Beiträge von Ruedschow

    Man hat viel Geld, das man nicht hat, für Laube ausgegeben, weil er die vorausschauende Planung ist:wall:

    Da wird man ihm nicht nach einer Saison wieder abgeben, zumal man keinen anderen Deppen findet, der so viel bezahlt.

    Also hoffen wir einfach, dass Jicha ihm Abwehr beibringt:lol:

    Das hieße dann ohne Elias, oder wie darf ich das verstehen?

    Die Leistung war kämpferisch sehr gut, die Abwehr hat sich richtig reingehauen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass heute von Oma Inge relativ wenig und Felix Claar fast nichts zu sehen war.

    Für zukunftsträchtig halte ich diese Art Handball im Angriff zu spielen nicht. Und auf eine TW-Leistung wie heute kann man hoffen, aber selbstverständlich ist sie nun wirklich nicht.

    Ich habe ja selten ein Hehl draus gemacht, dass ich mir einen Trainer wünschen würde, der die Stärken aller Spieler vereint und ein System entwickelt, in dem jeder sein Optimum abrufen kann.

    Jetzt stell dir mal vor, die Leistung von heute mit einem Elias in Bestfirm und alles greift in einander...

    Dann brauchen wir nur noch 2 neue Kreisläufer und wir können wieder offen von der CL reden.

    Die Zaubermaus hat auch immernoch auf jeder Position mit das Beste, was es im Handball gibt. Und sie kann sich frei auswählen, was und System passt.

    Jicha hat mMn, da er ohne erfolgreich war, nie ein System entwickelt. Dazu wurden Spieler verpflichtet, die für sich genommen gut sind, aber nicht optimal von der Spielanlage zusammen passen. Da müsste der Trainer umso mehr Struktur vorgeben, um die zusammen zu führen.

    Das hat für mich weniger mit der Generation zu tun, als mit dem Punkt, an dem die einzelnen Spieler in ihrer Karriere stehen. Und für ein einzelne Highlight Turnier mag das gehen mit der entsorgen Qualität, aber nicht dauerhaft.

    Unsere Spieler brauchen Vertrauen, Aufmunterung und Führung. Keinen Arschtritt.

    Außerdem werden wohl kaum Spielzüge trainiert, die auf Spieler zugeschnitten sind

    Zumindest da sind wir einer Meinung8o

    Aber in Ernst:

    Ich halte Jicha nicht für einen schlechten Trainer. Vor 5-6 Jahren hat er gut gepasst und du gewinnst nicht so viele Titel, wenn du schlecht bist. Unabhängig, wie gut die Mannschaft ist.

    Aber inzwischen passt er nicht mehr. Und das ist eine Tendenz, die schon seit einigen Jahren anhält. Ich denke, er kann verdiente Spieler auf dem Höhepunkt so lange im den Arsch treten und durchbeleidigen, bis die alles auf die Platte werfen.

    Aber davon haben wir keine mehr. Alle Spieler aktuell sind über ihren Zenit oder noch nicht gefestigt. Und so lange kein Geld da ist, um Weltklasse einzukaufen, passt Jicha nicht als Trainer.

    Interessant. Deine Argumentation impliziert, dass die nur über gemeinsame Spiele zusammen finden können. Was dann widerrum zur Frage führt, was die im Training machen und wer dafür verantwortlic ist.

    Reinkind spielt die 7. Saison unter Jicha

    Bilyk spielt die 7. Saison unter Jicha

    Dule spielt die 7. Saison unter Jicha

    Johannson spielt die 4. Saison unter Jicha

    Elias spielt die 3. Saison unter Jicha

    Da sollte man doch meinen, dass die halbwegs wissen, was der jeweils andere macht. Hätte der Trainer ein System, das über 7 gegen 6 hinaus geht, könnte man da auch Neue ohne lange Anlaufschwierigkeiten integrieren.

    Der Vorteil wäre der etwas bessere Winkel und die doppelte Chance.

    Der Außen hat weiterhin seinen Wurf. Zugegeben unter leicht erschwerten Bedingungen, da durch den Kontakt etwas Balance verloren geht. Dem gegenüber steht aber der bessere Winkel. Und du kannst davon ausgehen, dass es, falls der Ball nicht rein geht, noch einen 7m on Top gibt.

