Wir hatten es vor 10 Tagen bei einem Spiel der Oberliga Frauen, nach rund 15 min. Spielzeit. Spielerin bekommt in der erweiterten zweiten Welle auf den ersten Schritt einen Impact in den Rücken, macht danach noch zwei Schritte durch die Lücke, ihr Tor und rutscht in unseren Augen kontrolliert ab. Wir haben es bei einer Zeitstrafe gg. Gast belassen und jeder war zu dem Zeitpunkt mit der Entscheidung einverstanden und zufrieden.
Als Heim dann zwei Minuten vor der Pause für eine Aktion von der Seite im Gegenstoß DoB bekam, wurde die Szene aber nochmal vom Trainer der Heimmannschaft als Vergleich herangezogen.
In unseren Augen war jedoch ein größerer Impact und auch eine deutlichere Auswirkung zu sehen: Spielerin kam direkt zu Fall, hatte deutlich weniger Kontrolle beim landen/abrutschen und konnte ihr Tor auch nicht mehr machen, obwohl das eine seitlich und das andere von hinten war.
Am Ende muss man als SR in wenigen Bruchteilen von Sekunden entscheiden, wie man die Situation (Impact & Auswirkung) wahrgenommen hat.
Das Video vom Spiel stand uns zwei Tage später zur Verfügung, wir haben die beiden Szenen gesichtet und uns auch im Nachgang in unserem Strafmaß bestätigt gefühlt.
Beiträge von Coach85
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schade, war ein guter Stabilisator des Mittelblocks
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Das Foul war von blau #19 Jovicic (49.)
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sehr komische Entscheidungen bei dem Spiel SLO-ISL.
Die Aktion auf RA kann mit Einsatz des VB auch mal schnell DoB sein, zumal die Linie davor sehr, sehr kleinlich und überzogen war.
nachdem es noch eine Situation auf RA gab:
RA ISL: für mich DoB da er auf den Fuß steigt und leicht wegknickt
RA SLO: bleibt beim ausholen am Körper (Ellenbogen hängen), Ecke war mal gut entschieden -
Schwaz, Innsbruck und Salzburg sind auch öfters in Bayern zu finden, dort ist es allerdings von den Ligen bis Oberliga begrenzt, damit der bayerische Meister (Regionalliga) nicht aus Österreich kommen kann.
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Ich schaue nur sehr selten Fußball. Ich hatte letztens den Eindruck, dass der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lies und auf die Entscheidung aus dem Keller wartete.
Beim Fußball mag das vielleicht funktionieren, aber wie soll es beim Handball funktionieren? Eventuell sind zwischenzeitlich 4 Tore gefallen.
Möglicherweise könnte noch eine Trainerchallenge eingeführt werden. Aber nur dann eine Änderung der Entscheidung wenn es klar falsch war.
Und man könnte ja mal die Kosten des Videobeweises zwischen Fußball und Handball vergleichen.
Laut Perplexity wurden in der Saison 2022/23 knapp 17M€ in der Fußball Bundesliga für den Videobeweis ausgegeben.
Über die Einführung der Trainerchallenge wird immer wieder diskutiert.
Jetzt gab es im DFB-Pokal ja das rüde einsteigen gegen den Dortmunder Couto, wo sich alle aufgeregt haben, dass es jeder gesehen hat, außer die SR. Gut, 1. Runde Pokal, gibt es halt keinen Videobeweis. Eine ähnliche Situation muss es jetzt aber in der 1./2. Liga am letzten Wochenende gegeben haben, wo der VAR scheinbar nicht eingegriffen hat. Genau für solche Fälle wäre die Challenge (z.B. 2x pro Spiel pro Team) gut. Wenn die Challenge zu keinem Erfolg führt, sollte halt eine Auswechslung gestrichen oder eine gelbe Karte gegen den Trainer verteilt werden.
Im Handball ist das natürlich schwierig, aber auch da könnte man mit Challenge arbeiten und Verwarnung gg. MV. -
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Jetzt hab ich die Szene 13 Sekunden vor‘m Ende gesehen.
HOLY SHIT!
😮😮😮
Hohe Intensität, Schlag auf die Nase, er knallt direkt auf den Rücken.
Klarer kann ne rote Karte nicht sein.
Ob‘s ne Konzessionsentscheidung zur Wiede-Szene war oder sie die eine Einstellung (wo man den Schlag auf die Nase sah) wieder nicht auf‘m Bildschirm hatten (kam auch bei DYN sehr spät) - keine Ahnung.
Aber dass da mit Videobeweis 2 Minuten rauskommen, ist ein völliges Unding.
Dieser Videobeweis hat schon verkackt, bevor die Saison richtig losgeht.
