Beiträge von brodie79

    Bob will Gold bei Olympia. Und wenn das nichts wird, dann muss doch jemand Schuld sein... Die MT, genau, die MT, die sind Schuld. Die machen Bob's Traum kaputt. Wenn die alle nur auf Bob hören würden und das machen, was er sagt, ja dann, dann wäre Gold sicher. :(

    Der THW hat einfach ein Problem in der Abwehr diese Saison. Das ist wahrlich nicht das erste Spiel mit über 30 Gegentoren. Bisher ist der verdiente Sieger der SCM.

    Und das ist der Punkt, der bei Jicha Sorgen macht - wenn er nach der 2. Halbzeit gegen Lemgo, wo mal wieder ein Gegner freien Wurf nach freien Wurf gegen den THW bekommt, kein Problem in der Abwehr sieht.

    Schlussendlich hat es das Duell der Lines entschieden. Insbesondere die O-Line der Chiefs nicht in der Lage den Rush der Bucs aufzuhalten. Wenn man mit nem normalen 4-Mann-Rush dann soviel Druck auf Mahomes ausüben kann, dass der nun noch mit seinem kaputten Zeh die ganze Zeit laufen muss, um überhaupt was machen zu können, dann hat man schon viel gewonnen. Aber es erlaubt eben auch das konsequente Doppeln von Hill, der ihnen im Spiele während der Saison komplett um die Ohren gelaufen ist. Großer Sieg für Todd Bowles, der bei den Jets mit der Zeit komplett überfordert als Head Coach aussah. Bekommt er vlt. nochmal eine Chance in Zukunft.

    Auf der anderen Seite die Chiefs irgendwie von Beginn an neben der Spur. Dass es die Defense nicht gewinnen wird, war irgendwo klar, aber die Offensive wirkte sehr früh im Spiel komplett überrascht, dass nichts funktionierte. Eigentlich ist KC nun kein Team, was bei Rückstand nervös wird, aber gefühlt waren die alle mit dem falschen Fuß aufgestanden. Und wenn dann schon nichts geht, sorgt der Punter auch noch viel Spaß bei den Bucs. War dadurch ein Spiel, wo man immer gewartet hat, dass es vlt. irgendwann klick macht, aber so wirklich hatte man nicht das Gefühl, dass der Moment noch kommt.

    MVP eigentlich die Defense der Bucs. Gerade Devin White hätte man mit der Interception am Ende den MVP geben sollen.

    Alle Mannschaftssportarten hinter Fußball haben im Grunde dieselbe Situation. Wie im Basketball und Eishockey funktioniert auch Handball als Live-Erlebnis in der Halle wunderbar. Die Hallen sind größer geworden, die Zuschauerzahlen gestiegen, aber in der Regel durch Event-Zuschauer, weil die Sportarten live in der Halle eine Energie erzeugen, die den Leuten einfach Spaß macht. Das kannst Du aber im TV nicht reproduzieren. Da spielt dann das eine Team, bei dem man niemand kennt gegen das andere Team, bei dem man niemand kennt. Der Bezug ist einfach nicht da. Der kommt auch in erster Linie über konkrete Spieler und nicht über Teams. Deswegen wird auch bei der Nationalmannschaft versucht, auf Krampf bestimmte Spieler in den Vordergrund zu stellen. Hier und da kannst Du natürlich mit der Wichigkeit eines Spiels ein bestimmten Interesse generieren, aber das geht natürlich nur sehr sporadisch im Laufe der Saison.

    Viele Tore eines Spielers in der HBL sind doch eher ein Zeichen für Leute, die bei Mannschaften spielen, die keine Top-Teams sind und vor allem CL spielen. Da domieren schon ewig Spieler aus Teams der 2. Reihe und dann wird immer gedacht, dass das ein guter Indikator für die Leistungsfähigkeit ist und dann fallen wieder alle bei Turnieren wie diesen vom Glauben ab. Solange die deutsche Mannschaft, insbesondere im Rückraum, nicht aus Spielern besteht, die regelmäßig CL spielen, kann und darf man bei diesen Turnieren nicht mehr erwarten. Ich verstehe da auch nicht, warum gerade die Experten aus Ex-Spielern oder Trainern immer wieder behaupten, dass wir in Deutschland so viele Top-Spieler hätten.

