der HC Erlangen, grundsätzlich ja immerhin ein leistungsfähiger Verein, hat mitgeteilt, dass er bei den Damen auf eine Meldung für die 2. Liga verzichtet.
Als Gründe werden v.a. finanzielle Gründe angegeben, ein fehlender, deutlich 6stelliger Betrag, die Pflicht zur Ausstellung von Arbeitsverträgen inkl. Versicherung, Verpflichtung zu Bürgschaften und anderes.
Im Grunde nichts Neues, dass aber ein Vetein wie Erlangen schon nicht mehr in der Lage ist, die stetig steigenden Snforderungen zu erfüllen, gibt mir zu denken.
Erlangen rühmt sich in der Mitteilung, zu Recht, für seine Jugendarbeit. Darauf soll nun der Schwerpunkt liegen. Wie an anderer Stelle schon häufiger diskutiert, braucht es, manche meinen einen 1. Ligaverein, manche sagen, 2. Liga genügt auch, um A und B-Jugendliche an die nationale Leistungsspitze heranzuführen. Hier haben wir nun ein weiteres Beispiel dafür, dass sich die Breite an Vereinen, bei denen das möglich ist, weiter verknappt.
Ich komme einmal mehr zum Fazit, dass der Professionalisierungswahn des DHB und der Ligabetriebe im weiblichen Bereich in eine Falle führt.