Beiträge von DerMaily

    Und da ich gerade bei Medien bin und damit kehre ich zur Causa Fuhr/Birkner zurück: ich habe bei der HSG Blomberg-Lippe gesehen, dass die dortige Zeitung namens "Lippische Landeszeitung" als Top-Sponsor des Vereins fungiert!! Auch da laufen bei mir Bilder ab, die nichts mit seriösem Journalismus zu tun haben. Ich hätte als Leser dieses Blattes nicht das Vertrauen, dass mir die Redaktion immer die richtigen Fakten, Hintergründe und notwendigen Meinungen liefert, wenn es um eine erforderliche kritische Begleitung des "Partnervereins" geht - wie eben in dieser Causa. Da stehen schließlich auch klare wirtschaftliche Interessen hinter.

    Ich hab nur mal auf die schnelle bei anderen geschaut, bei Oldenburg ist die NWZ Gold-Sponsor, Buxtehude hat 3 Medienpartner aus diesem Bereich, entsprechende Verbindungen wirst du in der Regel bei vielen Vereinen finden.

    Soweit ich mich erinnere lief auch die LZ früher als Medienpartner und nicht als Sponsor. In Praxis wurde der Live Stream dann über die Seite der LZ verbreitet (und ich meine auch produziert). Heute hat die LZ meist das "Erstverbreitungrecht" bei Neuigkeiten. In der Regel kündigt die HSG "Neuigkeiten" via Social Media an und dann stehen diese am nächsten Tag in der Zeitung und werden dann im Laufe des vormittags erst seitens der HSG online gestellt.

    Welche wirtschaftlichen Interessen sollte die Zeitung haben? Der Lokalsport besteht i.d.R. aus einer Seite (außer montags). Da sind häufiger die aus dem Mantel (Neue Westfälische) übernommenen Artikel über Arminia Bielefeld umfangreicher. Es gibt seit Jahr(zehnt)en keine andere Tageszeitung mit lippischer Lokalredaktion mehr. Insofern macht es für die LZ keinen Unterschied ob sie kritisch berichtet oder nicht. Davon verkauft sie dann doch keine Zeitung mehr, weil "enttäuschte Leser" gar nicht woanders hinkönnten. Kritische Berichterstattung hat auch stattgefunden, aber klar ist auch, dass man eher beide Seiten betrachtet. Für den Spiegel hingegen macht allein der Skandal die Auflage. Die Gegenmeinung braucht es dort nicht. Ausgewogene Berichterstattung erwarte ich vor Ort und nicht von einem Nachrichtenmagazin.

    Klar ist zudem doch auch, dass eine Lokalzeitung deutlich engeren Kontakt zu allen handelnden Personen - auf und neben der Platte - pflegt, als ein Spiegelredakteur, der wahrscheinlich im Sommer noch nicht mal wusste wo Blomberg liegt; laut Artikel 2mal vor Ort war und vermutlich dabei den Artikel im Wesentlichen schon im Gepäck hatte.

    Vielleicht fehlt es am know-how wie und wo man von Seiten der HSG ein Pressestatement a la "ich habe verstanden" zurecht zimmert?

    In einem amerikanischen Profiklub hätte man sowas durch Krisenkommunikationsspezialisten evt. abgewendet bei der HSG hat man den Zeitpunkt verpasst.

    Ja, die Kommunikation in der aktuellen Situation oder auch bei einigen personellen Wechseln in der Vergangenheit hätte besser sein können bzw. hat gar nicht stattgefunden. Wobei natürlich offen ist, welche Informationen veröffentlicht werden durften. Das Thema Verschwiegenheitsvereinbarungen hatten wir ja schon ausgiebig diskutiert.

    Aber ich glaube, das Gehalt eines Krisenkommunikationsspezialisten eines amerikanischen Profiklubs dürfte den Etat der meisten deutschen Frauen-Handball-Bundesligisten übersteigen...

