Beiträge von Handballersüd

    Warum sind die Ergebnisse traurig? Die haben zwar die Quali zur Jugendbundesliga verpasst, haben aber die A-Jugend BWOL gewonnen, sind quasi mit der A-Jugend als Frauen 2 in der Frauen-BWOL 2. geworden und in die 3. Liga aufgestiegen und nebenbei noch mit A- und teilweise B-Jugendlichen mit der 3. Frauenmannschaft in die Verbandsliga aufgestiegen. Den Unterbau hat nächstes Jahr weder Bietigheim noch Neckarsulm. Die wären froh über derart "traurige" Ergebnisse.

    Ohne die Leistung der Mädels schmälern zu wollen, sagt das leider auch viel über die BWOL aus... Wenn ein AJ Team so durch eine Frauen BWOL Liga geht, spricht das nicht gerade für die Qualität dieser Liga. Umso besser dass sie jetzt aufsteigen. Das gleiche gilt leider für die AJ BWOL. Diese wird von vielen Vereinen mittlerweile nur noch dazu genutzt um BJ- Spielern nochmal etwas spielpraxis zu geben. Vieleicht sollte sich der HVW hier mal etwas überlegen wie er diese Liga attraktiver gestalten kann . (Man könnte z.B. für die Meisterschaft nen Fixplatz für die JBLH im nächsten Jahr vergeben... Aber so ist die Meisterschaft leider voll fürn Ars....

    Gestern fanden die Qualis zur AJ-BWOL statt, auch hier wieder mit erschreckend deutlichen Ergebnissen (Gruppe 1 Kornwestheim mit 8:0 Punkten und 109:46 Toren, Gruppe 2 Nellingen mit 6:0 Punkten und 97:33 Toren)

    In Nellingen sind sie immernoch einmal die Woche immer Montags

    Nürtingen hat ihren Trainer entlassen... Veit Wagner übernimmt

    Wechsel auf der Trainerbank. Die Mannschaft der TG Nürtingen wird die letzten vier Spiele der laufenden Saison nicht mehr unter der Regie von Simon Hablizel auflaufen. Stattdessen wird der 37-jährige Veit Wager die Geschicke der Turngemeinde leiten. "Es war kein leichter Schritt. Wir taten uns richtig schwer mit der Entscheidung, Simon freizustellen", erklärten die Verantwortlichen der TGN. Denn das Verhältnis zu Hablizel war ein sehr gutes. Es war geprägt von Offenheit, Ehrlichkeit, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. So verliefen auch die Gespräche miteinander, seit die TG Nürtingen von der Erfolgsspur abkam. Letztlich musste allerdings nach den Auftritten gegen die SG Schozach-Bottwartal und den Kurpfalz Bären die sportliche Reißleine gezogen werden. Hablizel und die TG Nürtingen trennten sich nach weiteren Gesprächen in beidseitigem Einverständnis.
    "Wir sind Simon für seine Arbeit und die gemeinsame Zeit sehr dankbar. Er hat viel Herzblut und Engagement an den Tag gelegt", erklärt die Abteilungsleitung der TGN.
    Ein neuer Impuls für die Mannschaft wird nun von dem aus der Region stammenden B-Lizenz Trainer Veit Wager erhofft. Er übernimmt gemeinsam mit der ehemaligen Kapitänin Delia Cleve den Trainingsbetrieb. Am Samstag gegen Werder Bremen wird er das erste Mal als Cheftrainer des Teams auftreten. Veit Wager war zuletzt insgesamt sechs Jahre beim TSV Wolfschlugen auf der Trainerbank zu finden. Dort coachte er sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft des TSV, beide jeweils drei Jahre, in der Württembergliga.
    "Es sind jetzt noch vier Spiele zu bestreiten. Wir können immer noch die Klasse halten und ziehen dafür jedes Register", blickt der Sportliche Leiter Philipp Henzler in die Zukunft.

    Handballhochburgen ja aber nicht im Nachwuchsbereich:

    BBM: - keinerlei Jugendarbeit

    Metzingen: - ohne den zusammenschluss mit den Kickers - keinerlei Jugendarbeit. So haben sie nen guten 05 Jahrgang, danach wirds aber schon sehr Dünne

    Neckarsulm: - keinerlei Jugendarbeit

    Waiblingen: - keinerlei Jugendarbeit

    Göppingen: - gute AJ, alles darunter sehr sehr dünn. Schaut man sich die BJ Quali an, schießen zwei Spielerinnen die Tore und bei denen ist es fraglich ob sie überhaupt noch BJ spielen werden

    das ist leider die momentane Realität

    Ich bin immernoch der Meinung: Willst du oben mehr Qualität musst du unten mehr investieren...

