Beiträge von DerMaily

    Warum Blomberg als schlechtestes deutsches Team in Pot2 landet und Dijon/Valcea in Pot4 verstehe ich nicht ganz. Für den BVB könnt es mit Ikast, Sola/Paris, Dijon/Valcea natürlich schlecht laufen

    ich denke, das hängt mit der ursprünglichen Setzliste zusammen

    POT 1 sind 1,2,3 und der Nachrücker für 4 (ehem 9)
    POT 2 sind 6,7, 8 und Blomberg (34) als Gewinner über Metzingen (5)

    Die Frage ist welchen sportlichen Wert die Setzlisten haben, da sie sich ja rein an den Ländern orientieren. Das von der 37er Liste die Plätze 34, 35 und 36 in die Gruppenphase einziehen ist schon etwas schräg.
    Schon in der Quali 2 sind nur 2 (1x Gruppenphase, Frederikstad kampflos) aus der oberen Setzliste und 7 (4x Gruppenphase) aus der unteren Setzliste weitergekommen

    Wenn man es denn nur wüsste? Wie wichtig ein Trainerabgang in Bensheim plötzlich ist, schon interessant. Vielleicht taucht sie ja als Nationaltrainerin wieder auf. Oder wie von einigen hier gewünscht in Buxtehude, weil der alte so verbraucht ist. Oder doch in Thüringen? Heike hat sich sicher ihre Gedanken über ihre Zukunft gemacht und ihre Entscheidung getroffen. Vielleicht hört sie wirklich ganz mit Handball auf. Wie so viele junge Spielerinnen, denen ihr Leben wichtiger ist als Handball. Nach vierzig Jahren getaktetem Leben kann ich mir das auf jeden Fall gut vorstellen. Verdient hat sie es sich allemal. Ich bin dankbar, dass sie in Bensheim beim Projekt 1. Liga dabei war und wesentlich dafür verantwortlich ist, dass die Flames da sind, wo sie heute sind. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen. Schon gar nicht mit den Mitteln die hier zur Verfügung stehen. Danke Heike. Und jetzt geht es bis Saisonende weiter in der Liga, European League und ins Final 4.

    :devil:

    ich glaub die Anzahl attraktiverer Möglichkeiten ist überschaubar

    Buxtehude wäre ja nun auch eher ein Schritt zurück

    vielleicht auch einfach die Erkenntnis, dass nach 10 Jahren Bensheim einfach dort nicht mehr geht als sie erreicht hat

    Man sieht in Spielen gegen gute Gegner nur was eine Mannschaft oder Spielerinnen können.

    seh ich genau anders.

    Für die "Kleinen" gibt es keine leichteren Spiele als gegen die "Großen", da haben sie nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Und einem Favoriten, der vielleicht das Spiel - auch aufgrund des Modus und dem parallelen internationalen Spielen - nicht ganz so mit der notwendigen Ernsthaftigkeit betreibt.

    Spannend ist was sie gegen Gegner auf Augenhöhe auf die Platte bringen, mit dem Druck, gewinnen zu müssen. LEV-GÖP war da alles, nur keine Werbung für den Frauenhandball

    Durch den aktuellen Modus, sind die Ergebnisse doch teilweise uninteressant. Derzeit liegt der Schwerpunkt bei einigen doch mehr auf Pokal und Europapokal,
    Wenn nichts außergewöhnliches passiert, gehen Dortmund, Ludwigsburg, Oldenburg, Bensheim, THC, Blomberg und Metzingen in die PlayOffs.
    Um den achten Platz zankt sich dann der Reste (außer vielleicht Leverkusen):
    Wie wäre eigentlich ein Best-of-5 Playoff, wobei die beiden Spiele aus der regulären Runde mitzählen, dann hätten die Vorrundenergebnisse eine Bedeutung, Oder man teilt die Liga und die Ergebnisse aus den direkten Vergleichen gehen mit,

    Waren es, absolut. Sie basierten aber auch auf sehr unseriösen Finanzierungsmodellen. Das hatten wir in Deutschland aber auch. Wo sind denn Walle, Lützelinden, Frankfurt/Oder, Trier, Nürnberg oder Leipzig heute? Weg vom Fenster.

    ich persönlich finde, dass FHC und HCL nur bedingt in die Liste passen
    a) beide haben ja noch heute eine vernünftige Jugendarbeit, aus der viele Nationalspielerinnen stammten (galt auch für den TVL)
    b) existieren die beiden HCs ja noch "höherklassig", die anderen m.W. gar nicht mehr

    Sehe Oldenburg vs Blomberg eher als einziges 50/50 Match an.

    Aber es wird so oder so ein sehr gut besetztes Final4 Anfang März werden

    die letzten Spiele gegen Oldenburg war meist unterirrdisch, in der aktuellen Verfassung + Heimspiel ist Oldenburg schon der klare Favorit

    Genauso wie Ludwigsburg, Bensheim und Dortmund. Aber wenn alles passt, sind Metzigen, THC und Zwickau nicht chancenlos.

    in Teilen stimme ich dir zu und das widerspricht meinem Geschriebenen auch gar nicht. Auch ich erwarte, dass man sich, bei dem, was man tut, mit vollem Engagement einsetzt. Sei es im Sport, in der Schule oder im Beruf. Und ich bin der Meinung, dass das viel zu wenige, immer weniger, tun.

