Meine Aussage ist doch verständlich. Wer bis 21 in der 2./3.Liga spielt, der wird es international zu wenig bringen. Dazu habe ich dir empfohlen, dass du mal die Top-Spielerinnen des 04/05er-Jahrgangs anschaust. Die spielen im Normalfall mind. EL.
Neckarsulm steckt die Kohle in Ausländerinnen, da es wahrscheinlich sinnvoller ist.
Zum deutschen U20-Jahrgang: Leuchter ist int. m.E. nicht top, da sie nicht verteidigen kann und offensiv ausrechenbar ist. Als Rechtshänderin wäre sie auch keine Nationalspielerin. Ehlert spielt al DHB-Toptalent 2.Liga. Röpcke wechselt auf die Bank von Oldenburg. Nur eine Außen spielt 1.Liga. Manche spielen sogar 3.Liga. Was v.a., wenn man wie Däuble letzte Saison in der 2.Liga gut performt hat, schwachsinnig ist.
Und was sollen Leistungszentren bringen, wenn sich alles auf 8 Verein oder so aufteilt. Einfach mal ein U19-F4 anschauen, wo immer auf Leuchter, Kühne oder Röpcke gespielt wird und dann schaust dir mal eines in anderen Ländern an.
Nein, sorry, deine Aussage habe ich noch nicht so ganz verstanden. Meinst du die int. Top-Spielerinnen des Jahrgangs 04/05, oder die deutschen?
Wie du selber schreibst, finden sich wenig deutsche in Liga 1, daher gehe ich davon aus, dass du die internationalen Top-Spielerinnen meinst? Das ist dann aber auch ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen, denn in vielen int. Ligen ist das Niveau und somit die Konkurrenz in Liga 1 kleiner, als in D mit dem hohen Anteil "gestandener" ausländischer Spielerinnen. Da trifft dann ja genau das zu, was ich meine: der Sprung aus der Jugend direkt in Liga 1 ist zu hoch, im Zweifel landet man selbst als Top-Talent auf der Bank. Dann doch lieber erst mal Schritt für Schritt und in Liga 2 oder 3 Fuß fassen im Aktivenbereich.
Außerdem ist Handball in D für Frauen ein besseres Hobby. Wenn zB eine Däuble also erst mal ihr Abi wohnortnah fertig macht, derweil noch 3. Liga spielt und dann mit knapp 18 den nächsten Schritt macht, dann finde ich das nur vernünftig und glaube auch nicht, dass dann der Zug für sie schon abgefahren ist.
Es bräuchte einen ganz anderen Professionalisierungsgrad im Frauenhandball, um junge Spielerinnen a) VON KLEIN AUF optimal zu fördern und b) ihnen eine ausreichende Gewissheit zu geben, dass sie es riskieren können, alles auf die Karte Handball zu setzen.