Während sich Sonntag neun Zebras auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften machten, sagte Lukas Zerbe seine Teilnahme an den zwei Länderspielen wegen anhaltender Oberschenkelbeschwerden ab. „Ich dachte, ich käme da so durch. Aber die Probleme gingen nicht zu 100 Prozent weg. Wenn ich meinem Körper jetzt keine Pause gönne, könne die Verletzung schnell chronisch werden. Das hilft dann keinem.“ Er werde sich aber in der kommenden Woche nicht auf die faule Haut legen, sondern ein Rehaprogramm absolvieren.
Wie auch Elias Ellefsen á Skipagøtu, der auch nicht zum Nationalteam reiste. „Elias ist nicht zu 100 Prozent fit. Er habe am Freitag ein bisschen mittrainiert, Er war für uns eine Option mit seinen Pässen, weil er uns dann die Möglichkeit gibt, es besser zu lösen, wenn wir zu viel Brechstange spielen“, erklärte Jicha. „Dafür sollte er bereit sein, ich habe ihm aber gesagt: ‚Hoffentlich spielst du nicht‘. Seine Reha läuft weiter, das wird noch ein paar Wochen dauern, bis er ganz fit ist.“
Neben den beiden werden Reinkind, Øverby, Duvnjak, Pekeler, Dahmke und Wolff noch bis Mittwoch fünf Trainingseinheiten in Altenholz absolvieren, ehe ihnen vier freie Tage winken. „Alfred hatte andere Pläne, und jetzt schaue ich zu, dass ich mich erhole“, sagte Wolff mit einem Augenzwinkern zu seiner Nichtberücksichtigung für die anstehenden Länderspiele. Den Fokus lenkt er auf die Restsaison: „Jedem war klar, dass es die Big Points sind, die man braucht im Kampf um die Champions League.“ Doch Wolff warnt: „Wir müssen uns bewusst machen, dass wir die Qualität haben, super Handball spielen zu können. Aber auch, dass wir sehr schnell von unserem Leistungsmaximum wegkommen, sobald wir nur ein bisschen nachlassen. Dann reicht es sehr schnell nicht mehr, um Spiele zu gewinnen.
Quelle KN