Beiträge von Erreff

    Solche Vergleiche darfst du hier nicht anstellen. Damit erntest du automatisch den Protest der Empörungsbewegten.

    Empörungsbewegt? :jump:
    Du solltest nicht von Dir auf andere schließen.

    Empören in Reinkultur hab ihr hier ja nun zuletzt bis zur Genüge ausgelebt.

    Ich kaufe keine Katze im Sack. Bevor ich nicht weiß, was mich dort erwartet, zieht mich nichts in die Halle. Jicha hat mir das Spiel des THW gründlich verleidet.

    Dann gibt es eben auch keine direkte Ansprache für Dich.

    Es steht inzwischen jedem frei in die Halle zu kommen und auch sich ein Ticket für den VIP Raum zu gönnen. Da kann man sich dann auskotzen und bekommt dafür sogar noch was zu essen dazu :saint:

    Das ist doch der Wunde Punkt, auf den ich hingewiesen habe. Wenn die Redakteure der KN in Ansätzen mal etwas Kritik üben (ich erinnere da z.B. einen Artikel von Tamo, der sich über die unwürdige Art und Weise der Vertragsverlängerung von Jicha ausliess), habe ich den Eindruck, dass das Pendel der Berichterstattung ganz schnell ins Positve zurückschnellt und dem Leser wieder eine heile Welt des THW suggeriert wird.

    Ich habe von den KN nie eine kritische Berichterstattung erwartet. Und ich erwarte auch nicht, ob in einem Interview-Artikel oder gar im Podcast, dass irgendetwas hinterfragt wird, was dem Interviewtem nicht Recht sein könnte, ihn quasi in Erklärungsnot bringen könnte. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich für Wohlfühlstories a la KN nicht bereit bin, auch nur einen Cent auszugeben.

    Ich erwarte allerdings von den Verantwortlichen des THW, dass sie in kritischen Situationen, die man als interessierter Beobachter nicht mehr übersehen kann, wie z.B. die verkorkste Rückrunde der letzten Saison, sich direkt und nicht nur über den örtlichen "Hofberichterstatter" an ihre Fans wenden und ihre Sichtweise erklären. Dabei erwarte ich nicht, dass sie konkrete Fehler der Vergangenheit eingestehen. Ich würde einfach nur wissen wollen, was z.B. bei der aktuellen Saisonanalyse herausgekommen ist und was für einen Handball ich vom THW in Zukunft erwarten kann. Oder soll es weiter bei einer Wündertüte mit Überraschungseiern bleiben?

    Da bieten die Heimspiele die beste Gelegenheit.

    Ich lese genau deswegen die KN NICHT mehr, obwohl ich sie diverse Jahre im Abo hatte. Der miese Journalismus in Sachen THW ist da nur ein Teil, aber eben ein sinnbildlicher. Guter Journalismus (im Bezug auf den THW) wäre eben eine sachliche Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen und trotzdem über Insides zu berichten.


    Über bestimmte Dinge kann man ja sicherlich streiten, aber diese Saison erinnerte die KN in Sachen THW schon extrem an Trump!!

    Geht noch mehr?

    Lass uns nach vorne blicken. Bei mir hat der Mann jede Glaubwürdigkeit verspielt. Ich hoffe, seine Zeit in Kiel endet regulär mit dem Auslaufen seines Vertrages.

    Bin nur noch gespannt, ob der THW sich noch über seine Publikationsmöglichkeiten direkt an seine Fans wendet oder nur an diejenigen, die sich von den KN eine "heile" Welt vorspielen lassen.

    Die Nummer mit der Nummer (Emil Madsen läuft künftig mit der Rückennummer 11 auf) finde ich da schon interessanter.

    Als ob grad auf den vereinseigenen Seiten jemals kritisch berichtet wurde :lol:

    Und was jetzt am Wechsel einer Rückennummer so interessant ist, außer der Info, dass der gute Emil abergläubisch zusein scheint. Ich weiß nicht.

    Ich schreib dann mal lieber nichts dazu, was jemand, der sich im Verein engagiert, dazu zu sagen hat.

    Ich redete auch nicht von Verkündungen schon jetzt, sondern habe infolge einer Nachricht nur die in meinen Augen nicht zu kleinen Baustellen angesprochen. Insofern habe ich auch keine Verlängerungen jetzt gefordert🤷

    Zum Thema Fischer ist auch alles gesagt worden und so genial sie auch ist, so schnell kann sie sich aber auch wieder ins Gegenteil umkehrern und man darf ganz schnell einen (gleichwertigen ?? - seeeeehr schwer) Nachfolger suchen.