    Ich würde tippen, dass Mahomes spielen wird. Das wird schon klargehen, dass er die Freigabe bekommt. Bei den Chiefs wird sicher interessant sein zu sehen, ob sie wirklich nur so hoch springen, wie sie müssen, oder ob das schon das Limit ist. Irgendwie erwartet man bei dem Talent-Pool immer mehr. Die Spiele sind seit Wochen immer sehr knappe One-Score-Games, bis auf die Niederlage mit den Backups in Week 17. Der letzte klare Sieg war in Week 8 gegen die Jets.

    Der Bills-Sieg war für neutrale wirklich schwere Kost. Vier verschossene Field-Goals dank dem Wetter und ansonsten die Ravens wahnsinnig unproduktiv. 372 Yards Raumgewinn für drei Punkte. Ich weiß irgendwie nicht, ob die Ravens mit Jackson hier wirklich viel weiter kommen als bisher. Dass die Interception dann noch über 100 Yards für nen Pick Six zurückgetragen wird, ist dann doppelt bitter, aber zumindest ein Highlight in diesem Spiel.


    Brees war leider ähnlich schlecht wie die letzten Jahren in den Play-Offs, wenn der Gegner ne gute Defense ausgepackt hat. Er sollte wirklich zurücktreten, auch wenn ihn die Rippenverletzung nochmal extra zugesetzt hat. Die Saints-Defense muss aber ihre Chancen nutzen. Wenn einem Brady den Ball quasi zuwirft, dann muss das ne Interception sein, wenn man weiterkommen will. Gibt man Brady genug Chancen nutzt er sie irgendwie. Dazu ist er noch gut genug und hat viel zu gute Waffen. Aber auch Tampa braucht nen Sahnetag von der Defense, wie man gesehen hat.

    Green Bay wirkt aktuell wie das stärkste Team. Es war natürlich schade, dass Donald in der Rams-Defensive kaum einsatzbar war und dann auch noch mit Kuup der Nr. 1 Receiver ausfällt. So wirkte das schon sehr, sehr souverän von den Packers. Aber ist natürlich auch immer eine Gefahr, wenn es fast wie von alleine läuft. Rodgers hat sichtlich Spaß, was keinem Gegner gefallen kann, aber vor allem die Defense ist deutlich besser als letztes Jahr, wo sie dann von den 49ers quasi überlaufen worden sind. Das sieht alles besser aus und die Bucs sind jetzt auch nicht das Running-Team schlechthin.

    Der langweile Tipp wäre Chiefs gegen Packers, aber mal gucken. Ich traue irgendwie den Packers (noch) nicht über den Weg. Bei Rodgers fehlt mir die Fähigkeit schlecht laufende Spiele zu drehen. Man hat immer die ein oder andere Situation im Kopf, wo er das Spiel noch mit einer Hail Mary gewonnen hat, aber wenn die Stats mal genauer ansieht, dann haben ein Joe Flacco oder Alex Smith mehr Spiele im vierten Viertel noch umgebogen als Rodgers. Wenn die Bucs früh in Führung gehen und es die Packers Fehler machen, glaube ich irgendwie nicht an ein Comeback der Packers.

