Beiträge von speedylsa

    Bei der Einteilung der Staffeln für die Saison 2024/2025, hat es Aue und Plauen-Oberlosa aus dem "geographischen Osten" in die Südstaffel verschlagen. Vinnhorst trifft in der Staffel Nord-Ost auf z.T. alte Bekannte, aber auch mit Braunschweig und Rostock auf zwei harte Konkurrenten um den Staffelsieg bzw. die Plätze für die Aufstiegsrunde. Klick "DHB"

    Es wäre eine Defitige Staffel geworden, wenn man sowohl Aue als auch Vinnhort dem Nordosten zugeörnet hätte.

    Also erstmal: Es brauch dir nicht leid tun. Klar, ich finde deine Karten immer interessant, und freue mich drauf die anzuschauen. Aber das ist eben "nur" eine Sahnehaube. Wenn du nicht dazu kommst, weil du viel anderes zu tun hast, finde ich das gar nicht schlimm.

    Du zielst sicher darauf ab, dass ich bei der JBLH 2 spontan dachte: "Oh... Hallo alte Bundesrepublik!"

    Ich finde das jetzt nicht so wild, da in der JBLH 1 sich ein anderes Bild zeichnet. Wenn ich die Füchse mitzähle, kommen 25% der Teams aus dem Osten. (Reinickendorf gehörte zum französischen Sektor, aber im Nachwuchs nutzt man 1:1 die Infrakstrukur der DDR-Sportförderung.) Und damit überproportional viele, zumindest wenn ich die Bevölkerungszahl zugrunde lege. Wobei das Verhälnis noch deutlicher sein dürfte, wenn man nur die Schülerzahlen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR zu Grunde legt.

    Was ich mir gut vorstellen kann, dass das Geld bei Sponsoren und bei Eltern ("mein Kind spielt Jugendbundesliga" vs. "...spielt Regionalliga") lockerer sitzt.

    Aber in der Tat wird Leitungshandball im Jugendbereich immer auch ein finanzeller und organisatorischer Kraftakt sein. Unabhängig vom jeweils aktuellen Modus.

    Flensburg wäre für mich einer der heißesten Kandidaten zum Verschieben nach Nord-West, wenn Aue und Plauen in Nord-Ost gewesen wären. ;)

    Dann brauch es aber noch ein zweites Team und es müssten auch Teams aus der Nord-West-Staffel verschoben werden. (Das wäre aber sicher keine große Herrausforderung.)

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Es ist keine leichte Aufgabe jedem gerecht zu werden und ich bin froh das ich das nicht machen muss. Selbst die mathemathisch beste Lösung (sofern es überhaut DIE eine beste Lösung gibt) wird für Kritik sorgen.

    Aue und Plauen in die Süd-Staffel einzuteilen, ist schon ganz schön abenteuerlich.

    Gab es nicht mal die Regelung, dass Vereine aus dem gleichen Verband in die gleiche Staffel müssen?

    Naja, die haben so auch nicht größere Fahrtkosten als in einer eventuellen Nord-Ost-Staffel.

    Das Vereine aus dem selben Verband in die selbe Staffel sollen ist sicher wünschenswert, wurde aber meiner Erinnerung nach noch nie zu 100% umgesetzt. Die letzen Jahre wurde z.B. Niedersachsen immer aufgeteilt.

    Kleine Ergänzung noch zu meiner Mängelliste:

    Ich habe Samstag ausgiebig mit dem Kollegen Axel Schweiß bekannschaft gemacht. Ich dachte, ich wäre noch nicht auf dem Sommer eingestellt und habe dem keiner weiteren Bedeutung beigemessen. Im Zeitungsartikel gestern (Montag) auf der Lokalseite der Volksstimme zur Eröffung stand dann aber drin, dass mein transpirieren eher in einer typischen Eröffungspanne begründet lag: Die Klimaanlage ist Passwortgeschützt und das Passwort war Samstag noch nicht an die Hallenwärte übergeben... ^^

    Gefühlt der halbe Thread befasst sich mit den SCM-Youngsters. Dabei habe ich vor längerer Zeit einen eigenen Faden eröffnet, weil ich dachte des genug Gesprächsbedarf zu den Youngsters geben würde... - Wobei zugegeben: So oft wird keine neue Halle eröffnet. Bei den Youngsters zum ersten Mal seit 1922. ;)   (-> 1922 wurde die alte Gieseler-Halle eröffnet, die damals aber noch nicht so hieß und auch noch keine Sporthalle war.)


