz schwer, dass die wallauer den oldies aus dem vogelsberg den brasilianischen carneval verderben.
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Original von InesK
Grafschaftler ist zwar noch nicht perfekt, aber immer noch besser als Emsländer!
das hab ich aber mal anders gelernt... -
da wären die buben aus der bördestadt doch mal reif.

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Original von Zickenbändiger
Und hochgeholtGefunden im Spielbericht einer wD Kreisklasse (unterste von drei Spielklassen):
Ich traue mich gar nicht, mir das mal anzuschauen. Entweder gebe ich hinterher meine C-Lizenz ab oder ich hole mir eine Lachmuskelzerrung.
Mal ernsthaft, hat hier schon mal wer unterhalb der C-Jgd. eine auch nur annähernd funktionierende 3:2:1 gesehen? Eine taugliche 1:5 ist ja schon selten genug. Viele Mädchenmannschaften kämpfen in der Abwehr mehr gegen den Schlaf als gegen die Ballführerin (ich muss es wissen
).meine güte, wie gut, das du auf der handball-bühne aktiv bist und tagtäglich einige glückliche mit deiner präsenz beglückst.
es soll tatsächlich in der bundesliga mannschaften geben, die keine erkennbare abwehrstruktur haben.
und es soll tatsächlich trainerInnen in der jugend geben, die sich viel mühe geben, wenig ahnung haben und trotzdem für den fortbestand der art unabdingbar sind - auch wenn sie genausowenig eine 3:2:1 vermitteln können wie hochbezahlte 'trainer' in der ersten liga. -
da könnten ein paar echte überraschungen bei raus kommen...
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bei kollege lang weiß man ja nie was er so gesagt hat und was der frager so verstanden und aufgeschrieben hat.
abgesehen davon solte die anwesenheit eines echten trainers mit dem spielerinnenmaterial in der liga zum klassenerhalt reichen - und alles weitere wäre selbstmord für die tsg o-e. -
wird ja auch zeit, dass in wilhelmshaven auch mal die saison beginnt.

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die deutsche nationalmannschaft hat nun wirklich andere probleme als auf den flügeln. gerade auf la sind die deutschen gut besetzt. da hakt es schon erheblich mehr im rückraum.
was auch nachvollziehbar ist - ein ausländischer vollprofi wird schon mal für den rr verpflichtet, dagegen kann sich nicht jeder verein einen ausländischen top-außen verpflichten. -
für mich handelt es sich bei deinem letzten punkt ganz unumstritten um eine unsportlichkeit.

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Kerkossa: "Wir waren nahe dran"melsungen. Die Wiedergutmachung gelang, der zweite Saisonsieg nicht. Mit 23:26 (10:14) musste sich Handball-Bundesligist SG 09 Kirchhof dem VfL Oldenburg geschlagen geben, zeigte sich dabei aber gut erholt von der letzten 22:37-Schlappe in Erfurt.
"Wir waren nahe dran", ärgerte sich Mandy Kerkossa über die verpasste Überraschung. Die schien trotz schlechter Vorzeichen - die Spielmacherin selbst und vier weitere SG-Spielerinnen gingen grippegeschwächt in die Partie - möglich. Bis zum 9:10 (23.) war das Duell völlig ausgeglichen, wobei sich der Kirchhofer Angriff dank einer zunächst gut aufgelegten Manja Berger immer wieder gegen die gegnerische 6:0-Deckung durchsetzen konnte. Nur die Torfrauen Fleischer und Zornow (ab 11.) entpuppten sich bereits in der Anfangsphase als schwer zu überwindendes Hindernis.
Als deren Vorderleute respektive der dynamische Oldenburger Mittelblock dann auch noch den SG-Rückraum in den Griff bekam, war's zum ersten Mal um die Gastgeberinnen geschehen. Sechs Minuten Torflaute ließen die Norddeutschen auf 14:9 davon-ziehen. Die Vorentscheidung bahnte sich an, als nach dem Wechsel Jana Oborilova und Lucia Tobiasova auf 16:10 (32.) erhöhten.
Doch die Weiss-Schützlinge wehrten sich. Offensivdefizite wurden durch nimmermüden Einsatz in der Abwehr wettgemacht, und im Angriff konnte sich zumindest Elena Pana einige Mal viel versprechend durchsetzen. Ihr Treffer zum 16:19 ließ Hoffnung unter den 500 Zuschauern in der Melsunger Stadtsporthalle aufkeimen, ein technischer Fehler von Mandy Kerkossa machte sie kurz darauf zunichte.