    Die Medien denken sich selten Dinge aus, sondern machen - ähnlich wie die Politik - das was beim Konsumten ankommt. Man kann sehr gut beobachten, dass sich Menschen in erster Linie mit anderen Menschen identifizieren bzw. einen menschlichen Bezugspunkt brauchen, damit etwas für sie relevant oder interessant ist. Man kann bei Gelegenheitskonsumenten immer wieder sehen, dass sie z.B. zu einem Mannschaftsevent sagen: "Hm, da kenn ich gar keinen" und sich dann nicht dafür interessieren, weil der menschliche Bezug fehlt. Insofern wird beim Marketing der entsprechenden Institutionen - oder auch medial - immer versucht Gesichter zu schaffen, die dann eine entsprechende Bekanntheit haben, um beim Konsumenten diese menschliche Komponente zu erreichen. Andersherum findet auch die Ablehnung oft auch einer menschlichen Ebene statt, wo dann z.B. ein ungeliebter Spieler oder Verantwortlicher reicht, sich von etwas abzuwenden. Kann man auch hier im Forum sehr gut sehen, dass der menschliche Bezug viel stärkere Reaktionen auslöst.

    Kann man für die Spieler nur hoffen, dass sie negativ bleiben und das Beispiel keine Schule macht. Sonst hängt man ggf. wirklich in Ägypten fest.

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    Die Einreise nach England ist bald nur noch mit einem negativen Ergebnis bei einem Coronavirus-Test möglich. Nach Angaben des Verkehrsministeriums tritt die Regel am 15. Januar in Kraft und soll auch für britische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gelten. Demnach darf der Test bei Verlassen des Herkunftslandes höchstens 72 Stunden alt sein und muss bereits vor Abreise von der Airline, Bahngesellschaft oder dem Schiffsbetreiber kontrolliert werden.

    Nur mal zum Verständis: Die IHF hat also nur nicht nur mit Ägypten eine Vereinbarung, dass auch bei positiven Corona-Fällen eine Ausreise erlaubt ist, sondern auch mit allen Ländern der einzelnen Teilnehmer, dass die Spieler dann auch einreisen dürfen? Ich frage nur, weil seit gestern z.B. Deutschland die Einreise aus Irland per Flugzeug nur mit negativen Test erlaubt.

    Unabhängig vom Spielstil war die erste große Änderung von Jicha, dass er, im Gegenteil zu Alfred, die volle Breite des Kaders eingesetzt hat. Plötzlich spielte z.B. ein Ole Rahmel, der vorher nur mal so paar Minuten am Ende ran durfte, von Beginn an mit einem gesunden Ekberg auf der Bank. Man hatte schon den Eindruck, dass ihm wichtig war, dass er auch den Spielern am Ende vom Kader zeigt, dass sie ein wichtiger Teil des Teams sind, indem z.B. erwähnter Rahmel dann in der CL von Anfang an spielte. Gefühlt hat diese Einbeziehung von wirklich allen Spielern (bis auf Nilsson) der gesamten Mannschaft sehr gut getan.

    Das andere war die erwähnte Weiterentwicklung des Spilstils im Rahmen dessen, was möglich war. Die Mannschaft ist nun über Jahre für das sehr statische Spiel zusammengestellt worden. Hauptsache groß und wurfstark. Jicha wollte aber von Anfang an, dass sie viel mehr Tempo gehen, insbesondere die zweite Welle sehr konsequent spielen. So ganz drin ist das aber auch nicht immer. Der THW ist auch in dieser Saison einige Mal wieder in das alte Muster von Einzelaktionen zurückgefallen. Ich denke, dass es auch kein Zufall ist, dass mittlerweile Zarabec die präferierte Wahl auf der Mitte ist und Dule oft nur Abwehr und zweite Welle spielt.

    Tatsächlich (um mal das Lieblingswort von Jicha zu benutzen) schafft es der THW weiterhin kaum einmal konsequent Tempo in das gebundenden Spiel zu bringen, um z.B. bis zu den Außen durchzuspielen. Weinhold ist sehr oft der einzige Spieler, der es schafft ein Loch zu reißen, wobei er im Normalfall dann immer selber wirft. Wenn der Kreis aber funktioniert und die entsprechenden Lücken durch Sperren schafft, sind Sagosen und Reinkind schwer zu stoppen. Funktioniert das nicht, werfen die beiden aber auch sehr schnell sehr schwache Quoten.