    Und wenn du selber den Kontakt suchst und darauf vorbereitet bist, kannst du das Risiko einer Verletzung auch in Grenzen halten.

    Keine Ahnung warum Ankermann phasenweise von Jicha ignoriert wurde aber jede Minute Spielzeit von ihm ist ein gutes Investment.

    Jicha macht, was Jicha kann...

    Zitat

    Jicha klingt wie, der Vater, wenn er sagt: „Ich war traurig, ich war wütend. Ich habe alles versucht, war streng, war General, war Freund. Du übersiehst ihn, und du beleidigst ihn. Alles.“ Die Rede ist von seinem Spieler ...,

    Das finde ich sehr harsch, wenn man bedenkt, dass das Spiel Sekunden vor Schluss entschieden wurde (leider hat Mem noch nicht für die Füchse gespielt). Im Allgemeinen hat der THW kein Spiel bislang hoch verloren. Vielmehr haben sie Probleme, ein Spiel über die Ziellinie zu bringen. Das ist ärgerlich, aber grundsätzlich etwas, an dem man gut arbeiten kann.

    Das Spiel wurde deutlich früher entschieden, es war nur bis zum Ende ein enges Ergebnis.

    Letztendlich geht es mir aber, wie schon extrem oft geschrieben, nicht um das Ergebnis. Sondern um die Art und Weise, wie gespielt wird. Und da mangelt es an vielem.

    Ein Zeit lang kann man das kompensieren. Aber so langsam werden die Erfolge weniger. Das Geld weniger. Die Neuzugänge nicht mehr ausschließlich aus dem allerhöchstens Regal. Dann wird die Art zu spielen nur noch ganz selten gegen die top Gegner reichen. Dadurch die Erfolge und das Geld noch weniger. Entsprechend die Neuzugänge.

    Das ist kein Prozess, der 2-3 Jahre dauert und der ausschließlich nach unten geht. Es gibt immer mal wieder auch Höhen. Aber die Tendenz ist abwärts gerichtet. Jetzt bereits seit einigen Jahren, auch schon im Erfolg. Und wenn das nicht erkannt und gegengesteuert wird, dann wird es in 10 oder 15 Jahren soweit sein, dass man im sicheren Mittelfeld spielt. Und dann muss man beten, dass man einen neuen Wislander findet, den einem die Konkurrenz nicht direkt wegkauft.

    Es ist wirklich schade, dass man sich inzwischen nicht mehr über die Ergebnisse ärgert, weil es ohnehin klar war, dass ein Spiel, das man verlieren kann, mit ziemlicher Sicherheit auch verloren wird.

    Immerhin hat man der Mannschaft gestern mal angemerkt, dass sie wollen. Leider konnten die nur 10 Minuten richtig gut. Es scheint einfach nicht die Kraft da zu sein, um das durchzuziehen. Und dann geht die Struktur verloren. Genau da fehlen die Automatismen. Hoch veranlagte Spieler, die seit mehreren Jahren zusammen spielen und es wirkt immer wieder so, als ob die sich zum ersten Mal den Ball zuwerfen.

    Und natürlich hat der Trainer auch einen Anteil daran, wenn regelmäßig entscheidende Würfe nicht rein gehen. Er schafft die Arbeitsatmosphäre, sorgt für die mentale Stabilität der Spieler. Und wenn du schon in einem Interview zugibst, dass du Spieler, die nicht so funktionieren, wie du willst, anschreist und beleidigst, dann musst du dich nicht wundern, wenn unter Druck nicht die Lockerheit da ist, den entscheidenden Ball rein zu machen.

    Wenn der SCM immer wieder in den wichtigen Spielen und Momenten da ist, ist das kein Glück. Und wenn der THW das immer wieder nicht ist, ist das kein Pech.

    Dieses Los hat der THW gewählt und mit der Vertragsverlängerung bestätigt.

    Ich kann nicht damit aufhören, Fan vom Verein zu sein. Aber der Schritt von Enttäuschung zu Gleichgültigkeit ist bitter.