Darüber braucht sich niemand wirklich wundern. Mit etwas Selbstreflektion sollte man doch genau damit rechnen, wenn man sich eben vorher als arme Kirchenmaus, die auf junge Spieler aus der Nachwuchsschmiede setzt, gegeben hat und nun fertigte Top- und Starspieler verpflichtet, dabei noch versucht, diese aus bestehenden Verträgen rauszukaufen.
In Sachen K73 kann ich mich auch noch an solche Erklärungsversuche, wie Kretzsche wollte Starspieler und Bob sein Vermächtnis (die Jugendförderung) schützen, erinnern. Und nun hatte Bob jeden 2. Tag ne Erinnerung (Mem anrufen) in seinem Terminplaner.
An sich ja alles im Profisport nix absolut Verwerfliches, aber wenn die Etikette nach außen nicht mit dem Handeln synchron läuft, gibt’s eben Reaktionen.
Allein der Artikel in der Sportbild, wo Bob als Handballboss geadelt wird (da steht nicht Handballboss der Füchse, sondern nur Handballboss) zeigt einmal mehr, worauf es ihm eben auch ankommt. Wer das Blatt liest, aber mit Handball nix am Hut hat, nimmt die Schlagzeile war. Handball in Deutschland ist Bob Hanning. Ohne Bob geht nix. Der Kleine baut sich einen Sockel, da muss er aufpassen, wenn er ganz oben steht, dass es ihm nicht ergeht, wie einst Ikarus in der Antike.