    Der große Unterschied jetzt im Final 4 war allerdings, dass man es geschafft hat, sehr wenige Fehler zu machen. Normalerweise bekommt der THW massive Probleme, wenn er gezwungen ist, im Rückraum mit Druck vom Gegner zusammenzuspielen. Oft wird dann versucht sehr riskant an Kreis zu spielen, was so gut wie nie funktioniert. Da hat man manchmal den Eindruck, dass die Mannschaft noch nie zusammengespielt hat. Das ist dem THW zuletzt viel besser gelungen, da die Ruhe zu behalten und einen vernünftigen Abschluss zu bekommen, der dann auch das Umschalten nach hinten deutlich vereinfacht.

    In dieser Saison war aber die Abwehr bisher das große Manko. Man brauchte schon einen bärenstarken Landin, der viele freie Bälle hält, damit es nicht ständig klingelt. Insbesondere die offensiven Halben, die Jicha eingeführt hat, hatten gar nicht mehr funktioniert. Da ist man auch wieder so ein bisschen von abgekommen und versucht wieder kompakter zu stehen. Das hat im Final 4 wieder deutlich, deutlich besser ausgesehen und war sicher auch ein großer Baustein vom Erfolg.

    Vor allem, wenn man bedenkt, dass der THW in der CL letztes Jahr ohne Sagosen deutlich besser ausgesehen hat und entsprechend die Gruppe dann gewonnen hat. Mit der Leistung und Platzierung in der Gruppe von dieser Saison in der CL wäre das Final 4 nach dem Abbruch ganz weit weg gewesen. Kann man auch mal sehen, was Torhüter dann ausmacht. Das war für mich der Schlüssel heute, dass Kiel von Beginn an, alles trifft und sich so Selbstvertrauen holt. In der Gruppe gegen Barcelona dieses Jahr zwei Mal komplett an Møller gescheitert und heute von Anfang an die Sicherheit gewonnen, dass die Dinger reingehen. Møller in Kiel mit 18 Paraden, in Barcelona mit 12 und heute nur mit eins von 13.

    Das eigentliche Problem ist doch, dass die Außen die immer mehr verschärften Regel, die zu ihrem Schutz geändert werden, versuchen zu nutzen, um den Kontakt herzustellen und so den 7m zu garantieren, wenn der Wurf nicht passt und die Zeitstrafe oder sogar rote Karte zu ziehen. Auch Marguc ist hier mit voller Absicht so in die Aktion gegangen, dass er den Kontakt mit dem Verteidiger herstellt. Natürlich will er ihn nicht so auf den Fuß treten, aber möglich so abspringen, dass er direkt am Verteidiger hochgeht, sodass der kleinste Kontakt dann die entsprechenden Strafen nach sich zieht. Selbst wenn der Verteidiger einen Schritt zurück macht, springen die Außen mittlerweile fast automatisch auf den Verteidiger drauf, weil sie wissen, dass der Verteidiger immer die Strafe bekommt sobald Kontakt da ist. Insofern ist das eine schwer lösbare Situation in Zukunft.

    Was wirklich schade ist, dass auch dieser Doktor gar nicht an einem Austausch von Sichtweisen interessiert ist, sondern auch wieder nur einer ist, der meint, er wüsste es besser und alle anderen haben keine Ahnung und nur Panikmache betreiben. So als ob es völlig außerhalb des Vorstellbaren ist, dass auch er sich irren könnte. Nicht falsch verstehen, die gibt es auf Seiten der Befürworter der Maßnahmen genauso, aber alleine die Wortwahl, die von Seiten der Gegner der Maßnahmen angewandt wird, macht doch deutlich, dass gar kein Dialog erwünscht ist, sondern entweder passiert das, was ich will oder man hat keine Ahnung. Traurig, dass sowas mittlerweile selbst auf dieser Ebene das gängige Level sein soll.