    Macht das Leben als chronischer Schwarzseher und Haar in der Suppe Suchender eigentlich Spaß? :)

    Du brauchst aber für 27 auch noch gute Leute. Ersatz für Reinkind, ggf. RA (Faust nur ein Jahr), ggf. für Kreis (Laube nur bis 27 zunächst), was ist mit Skippy? Da sind schon noch deutliche Fragezeichen da.

    Ab 27 Fischer. Da muss noch nicht zwingend was verkündet werden.

    Aber ja, ich vergaß, die Fischer Verpflichtung ist für Dich ja nicht greifbar gewesen… ups, und sie kam doch ;)

    Über eine vorzeitige Verlängerung von Elias würde ich mich auch freuen. Aber wenn man ehrlich ist, sollte klar sein, dass auch die Spieler sich zumindest erstmal den neuen Trainer persönlich anschauen wollen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

    Zitat

    Teamkultur ist das, was Børge Lund implementieren, pflegen will. Taktik trifft Wir-Gefühl. „Ein Eric Johansson zum Beispiel kann nur Eric Johansson und niemand anderes sein, immer am liebsten so gut wie möglich. Mir ist wichtig, dass sich Spieler mental wohlfühlen: in der Kabine, in der Stadt und in ihrer Rolle”, so der 47-Jährige. Wichtig sei dabei immer ein bestimmter Dreiklang: „Wie viel, wann und wie spiele ich? Spieler sind keine Roboter, darum ist Kommunikation so wichtig, auf und neben dem Feld.“

    Quelle KN

    In gut 2 Wochen geht es los :)

    Sein Platz ist in einer Loge bei den Gesellschaftern und Sponsoren. Wenn es nicht läuft, kann er ihnen gleich erklären, woran es liegt.

    Auch wenn es nur symbolisch ist, für mich würde es wie eine Stärkung von Lund aussehen, wenn VS nicht mehr auf der Bank sitzen würde.

    Er hat es vielleicht mal bei der Gesellschafterversammlung der Handball-Bundesliga in Köln angesprochen bzw. sollte das Verhalten der anderen Handball-Bosse endlich zum Vorbild nehmen.

    Er kann es auch gerne wie unser Torwartrainer halten

    Muhl wirft der Vereinsführung vor, Jichas Vertrag trotz schwacher sportlicher Leistungen vorschnell verlängert zu haben. Besonders kritisiert er die enge persönliche Beziehung zwischen Geschäftsführer Viktor Szilagyi und Jicha sowie eine Vereinsstruktur, in der Kritik lange unterdrückt worden sei. Bereits im Mai habe die HANDBALLWOCHE einen Wechsel auf der Trainerposition und in der sportlichen Leitung gefordert, sei damit beim THW jedoch auf Ablehnung gestoßen.

    Letztlich habe Szilagyi Jicha entlassen müssen, um seine eigene Position zu sichern. Dass sich die Mannschaft für Jicha ausgesprochen hatte, hält Muhl für wenig relevant. Auch Vorstand und Aufsichtsrat hätten seiner Ansicht nach zu lange nicht gehandelt.

    Mit Börge Lund setzt der THW erneut auf einen Trainer mit Vereinsvergangenheit. Muhl sieht durch die geplanten Neuzugänge gute sportliche Voraussetzungen. Sollte der Erfolg dennoch ausbleiben, erwartet er, dass auch Geschäftsführer Viktor Szilagyi nicht mehr zu halten sein wird.

    :jump:

    Ich lach mich schlapp.

    Wer hier alles meint, was fordern zu können… und insbesondere auch noch ein Schreiberling aus Flensburg

