Hiernach gehören Verletzungen des vorderen Kreuzbandes zu den häufigsten bei Turnern. Ursächlich sind plötzliche Drehungen und Überstreckungen bei Landungen mit gestreckten o. geschlossenen Beinen. Landungen mit gebeugten Knie minimieren das Risiko. Es wird zigfaches Üben empfohlen, um ein "Muskelgedächtnis" für die richtige Landung aus den Sprüngen aufzubauen.
Genau das bestätigt doch die These, dass man sich im athletischen Bereich mal was von den Turnern abschauen kann, da die offenbar auch viel mit Kreuzbandrissen zu tun haben. Man braucht ja keine olympische Kür mit der Bezirksligatruppe machen aber übertragbaren Input für Reha oder Prävention kann man sich bestimmt geben lassen.
Wenn ich z.B. beim Thema Prävention von Schulterverletzungen über den Tellerrand schauen möchte, schau ich ja auch eher mal, was die Speerwerfer da so alles machen, obwohl ein Fußballer statistisch weniger an der Schulter verletzt ist.
(sorry fürs Abschweifen)