    Mein Vorschlag wäre daher:

    - Finanzielle deutlich bessere Förderung von B/A-Lizenz Trainern im Jugendbereich von Seiten des DHB

    - Mehr Kooperation mit Schulen um die Trainingsumfänge aber auch Regenerationsphasen besser anpassen zu können.

    - das Thema der Zentralisierung der Top Athleten, ist immer ein schwierig. Hier würd ich mehr drauf schauen welche Vereine wirklich gute Jugendarbeit machen und wegkommen davon: Es ist ein Bundeslegist der muss gute Jugendarbeit haben.

    Bestes Beispiel BBM ... da ist mal garnichts in der Jugend. Daher Anpassung des Jugendzertrifikates daran, wieviele Spieler wirklich oben in den Vereinen ankommen. D.h. man schaut wieviele Spieler hat der Verein in den letzten Jahren wirklich in 3.-1. Liga gebracht.

    - noch ne sehr persönliche Meinung:

    weg von dieser unsäglichen "muss" 3-2-1 Abwehr in der Jugend.

    Klar hat sie auch Vorteile. Aber gerade in der Jugend leider auch sehr viele Nachteile:

    - Kein erlernen von Hüft-, Schlag-, oder Sprungwürfen uns dem Rückraum möglich, bzw kaum

    - Kein dynamisches Einspringen, da der Gegenspieler sofort bei der Ballannahme an einen dranhängt

    - kaum Abwehrkooperationen, ein gewonnenes 1:1 = oftmals freier Wurf aufs Tor

    - Außenspieler sind dadurch kaum eingebunden und stehen nur in ihrer Ecke.

    - Torhüter lernen keine Blockkooperation, sondern bekommen 80-90% freie Würfe aufs Tor

    Thema Größe ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Kleine Spieler können richtig gut werden, haben aber speziell auch in der Jugend immer wieder den Nachteil, die körperlich deutlich kräftigerern Spielerinnen aufgrund der Athletik nicht halten zu können. Daher würde ich grundsätzlich das Athletiktraining deutlich nach oben fahren. Es ist halt mit ein mal Langhantel die Woche, ohne wirkliche Aufsicht nicht getan. Junge Spieler müssen lernen, dass ihr Körper ihr Kapital und gerade das Athletiktraining hier mit eine der wichtigsten Grundlagen ist. Und nicht um es halt zu machen, damit es gemacht ist.

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    Degenhardt nach Dortmund, Verena Oßwald nach Metzingen

    Hinzu kommt noch, dass die Zweite von SUN stark abstiegsgefährdet ist und zwei BL-Spielerinnen in der Württemberg-Liga spielentscheidend sind. Nachdem Ihlefeldt verletzungsbedingt ausfällt, muss die Nächste ran.

    SUN hat keinerlei Unterbau und erwähnenswerte Jugendarbeit (bis jetzt).

    Praktisch, wenn man den Einsatz von BL-Spielerinnen in der Württ-Liga als Rekonvaleszenz auslegen kann..... (und geht alles den Regeln entsprechend!)

    Jap wenn zwei Spielerinnen (Mann und Gautschi) 24 der 38 Tore machen, spricht das schon eine deutliche Sprache. Schade für die Mannschaften die es trifft. Man kann nur hoffen, dass sich die beiden bei den Spielen "Unten" nicht verletzten.

    Brons Petersen nach Kopenhagen 😂😂😂

    Bin gespannt ob Sandra Erlingsdóttir den Abgang kompensiert. Das System war ja bisher schon sehr auf Peterson ausgelegt. Oder ob noch eine weitere RM aus dem Ausland in Metzingen aufschlägt. Auf den eigenen Nachwuchs scheinen sie ja nicht mehr wirklich zu setzten. Wobei sich das natürlich auch wieder ändern kann, nachdem jetzt zusätzlich zu Kooperation mit Herrenberg in der Jugend noch die Kooperation mit den Stuttgarter Kickers dazukommt. Man darf gespannt sein.

    denke Marton hat es auch viel geholfen, dass Schatzl nach Györ gewechselt ist. Seit dem blüht sie bei FTC auf.

    Aber der große Unterschied den ich finde und gerade am Beispiel Marton sieht man es gut ist, Sie wurde (zumindest nach meinen Empfinden), sukzessive aufgebaut und an das Niveau herangeführt.