    Ursprünglich angedacht war nach meinen Informationen eine Eröffnungsfeier u.a. mit Bürgermeisterin Stieler-Hinz (sie ist direkte Stellvertreterin der Oberbürgermeisterin). Warum es am Ende doch nur eine nüchterne Eröffnung gab, weiß ich allerdings nicht. Eine offizielle Eröffnungsfeier soll, laut einem meiner Quellen nachgeholt werden. Ich bin allerdings der Meinung, dass man sich das jetzt auch schenken kann.


    Ich war Samstag in der Halle. Vor Ort sind mir ein paar Dinge kritisch aufgefallen:

    - Der Sprecher saß auf einem extra Stuhl direkt hinter der Haupttribüne. Es gibt direkt dahinter zwar eine Sprecherkabine. Allerdings ist es so, dass man aus dieser Kabine das Spielfeld noch schlechter sehen kann als auf dem Screenshot: Die Haupttribüne schließt mit Pfeilern ab, die dann die Sicht - von der dahinter befindlichen Sprecherkabine - auf das Spielfeld stark einschränkt.

    Offenbar ist keiner der Planer auf die Idee gekommen, dass es eine schlaue Idee wäre, wenn der Sprecher aus seiner Kabine das Spielfeld sieht...

    - Die Ausziehbaren Tribünen sind nicht vollständig ausgezogen. Man sitzt daher selbst ganz vorn noch etwas höher und damit (möglich auch nur gefühlt) weiter vom Spielfeld entfernt als in der HGH.

    - Von der Gegentribüne sind 3 Meter seitlich vom Spielfeld nicht zu sehen. Oder anders formuliert: Alle Zuschauer auf der Gegentribüne hatten eine ähnlich besch... bescheidene Sicht wie im Screenshot.


    P.S: Die Ausziehbaren Tribünen sind doch vollständig ausgezogen. Mein Eindruck hatte mich im Mai offenbar getäuscht. Was sicher auch dran liegt, dass noch "Luft" nach vorne/unten ist.

    Bei Nuliga ist die neue Halle bereits angelegt: https://hvsa-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObj…&location=59109
    Beim DHB (bzw. Handball.net) noch nicht. Derzeit ist das Spiel SCM-Youngsters gegen Anderten am 25.05. auf (neu) 17 Uhr eingetragen. Im Moment allerdings ohne Halle. Sobald sich beim DHB in den nächsten Tagen jemand hinsetzt und die Halle anlegt, wird diese sicher auch mit dem Spiel verknüpft.


    P.S: Hier der Link zum Spiel. Damit alle die das lesen, sehen können ob die Halle schon eingetragen ist.

    Der letzte Spieltag rückt näher und damit auch die geplante Inbetriebnahme der neuen Spielstätte für die SCM YoungsterS. Im Spielplan bei handball.net, steht noch immer die altehrwürdige Hermann-Gieseler-Halle für den 30. Spieltag. Die neue Wolfgang-Lakenmacher-Halle, ist in der Datenbank noch nicht zu finden. Bleibt es bei dem o. g. Termin 25. Mai?

    Wie mir zu Ohren gekommen ist, soll kommenden Mittwoch (08.05.) der Termin zur Hallenabnahme sein. Ich denke mal dass die Stadtverwaltung sich sicher ist, dass es klappt. Sonst gäbe den Termin wohl nicht.