    Leuchter sollte aber wenigstens bei einem Verein spielen , der EL spielt

    Siehe die Frauen in Buducnost, die alle so jung CL spielen. Da lernt man einfach mehr

    Wichtig sind regelmäßige Einsatzzeiten, die bekommt sie in Leverkusen. Bei einem der deutschen EC-Teilnehmer wäre sie schlimmstenfalls dann die Nummer 3 auf der Position. So manch aufstrebender Stern wurde da schon zur Sternschnuppe in den letzten Jahren. Insoern m.E. besser noch mal ein/zwei Jahre bei einem Verein im Level von Leverkusen und dann als gestandene Spielerin wechseln.

    Manche reimen sich die Dinge hier schon so zusammen, wie es ihnen gefällt. Wenn einem der Inhalt nicht gefällt, dann ist es plötzlich unseriös.

    ich glaube "unseriös" ist nicht der passende Begriff. Aber nur weil etwas im Spiegel steht, ist es nicht die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit und du darfst keine anderen Götter neben dem Spiegel haben *ACHTUNG IRONIE*. Für die Begriffe "Spiegel, erfundene, Artikel" schafft Google ca. 279.000 Fundstellen.

    Genauso wenig ist eine Spielerin etc. nicht dadurch glaubwürdiger, weil es im Spiegel steht und eine andere ist unglaubwürdig, weil sie sich den Vorwürfen nicht anschließt. Mag sein, weil Dinge anders waren, anders wahrgenommen wurden, man selbst nicht betroffen war, oder vielleicht auch die Augen davor verschlossen hat.

    jeder darf sich aufgrund der aufgezeigten Fakten/Aussagen in den verschiedenen Medien, seinen persönlichen Erfahrungen/Beobachtungen und auch gerne den persönlichen Feinbilder, eine Meinung zu dem Fall (den Fällen ?) bilden. aber dadurch wird hier keiner zu einem besseren oder schlechteren Menschen nur wenn man dabei zu anderen Ergebnissen kommt. Nicht falsch verstehen, Verfehlungen gehören aufgearbeitet und angemessen sanktioniert. Aber in einem Rechtsstaat ist nun mal eine Anklage/Vorwurf nicht gleich mit einer Verurteilung/schuld. Und wie im Prozess, entspricht nicht jedes Urteil am Ende dem persönlichen Rechtsempfinden.

    Mir macht der letzte Artikel, ich kenne nur die o. a. kurze Zusammenfassung, auch ganz anderen Sorgen. Welche Sau wird der Spiegel in der nächsten Woche durchs Dorf treiben. Birkner war 6 Jahre in Buxtehude, hat man ihn also da auch so lange "gewähren" lassen und auch noch auf die B-Jugend losgelassen ? In 3 Jahren Rosengarten danach war dann auf einmal gut (Trennung aus wirtschaftlichen Gründen)? Wir hätten dann auch noch die Bundesliga-Trainerin die mehrere Jahre "unter" Fuhr gearbeitet hat; hat sie ihn gedeckt? Ich hoffe ausdrücklich nicht, dass das so kommt. Falls doch, versucht sich hier vielleicht gerade jemand etappenweise massiv am Frauen-Handball als Ganzes abzuarbeiten, weil man sich an die Männer nicht mehr rantraut. Den Schaden haben jetzt schon nicht allein BVB oder HSG sondern in der Gesamtwahrnehmung alle Vereine ("Zustände im Frauenhandball").

    So, Spiegellektüre beendet, hatte mir allerdings deutlich mehr Erkenntnisse davon versprochen. Neutral betrachtet, ist der Artikel sicherlich journalistisch top gemacht.

    Die von den Betroffenen geäußerten Erfahrungen und deren subjektive Bewertung ist erstmal als solches glaubwürdig. Für eine objektive Bewertung sind die Fakten m. E: aber dünn. Wenn man alle Trainer/innen und Manager/innen mal fragen würde, ob sie im Spiel oder Training gegenüber der eigenen oder auch der gegnerische Mannschaft schon gleiche/ähnliche Begriffe verwendet hat, müssten das viele wohl auch zugeben. Ich kann mich noch sehr gut an einen auch heute noch aktiven Manager, der hier im Thread zum Teil als Held gefeiert wurde, erinnern, der eine ganze Halbzeit lang, wirklich auf alles und jeden verbal von der Tribüne eingedroschen hat.


