Beiträge von Quietsche

    Da es bei SKY go usw. keine vernünftigen Bilder gab, denke ich mal, dass SKY die Aufzeichnung verhauen hat und nichts zeigen kann (ist leider nicht das erste mal so)


    Es gibt die Aufzeichnung. Ich konnte sie gestern abend sehr gut sehen (über Telekom, aber die reicht Sky nur weiter).

    Ich hätte den Eulen gestern den Sieg gegönnt. Aber sie waren nach 45 Minuten einfach zu platt. Da fehlt wohl die Bank oder sie wird nicht gut genug eingebunden. Unabhängig davon wird mir hier zu schwarz gemalt. Der Club hat miserabel gespielt, ja, aber das tut er immer gegen eine schnell verschiebende harte Abwehr. Der einseitige Spielstil ist halt ein großes Problem, hier x-fach herausgearbeitet. Letztendlich hat der SCM gewonnen, im Stile einer Spitzenmannschaft, nämlich mit exakt drei Toren, wie zuvor schon Flensburg, Kiel und Kröten. Das sagt was aus, v.a. über die Eulen.

    Wenn Leipzig nicht so grottenschlechte Angriffe gespielt und Green nicht in der Anfangsphase einige klare Chancen der Gastgeber gehalten hätte, wären die Messen schon nach etwa 15 min gegen Grün-Rot gesungen.


    Um die Mannschaftsleistungen ging es in der Hypothese aber gar nicht.

    Da wird stur an einer Philosophie festgehalten, obwohl nun schon etliche Male und von immer mehr Gegner aufgezeigt wurde, wo deren Grenzen liegen.


    Ich kann leider nicht mal das Festhalten an der Philosophie erkennen. Die Konsequenz im schnellen Spiel fehlt mittlerweile fast völlig. Stattdessen begibt man sich oft "freiwillig" in den Positionsangriff, den man seit Jahren miserabel spielt, obwohl man die Leute für deutlich bessere Performance hier hat. Die Krönung war das Abbrechen des Konters eine Minute vor der Halbzeit, unter Anleitung des Trainers.

    Was macht eigentlich Hornke, ist er der neue Bankdrücker?


    Pettersson hat heute ziemlich gut gespielt, finde ich, darum gab es eigentlich keinen Grund zum Wechsel. Entlastung, okay, aber die war wohl unnötig.

    Die Verlierer haben sich ja kaum noch dazu geäussert. Einige Sieger hingegen schon. Und Fans anderer Vereine.


    Kaum, naja. Reicht der Trainer nicht? Hier im Forum ist es tatsächlich recht wenig, das täuscht manchmal.

    Wird Zeit, dass es in der HBL auch mal gute Schiedsrichterleistungen geht. Was da gepfiffen wird :wall:

    Interessant ist doch auch, wenn man gedanklich alle Entscheidungen umdreht, also sie auf die andere Mannschaft anwendet. Dann wäre in Magdeburg aber etwas los gewesen.

    Schiedsrichter waren nun wirklich sehr schwach und Magdeburg darf sich echt nicht beschweren. Die Halle hat es schon richtig erkannt und dementsprechend mehrfach "Schieber, Schieber" gerufen. Eine bemerkenswerte Selbsterkenntnis.

    Hallo zusammen. Ich hatte als auswärtiger SCM-Fan live die glorreiche ARD-Übertragung gesehen und habe mir gestern nacht die Sky-Übertragung zu Gemüte geführt, mit besonderem Augenmerk auf die Schiedsrichter, mit der Gelassenheit des Siegers. Hier nun meine Meinung:

    Das Wichtigste: Stefan Kretzschmar erzählt ziemlich viel Blödsinn im Laufe eines schönen langen Handballspiels. Insbesondere bereitet ihm das Zählen bis 3 und darüber hinaus große Probleme. Zugute halte ich ihm dabei, dass er sich in der Zeitlupe oft selbst revidiert. Ich habe mir viele vermeintliche Schritte mehrfach angesehen und es ist fast immer sauber vom Spieler. Manchmal ist es schwer zu entscheiden, ob der Fuß schon auf der Platte ist, wenn der Spieler oben den Ball erhält, es handelt sich dabei um Hundertstel-Sekunden. Aber wie soll das ein Schiedsrichter entscheiden?

