Zu Imre
Im Werben um Bence Imre wählte man in Ungarn den Gang über die Medien: „Jetzt sind wir kurz davor, dass Bence Imre in Veszprem spielt und nicht in Kiel.“
Doch der Vertrag des 22-jährigen Ungarn bei den Zebras läuft noch bis 2026 und beinhaltet sogar eine Option bis 2027. „Es gibt gewisse Optionen, aber die bedürfen auch einer Absprache. Veszprém kann nichts ohne uns machen“, sagte Szilágyi und äußerte sein Missfallen über das Vorgehen des Veszprém-Bosses: „Unter den Klubs bin ich es eigentlich nicht gewohnt, dass man es bei einem Spieler, der noch irgendwo anders unter Vertrag steht, so offensiv angeht.“
„Ich habe das Interview auch gesehen“, gab Imre zu. „Veszprém ist jetzt kein Thema mehr. Und dann präzisierte Imre, hinter dem ein intensives Jahr mit Olympischen Spielen und einem Umzug in ein neues Land mit einer neuen Sprache liegt, beim Trainingsstart in bester Laune nach fünf Wochen Urlaub mit seiner Freundin Anna: „Ich habe Viktor gesagt: Für mich zählt als Allererstes Kiel. Das Interesse ehrt mich, Veszprem ist auch ein großer Klub, aber ich habe mich letztes Jahr für Kiel entschieden. Ich bleibe fokussiert und gebe immer mein Bestes.“ Szilagyi kündigte zugleich an: „Wir werden die Gespräche mit ihm in den nächsten Wochen und Monaten intensivieren. Als die ersten Gerüchte aufkamen, hat Bence sehr schnell signalisiert, dass wir sein Gesprächspartner sein werden, weil er sich sehr wohlfühlt.“
Quelle KN