Beiträge von Erreff

    Und die nächste Kieler Niederlage. Früher war das mal was besonderes, heute nicht mehr und man hat sich irgendwie dran gewöhnt.

    Den Einsatz und Wille kann man dem THW heute nicht absprechen, aber was da für Fehler gemacht werden ist nahezu unglaublich. Gekrönt von einem katastrophalen Überzahlspiel. Erneut wieder weit über 30 Gegentoren. Und das obwohl die Torhüter eigentlich seit Saisonbeginn recht stark abliefern. An denen liegt es also nicht.

    Ich frage mich, ob Jicha noch einen funktionierenden Plan hat bzw. die Mannschaft erreicht. Die Auszeiten werden regelmäßig erst dann genommen, wenn der Gegner schon mit einer Handvoll Toren in Führung ist. Johansson seit geraumer Zeit außer Form, Wallinius seit 15 Monaten in Kiel und noch überhaupt kein Faktor. Die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen…

    Irgendwie will ich mich nicht daran gewöhnen … allerdings kann ich mir im Moment auch nicht vorstellen, wo es herkommen soll.

    Die Fehleranzahl ist unbegreiflich. Sind sie erstmal in Rückstand, wird es immer schlimmer.

    Nun "gut", verloren, aber kann ich heute verknusen. Kolstad für mich aber nicht wesentlich besser, dafür wir mit erneut zu vielen, unnötigen technischen Fehlern. Einstellung hat gestimmt, das darf nicht verloren gehen. Warum Karl so gar nicht auf die Platte darf(?)/kommt, versteh ich nicht mehr...

    Ich nicht, grad wegen der erneut immer noch zu vielen unnötigen technischen Fehlern.

    Das mit Karl verstehe auch wer wolle.

    Aber Du musst schon ein bisschen besser aufpassen, um die Mikroeinsätze dann auch mit zu bekommen :hi:

    Einen Rückstand in der HBL aufholen kann der THW aber nur, wenn er sich selbst keine Ausrutscher mehr leistet. Nur auf Patzer der Konkurrenz warten, reicht da nicht. Rein von der Anzahl der Spiele her, lauern da in der HBL mehr Stolperfallen als in der Champions League. Da traue ich ihnen eher noch eine gute Saison zu. Ob's dann in der K.O.-Phase, noch ohne die Lichtgestalt im Tor, reicht?

    Heute Abend können sie mal zeigen, was Kolstad noch lernen muß, um mal irgendwann zu den "Großen" zu gehören.

    Das wäre mal ein Anfang.

    Und danach dreht Mrkva der Lichtgestalt mal den Saft ab.

    Da haben wir noch einen bei ihm gut.

    Getreu dem mir selbst seit Jahren auferlegten Motto "Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe."

    gehe ich hier nicht mit.

    Losgelöst von Pekeler (denn es betrifft noch einige andere) sollte das Spielen für sein Land das Größte sein, wonach der Spieler strebt. Und die einzige Diskussion in diesem Zusammenhang sollte mit dem arbeitgebenden Verein sein, wenn es Situationen wie "Verletzung gerade auskuriert", "eigentlich nicht fit" o.ä. gibt.

    Das es möglicherweise nach einer längeren Verletzung nicht für die endgültige Nominierung reicht, sollte der Bundestrainer mit dem Spieler kurz vor Turnierbeginn (bzw. Ende Meldepflicht) klären. Aber Monate vorher schon vorherzusagen, man komme womöglich nicht mehr in Form und sage deshalb ab, kippt nur tonnenweise Wasser auf die Mühlen der Kritiker eines solchen Vorgehens.

    Diese Kritiker sind latte, wenn sie noch nie für ihr Land aufgelaufen sind, es wahrscheinlich auch nicht mehr schaffen werden oder gar meilenweit weg davon sind es jemals zu tun bzw. getan zu haben.

    Wie der THW Kiel gegen Kolstad zur Leichtigkeit zurückfinden will

    Mit nachgeschärften Spielabläufen wollen die Zebras gegen Kolstad bestehen.

    „Die Mannschaft war nach der Niederlage in Leipzig zerstört“, sagte Jicha. „Meine Aufgabe im Training war, nicht draufzuhauen. Es ist wichtig, dass wir ein gewisses Lächeln zurück auf die Gesichter bekommen.“ Man habe alles angesprochen und analysiert und sich dann aufs Handball-Einmaleins konzentriert. Vor allem Entscheidungsverhalten in Kleingruppen stand auf dem Plan. „Wir haben uns gewisse Situationen noch mal bewusst gemacht, um darin bessere Handballentscheidungen treffen zu können. Wenn wir das tun, strahlen wir wieder mehr Leichtigkeit aus und werden uns dann auch resultattechnisch belohnen. Wir wollen Handball spielen, nicht nur ausüben.“

    Gleichzeitig mahnt der Tscheche: „Eine Mannschaft, die es in die Champions League schafft, ist immer eine große Herausforderung.“ Besonders beeindruckt hat den Jicha Kolstads Start gegen Szeged. „Dass jemand Szeged so auseinandergenommen hat, habe ich lange nicht gesehen“, sagt er.
    Und auch Jichas Spieler sind gewarnt. „Wir ziehen besser unsere Laufschuhe an“, scherzte Harald Reinkind mit Blick auf Kolstads Tempo-Auftritt gegen Szeged.

    Quelle KN

    Mal sehen was sie daraus heute Abend machen.

    Typisch Kieler🤦🏻‍♂️

    Pekeler hat solange keine Lust auf die Nationalmannschaft, wie kein Heimturnier ansteht, dann hat er „auf einmal“ wieder Lust!

    Das sind die Eskapaden und jeder Nichtkieler wird das auch verstehen…

    Nicht jeder Nichtkieler denkt nur so eindimensional.

    Hätte er „auf einmal“ wieder Lust, weil ein Heimturnier ansteht, hätte er jetzt nicht abgesagt, sondern es auf Teufel komm raus durchgezogen. Das gilt übrigens auch für Wiede und alle anderen.

    Ein bisschen was zu morgen aus der KN:

    Seit Sommer lebt er das vom Supermark-Milliardär und Kolstad-Großsponsor Odd Reitan skizzierte Märchen vom Arbeiten und Leben für einen Champions-League-Klub in der eigenen Heimatstadt. Wie es sich in der Realität anfühlt? „Das ist zweigeteilt“, sagt Sagosen. „Privat läuft es wie ein Traum… Der Sommer war eine schwere Zeit mit vielen Fragezeichen. Aber das liegt jetzt hinter uns. Wir Spieler konzentrieren uns nur auf den Handball und vertrauen darauf, dass die Vereinsverantwortlichen einen Weg finden, mit dem alles gut wird.“…

    (… Auch über Sigvaldi Gudjonsson oder Rød halten sich Abwanderungsgerüchte…)
    … Mehr als die Finanzen in Kolstad macht Sagosen zu schaffen, dass sich seine Mannschaft zu Beginn ihres Abenteuers als europäisches Spitzenteam „wie eine Achterbahn“ präsentiert. „Handballerisch haben wir länger gebraucht als gedacht“, gibt Sagosen zu…

    … In Trondheim wollen die Zebras nun die Antwort auf die jüngste Pleite in Leipzig geben. Ohne Rücksicht auf alte Freundschaften. Die werden vorher beim gemeinsamen Kaffee bedient. Das Trondheim Spektrum könnte erstmals in dieser Saison mit knapp 9000 Fans ausverkauft sein…