    Vor allem hat Stefan Kretzschmar einen Bias gegen den SCM. Das vermutet man erst mal andersherum aufgrund seiner Vergangenheit. So wohlwollend er gern über den SCM erzählt, wenn er Zeit zum Nachdenken hat, so sehr redet er gegen ihn, wenn er keine hat. Daraus folgen dann so bunte Aussagen wie: Der Kieler steht mit nur mit der Hacke auf der Linie, das reicht nicht für einen Siebenmeter... Leider ist es nur natürlich, sich von seinem Zetern gegen die vermeintliche SCM-Bevorteilung irgendwann anstecken zu lassen.

    Beispiel ist die letzte Szene: Musche geht aufs Tor, bekommt einen Schlag auf den Arm, schließt trotzdem ab. So etwas wird im Laufe eines Handballspiels Dutzende Male zum Freiwurf gepfiffen. Aber Kretzschmar und Sky ziehen sich dran hoch.

    So schlecht haben die Schieris gar nicht gepfiffen. In der ersten Halbzeit gab es aus meiner Sicht gar keine wirkliche Fehlentscheidung, nur ein paar Fifty-Fifty-Sachen (Schritte von Damgaard, Weinhold ohne Strafe gegen Damgaard).

    Ab der 40. wird es aber wirklich schwierig für sie und dann passieren auch ein paar Fehler. In der Schlussphase hat der SCM ein bisschen Glück, insbesondere bei der Dahmke-/Pettersson-Sache.

    Was mir im Laufe des Spiels wirklich auffiel, ist, wie oft ich Stürmerfoul gegen Kiel gepfiffen hätte (4x zusätzlich!). Nun sind Stürmerfouls immer sehr subjektiv, genau wie Schrittfehler. Aber ich finde schon deutlich, dass die Kieler im Angriff gern in die stehende Abwehr reinrammen und dann einen Freiwurf erwarten. Das Gleiche wirft man ja gern Bezjak vor, aber das war in diesem Spiel überhaupt nicht zu erkennen.

    Fazit: Der SCM hat in der Schlussphase ein bisschen Glück. Kiel hat viel Narrenfreiheit bei Stürmerfouls. Kretzschmar erzählt viel Blödsinn.

    Ich check die Kritik nicht so wirklich Umsonst für uns und möglich gemacht durch viel Engagement...wenn wir hier über Bundesliga reden würden, wäre ich bei den Kritikern, aber so finde ich es schon sehr bequem.

    Ist nicht umsonst. Umsonst ist, wenn man Werbe- und Trackerblocker nicht ausschalten soll.

    Möglicherweise und wünschenswert: Michme hat es geschnallt oder wahrscheinlicher jemand hat es ihm gesteckt, sein Singsang an die Halle "Daaaniel" bei Toren von diesem nervt etwas.


    So unterschiedlicher Meinung kann man sein. Ich finde gerade das ziemlich cool, auch wenn Michme durchaus einen gewissen Nervfaktor hat. Aber da die Halle so schön das "Pettersson" mitsingt, geht es wohl nicht nur mir so.

    Was hat es denn damit überhaupt auf sich, wie ist das denn entstanden?

    Solche Geschichten kann man sich kaum ausdenken. Der, der im Hinspiel in letzter Sekunde mit einem Holzwurf vergibt, so dass es -1 ausgeht, trifft im Rückspiel in der letzten Minute mit einem Holzwurf zum +1.

    Und die Moral von der Geschicht': Anständige Serien werden vom SCM komplett eingerahmt. Sie werden nach einer Niederlage gegen den SCM begonnen und enden auch so... Erst Kiel, dann Flensburg.

    Ich habe in der ersten Halbzeit Heimschiedsrichter gesehen. Gerade gegen Ende der ersten Halbzeit war einiges Absurdes bei. Ihnen scheint das in der Pause aber jemand gesagt zu haben. In der ersten Hälfte haben sie harten Gastgebern sehr viel durchgehen lassen und in der zweiten auf einmal eine ganz andere, teils kleinliche, Linie gepfiffen. Da konnte sich kein Spieler drauf einstellen.

    Hochwasser mit Katastrophenalarm in Magdeburg - war zu einem Zeitpunkt, als wegen Saisonende das Spiel gar nicht wiederholt werden konnte. Und es für beide Teams irrelevant war, ob sie die Punkte bekommen oder nicht. Die Liga musste eine Wertung treffen - auch wenn viele damals gesagt haben, dass es diplomatischer gewesen wäre keine zu treffen.