    Jongenelen war faktisch nicht durchtrainiert. Die Aufgabe war im Vorfeld nach meiner Erinnerung klar kommuniziert, sie sollte die jungen Spielerinnen mit ihrer Erfahrung führen. Das ist ihr - aus welchen Gründen auch immer - zu keiner Zeit gelungen. Das Blomberg 60 Minuten Tempo bedeuten würde, hätte ihr durchaus klar sein müssen. Wenn Sie das gesundheitlich nicht leisten könnte, so klingt es von ihr selbst ja an, darf sie niemals wechseln. Und wenn in Oldenburg wirklich alles besser war, wieso ist sie dann von dort nach Blomberg, die meisten handelden Personen waren ihr ja bekannt?


    Eine Huldigung Fuhr, wie Huppertz sie beschreibt, habe ich so nie in der Halle wahrgenommen. Das Bankverhallten wurde m.E. im Publikum durchaus kritisch hinterfragt, aber natürlich hat der Erfolgreiche viele Freunde. Ich persönlich bin noch zu keinem Spiel gewesen, nur um den Trainer zu sehen, auch wenn der/die ein- oder andere in den letzten gut 25 Jahren durchaus Unterhaltungswert hatte. Ich freue mich auf ein schönes Spiel und viel Einsatz und Leidenschaft. In dem Punkt ist der Frauenhandball dem Männerhandball m.E. weiterhin deutlich voraus.

    Auch ansonsten stellt der Autor m.E. das Blomberger Publikum m.E. schon im einführenden Absatz als dämlich dar, da sie ja nicht wüssten, warum da im Foyer 4 Dübel ohne Bild hingen. *Ironiemodus an*: "so sind halt die Provinzler" *Ironiemodus aus*. Das Großteil des Publikums kommt seit Jahren, und weiß durchaus, was dort hing und warum es da hing. Zudem wurde auch der "Bildersturm" in der Lokalpresse ausreichend beleuchtet. M.E: war der Schritt aber zwingend. Letztlich ist die Struktur der heutigen HSG das gemeinsame "Kind" Wallbaum und Fuhr. Und wie Eltern haben sie sicherlich alles aus dem Weg geräumt, was dem Kind - aus Ihrer Sicht - schadet. Insofern halte ich das meiste aus der Fuhr-Zeit für sehr glaubwürdig. Wobei ich nur Tyrannei und Macht nicht als eigentliches Motiv sehe, was natürlich nichts besser macht.

    In diesem Kontext ist Teil des Anforderungsprofils "Birkner", dass er das Konzept uneingeschränkt unterstützt. Wie ich sein Verhalten werten soll, traue ich mir zum derzeiten Zeitpunkt kein abschließendes Urteil zu. Dazu muss man sicherlich abwarten, wie sich die Informationslage der nächsten Tage so bringt. Ausschließen, dass er sich durch einen Rücktritt aus der unmittelbaren Schusslinie nimmt. Mit der Publicity lastet da auch ein großer Druck. Auch wie die Mannschaft den externen Druck auf Dauer übersteht muss man sehen. Mit 14 Punkten sollte allerdings der Klassenerhalt sicher sein.

    Das die aktuellen Spielerinnen nichts von der internen Anlaufstelle wissen, halte ich für nicht glaubwürdig. Dazu müsste man sich schon der Lokalpresse und den Veröffentlichungen des Vereins komplett verweigern.

    "Förderer des Jugendhandballs" wird als Prädikat und andauernde Wertschätzung Fuhrs verkauft. Wer 48 Euro an den Förderverein (also nicht die HSG selbst) zur Förderung der Jugendmannschaften überweist, kommt auf diese Tafel. Das scheint Fuhr damit wohl auch als Dortmunder Trainer weiterhin gemacht zu haben. In der aktuellen Version (Hallenheft Nr. 3) ist der Name "Fuhr" nicht mehr vertreten.

