und noch eine 15'er staffel...
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Petterweils Saisonstart ist geplatzt!
Von Marco RomanoPetterweil. Enttäuschte Fans und finanzielle Verluste: Die Handballer des TV Petterweil haben nach dem nun amtlichen Rückzug der SG Werratal ihre Heimpremiere in der neuen Saison der Regionalliga Südwest erst am 25. September gegen die HSG Mühlheim und damit 14 Tage später als terminiert! «Wir hätten mit Sicherheit eine volle Halle gehabt. Die Zuschauer haben dem ersten Spiel am 11. September schon regelrecht entgegengefiebert», ärgert sich TVP-Spielwart Edmund Peschke über den geplatzten Saisonstart in eigener Halle. Stattdessen muss das Team von Gebhard Fink und Thomas Jäth zum Rundenstart nun am 18. September zum TV Nieder-Olm.
Der Werrataler Rückzug kam nicht sonderlich überraschend. Schon vor Wochen hatten es die Spatzen von den Dächern gepfiffen, dass der Zweitliga-Zwangsabsteiger wegen fehlender finanzieller Mittel auf sein Startrecht in der neuen Regionalliga-Saison verzichten wird. Wie der Präsident des Südwestdeutschen Handball-Verbandes (SWHV), Wolfgang Faß, nun mitteilt, hat das Amtsgericht Meiningen Ende Juli das Insolvenzverfahren bei der SG Werratal eingeleitet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Erfurter Rechtsanwalt Rombach bestellt, der dem Beschluss des Club-Vorstands, auf die Nutzung des Spielrechts für die neue Runde zu verzichten, zugestimmt hat. «Das Präsidium des SWHV hat nach Erhalt der Mitteilung entschieden, dass die Saison 2005/06 mit 15 Mannschaften gespielt wird», hieß es in einem von Faß unterzeichneten Schreiben.
Ferner hieß es darin, «dass durch den Verzicht der SG Werratal der Abstieg am Ende der Runde reduziert wird». Petterweil missbilligt den Beschluss des SWHV, die Runde nur mit 15 Clubs durchzuführen. «Es wäre noch genügend Zeit, den TV Groß-Umstadt oder den in der Relegation gescheiterten TV Vallendar aufzunehmen», fordert Peschke eine Aufstockung auf wieder 16 Teams. «Gerade weil es das erste Spiel ist», argumentiert der TVP-Spielwart, «gehen uns Einnahmen im vierstelligen Bereich verloren».
Der SWHV lässt in diesem Punkt jedoch nicht mit sich reden. Zuletzt hatte das SWHV-Sportgericht die Klage von Absteiger Groß-Umstadt auf Wiedereingliederung in die Regionalliga abgewiesen. «Jetzt haben wir Gewissheit und können uns entsprechend nach einem Ersatzgegner umschauen», lautete die erste Reaktion von Trainer Jäth, der noch bis Freitag im Urlaub weilt.
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rene croy spielt mittlerweile für bad neustadt.