Beiträge von Valter

    Der Ball liegt bei Gudjon Valur Sigurdsson und er hat im Moment keinen Druck eine Entscheidung zu treffen. Für nächste Saison hat er einen Vertrag in Gummersbach und eine tolle Mannschaft mit der er zusammenarbeiten kann. Bis Herbst/Winter wird der VfL Gummersbach ihm sicherlich Zeit geben sich zu entscheiden. Ich schätze Gudjon Valur Sigurdsson als analytischen und überlegt handelnden Menschen ein. Er zeigt vollen Einsatz in seiner Arbeit, aber er fühlt sich nicht emotional auf Lebenszeit an einen Verein gebunden und dementsprechend wird er seine Optionen prüfen. Wird beim THW Kiel eine Trainerstelle frei und was kann der Verein ihm aktuell bieten - sowohl finanziell als auch hinsichtlich einer sportlichen Perspektive. Ich kann mir vorstellen, dass auch Paris St. Germain (falls Roberto Garcia Parrondo diesen Sommer nicht in die französische Hauptstadt wechselt) oder der FC Barcelona (falls Antonio Carlos Ortega seinen 2027 enden Vertrag nicht noch einmal verlängern will) interessante Vereine für Gudjon Valur Sigurdsson wären.

    Die noch nicht erfolgte Vertragsverlängerung in Gummersbach sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt neutral. Es ist nicht das erträumte längerfristige Bekenntnis zum VfL Gummersbach, aber es ist in meinen Augen auch keine Ablehnung, sondern einfach Gudjon Valur Sigurdssons persönliche Art. Bei seinem im Sommer 2025 auslaufenden Vertrag war die Vertragsverlängerung auch erst im November 2024 bekanntgegeben worden. Das Ende der kommenden Hinrunde 2026/27 ist für mich die Deadline, ab der ich nervös werden würde.

    Ob Goggi im Sommer 2027 nach 6 Jahren eine neue Herausforderung sucht oder nicht, weiß er möglicherweise selber auch noch nicht, ansonsten würde er doch nicht zögern, oder?

    Paris und Barcelona klingen erst einmal am interessantesten. Aber das sind Schleudersitze, da kann man schnell ins stolpern geraten, wenn es nicht läuft. Für diese Herausforderung hat er m.E. auch noch nicht das Standing eines internationalen Toptrainers. In Paris sehe ich eher Parrondo. Nach einer Zwischenstation in Kiel, hätte er es, vorausgesetzt er bringt den Altmeister zurück in die Spur und perspektivisch in die CL. Das würde auch international Eindruck hinterlasssen.

    Kiel liegt z.Z. am Boden. Vorausgesetzt, sie wollen ihn haben, wovon ich mal ausgehe, hätte er gute Chancen, seine Arbeitsbedingungen so auszuhandeln, wie er es möchte. Ich weiß nicht, wie es beim VfL läuft, aber in Kiel hätte er derzeit sicher gute Chancen auch gleich den Posten des Sportdirektors mit zu übernehmen. Auch vor Rückschlägen, die immer mal kommen können, muss er sich nicht fürchten. Kiel bliebe garnichts anderes übrig, als auch dann an ihm festzuhalten. Das haben sie ja auch bisher gezeigt, lange, manchmal zu lange an ihren Trainern festzuhalten.

    Wobei die Beckenbauer-Arroganz siehe Doku zur WM 1994 wohl kaum mit den Kieler Verantwortlichen gleichzusetzen ist.

    Bezüglich der Einstellung und des Selbstverständnisses sind die Parallelen doch nicht zu übersehen, das ist masslose Selbstüberschätzung.

    Man kann Sparwasser und Co. ewig dankbar sein. Der Schuss vorm Bug kam rechtzeitig, ansonsten wären Beckenbauer und Co. 1974 krachend gescheitert.

    Der Unterschied zu Kiel ist vielleicht, dass sie die Realität immer noch verweigern.

    Wie einige hier schon schrieben, haben Ekberg und Wiencek selbst erkannt, wann es Zeit ist dem Profi-Leistungssport adieu zu sagen, insbesondere bei den Ansprüchen, die beim THW herrschen und in der Vergangenheit auch lange umgesetzt werden konnten. Aber das rührt eben aus der Vergangenheit.

    Das Duvniak immer noch die müden Knochen hinhält und tatsächlich immer wieder verlängert (wird), muß man sich wundern. Der arme Kerl spielt mit 38 Lenzen bei der 5-1 immer noch auf der Spitze. Die ehemaligen Welthandballer sind dazu bestellt, Ihren Nimbus zu demontieren, einer auf dem Feld, der andere als Trainer.

    In Kiel hat er Heldenstatus. Der Rest der Liga bedauert ihn und wird ihn vielleicht in der kommenden Saison nur noch belächeln.

    Ihr habt dem aktuellen Deutschen Meister 75% seiner Minuspunkte beigebracht. Das muss doch für irgendwas gut sein. Ihr müsst es nur schaffen, 34 mal so zu spielen, wie in den beiden Spielen gegen den SCM

    Das ist ja auch das Mantra der Herren VS und FJ. Hinzu kommen noch die Derbysiege. Da bekommen die Herren vom AR feuchte Augen, aber eben leider auch die meisten Fans, ob in der Halle oder sonstwo.

    Dass die Umsetzung deines Vorschlags mit der Art des Handballspielens des aktuellen THW nicht machbar ist, wollen die Leute aber nicht einsehen.

    Szilagyi will Neustart ohne Verändungen in Personalia Jicha oder Szilagyi selbst.

    Neuer, verstärkter Rückraum gut und schön, aber Jicha zeigt seit Jahren, dass er die Qualität der Spieler nicht bespielen kann.

    Was nützt eine Stradivari, wenn ich den Bogen kaum zu halten verstehe und die Noten nicht lesen kann?


    Aber eines sollte eigentlich klar sein: Szilagyi behauptte, man habe bereits mit der Analyse begonnen und verkündet dann, man werde in der kommenden Saison mit Jiocha weitermachen. Vor Ende einer umfassenden Analyse, kann doch ein so elementares Resultat wie das Festhalten am Trainer nicht festgestellt werden! Was soll den das für eine Analyse sein? Damit muss man den Aufsichtsrat mal dringend an seine Aufgabe erinnern! Mit einer solchen kapitulativen Aussage bettelt der GF doch darum, ebenfalls mit einem Poststempel versehen zu werden.

    Es wird vom GF genauso wenig eine Saison-Analyse geben wie es vor der Vertragsverlängerung von Jicha eine Abwägung von Alternativen gab. Das hat er doch nicht einmal mehr nötig. Ohne Aufschrei im Dunstkreis des AR wird es keine Veränderung geben.

    Wirklich?

    Wow.

    Hör dir doch das Publikum an. Sie haben es doch garnicht nötig irgendetwas zu ändern. Wenn Dule sagt, die Saison war "Schei..", in der nächsten machen wir es gemeinsam (also mit der weißen Wand) besser, ist das Publikum happy.

    Weiter so THW, so werdet ihr es schaffen, im Mittelmaß zu versinken.