Denn diese Einladung nahmen die Gäste an, um dank zweier weiterer Oborilova-Treffer auf 21:16 (47.) davonzuziehen. "Danach hatte ich keine Zweifel mehr an unserem Sieg", konnte sich VfL-Trainer Leszek Krowicki entspannt zurücklehnen und munter durchwechseln. Dafür machte der Meistermacher von Walle Bremen letztlich die Kirchhofer Ergebniskosmetik in der Schlussphase verantwortlich, während sein Kollege Gernot Weiss die Moral seiner Schützlinge lobte: "Meine Mannschaft hat bis zum Schluss alles gegeben und sich gut verkauft." Ein Aufwärtstrend, keine Frage, aber keine Punkte.
E Kirchhof: Grabbert, Frommann (37. - 45.); Berger 3, Borovic, Miszczyj 3, Jahn 4, Mukhina 1/1, Seeger, Heidenreich 1, 7/5, Kerkossa 4
Oldenburg: Fleischer, Zornow (11. bis 50.), Renner; Heinovski 5, Oborilova 7/2, Hess 1, Lamein 2/1, Urdea 6, Everding 1, Tobiasova 1, Scholl 2, Hansel 1
SR: Hartmann/Schneider (Halberstadt/Ebendorf). Z: 500
Spielfilm: 4:4 (8.), 9:10 (23.), 9:14 (29.), 10:16 (32.), 16:19 (43.), 17:23 (52.).
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Das Ende einer imposanten Serie
Frauen-Handball: TSG Worfelden kassiert mit dem 17:21 gegen Heuchelheim seine erste Niederlage seit über vier Jahren
Fast schon historisch war es, was sich am Samstag in der Worfelder Sporthalle ereignete: Rund viereinhalb Jahre waren Worfeldens TSG-Handballerinnen in einem Punktspiel ungeschlagen und stürmten dank dieser beispiellosen Serie von den Niederungen der B-Klasse bis in die hessische Oberliga hinauf. Am Samstag nun aber erwischte es die erfolgsverwöhnte TSG.
Sieben Minuten vor Schluss waren sie dran. In einer furiosen Aufholjagd kämpften sich die Oberliga-Handballerinnen der TSG Worfelden von 8:14 (26.) auf 16:17 (53.) heran. Bei der Saison-Heim-Premiere schien der erhoffte erste Oberliga-Sieg vor eigenem Publikum und damit die Fortsetzung der rekordverdächtigen Serie doch noch möglich.Doch dann wurde wie so oft zuvor bei der TSG der Angriff nicht gut vorbereitet und überhastet abgeschlossen. Weitere Ballverluste und vergebene Chancen folgten. So konnten die Gäste von der TSF Heuchelheim mit vier Toren hintereinander zum 21:16 alles klar machen. Am Ende hatten die Worfelderinnen mit 17:21 (5:11) das Nachsehen.
Ein ungewohntes Gefühl war das. Die erste Punktspielniederlage nach über vier Jahren. Eine Niederlage, die irgendwann einmal kommen musste, die am Samstag aber unnötig war und entsprechend weh tat. Schließlich wirkte Heuchelheim nicht stärker als der Vorwochengegner Hüttenberg, den die TSG-Frauen mit 27:22 bezwungen hatten.
Aber diesmal scheiterte Worfelden an sich selbst. Vor allem, weil die Chancenverwertung sehr bescheiden ausfiel. „Wir haben das Spiel eindeutig im Angriff verloren“, meinte Trainer Klaus Feldmann nach dem Abpfiff enttäuscht, „sonst schießen wir im Regelfall deutlich über 20 Tore, aber diesmal waren wir davon sehr weit weg. Nicht Heuchelheim hat gewonnen, sondern wir haben verloren“.
Allein der Beginn war bezeichnend. Erst nach 13 Minuten gelang Ilka Fickinger der erste Treffer. Da lag ihre Mannschaft aber schon mit 0:6 hinten. Nervosität, Ballverluste und eine Vielzahl ausgelassener Tormöglichkeiten hatten den Fehlstart bedingt. „Da haben wir einfach nicht die Hütte getroffen“, schüttelte Viola Eger den Kopf. Bis zur Pause waren Worfelden gerade mal fünf Treffer gelungen.