    Außerdem kann es sein, dass das Spiel bereits bereits 17 Uhr - statt 19 Uhr - stattfindet. (Im Zweifel dann eben in der HGH.)

    Was mich immer verwundert, ist die Angabe der maximalen Zuschauerzahl bei um die 6.600. Mir sind aus höchstamtlichen Dokumenten um 2008, 2009 herum noch Zahlen um die 7.800 geläufig, nicht eingerechnet die nach den damaligen Schätzungen des Finanzamts weit noch darüber hinausgehenden. Ist die Halle kleiner geworden?

    Das Thema Hallenkapazität geistert immer mal wieder durch das Forum. Aus der Anfangszeit der Halle ist mir noch eine Kapazität von 8.000 in Erinnerung. (Wobei ich da auch nicht meine Hand für ins Feuer legen will, schießlich ist das fast 30 Jahre her und meine Erinnerung kann mich täuschen.) Aber selbst wenn ich die 7.800 den 6.600 gegenüberstelle landen wir nur noch 85% der Kapazität. Das lässt sich für mich nicht allein damit erklären, dass Sitzplätze in Kamerapostionen und Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt wurden.

    Kurz gesagt: Ich bin auch verwundert, ob der gesunkenen Kapazität und kann dir nur beipflichten.

    Das die BILD das Thema Steffel überhaupt nicht aufgreift, wundert mich auch etwas. Sonst brüsten sie sich immer damit, irgendwelchen Müll als Erste verbreitet zu haben. Haben die BILD-Leute in Köln gepennt? Der Tagesspiegel hat ihnen in dem Fall die Show gestohlen. Gab es Order, dass Thema danach nicht mehr anzufassen? Warum?

    Naja, meiner Ansicht nach werden bei der Bild CDU-Politiker traditionell mit Samthanschuhen angefasst. Dazu gehört auch, dass Fehlverhalten gern mal totgeschwiegen wird. Für mich ist es keine Überraschung, dass die Bild nicht berichtet.

    Auch wenn das nicht weniger befremdlich ist, nur weil ständig vorkommt.

    Natürlich war das pure Absicht, wo habe ich was anderes behauptet.

    Aber umgecheckt sieht für mich nochmal anders aus.

    Aber auch Bananenegal, die Aktion ist ein absolutes No Go und sollte ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

    Jo, der Rempler war daneben. Wichtig ist allerdings wie er jetzt damit umgeht. Ich finde gerade auch (ehemalige) SCM-Spieler dürften Fehler machen. Wichtig ist für mich dass er den Rempler aufrichtig bereut und sich entschuldigt. Dann soll es mit der Sperre (die sicher kommen wird) auch gut sein.

    Was ganz anderes wäre es für mich, wenn er einen auf: "Mami, Mami ich habe doch gar nichts getan!", macht.

    In den 80ern regelte die Verkehrspolizei (erkannte man an der weißen Schirmmütze) alle Ampeln an der heutigen B1 manuell nach den Fußballspielen. An jeder Ampelkreuzung stand ein Polizist. Der Verkehr floß nur in westlicher Richtung über den Nordbrückenzug. Ruckzuck waren danach die Autos weg. Gab allerdings auch weniger.

    Wie gesagt: Das kommt heute auch oft vor.

    Die Beamten machten aber einen überforderten Eindruck (oder die waren einfach nur Boshaft). Zumimindest kann ich mir nicht erklären, warum nach dem Nürnberg-Spiel eine über 200 meter lange schlange von Bahnen der 15 auf dem Nordbrückenzug standen, die von der Polizei offenkundig nicht zu den Arenen vorgelassen wurden.

    Zugegeben: Der "Betriebshof Nordbrückenzug" sah schon beeindruckend aus. Allerdings ist es nicht die Aufgabe der Polizei mich zu beeindrucken und die Aufgabe der Straßenbahnen ist es in dem Zusammenhang erst recht nicht, sich die Räder platt zu stehen.