    Ansonsten möchte ich mal einen Song von Reinhard Mey empfehlen;:" Was in der Zeitung steht".

    Diese Bild entstand beim Leverkusen Spiel, welches sehr emotional mit einem Buzzer Beater gewonnen wurde, nur um das einmal klar zu stellen. Wenn man nicht dabei war, kann man es wohl nicht nachvollziehen....

    Nachdem ich mir das Bild noch mal genau angesehen und mit dem Re-Live-Stream verglichen haben, lässt sich das ganze eigentlich noch viel genauer eingrenzen

    59:34 Minuten, Stand 28:28. Team-Timeout T3 HSG ((T3 ist oben rechts im Bild deutlich zu erkennen, und die Spielerinnen kommen aus der Leverkusener Hälfte)) (im Stream sehr genau bei 1:34:45)

    Blomberg mit der ersten Chance zur Führung im gesamten Spiel. In der Situation ein "ja, wir schaffen es doch noch" (pushen) und m.E. keinesfalls irgendeine Aggression gegen die eigenen Mannschaft. Das Foto wird also aus dem eigentlich Kontext gerissen, zusammen mit der eingebundenen Überschrift wird klar suggeriert, dass das "Halt die Fresse" in genau dieser Situation gefallen ist. Ziel ist eindeutig den Leser in die gewünschte Richtung zu manipulieren.

    Ansonsten habe ich mir jetzt den Spiegel geholt und werde den mal gleich in Ruhe studieren und für mich die verschiedenen Quellen und Motivationen abgleichen. Was mir beim ersten Blick aufgestoßen ist, wir führen hier eine Diskussion über Worte, die man nicht verwenden darf...das erste was ich lese

    "Leuchtturmprojekt in der Provinz"

    zur Provinz sagt der Duden:

    Gegend, in der (mit großstädtischem Maßstab gemessen) in kultureller, gesellschaftlicher Hinsicht im Allgemeinen wenig geboten wird
    Gebrauch: oft abwertend


    Es werden also Missstände angeprangert, der Autor selbst ist aber in seinem Sprachgebrauch nicht wirklich besser. Als Journalist weiß er genau, was er da tut...

    Nach 20 Jahren in einer Großstadt leb ich allerdings ganz gern wieder auf dem Land.

    wieso denkst du, dass ihre Aussagen nicht stimmen?

    Es gab Spielerinnen, die sich vertrauensvoll in sportpsychologische Gespräche mit ihr begeben haben, um einen Umgang damit zu finden, wie sie behandelt werden, etc. Sie war zumindest durch einige Betroffene nah genug dran, um gewisse Dinge beurteilen zu können.

    Nach dem was Lisa Rajes im Interview gesagt hat, kann man durchaus Zweifel an dieser Darstellung haben "Wenn es brennen sollte, stehe sie immer zur Verfügung, habe Bregazzi den Spielerinnen mit auf den Weg gegeben. 'Und wenn wir ’was geschrieben haben, gab es keine Reaktion, keine Antwort, nichts.' " Die Spielerinnen hätten bei ihr hinter allem hinterherlaufen müssen (z. B. Kraftpläne). Sie hätte ihre Arbeit nicht gemacht und sei unzuverlässig gewesen."

    Es wirkt also etwas so, sich mit dem Spiegelartikel selbst als Heldin zu geben und dem bisherigen Arbeitgeber, der dann wohl auch nicht so zufrieden gewesen sein kann, noch mal richtig einen mitzugeben. Auf mehrere Interview-Anfragen der LZ habe Bregazzi nicht reagiert.

    Ansonsten bestätigt sie zwar auch, dass es auch mal rauher mit dem Trainer oder den Spielerinnen untereinander zugehen kann, aber dass das dann auch in kurzer Zeit - wenn man es denn wollte - wieder ausgeräumt werden konnte. Fuhr und Birkner wären nicht zu vergleichen.

