Warum sind die Ergebnisse traurig? Die haben zwar die Quali zur Jugendbundesliga verpasst, haben aber die A-Jugend BWOL gewonnen, sind quasi mit der A-Jugend als Frauen 2 in der Frauen-BWOL 2. geworden und in die 3. Liga aufgestiegen und nebenbei noch mit A- und teilweise B-Jugendlichen mit der 3. Frauenmannschaft in die Verbandsliga aufgestiegen. Den Unterbau hat nächstes Jahr weder Bietigheim noch Neckarsulm. Die wären froh über derart "traurige" Ergebnisse.
da gebe ich dir recht, die wA hatte ich übersehen, die hatten eine herausragende Saison. Andererseits entspricht das genau meinem Befund von Beitrag Nr. 129, dass es in vielen Vereinen immer mal wieder einen Jahrgang gibt, der heraussticht; oft, weil ein engagierter Trainer diese Spielerinnen über Jahre entwickelt und dann oft noch gute Spielerinnen von außen angezogen werden. Unter einer strukturiert guten Jugendarbeit würde ich verstehen, wenn es von den Kleinen bis hoch zur A durchgängig eine hohe Leistungsdichte gibt. Und das kann ich in Stgt/Metzingen noch nicht erkennen.
Aber wie ich ebenfalls geschrieben habe, das Gebilde ist ja noch jung, man muss dem Zeit geben. Über die internen Strukturen dort weiß ich nichts.
Und ja, da hast du auch recht: dass es in Bietigheim, Neckarsulm, Waiblingen praktisch gar keine lesitungsorientierte Jugendförderung gibt, ist wirklich traurig.
EIn Kardinalfehler in vielen Vereinen ist, dass die E und D Jugend oft von Menschen ohne Trainerausbildung betreut werden. Dabei müssten garade in diesen Altersgruppen gerade die besten Trainer arbeiten. Die sehen darin aber leider oft auch keine Herausforderung. Was in diesem Alter nicht angelegt wird, entwickelt sich ab C-Jugend auch nicht mehr. Ergo: A, B, C Jugend dümpeln vor sich hin, wenn mal durch Zufall eine begabte Spielerin dabei ist, wechselt die spätestens in dem Alter den Verein und die Strukturen verfestigen sich.