Als es nach 36 Minuten 8:14 hieß und der Halbzeitrückstand immer noch nicht verkürzt war, ließ Klaus Feldmann die beiden Linkshänderinnen von Heuchelheim in eine enge Deckung nehmen. Mit Erfolg. Nun kämpfte sich der Aufsteiger Tor um Tor heran. Über 12:15 (46.) war ihm in der 53. Minute der 16:17-Anschluss gelungen.
„Da haben wir gedacht, jetzt schaffen wir das“, meinte Viola Eger. Doch die Zuversicht währte nur kurz. Gleich danach haben die Gastgeberinnen die sich bietende Chance zum Ausgleich nicht genutzt, kassierten dann vier Tore in Folge und mussten das Spiel verloren geben. Viola Eger ärgerte sich dabei auch über die Schiedsrichter, die ihre Mannschaft in entscheidenden Momenten mit unverständlichen Entscheidungen nicht gerade bevorteilt hätten.
„Das war schade, dass wir da beim 16:17 nicht die Wende geschafft haben. Denn wir waren dran“, meinte Klaus Feldmann betrübt. Der Trainer konnte zwar Yvonne Gerbig und Christiane Löffler eine starke kämpferische Leistung bescheinigen, sah aber seine gesamte Mannschaft im Angriff und bei der Chancenverwertung unter Form spielen.
Der Riss der Serie dürfte die TSG aber kaum aus der Bahn werfen. Im Gegenteil. Die Niederlage könnte sogar dafür sorgen, dass die TSG in die nächsten Begegnungen unverkrampfter geht.
TSG-Tore: Bettina Koszela (5/1), Ilka Fickinger (4), Christiane Löffler (4), Julia Ophoff (2), Corinna Schütz, Viola Eger.abi
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Rekordmann Jan Holpert bleibt bodenständigFlensburg. 37 Jahre und die Zuverlässigkeit in Person: Noch zwei Spiele, dann ist Jan Holpert der neue «Rekordmann» der Handball-Bundesliga. Heute im Heimspiel gegen Altmeister Frisch Auf Göppingen stellt der Torhüter der SG Flensburg-Handewitt die bisherige Bestmarke von Stefan Hecker mit 561 Einsätzen ein. Eine Woche später, im Auswärtsspiel beim VfL Pfullingen-Stuttgart, wird der Ex-Nationalkeeper der alleinige Spitzenreiter in der ewigen Spielerliste sein.
Den bodenständigen Holpert aber lockt die Bestmarke nicht aus der Reserve. «Das ist kein Rekord, bei dem ich aufspringe», meint der Familienvater: «Es ist nur ein Zeichen dafür, dass ich schon lange dabei bin», sagt Holpert, der gerade seine 20. Bundesliga-Saison spielt. Am 21. September 1986 feierte er als 18-Jähriger beim TSV Milbertshofen seine Bundesliga-Premiere. «Mil» sollte für das Torwart-Talent aus dem hohen Norden das Sprungbrett für eine große nationale und internationale (246 Länderspiele) Laufbahn werden. Holpert: «Dort konnte ich mich in aller Ruhe entwickeln.» Auf dem Weg in den Urlaub nach Dänemark wechselte Holpert 1993 zur SG Flensburg- Handewitt. «Wir waren gerade hinter dem Elbtunnel, als wir im Radio hörten, dass Milbertshofen wegen finanzieller Schwierigkeiten den Spielbetrieb aufgibt», erzählt Holpert. Wenige Stunden später war der neue Vertrag mit den Norddeutschen perfekt. Die Spielgemeinschaft, sportlich eigentlich abgestiegen, hatte vom Milbertshofener Rückzug profitiert. Zwölf Jahre später ist der Verein von der dänischen Grenze national und international Spitze – dank Jan Holpert.
Der Handball hat ihm viel gegeben. Es gab bittere Stunden, wie «das Viertelfinal-Aus gegen Spanien mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Sydney.» Es überwogen jedoch die glücklichen Momente. Holpert: «Ich war bei den Sommerspielen in Barcelona, Atlanta und Sydney, das schaffen nicht viele Sportler.»