    Aber der Anteil derer, die so im Handball Leistungssport handeln, ist doch überschaubar. Auch eine Stockschläder wäre nicht so weit gekommen, wie sie gekommen ist, wenn sie das halbherzig getan hätte. Aber irgendwann war wohl der Punkt, wo die Bilanz unterm Strich für sie nicht mehr gestimmt hat. Und dann ist sie ganz ausgestiegen und in einen anderen Zug wieder ganz rein.

    Und um diese Freiheit geht es mir, dass diese jedem Menschen zusteht und erst recht den jungen, die sich in ihrem Leben erst einmal orientieren müssen. Seien es Studenten, Auszubildende, oder Leistungssportler.

    Es gibt ein Leben nach dem Sport und das ist i.d.R. deutlich länger als die Zeit, in der man Leistungssport betreiben kann.

    In den meisten Sportarten kann man/frau in der aktiven Zeit niemals so viel ansparen, als dass es nicht das zweite Standbein frühzeitig braucht. Mit Mitte 30 ist es dann etwas spät für Ausbildung oder Studium, um dann bei der Jobsuche mit dem Mitzwangiger zu konkurrieren. Für das Gros bleibt letztlich das semiprofessionelle, bei einem mehr bei anderem weniger....

    Im Netz hab ich nichts zu einer Verletzung gefunden, stammt wohl aus der lokalen Zeitung? Verstehe immer nicht, warum die Vereine das dann nicht auch in ihren eigenenen Berichten erwähnen. Aber danke für die Info, Ermüdungsbruch im Fuß kann im worst case eine langwierige Verletzung bedeuten.

    Und ja, das mit Kroatien ist ein peinlicher Fauxpaus. Aber eigentlich wollte ich auch nur testen, ob hier noch Leute aufmerksam mitlesen. ;)

    keine Ahnung , ob der Link klappt

    https://scontent-ham3-1.xx.fbcdn.net/v/t39.30808-6/…jUA&oe=670CA2CD

    Was ist denn bei der HSG Blomberg mit Amber Verbraeken? Die ist irgendwie verloren gegangen?

    Das stammt aus dem letzten offiziellen Spielbericht der HSG und das ist alles, was von Vereinsseite zu einer der besten Torschützinnen der ersten Spiele bisher verkündet wurde. Rajes stand heute wieder im Kader und wurde nun auch für das Auswärtsspiel in Kroatien auf der EHF-Kaderliste nachgemeldet.

    Amber hat einen Ermüdungsbruch im Fuß...ist auch so öffentlich kommuniziert
    "Denn nach Marie Michalczik (Rückenoperation) fällt nun auch Rechtsaußen Amber Verbraeken länger aus. Beim Neuzugang wurde am Dienstagabend (1.10) ein Ermüdungsbruch im rechten Fuß diagnostiziert."

    Belgrad ist Serbien, nicht Kroatien....solltest du mal da unten sein, ist es gesundheitlich besser, dass nicht zu verwechseln ;)

    21 Außentore sprechen für viele Gegenstoß-Tore.

    Vegué (7/4), Tietjen (6) und Hauf (8), sind bei mir 17
    davon ca. die Hälfte Tempogegenstöße

    Roter Stern eigentlich mit einem ordentlichen Spiel, insbesondere das Zusammenspiel mit dem Kreis war eigentlich richtig gut. Insgesamt unteres Erstliga-Niveau.
    Fürs Rückspiel sind 2000 Zuschauer angekündigt. Das aufm Balkan ist dann alle andere als ein Wohlfühlspiel.

    Echt? In Ungarn ist es immer noch üblich, am Samstag und Sonntag je ein Spiel zu haben. In den Nullerjahren war noch 2+2 auch ganz üblich (theoretisch heute auch möglich, aber wegen des seitdem geändertes Spielsystems kaum umsetzbar).

    Gemäß §22(2) DHB SPO sind 2 Spiele in 48 Stunden zulässig

    "Jugendliche dürfen innerhalb von 48 Stunden nur in zwei Spielen über die volle Spielzeit mitwirken"

    Problematisch ist das idR nur, wenn Jugendliche Frauen (1), Frauen (2) und A-Jugend bzw. A-Jugend, B-Jugend und Frauen spielen

    Selbst den Blombergern ist das bemerkenswerte Ergebnis auf der HP gerade mal einen Nebensatz wert.

    Extertal-Bösingfeld (slu). Zwei Tage vor dem ersten Pflichtspiel der Saison im DHB-Pokal und eineinhalb Wochen vor dem Auftakt in der Handball-Bundesliga hat sich die HSG Blomberg-Lippe in starker Verfassung präsentiert. Gegen Liga-Kontrahent Borussia Dortmund gewann die Truppe um Trainer Steffen Birkner am Mittwochabend in Bösingfeld mit 36:24 (18:13). Beste Werferinnen der HSG waren Judith Tietjen (6), Nieke Kühne (5) und Laetitia Quist (4). Paul Heitkamp vom ausrichtenden TSV: „Eine rundum gelungene Veranstaltung, knapp 200 Zuschauer bei dem Wetter sind überragend.“ Birkner meinte: „Es war ein weiterer Schritt nach vorne.“

    das war der zweite Test gegen den BVB. den ersten in Dortmund hatte die HSG 30:28 gewonnen