Beiträge von herrsunshine

    Es war ein toller Fight in Gelnhausen. Der TVG hatte augenscheinlich einen ganz klaren Matchplan - Abwehrfokus, 60 Minuten Schnelle Mitte, Krafteinteilung.

    So spielte Malolepszy in zwei Blöcken je HZ und hatte ordentlich Zeit durchzuschnaufen. Beide Teams mit starken Abwehrreihen. Am Ende war es wohl die Torwartleistung.

    tve in HZ1 mit Null Paraden, 2 HZ dann 4-5. Mein Tipp: Lässt sich Gelnhausen in Emsdetten bis zur Schlussviertelstunde nicht deutlich abschütteln, wird der Kopf anfangen und "Oh scheisse, wir verkacken schon wieder" - Panik ausbrechen. Ohne Dambach, der als einziger neben Malolepszy von 9 Meter treffen kann, muss viel passen bei Gelnhausen. Ein 8/8 Tag gelingt Redkyn auch nicht unbedingt nochmal.

    Perfekte Analyse! Das kann man so unterschreiben…

    Ich mag mir nicht vorstellen was in Emsdetten los sein wird, wenn man in der Aufstiegsrunde wieder versagt.

    Zumal der Modus jetzt auch positiv für Emsdetten ist.

    In Emsdetten ist alles auf Liga 2 ausgerichtet

    Du meinst, der Modus ist positiv, weil man jetzt schon nicht nach 2 Spielen ausscheiden kann?

    Das gilt natürlich für die anderen beiden Teams genau so… also die Logik möchte ich mal verstehen…

    Was glaubt ihr welche 2 Teams

    haben die größten Chancen sich das Ticket für die 2 Bundesliga zu buchen ?.

    Für mich sind es die beiden Teams aus dem Nord-Westen, also Emsdetten und Hamm, die die größten Chancen auf den Aufstieg haben.

    Der TVE kann mit diesem Kader eigentlich nur an sich selbst scheitern - darin hat man allerdings in den letzten Jahren schon reichlich Erfahrung gesammelt :huh:. Aue und Gelnhausen aber dadurch durchaus mit Außenseiterchancen. Beide Teams sind zu Hause eine Macht und da kann es für jedes Team zu Punktverlusten kommen. Gelnhausen hat überhaupt keinen Druck und ist vermutlich das einzige Team in der Aufstiegsrunde, das ohne aus dem Ausland verpflichtete „Topstars“ auskommt.

    In der anderen Gruppe waren Saarlouis und Braunschweig zuletzt nicht in Topform. Möglicherweise wollte man in Niedersachsen aber auch dem TVE und TVG aus dem Weg gehen. Bei Saarlouis wird es darauf ankommen, die Abwehr wieder zu stärken. Die war zuletzt löchrig wie der Schweizer Käse. Wenn das gelingt, ist den Saarländern natürlich auch der große Wurf zuzutrauen.

    Ich denke, dass es ähnlich viele Zuschauer werden wie vor einem Jahr gegen Hildesheim und da waren es laut Statistik 1750.

    Gestern wurde bekannt, dass der TVE sein Kontingent an Gästeticket nicht voll ausschöpft, so dass wieder einige Karten mehr erhältlich waren.

    Falscher Chat….

    Interessantes Spiel heute in Gelnhausen. Der TVG immer wieder nur mit teils rüden Fouls zu stoppen, was stets zu 7m und 2-Minuten Strafen führte. Lützelberger probierte viel, fand aber kein taktisches Mittel Gelnhausen zu stoppen. So war das Spiel praktisch zur Halbzeit schon entschieden.

    Es war zu vermuten, dass Gelnhausen der HSG Hanau nicht nachstehen würde und ebenfalls die HG ebenfalls mit 9 Toren Unterschied auf Distanz halten würde.;)

    10 plus 7 plus 21 gleich 38. Für mich sind das 38 Tore in 3 Spielen, davon 21 gegen die SGH , oder?

    Es ist angerichtet: Nachdem Köln sein Heimspiel souverän gegen Kirchzell gewonnen hat, hat es Hanau in Münster spannend gemacht und ebenfalls einen Sieg über die Ziellinie gebracht. Damit hält Hanau die 3 Punkte Vorsprung vor Köln und könnte am kommenden Samstag bei einem Sieg gegen Köln alles klar machen für den DHB-Pokal.

