Gurbindo sitzt morgen zumindest wieder auf der Bank.
Hintergrund, er kennt Khalifa Ghedbane, denTorwart von Pelister aus seiner Bukarester Zeit. Dafür muss Ehrig weichen.
Nachdem Weinhold wieder fit ist, gibt es für ihn ja nicht mehr so viel zu tun.
Den THW Kiel vorzeitig zu verlassen, ist für ihn dennoch keine Option. Im April kommt Kind Nummer zwei zur Welt, und wenn eines für Gurbindo über dem Handball steht, ist das die Familie. „Dass ich sie bei mir habe, hilft mir sehr, mit der Situation umzugehen“, sagt er. Stadtbummel durch Kiel, Tagesausflüge nach Lübeck, Aalborg, Hamburg, Flensburg („Ich war überrascht, wie schön es dort ist, wenn man nicht spielt“) während die THW-Kollegen auf Auswärtstour sind.
Aktuell ist Gurbindo auf der Suche nach einem neuen Verein ab Sommer. Zwei, drei Jahre wolle er noch spielen. Nicht mehr unbedingt auf absolutem Spitzenniveau, aber ohne Handball geht es noch nicht. „Aber dabei geht es jetzt nicht mehr hauptsächlich um mich, sondern um die Familie. Für sie muss es passen“, sagt er.
Zuvor hat der Champions-League-Sieger 2016 aber noch ein alles überstrahlendes Ziel mit dem THW Kiel: das Final Four in Köln. „Das wäre ein perfekter Abschluss.“
Quelle KN