Dann war wohl meine erste Live-Wahrnehmung in der Halle doch die bessere! Die Wiederholung hatte ich nur auf dem Handybildschirm des Nebenmannes gesehen, der es sich das auf DYN angesehen hat. Soviel zum Thema gute Kameraperspektive und ausreichend große Bildschirme beim Videobeweis. -
Ich bin der Meinung, dass man die Szene mit Wiede definitiv so auslegen kann wie die SR, dass Johansson durch den ersten Kontakt die Balance verliert und in den Abwehrspieler fällt. Natürlich ist es in dieser Situation bitter, dass Johansson dann wg. Behandlung und nicht gegebener Strafe für drei Angriffe pausieren muss. Das ist sicherlich nicht im Sinne der Regel, aber ein Problem der Regel und nicht von den SR, Füchse Berlin oder Wiede. Es ist natürlich schade, dass dieses Spiel u.a. durch so eine Szene entschieden wurde, wo meiner Meinung nach weder die SR, noch Wiede, noch Johansson groß was dafür können.
Am Ende muss man aber erwähnen, dass der THW drei Siebenmeter (5/2 gg. 2/2) verwirft, so dass man sich an die eigene Nase fassen und nicht die Schuld bei den Schiris suchen sollte.
Ich war als absolut neutraler Zuschauer im Münchner SAP Garden und empfand die Linie und Kommunikation der beiden SR als sehr angenehm. Zudem fand ich die Momente, den Videobeweis zu nutzen in beiden Situationen als völlig richtig, aus der Live-Wahrnehmung empfand ich die Szene rd. 30 Sekunden vor Schluss vom THW als direkte Disqualifikation, nach den Bildern war aber am Ende Zwei-Minuten völlig legitim und richtig entschieden.
Ich fand, dass das Damen-Spiel zwischen dem Thüringer SC und HSG Blomberg-Lippe zuvor paar mehr "hä"-Momente zu bieten hatte. -
auch super fair von Kanada, wenn da links noch abgeschlagen wird, rechts direkt auf den Durchbruch zu gehen und zur Außen abzuräumen!
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Absolut erschreckend, wieviel Macht ein Spieler im Fußball mittlerweile hat...
Ich wünsche mir, dass wir im Handball NIEMALS solche Verhältnisse bekommen !
Ich finde das schwierig von Außen zu beurteilen. Auch wenn Lewandowski erstmal als Sieger aus dem Machtkampf hervorgeht, werden wohl am Ende alle verlieren.
Irgendwie haben sicher alle ihren Teil dazu beigetragen und wir wissen nicht, wie die Stimmung in der Kabine und beim Verband sind und was letztendlich zu den jeweiligen Entscheidungen (Kapitän absägen / Rücktritt des Trainers) geführt haben. In der (Lücken-)Presse steht immer nur der offizielle (beschönigte) Teil, was genau im Hintergrund alles vorgefallen ist, kann keiner von uns abschließend beurteilen. -
Sehr, sehr schwierig!
26 Monate sind schon brutal, wenn man bedenkt, dass es ein Berufssportler ist, der auch davon lebt.
Auf der anderen Seite riskiert er mit seiner dummen Aktion auch eine schwere Verletzung des Gegners, der natürlich genauso davon lebt.
Blaue Karte, völlig unstrittig , mehrere Monate Sperre zwingend notwendig. Fraglich ist, ob es über zwei Jahre sein müssen, wenn man bedenkt, dass die meisten Sperren über paar Spiele gehen. Er und das Urteil haben damit wsl. seine Karriere beendet.
Vom Bauchgefühl her wäre ich bei einer Sperre bis zum Ende der Hinrunde der kommenden Spielzeit, aber nicht bei zwei kompletten Saisons.
Vielleicht kann man in solchen Fällen auch mal ein Urteil fällen, das folgende Faktoren beinhaltet:
Mindeststrafe 1: z.B. 12/2025 (Ende der Hinrunde 2025/26) - vorher darf er auf keinen Fall zurückkehren
Mindeststrafe 2: z.B. 3 Monate nach dem Comeback von dem verletzten Gegner - kann er ab Saisonstart wieder angreifen, dann gilt die Mindeststrafe 1, kann er erst z.B. in 11/2025 aufs Handballfeld zurückkehren, dann gilt die Sperre ab da noch 3 Monate - beendet so eine Aktion die Karriere des Gegenspielers, dann beendet es auch automatisch die eigene Karriere.
Das würde dann auch das abbilden, was man ggf. seinem Gegenspieler angetan hat, mit der dummen Aktion. -
Der Übergang von der C- zur B-Jugend ist vor allem im weiblichen Bereich extrem.
Neben der neu hinzukommenden 6:0-Fleischmauer kommt auch noch der größere 2er-Ball dazu. Sprich man muss lernen, das größere Spielgerät ordentlich zu händeln und soll dabei auch noch aus weiterer Distanz über einen Block werfen? Das ist zu viel auf einmal.
Ich wäre auch dafür, zumindest eine Halbzeit in der C-Jugend die Deckungsform freizugeben. -
Der Trainer kannte die Regeln gut und hat sie versucht zu seinem Vorteil auszunutzen, daher ist nichts verwerfliches daran und wird in jeder Sportart irgendwie so gehandhabt.
Genauso verstehe ich nicht, wenn sich Trainer beschweren, dass man beim 7m nicht die Zeit anhält, sie könnten ja immer einen TW-Wechsel machen, dann muss der SR die Zeit stoppen.