    Obwohl die Hanauer Heimrecht haben und 11 Siege in Folge einfahren konnten ist die Favoritenrolle nicht klar.
    In den 5 Begegnungen gegen Köln konnte Hanau lediglich eine Partie in 2023 für sich entscheiden. Alle andere Spiele gingen meist mit großem Abstand an Köln. Die Spielweise der Kölner mit Schulz, Kämper, Niehaus, Kaysen und Nolting liegt den Hanauern gar nicht. Alleine diese 5 Akteure steuern diese Saison 551 Tore der insgesamt 927 Tore der Kölner bei.

    Bei einem Sieg der Kölner wird es noch einmal spannend. Hanau spielt die letzten beiden Spieltage auswärts gegen Dutenhofen und zu Hause gegen Haßloch, während Köln gegen Düsseldorf (H) und Friesenheim (A) antritt.

    Da wird es ja nochmal richtig spannungsvoll und hoch hergehen in der Main-Kinzig-Halle. Entsprechend groß wird sicherlich das Zuschauerinteresse sein.

    Ich hoffe, man denkt diesmal daran, die Notausgänge freizuhalten.;)

    Ich verstehe euren Punkt, dass man inzwischen natürlich schon weiß, dass sich hier einige nicht sportlich qualifizieren werden.

    Aber für mich ist es trotzdem interessant, alle Meldungen zu sehen. Aus der Ostsee-Spree-Liga melden zwei potentielle Aufsteiger und aus der Mitteldeutschen ebenfalls. Das war letztes Jahr in beiden Fällen 0. Das stimmt mich zuversichtlich.

    Krass ist auch, dass sich aus Baden-Württemberg 21 Teams und aus Nordrhein und Westfalen jeweils elf Teams den Spielbetrieb in der dritten Liga sportlich und wirtschaftlich zutrauen.

    Zählt mal dagegen alle Teams aus den ostdeutschen Bundesländern zusammen und überlegt, woran das liegt.

    Spoiler: Es liegt nicht daran, dass hier per se die unsportlicheren Kinder geboren werden.

    Das sehe ich auch so: Ist natürlich schon schnarchnasig vom DHB, was die Aktualität der Daten angeht. Aber informativ ist es allemal zu lesen, wer überhaupt Interesse hatte, 3. Liga zu spielen.

    Ohne jetzt ein Fass aufmachen zu wollen: Das Siegerland ist erst beim Wiener Kongress 1815 zu Preußen gekommen und war vorher über fünf Jahrhunderte dem Haus Nassau zugehörig. Von diesem stammen auch die bis heute verwendeten oranischen Farben im Siegener, Kreuztaler und auch Ferndorfer Wappen - man teilt sich hier also nach wie vor das Blau-Orange/Gold mit dem könglichen Emblem der Niederlande. Entsprechend "unpreußisch" ist es hier angesichts der relativ kurzen Geschichte eigentlich. Die politischen Verbindungen gingen über Jahrhunderte eher "nach Süden" als nach Norden, was bis heute sichtbar ist. Das könntest du, als Hesse, auch eigentlich wissen;)

    Ich weiß, es ist krass off-topic, aber deine Sichtweise kann ich so ganz nicht nachvollziehen. Der entscheidende m.E. maßgebliche Punkt ist ja, dass das Siegerland zu Zeiten der Gründung der Turnvereine preußisch war. Vor 1815 war ja noch nix mit Sportvereinen in den damaligen deutschen Gebieten. Von daher finde ich deine Argumentation schon etwas speziell…

    Ohne jetzt ein Fass aufmachen zu wollen: Das Siegerland ist erst beim Wiener Kongress 1815 zu Preußen gekommen und war vorher über fünf Jahrhunderte dem Haus Nassau zugehörig. Von diesem stammen auch die bis heute verwendeten oranischen Farben im Siegener, Kreuztaler und auch Ferndorfer Wappen - man teilt sich hier also nach wie vor das Blau-Orange/Gold mit dem könglichen Emblem der Niederlande. Entsprechend "unpreußisch" ist es hier angesichts der relativ kurzen Geschichte eigentlich. Die politischen Verbindungen gingen über Jahrhunderte eher "nach Süden" als nach Norden, was bis heute sichtbar ist. Das könntest du, als Hesse, auch eigentlich wissen;)

    Darüber weiß ich als Exil-Westfale natürlich bestens Bescheid. ;) Deswegen heißt es ja auch nicht Borussia Ferndorf bei euch. Oder Nassau Kreuztal.