    Bevor dann von einigen wieder kommt, "Lieblingsspielerin". "Sie muss das sagen", sollte vielleicht noch mal daran erinnert werden, dass auch das Verhältnis Rajes / HSG durchaus nicht unbelastet gewesen ist. (Blomberg und Oyten erzielen Einigung im Streitfall Rajes (handball-world.news))

    Um mal ein bischen was zu erklärern..

    Andrese ist gegangen, weil sie hinter Veith nicht die Spielzeiten bekommen hat. und wenn Sie spielte hat sie selten überzeugt.

    Auf Linksaußen haben Agwunedu (Stimmt: Akademie Spielerin aus Bielefeld) und die schweizer nationalspielerin Murer (mit stetigen Knieproblemen) den Verein verlassen. Für Murer kam Hauf (absolut logisch und legitim), die auch mit Ihrer Schnelligkeit perfekt ins HSG Spiel passt. Agwunedu hätte ich gern weiter in Blomberg gesehen, so bekommt nun eine weitere Spielerin mit 18 Jahren die Chance Bundesliga zu spiele (Mia Ziercke) und macht das richtig gut - wurde auch schon zu Spielerin des Spiels gewählt. Unterm Strich muss man sagen, das auf der Außenposition objektiv gesehen an Qualität gewonnen wurde....

    in Teilen hatte ich den Kommentar so ähnlich am Samstag auch schon mal auf den Lippen...

    Allerdings sehe ich die Leistung von Andresen weniger kritisch. Bei 7m war sie recht stark und ansonsten hatte sie ja kaum Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Weiterhin als klare Nr. 2 ohne realistische Perspektive in Blomberg zu bleiben, machte aus meine Sicht auch keinen Sinn. Irgendwo stand, der Ludwig-Transfer hätte keinen Sinn gemacht, aber mal realistisch, der Markt an Torhüterinnen ist recht dünn. Bisher ist sie sicherlich noch keine Verstärkung, aber sie ist noch jung, ansonsten drückt da aus der A.Jugend nach.

    Agwunedu hatte das "Glück" durch die schweren Verletzungen von Murer viele Spielanteile zu bekommen. Sie hatte gute und weniger gute Spiele. Für mich aber keine Nr. 1 auf dieser Position. Für die persönliche Entwicklung macht der Wechsel nach 7 Jahren Blomberg durchaus Sinn. Auch für den Verein, wenn ich dahinter ein Talent wie MIa Ziercke habe, die dazu auch noch "einen Namen" im Frauenhandball hat. Die kann ich dann auch nicht zwei/drei Jahre als Nr. 3 aufbauen.

    Also das Interview mit S.B. in der LZ war inhaltlich eher dünn. Ich gebe es mal nach meinem Verständnis wieder.
    Der Spiegel-Artikel wäre bereits im Vorfeld des Erscheinens mit der Mannschaft offen besprochen worden. Aus dem Umfeld , auch von ehemaligen Spielerinnen, habe er - teilweise unerwartet - Zuspruch bekommen. Entscheidungen würden im Sinne der Mannschaft getroffen und nicht unter dem Aspekt "Lieblingsspielerin". Letztlich wäre auch er nur ein Mensch, der dementsprechend (unterbewusst) nicht jede in jeder Situation gleich behandeln würde. Er schließt nicht aus, dass im Eifer des Gefechts, es auch mal zu einem als unangebracht empfundenen Umgangston gekommen ist.

    Der Kommentar war da schon heftiger und fordert den Verein auf, jetzt (endlich) offensiv tätig zu werden, um nicht am Ende den Standort mit allem was dazu gehört zu gefährden. Dazu gehört auch ausdrücklich die Aufarbeitung des Falls A.F.

    Zusätzlich gibt es ein kurzes Statement von A. Monz-Kühn. Für mich sagt sie da, dass sie das Verhalten der Ex-Spielerinnen als nicht professionell betrachtet. Zudem müsse ein Profi topfit sein, um auch in der 60. Minute noch richtige Entscheidungen zu treffen. Dazu wäre es erforderlich im (Athletik)Training auch mal über die Schmerzgrenze zu gehen. Letzteres zeigt aber wieder, dass das gleiche nicht unbedingt gleich empfunden werden muss.