Beiträge von Valter

    Stimmt! Das Publikum in Kiel könnte schon etwas heißblütiger sein. Ohne Piets und Dules ständige Aufforderungen würden (zu) viele den Eindruck vermitteln, sie wohnen einer Trauerfeier bei.

    Das Hinspiel ist eben nur die erste Halbzeit. Ich bin da eher bei den Spielern, die durch das Heimrecht im Rückspiel einen Zusatzboost sehen. In dem Thema werden wir Meinungsgegensatz hinschicken nicht zusammenkommen. Müssen wir aber ja auch nicht.

    Trifft dies auch für Paris zu? Die haben doch kaum Zuschauer.

    Warum äußern dann Spieler immer wieder, wie wichtig die Unterstützung der eigenen Fans ist?

    Weil das einen „Zusatz-Booster“ gibt. Gerade, wenn die Belastung hoch ist, wenn eine Mannschaft dezimiert ist etc.

    Dies trifft doch für jedes Heimspiel zu! Können doch im Hinspiel mit der Unterstützung des Publikums entsprechend vorlegen. Im Übrigen ist dies wohl auch ein Marketung-Gag, weiße Wand usw. Irgendwie müssen die Leute doch in die Halle gelockt werden, was bei Spielen in der Gruppenphase der CL nicht so einfach ist, wie wir alle wissen!

    Da es nicht die reinen Verteiler sind könnte das durchaus klappen. Das macht das Ganze Variantenereicher und unausrechenbarer. Das es gut funktionieren kann hat man ja mit Magnusson und Kritjansson gesehen. Außerdem wären auch zwei Angriffsreihen möglich die isländische (s. o.) und die schwedische mit Claar, Lagergreen und Petterson. Der Spieler für HL wäre dann variabel kombinierbar und wenn auf den halben jemand spielt der auch Bälle verteilen kann ist das für die Außen sicher nicht schlecht.

    Der Sinn, mit zwei Angriffreihen spielen zu können, leuchtet mir sofort ein. Warten wir es ab, was Benno daraus macht.

    Ist das bei Paris-Kiel & Veszprem-Kielce auch so? Ich denke nicht.

    Die Mannschaften sind jeweils in etwa gleich stark. Das Heimrecht wird sicher nicht über Sieg und Niederlage entscheiden, sondern die jeweilige Belastungssituation, insbesondere nationale Spiele im Umfeld der CL-Spiele, Verletzungen und Formschwächen der Schlüsselspieler usw.

    Habe ich doch oben geschrieben, dass es nicht repräsentativ ist…

    Dass die Stichprobe nicht repräsentativ ist, sollte jedem klar sein. Die Annahme, Heinrecht im Rückspiel bringt einen Vorteil, ist einfach zu kurz gegriffen. Die Annahme, die Qualität der Mannschaft entscheidet über das Weiterkommen, halte ich für die richtige!

    Ich habe mir mal die CL-Finals seit 2000 bis zur Einführung des Final4 in Köln angeschaut. CL-Finale deswegen, weil hier die beiden stärksten Teams des Wettbewerbs aufeinander getroffen sind. In 6 von 9 Fällen hat das Team den Titel geholt, welches im Rückspiel Heimrecht hatte.

    Soll das jetzt der Beleg dafür sein, das das Heimrecht im Rückspiel ausschlaggebend war? Seltsame Zählweise!

    Wie es im Fußball ist, kann ich nicht sagen.

    Beim Fußball reicht oftmals ein Tor (Elfmetertor, verursacht durch ein dämliches Handspiel oder dergleichen, oder ein Sonntagsschuß) und 90 (bzw. 95) Minuten mauern. Dies ist beim Handball, dem "Handball-Gott" sei Dank, nicht möglich! Deshalb liebe ich Handball!

    Wie es im Fußball ist, kann ich nicht sagen. Bei der CL im Handball kommt im VF mehrheitlich das Team weiter, welches im Rückspiel Heimrecht hat.

    Hat das wirklich etwas mit dem Heimrecht zu tun, oder sind die Mannschaften, die weiterkommen, einfach besser? Barca und der SCM könnten ihr Heimrecht locker tauschen, unter normalen Umständen kommen sie trotzdem weiter.

    Weil der SCM mit seinen bevorzugten Würfen aus der Nahwurfzone, agile Spieler benötigt, die noch dazu eine hohe Spielintelligenz haben. Auch ein OIM ist ein verkappter Spielgestalter auf RR.

    Felix Claar nimmt diese Rolle dann auf RL ein. O'Sullivan bleibt DER Umschaltspieler.

    Ob das mal funktioniert, im Rückraum nur "Spielgestalter" auf dem Feld zu haben?

    Auf RL sind wir doch gut aufgestellt und vertraglich recht lange gebunden...

    Nikola Bilyk hat einen Vertrag bis Sommer 2024, zuletzt nur um zwei Jahre verlängert. Seine Position dürfte wackeln, wenn er weiterhin keine konstanten Leistungen - analog zu Eric Johansson - bringt. Entscheidend für Köster könnte seine Leistung im Abwehrzentrum sprechen. Eric Johansson ist im Angriff einfach zu gut und wichtig, um ihn im Abwehrzentrum einzusetzen. Es bleibt zudem abzuwarten, welche Rolle perspektivisch für Karl Wallinius vorgesehen ist.