    Habe ich anders in Erinnerung. Konkret hat das den Platz 7 gekostet, bei dem im Vorfeld darüber diskutiert wurde, eine EC-Wildcard zu beantragen. Es ist ja nunmal eine Besonderheit des Handballs, dass die EC-Teilnehmer oft erst nach der Saison bestimmt werden.

    Gleichfalls bestand Einigkeit, dass das Spiel zu einem anderen Zeitpunkt der Saison wiederholt worden wäre.


    Einigkeit bei wem?

    Die Durchführungsbestimmungen der einzelnen Spielklassen sind eventuell unterschiedlich gewesen bzw, haben sich mit den Jahren geändert, was dann auch die Entscheidungen anders ausfallen lässt. Aber das wird dem Musterer egal sein. passt ja nicht ins Feindbild.


    "Eventuell"? Also vollkommen ohne jeglichen Beleg und "eventuell" auch Ahnung ins Blaue geschossen? Welches Feindbild? Wessen Feindbild?

    Ich denke die Dresdner haben das mit Absicht gemacht, damit ihr bescheidenes Torverhältnis nicht mehr zum Tragen kommt. Gegen die direkten Konkurrenten gewinnen sie den direkten Vergleich und halten die Klasse!


    Ist mir auch schon aufgefallen. Unabhängig von der anderen Diskussion bedeutet diese Regelung ja doch, dass ein Punktabzug einen Vorteil bedeuten kann. Unglücklich und "eventuell" nicht zu Ende gedacht.

    Hier mal ein möglicher Lösungsansatz.
    Die Schiris haben vor Anpfiff das Spielfeld und die Tore zu kontrollieren. Ist etwas nicht OK, so ist dies nicht zwingend gegen einen Anpfiff. In der Regel werden die Mannschaftsverantwortlichen über den Mangel informiert, der Mangel wird protokolliertund dann meist das Spiel begonnen.
    In Dresden konnte das Spiel wie gesehen nicht zu Ende geführt werden, in Schwerin protestierte der Gast schon vor Anpfiff, ich würde vermuten, dass die Haftungsfrage dann einem Anpfiff widersprochen hat, in Baden aber war die Halle vor Anpfiff OK, ergo Wiederholung.


    Finde das nicht unplausibel. Aber liegt die Sicherstellung des Spiels bei Regen nicht auch in der Verantwortung der Heimmannschaft? Und müsste das nicht auch bedeuten, dass in Hannover und Varel die Hallen am Anfang okay waren?

    Es kommt mir vor wie immer in der (Sport)-Justiz. Urteile beinhalten einen gewissen (menschlichen) Zufälligkeitsfaktor. Und bei unklaren Regelungen entsteht Spielraum für "eventuelle" (unbewusste) Diskriminierungen. Mit Verschwörung hat das nichts zu tun - Fehler entstehen auch ohne Absprache.

    Vielleicht ist das ja alles Zufall. Aber ich dachte beim ersten Lesen des Spielabbruchs sofort: Alles klar, Osten, die Punkte sind weg. Wir haben jetzt 6 Beispiele, die genau in das Muster passen. Es gibt doch bestimmt ganz viele Gegenbeispiele?

    Also vorausgesetzt, alle Informationen in diesem Thread stimmen:

    rutschiger Boden in

    Hannover - Spielwiederholung
    Varel - Spielwiederholung
    Schwerin - Punkte für die Gastmannschaft
    Birkenau - Spielwiederholung (okay, hier war es auch von oben feucht, nicht nur von unten...)
    Dresden - Punkte für die Gastmannschaft

    Ich kann da ein Muster erkennen.

    PS: Hochwasser mit Katastrophenalarm in Magdeburg - Punkte für die Gastmannschaft

    @obo das war von mir nicht als Schiri Schelte gedacht, ich denke die waren gestern entgegen aller Befürchtungen recht gut.

    Ich finde, man kann den SR sogar mal ein Sonderlob für die letzte Szene aussprechen. Sie hätten beim entscheidenden Freiwurf auch die Uhr runterlaufen lassen können, wie man das so oft sieht, womit der letzte Angriff dahin ist. Ich persönlich finde das schrecklich und unfair, aber sie haben das hier unterbunden. Nur so konnte der Atemlose den souveränen Sieg des SCM eintüten. Sehenswert: sein schelmisches Grinsen danach.

    Es kann doch kein Zufall sein das die Füchse in den letzten 10 Jahren in der Fremde nur einmal verloren haben, zweimal Unentschieden (davon war ja ein gefühlter Sieg dabei - 9 Tore zurück) geholt haben und den Rest gewonnen haben.