    Ich meinte mit der Frage auch gar nicht, dass die komplette Halle in 6 Monaten durchgeprügelt ist, sondern das z.B. zumindest eine Tribüne in der Zeit soweit fertig hat, um die Halle wieder zu nutzen. Zur Not auch erstmal mit geringerer Kapaziätät. In der nächsten Sommerpause würde dann die nächste Tribüne in Angriff genommen werden.

    speedylsa, klar so ein Neubau zieht einen ganzen Rattenschwanz anderer Projekte nach sich bzw. es müssen überhaupt erst Voraussetzungen für eine Ansiedlung geschaffen werden. Bei dem prognostizierten Wachstum der Stadt, wird der Flächenverbrauch zwangsläufig an den Stadträndern zunehmen. Ob nun direkt westlich bzw. doch eher in südwestlicher oder nordwestlicher Richtung, ist eher nebensächlich. Am Ende muß es in ein Zukunftskonzept passen, das universell alles berücksichtigt, Wirtschaft, Verkehr, Wohnraum, Umwelt, Freizeit usw.. Erst zukünftige Generationen, werden wirklich etwas davon haben.

    Bei der gegenwertigen Situation mit den Veranstaltungsorten, mehr oder weniger direkt nebeneinander im Osten (Stadion, Halle, Messegelände, Elbauenpark, Galopprennbahn, Nemo), tangieren alle Verkehrsströme von der Westseite ausgehend das Stadtzentrum, um sich dann über 2 Brückenzüge zu zwängen. Entweder man greift zu radikalen Maßnahmen und unterbindet den Individualverkehr, alles rein in Busse und Bahnen. Oder bei Neubau, zieht man den Verkehr aus der Stadt heraus.

    Nur: Das Stadion wird dort noch mindesten 25 Jahre in der Form stehen. Dann verkraftet der Osten auch eine Halle für 10.000 Zuschauer.


    Wenn die Polizei die Straßenbahnen (offenkundig ohne Not) ca. 45 Minuten blockiert - wie nach dem Spiel FCM gegen Nürnberg ist klar, dass wenig Leute die Straßenbahn nehmen. Dann brauch aber auch keiner mit tränenerstickter Stimme feststellen, dass zu wenig Leute mit Bus und Bahn an- und abreisen und es für die vielen Autofahrer zu wenig Parkplätze gibt.


    Aber in der Tat, ist der Verkehr ein Thema, das nicht übergangen werden kann, unabhängig davon, dass die Abreise bei Fußballspielen immer dann am besten funktioniert, wenn die Polizei nicht in die Ampelschaltung eingreift...


    Wenn schon die Polizei eingreift, dann doch bitte zum Vorteil aller Verkehrsteilnehmer: In Hannover ist der Messeschnellweg zu Stoßzeiten (also zu Messen) eine Einbahnstraße. Ich könnte mir so etwas auch für die neuen Brücken vorstellen: Nach dem Spiel werden beide Fahrbahnen Richtung Jacobstraße freigeben, und auf Strombrücke gibt es dann sowieso zwei Spuren je Richtung. Es geht also tatsächlich nur um die neuen Brücken. Klar: Es muss koordiniert werden, dass die Bimmel nicht gleichzeitig mit den querenden Autos grün bekommt, aber das dürfte kein unüberwindbares Hindernis sein.

    Die Leute würden dann für einen Moment nach dem Spiel nur über die B1 nach Cracau, Brückfeld usw. kommen. Aber die Bewohner werden auch froh sein, wenn die Fans schnell wieder weg sind und die beschauliche Ruhe einkehrt. Ähnlich wie die Leute in den östlichen Stadtteilen heute bereits mit den Spieltagen leben, würden sie auch mit einem veränderten Verkehrskonzept zu Heimspielen leben lernen...

    Die Stadt wird die nächsten Jahre weder eine neue Halle bauen, noch die Getec umbauen können.