561 Spiele in der Bundesliga könnten ein Rekord für die Ewigkeit werden, denn kein Spieler wird ihm diese Bestmarke in absehbarer Zeit streitig machen können. (sid)
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Lang: Sehr viel Wert auf Teamentwicklung gelegtOber-Eschbach. Nach drei von 30 Spieltagen ist eine Tabelle noch nicht sonderlich aussagekräftig. Dennoch, die Handball-Frauen der TSG Ober-Eschbach, auf Rang fünf im 15er-Feld der 2. Bundesliga Süd platziert, dürfen sich getrost schon einmal auf die Schultern klopfen. Denn so günstig standen sie noch nie seit ihrem Aufstieg vor drei Jahren da. Die nächste Aufgabe nach dem vergangenen spielfreien Wochenende ist das Hessenderby am morgigen Freitagabend beim Neuling TGS Walldorf. TZ-Mitarbeiter Felix Dernbach sprach mit TSG-Trainer Eberhard Lang.
Mit 4:2 Punkten steht Ihre Mannschaft zum ersten Mal in ihrer Zweitliga-Zugehörigkeit im «grünen Bereich». Was hat sich geändert gegenüber den Vorjahren?
LANG: Das kann ich nicht sagen, denn ich kenne die Mannschaft erst seit Januar. Wir haben seit dieser Zeit vor allem im athletischen Bereich und an der Verbesserung der Abwehrarbeit gearbeitet. Haben aber auch sehr viel Wert auf die Teamentwicklung gelegt.Es gibt auch zu registrieren, dass nach drei Spieltagen die in der Offensive bislang eher zurückhaltenden Ober-Eschbacherinnen den torhungrigsten Angriff der Klasse stellen. Aufsteiger Neustadt/Sebnitz hat zwar acht Treffer mehr erzielt, aber auch ein Spiel mehr ausgetragen.
LANG: Ich glaube, dass diese statistischen Werte zurzeit noch wenig Aussagekraft haben. Doch es ist unser Ziel, mit hohem Tempo die Fehlerquote zu reduzieren und so die Gegner unter Druck zu setzen. Ob wir dies durchhalten oder gar weiter entwickeln können, ist fraglich, da wir personell doch sehr knapp besetzt sind.
Wie verkraften die Mannschaft den Verzicht auf die zentrale Rückraumkraft Natascha Shcherbakova, die wegen ihrer Schwangerschaft in dieser Runde ja nicht mehr spielt?
LANG: Die Spielerinnen haben diese Herausforderung angenommen. Ob dies jedoch das gesamte Team über die lange und schwere Saison verkraften wird, muss bezweifelt werden.
Gibt es Hinweise auf einen Ersatz für die Ukrainerin? Befindet sich Ihr Spielausschuss-Vorsitzender Norbert Blöser momentan wirklich im Urlaub oder etwa doch auf «Brautschau» im ehemaligen Ostblock?
LANG: Dazu kann ich im Moment nichts sagen. Nobby Blöser ist sicherlich im mehr als verdienten Urlaub.
Bestehen überhaupt Aussichten auf mögliche Ergänzungen oder gar Verstärkungen? Ihre personelle Situation ist ja wirklich sehr angespannt.
LANG: Es ist eine Ergänzung in Sicht, nicht jedoch die dringend notwendige Verstärkung im Abwehrzentrum.
Wie ist es um die aktuelle Verfassung von Katja Wittmann und Sophie Wünscher bestellt, die zuletzt beim 37:29 über den SV Union Halle-Neustadt nicht mitwirken konnten?
LANG: Beide sind in guter Verfassung. Sophie hatte gesundheitliche Probleme, und Katja kam nicht zum Einsatz, da in der zweiten Halbzeit die Akteurinnen zu einer unglaublichen Stärke aufgelaufen sind.
Wie beurteilen Sie die Ausgangsposition vor dem Hessenderby morgen bei der TGS Walldorf? Dieser Gegner ist aus gemeinsamer Regionalliga-Vergangenheit ja so etwas wie ein alter Bekannter für Ihre Damen.
LANG: Für mich ist dies kein alter Bekannter. Ich kenne aber den Trainer Dirk Leun seit vielen Jahren. Er hat auch als Spieler in meinen Mannschaften mitgewirkt. Er ist nicht nur überaus engagiert, sondern auch einer der Besten in unserem Land. Walldorf ist sehr heimstark, und Dirk wird seine Mädels sicherlich nicht nur auf den Punkt fit auf uns einstellen, sondern auch emotional bestens motivieren können. Ich hoffe jedenfalls, dass es ein spannendes und gutes Spiel wird, aus dem wir dann auch die Punkte mitnehmen können. Wenn nicht, ist der tolle Erfolg gegen Union Halle-Neustadt nachträglich anders einzuschätzen.