Beiträge von keinTalent

    Sehr guter Beitrag! Danke für deine ausführliche Einordnung – gerade weil du aus eigener Erfahrung sprichst, ist das extrem wertvoll. Einiges davon kann ich gut nachvollziehen, bei ein paar Punkten würde ich aber trotzdem andere Schwerpunkte setzen.

    Für mich ist der Hauptvorteil von Profi-Schiris nicht, dass dann alle dieselbe Linie pfeifen, sondern dass man überhaupt erst die Rahmenbedingungen schafft: mehr Zeit für Video, Fitness, einheitliche Schulung und klare Kommunikation nach außen. Dass es auch mit Profis unterschiedliche Linien gibt, ist, denke ich, normal – in der DEL oder NHL ist das ja nicht anders, aber dort hat man zumindest ein System, das den Job als Vollzeitkarriere ernst nimmt (echter Karrierepfad, kein Ehrenamt mit Pfeife).

    Beim Thema Ex-Profis sehe ich weniger die Spieler „in der Bringschuld“, sondern eher das System: Ohne vernünftiges Übergangsprogramm, Planungssicherheit und ein attraktives Paket (Gehalt, Versicherung, Perspektive) ist es logisch, dass fast alle später lieber etwas völlig anderes machen. Im Eishockey hat man immerhin gezeigt, dass es mit einer kleinen Gruppe Profischiedsrichter grundsätzlich funktionieren kann – perfekt ist das Modell nicht, aber es ist ein Anfang.

    Die Kostenrechnung ist hart, keine Frage. Ich glaube aber, dass man ehrlicherweise auch fragen muss, was die Alternative kostet: Dauer-Diskussionen über Schiris, Imageschäden, enttäuschte Spieler/Fans und der Eindruck, dass die Liga beim Thema Professionalisierung hinter anderen Sportarten zurückbleibt. Für mich wäre ein gestuftes Modell spannend: kleiner Profi-Kern, klar definierter Semi-Pro-Kader, transparente Kriterien für Auf- und Abstieg – inklusive klarer, vorher kommunizierter Regeln, wie man jemanden bei dauerhaft schwacher Leistung auch wieder aus dem Profikader herausnimmt.


    KI-Beitrag

    Wie kannst du denn ein Talent aus der eigenen Jugend als unwichtige Personalie bezeichnen? Über solche Spieler schaffst du doch erst einen Verein mit dem sich die Fans identifizieren wollen. Finde ich richtig dass Uwe sich dafür einsetzt.
    Aber wer weiß ob es wirklich so ablief

    Vielleicht soll mit der Grenze zwischen Scouting und Kaderplanung klar gemacht werden, dass die Richtung der spielerischen Entwicklung von Trainer und sportlichem Leiter vorgegeben werden soll, wobei der (vermutlich noch kommende) sportliche Leiter eher der verlängerte Arm des Trainer ist. Uwe in seiner neuen Funktion unterstützt durch das Scouting dann die optimale Umsetzung dieser Entwicklung. Angenommen dass es wirklich so gedacht ist frage ich mich, warum diese Trennung nicht schon in der Konstellation Trainer Machulla/Sportlicher Leiter Gensheimer möglich war.
    Vermutlich weil Uwe Maiks Vorgesetzer war?

    Von außen betrachtet wirklich sehr schwer einzuschätzen. Aber ich sehe Potential, dass Uwe sein Netzwerk zukünftig für optimales Scouting einsetzt und die sportliche Leitung damit die besten Chancen für die Umsetzung ihres spielerischen Konzepts hat.

    Wieso Uwe und Maik scheinbar nicht auf einen Nenner gekommen sind lässt wirklich viel Raum zur Spekulation. Die letzten Transfers (insbesondere Eddy, Haukur, Dani) und die Verlängerung von Kohli und David gehen doch sicher auf Uwes Kappe. Was passt Maik daran nicht?

    Ob wir es jemals erfahren werden? :/

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    Meinst du mit Gerätekennung den User Agent? Der kann sich durch Updates ändern, hat aber nichts direkt mit dem Login zu tun.

    Danke, so war es auch gemeint.

    Zumal Siewert ja ganz klar sagt, dass der zweite Schlaganfall auf das Medikament zurückzuführen ist und nicht auf das Stresslevel zwei Monate nach dem Rauswurf (Der Stress, welcher wohl auch in anderen Situationen höher war).