    Da bin ich gar nicht mal so sicher. In den letzten Jahren konnte man den Tunnel und die Brücken bauen und die im Vergleich zu den Verkehrsprojekten relativ günstige Halle am Lorenzweg, das Projekt "Schule am Uniplatz" steht jetzt in den Startlöchern. Und das sind nur die Dinge die mir Spontan eingefallen sind.

    Ja: Es wird morgen nicht losgehen mit Bauarbeiten, ich denke aber schon das die Stadt zeitnah zumindest mit Vorplanungen anfangen könnte um dann vllt. 2026 fertige Pläne in der Schublade zu haben. Und wie dann der Haushalt der Stadt aussieht, weiß heute noch keiner...

    Was ich mich in dem Zusammenhang frage (und ich habe da wirklich keinen schimmer):

    Wie viel Bauarbeiten schafft man in 3 bis 6 Monaten? Spielfrei ist im Juni, Juli und August. Bei einer geschickten Spielplangestalltung und bei der Inkaufname einiger Einschränkungen könnten die ersten arbeiten schon im Mai starten und bis in den September/Oktober hinhein durchgeführt werden. (Zumindest meiner naiven Fantasie nach...)

    Diese Einschänkungen könnte zum einen eine zeitweise nicht nutzbare Tribüne, aber auch einige Spiele an einem anderen Standort sein.

    Diese Verkehrsproblematik die es jetzt gibt, wird unter anderen Vorzeichen auch bei einem Neubau an einem anderen Standort geben. Die Stadt wird keine 10-Spurige Straße für vllt. 25 Handballspiele im Jahr bauen. Heute wollen sehr viele nach Westen, bei einem Neubau hinter Diesdorf werden viele erstmal nach Osten wollen.

    Übrigens ist das auch ein Punkt der in der Debatte für einen neuen Standort gern mal "vergessen" wird:

    Die Infrastuktur muss angepasst werden: Das fängt bei Straßen und Parkplätzen an, geht über Elektizität weiter, hat noch eine Haltestelle bei einer vernüftigen ÖPNV-Anbindung (im Idealfall sowohl an den Hauptbahnhof als auch an den Alten Markt, und bitte nicht schlechter als bisher...) und endet dann irgenwann bei Wasser und Abwasser. Es schon ein Unterschied ob ich auf einen Acker dreißig Einfamilenhäuser baue oder eine (Sport-)Halle für 10.000 bis 12.000 Zuschauer.

    Na ja, Planungen fangen doch immer mit Gesprächen an, wenn manchmal auch nur kurze. Dann reichst eben nicht mal für den ersten Pinselstrich.

    Naja, außer ein paar Strichen auf dem Stadtplan um mehr oder weniger plausibele Möglichkeiten aufzuzeigen und als Wahlkampfthema bestimmter Parteien ist noch nicht viel bei rumgekommen. Und mal nebenbei: Sowohl Tunnel als auch neue Brückenzug haben jeweils über 200 Millionen € gekostet. Eine Querung von Salbke nach Cracau dürfte eher noch mehr kosten. Ich sehe nicht, dass die Stadt in den nächsten 15 bis 20 Jahren das Geld dafür über hat. Dafür stehen zu viele andere Baustellen an. Die fast 30 Jahre alte Getec-Arena ist nur eine davon...

    Du stellst vorwiegend Fragen, aber was willste denn eigentlich sagen. Für die Übergangszeit ne Interimshallen für ca. 5.000 Plätze, mit Klo und so, wo willste die aufstellen lassen und die Halle ist ja nicht nur für Handball da. Wie stellst du dir den Ausbau vor. Dach ab, Wände mit Tribünen hochziehen, Dach wieder rauf? Ich weiß nicht, die Halle ist nun mal, wie sie ist und steht, wo sie steht. Man kann auch mal mit ner längeren Anfahrtzeit wegen überhöhtem Verkehrsaufkommen leben oder besser, zu Fuß gehen. Den Vorschlag gab´s doch auch schon. Jedem wird´s eh nie recht sein. Aber wenn sie doch merklich zu klein sein sollte, also über einen längerem Zeitraum spürbar zu klein, dass die Nachfrage nach Karten deutlich kleiner als das Angebot ist, dann glaube ich, wäre ein Neubau die einzige sinnvolle Alternative.

