Freundschaft!
Das hat mit Emotion nichts zu tun, sondern mit der Einstellung. Es gibt ja auch Fans von Wetzlar oder Göppingen. Die gucken auch ihre Mannschaft. Im Gegenteil, je weiter man der Mitte kommt, desto mehr Emotionen sind im Spiel, weil viele Spiele eng sind. Wenn die Mannschaft über den Dingen schwebt, ist es weniger emotional. Das kann ich aus dem Moment heraus sicher sagen.
Emotionen sind eng an die Einstellung und an die Erwartungshaltung gekoppelt. Über welche Erwartungen sprechen wir hier? Dass man zuhause gegen Hannover gewinnt? Dass man 2 Punkte aus Eisenach mitnimmt? Dass die Spielweise nicht komplett für den Dutt ist? Man könnte noch ewig so weitermachen. Der THW ist nicht Wetzlar oder Göppingen. Du kannst die Erwartungshaltung nicht künstlich und irrational runterregulieren. Sag mal einem Bayernfan (Verein beliebig austauschbar), während der Verein sich seit 2,3 Jahren auf sportlicher Talfahrt befindet, er solle sich nicht aufregen, nachdem man zuhause gegen Augsburg nur unentschieden gespielt hat. Netter Ansatz/Gedanke deinerseits, hat nur nichts mit der Realität zu tun. Selbstverständlich regt man sich als THW Fan aktuell regelmäßig auf. Und das hat viele Gründe (nicht nur die Ergebnisse).