    Muss verdammt guter Kaffee sein... ach Quatsch, natürlich ist es die perfekte Vorbereitung auf das Spiel.

    Auch das die Halle früher mehr Druck gemacht hat lese ich öfter. Das sehe ich auch so, aber die Rolle oder Aufgabe des Publikums gerade in MD wird mir immer etwas komisch dargestellt. So als ob es Pflicht des Publikums wäre das Spiel für die Mannschaft gewinnen zu müssen. Im Zweifelsfalle müsste oder sollte man aber ein Spiel auch mal einfach so gewinnen können und nicht nur, weil die Halle die Schiris eingeschüchtert hat.

    Stimmt schon. Ändert ja aber nichts daran, dass es früher "Zusatzpunkte" gab. Oder halt immanente Benachteiligungen (teilweise) ausgeglichen wurden, je nach Sichtweise. Es ist nicht die Aufgabe der Halle, ja. Aber nur weil Du nicht der Zivi von Oma Hilde bist, darfst Du ihr ja trotzdem über die Straße helfen. Oder auch dem Huhn.

    Ich meinte damit auch nicht, dass er unbedingt der große Faktor beim Selberlaufen ist. Sondern dass einfach zu wenig Bälle erobert werden, die Abwehr zu löchrig ist, um überhaupt einen Gegenstoß zu laufen, wenn er nicht mitspielt. Er selbst ist als Gegenstoßspieler wohl zu limitiert, um gegen wirklich starke und schnell zurücklaufende Mannschaften Tore zu machen. Dafür braucht man dann Andere. Aber ich denke, er hat sich als wertvoller entpuppt, als man vorher ahnte. Die Spiele ohne ihn haben das gezeigt. Nur meine Meinung. 5 Jahre ist trotzdem unnötig viel. Warum nicht Stück für Stück immer zwei Jahre?

    Meine Meinung zu Chrapkowski: Man gesehen, wie wichtig der ist, als er fehlte. Er ist der wichtigste Mann im System Wiegert. Ohne ihn ist die Abwehr des SCM nur die Hälfte wert und das Gegenstoßgelaufe funktioniert nicht mehr. Keine Ahnung, ob das in 5 Jahren noch so ist, aber man kann auch als 35-Jähriger noch gut im Mittelblock stehen. Manche 35-Jährigen können das.

    Ich habe auch die Vermutung, dass er als Defensivspezialist nicht die Welt kostet, es aber weh täte, wenn er geht.

    Obwohl ich Zweifel hege, dass die aktuelle Spielphilosophie durch die Jahre trägt.

    Das erinnert mich etwas an meinen Sohn. Der hat auch immer so argumentiert, wie doof doch die anderen sind, wenn es ein Club gewagt hat einen seiner Lieblinge zu besiegen.
    Das hat sich dann gelegt als er so 12, 13 wurde.


    Das klingt für mich nach einem logischen Fehlschluss, dem Du unterliegst. Nur weil es nicht immer stimmt, heißt das nicht, dass es nie stimmt. Salopp gesagt: Paranoide sind nicht davor gefeit, verfolgt zu werden.

    Ich habe das Spiel im Fernsehen gesehen, ziemlich adrenalinfrei. Und ich fand die SR-Leistung hier sehr überraschend als gut bewertet, bis mir auffiel, dass diese Kommentare größtenteils von Berlinern, Kielern, Kronauern kamen - diese sind vermutlich nicht objektiver als die von Magdeburgern.

    Ich empfand die Auslegung der Themen "Abwehr im Kreis" und "Freiwurf nach Fehlwurf mit Behinderung" als ungleich, ebenso die (seltene) Zeitspielauslegung. Auch war das vielfache Abfeifen von Toren wegen sehr hastiger Pfiffe echt unglücklich.

    Wer der Meinung ist, das würde bei zwei gleichwertigen Mannschaften nicht den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen, lügt sich meiner Meinung nach was in die Tasche, um nicht als schlechter Verlierer dazustehen.

    Was mir in dem Zusammenhang halt immer auffällt: Früher war die Halle konsequenter darin, den SR zu zeigen, dass sie schlecht pfeifen. Dadurch wurden Benachteiligungen ausgeglichen, Punkte festgehalten, Heimserien erlangt. Heute ist davon nichts mehr zu merken, und wenn doch, dann viel zu kurz und inkonsequent. Aber so ist das wohl gewollt, wenn schon der Hallenschreier "Anfeuern statt Aufregen" verlangt...