    Ich weiß nicht ob und wie ein Ausbau funktioniert. Ich bin nun mal kein Architekt. (Schmedt und die meisten hier übrigens auch nicht.) Dennnoch bin ich eher dafür am bisherigen Standort festzuhalten, sofern das überhaupt realitisch ist. Ob es realtisch ist, weiß ich aber erst wenn es in einer Stadtratsdrucksache Thema ist und wir alle es schwarz auf weiß durchlesen können.

    Im Moment ist eine neue Halle auch nur ein weißes Blatt Papier, bei dem jeder seine Vorstellungen so reinträumen kann wie er möchte, ohne das auch nur irgendwas konkretes feststeht.

    Wie dem auch sei: In den kommenden fünf Jahren wird es sicher die ein oder andere Stadtratsvorlage zu dem Thema geben. Dann können wir gern konkreter drüber schreiben. Dann können wir auch drüber reden ob es tatsächlich realitisch ist, dass die Leute in den Größenordungen zu Fuß zur Halle gehen, wenn denn die Halle bei Intel oder am Pfalberg gebaut wird.

    Handball: Der SC Magdeburg und das Zuschauer-Problem in der Getec-Arena
    Der SC Magdeburg schwimmt seit Jahren auf einer Erfolgswelle. Das honorieren auch die Zuschauer. Doch die Getec-Arena stößt kapazitätsmäßig an ihre Grenzen.…
    www.handball-world.news

    Das dem SCM (Schmedt) die Halle zu klein ist lese ich zum ersten mal, und steht auch im Widerspruch zu dem was bisher (leider v.a. aus zweiter Hand) gehört habe.

    Letztens habe ich mich noch verwundert gezeigt, das ein Ausbau/Sanierung der Getec-Arena in der öffentlichen Debatte keine Rolle spielt. Jetzt dürfte die Debatte fahrt aufnehmen, gerade auch weil im Juni Stadtratswahl ist.

    Zu einer neuen und größeren Halle stellen sich mir zwei Fragen:

    1) Wo wird die sein? -> Die Getec ist ja sehr zentral gelegen - mit der Einschränkung das sie auf der "falschen" Elbseite ist. Eine Halle am Pfalberg wäre für Autofahrer vllt. besser (wobei es sich auch dort bei der Abreise stauen würde, weil die Zufahrt auch nur eine kleine Straße ist.), für alle die nicht mit dem Auto kommen, wäre es eine deutliche Verschlechterung.

    2) Was wird dann aus der Getec? -> Saniert werden muss die so oder so. Die Auslastung ist derzeit wohl ganz gut. Das würde sich aber schalgartig ändern, wenn 80% der Veranstaltungen in die größere Halle ziehen würden.

    Ich bin für eher für einen Ausbau der Getec. Allerdings ist die Frage wo während der Bauarbeiten gespielt wird, eine auf die ich auch noch keine (zufriedenstellende) Antwort habe. Zumindest dann nicht, wenn ich mindestens 95% der Spiele wärend der Bauphase in Magdeburg haben will.

    Laut google gibt es Anbieter für Interimshallen - auch mit mehreren Tausend Zuschauerplätzen. Die Kosten dafür kämen dann allerdings nochmal oben drauf.

    P.S: Die (hoffentlich bald offene) WLH am Lorenzweg, hat für Handballspiele eine Kapazität von etwa 800 Sitzplätzen und 200 Stehplätzen. Die Halle ist damit selbst für das Zuschaueraufkommen bei der Sasioneröffung oder bei einem Champions-League-Spiel gegen einen unatraktiven Gegner mit einem gefühlten Spielende '26 Uhr 53' deutlich zu klein...