    Von Jan-Phillip Wottge 01.07.2026

    Albstadt. Im August vergangenen Jahres schnappten sich die U19-Junioren in Ägypten den Weltmeistertitel. Mittendrin: Rasmus Ankermann. Jetzt führt der 18-Jährige die U20-Auswahl als Kapitän zur Europameisterschaft nach Rumänien (8. bis 19. Juli). Im Schlepptau hat er ein weiteres Zebra. „Wir wollen den Weltmeistertitel des Vorjahres bestätigen“, gibt Ankermann die Marschroute aus. Beim Vorbereitungsturnier schüttelten sie die kurze Spielpause nach dem Saisonende aus den Beinen, mussten aber auch Rückschläge verkraften: Spielmacher Linus Schmid zog sich gegen Spanien eine Sprunggelenksverletzung zu. Seine EM-Teilnahme ist fraglich. Derweil werden mit Tim Schröder und Max Heydecke zwei der drei Weltmeister-Kreisläufer sicher fehlen. Doch die Schützlinge vom Bundestrainer steigerten sich, besiegten Frankreich und die Schweiz. Ein Kieler betrieb besondere Werbung in eigener Sache: Johan Rohwer. Der 19-Jährige wurde nicht nur im Spiel gegen die Schweiz zum „Player of the match“ gekürt, sondern ist mittlerweile unverzichtbarer Part des deutschen Mittelblocks. Mit seiner eigenen Performance bei war Ankermann hingegen überhaupt nicht zufrieden. Selbstkritisch gibt er zu: „Meine Leistung hat nicht gepasst, es waren nicht meine Tage.“ Das habe er jedoch weggesteckt. Als Kapitän der Rasselbande geht er jetzt voran. „Es ist ein bisschen wie eine Klassenfahrt mit dem vollen Fokus auf Handball“, schwärmt Ankermann bereits während der Vorbereitung über den Teamgeist. Denn: Die Chemie stimmt bei den U20-Junioren nicht nur auf dem Handballparkett, sondern auch abseits dessen. Nach dem Vorbereitungscamp in Albstadt dürfen die Youngsters nochmals zwei freie Tage bei ihren Familien genießen, ehe am 8. Juli die EM beginnt. Bereits der Auftakt hat es dann in sich. „Wir haben eine Knallergruppe erwischt mit den Vorrundenduellen

    gegen Frankreich (8. Juli, 16 Uhr)

    gegen Portugal (9. Juli, 16 Uhr)

    Griechenland (11. Juli, 11 Uhr) .

    Nur die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Hauptrunde. „Das wird interessant. Und es wird sich sofort zeigen, welches Potenzial wirklich in uns steckt.“ Ankermann hofft auf ein Sommermärchen reloaded.


    Quelle KN

    Felix Höppner ist eines der größten Handballtrainer-Talente Deutschlands.
    Höppner, der Quereinsteiger! Bis zur U15 spielte der gebürtige Oldenburger Handball und Fußball parallel auf Landesauswahlebene. Dann stand er vor der Entscheidung, zu priorisieren. Die Wahl fiel auf den Fußball. Er wechselte zum VfB Lübeck statt zum VfL Bad Schwartau. Doch schon früh bremsten ihn Verletzungen aus. Mit 17 Jahren musste er nach Kreuzbandrissen und Knorpelschäden seine aktive Fußballer-Karriere beenden. Die Leidenschaft für den Sport indes blieb.

    „Es war aber nie mein Ziel, als Trainer durchzustarten“, erklärt Höppner rückblickend. „Irgendwie bin ich in die Sache hineingestolpert.“ Nach dem Abitur hatte er sich beim THW Kiel für ein Freiwilliges Soziales Jahr beworben, weil er weder sofort in ein Studium noch in eine Ausbildung starten wollte.
    Im September muss er jetzt seine Masterarbeit abgeben. Dafür untersucht er, wie sich Talententwicklung im Handball in verschiedenen Vereinssystemen unter verschiedenen Parametern unterscheidet. „Ich vergleiche Philosophien und Methodiken von monosportlichen Handballabteilungen im Vergleich zu Multisportvereinen“, erläutert Höppner. Doch neben seiner Masterarbeit und der Vorbereitung auf die neue Saison absolviert der 24-Jährige auch noch seine Trainer-A-Lizenz.

    Schließlich stehe er nicht jeden Morgen auf, um „Nachwuchstrainer des Jahres“ zu werden, sondern weil ich Jungs oben in den Profibereich bringen will". So wie es ihm mit Rasmus Ankermann, Johan Rohwer, Tobias Dengler, Jarnes Faust, Connar Battermann, Henri Pabst und Linus Kutz bereits gelungen ist. Zu diesem Karrieresprung will auch Höppner selbst irgendwann im Handball ansetzen. Doch den Gedanken schiebt er noch weit weg. Es gibt noch Zwischenziele: Master, A-Lizenz, Profis entwickeln. Höppner, der Bessermacher!

    Quelle KN