Es geht schon wieder los. Johansson mit Reizung am Knie. Sein Saisonstart ist gefährdet.
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Gonzalo Pérez de Vargas weicht keinem Ball und keiner Frage aus. „Tranquillo!” Oder, wie er es im Trainingslager auf Deutsch sagt: „Alles mit der Ruhe!” „Die Entscheidung für den THW Kiel habe ich vor zwei Jahren getroffen. Es war eine Lebensentscheidung, die ich über drei, vier Monate gut überlegt habe“, blickt Pérez de Vargas auf eine Zeit zurück, als seine Frau Itziar hochschwanger war. „In so einem wichtigen Moment betrachtet man einen Wechsel natürlich aus vielen Perspektiven. Aber ich war nach den vielen erfolgreichen Jahren an einem Punkt meiner Karriere, etwas Neues probieren zu wollen.“ Er hat seit dem vergangenen Jahr fleißig Deutsch gelernt hat, um vom ersten Tag an im Alltag kommunizieren zu können.
Das Abschiedsspiel für Patrick Wiencek fesselte ihn. „Das war Weltklasse. Es zeigt, welchen Stellenwert Spieler beim THW erreichen können“, sagt der 34-Jährige und fügt hinzu, dass er aus diesem Grund nach Kiel wechseln wollte. „Die volle Halle und die tolle Atmosphäre waren Anreize für den Wechsel nach Kiel. Das wollte ich unbedingt einmal als THW-Kiel-Spieler erleben und nicht immer nur als Gast.“
Im September will der Spanier ins Teamtraining einsteigen,
Die Rekonvaleszenz nach seinem Kreuzbandriss macht gute Fortschritte. „Alle sind sehr zufrieden“, sagt Pérez de Vargas. Derzeit absolviert er Koordinationsübungen im Trainingslager und wird sich anschließend zu einem vierwöchigen Reha-Block nach Barcelona verabschieden. Mitte September kehrt er endgültig mit Frau und Sohn nach Kiel zurück, um ins Teamtraining einzusteigen. „Ich setze mir keine Deadline, aber vielleicht kann ich im November wieder angreifen“, sagt er. Für mich persönlich ist es das größte Ziel, die Bundesliga zu gewinnen. Ich möchte wichtig für das Team sein.
Quelle KN