Sollte das in Zukunft häufiger vorkommen, muss man am Ende des Tages über ein Wahlrecht in den Regeln nachdenken, dass die Mannschaft in den letzten 30 Sekunden entscheiden kann, ob sie den 7m möchte, oder nur einen FW und damit die Chance bekommt, die Zeit runterzuspielen. -
ja, steht auch völlig unstrittig im Regelwerk:
7.12:
Wird eine Tendenz zum passiven Spiel erkennbar, wird das Vorwarnzeichen (Handzeichen Nr. 17)gezeigt. Dies gibt der ballbesitzenden Mannschaft die Gelegenheit, die Angriffsweise umzustellen,
um den Ballverlust zu vermeiden. Falls sich die Angriffsweise nach dem Anzeigen des
Vorwarnzeichens nicht ändert, kann jederzeit auf passives Spiel entschieden werden. Wird von der
angreifenden Mannschaft nach maximal 4 Pässen kein Torwurf ausgeführt, also, wenn der 5. Pass
von einem Mitspieler angenommen wurde, wird auf Freiwurf gegen die ballbesitzende Mannschaft
entschieden (13:1a, Verfahren und Ausnahmen siehe Erläuterung 4 Abschnitt D).
Die Feststellung über die Anzahl der Pässe treffen die Schiedsrichter im Sinne der Regel 17:11.
17.11:
Entscheidungen der Schiedsrichter oder der Delegierten aufgrund ihrer Tatsachenfeststellung oderBeurteilung sind unanfechtbar.
Nur gegen Entscheidungen, die im Widerspruch zu den Regeln stehen, kann Einspruch erhoben
werden.
Während des Spiels sind nur die jeweiligen „Mannschaftsverantwortlichen“ berechtigt, die
Schiedsrichter anzusprechen. -
Tipp:
Die Chiefs haben diese Saison nicht überzeugt, aber dennoch einen starken Record eingefahren. Für die Texans reicht es wahrscheinlich noch (65:35), gegen Bills oder Ravens nächste Runde könnte aber diese Saison tatsächlich Schluss sein.
Bills vs. Ravens ist ein absolutes 51:49-Spiel, wo Kleinigkeiten entscheiden werden - Bills natürlich minimal vorne mit dem Heimvorteil.
Die Lions sollten die Commanders im Griff haben (70:30). Bei Eagles gegen Rams sehe ich auch die Eagles knapp vorne (55:45), auch wenn die Eagles gegen die Packers nicht wirklich überzeugt haben. Da waren die Rams schon mehr in Playoff-Form, aber es geht diese Runde ja wieder bei Null los.
Es sollte ein entspannterer Samstag und ein richtig heißer Sonntag werden.
Ich sage in der nächsten Runde sehen wir:
#1 Chiefs vs. #2 Bills
#1 Lions vs. #2 Eagles -
Die Klarstellung entspricht auch meinem Verständnis von Regeln, so dass ich dem voll und ganz folgen kann.
Das Team musste mit der Einwurfentscheidung davon ausgehen, in Ballbesitz zu sein und der Wechsel wurde regeltechnisch korrekt ausgeführt. Ein Team dann auf Nachfrage zu bestrafen, weil man wegen dem FairPlay des Spielers die Richtung ändert ist weder im Sinne des Sports noch der Regel. -
Es ist immer sehr schade, dass ausgerechnet zur Saison die anderen Abteilungen (v.a. Fußball, Leichtathletik) in die kostbaren Hallenzeiten drängen.
Ab dieser Woche greift auch bei uns der Wintertrainingsplan, sprich ab den Herbstferien müssen alle Abteilungen enger zusammenrücken. Wir werden jedoch bei dem durch meine Übernahme der Mannschaft seit dieser Saison neu eingeführten 2x 2h (davon 2x 1,5h halbe/ganze Halle) Training die Woche mit den Mädels (U15) bleiben und müssen entsprechend noch mehr auf Treppenhaus/Gang und Seitenstreifen anpassen. Diese 2h sind volle Bewegungszeit und sollen auch immer so intensiv wie möglich und nötig geführt werden. Einen kleinen Platz zum trainieren findet man eigentlich immer, man muss nur kreativ sein und über den Tellerrand hinausschauen und sich mit den anderen Mannschaften in der Halle absprechen. Irgendeine Ecke ist immer ungenutzt und kann für Übungen eingenommen werden, ohne das Training der anderen zu stören.
Nachdem die Mannschaft im Schnitt die letzten Saison bei 18,2:20,9-Toren (bei 0,58 Punkten) lag, haben wir uns vor allem das Tempo- bzw. schnelle Umschaltspiel vorgenommen. Entsprechend kann man viel schnelle Beine und Täuschbewegungen an Treppe/Gang/Rand trainieren. Erste Erfolge stellen sich ein, die Mädels spielen schneller und haben entsprechend mehr Angriffe. Nach den ersten beiden Spieltagen (zudem haben wir uns eine Liga höher qualifiziert) liegen wir bei 25,0:23,5-Toren und 1,5-Punkten. -
Vor 1h via Facebook veröffentlicht:
"Die TG Mipa Landshut und Trainer Kay Hoffmann haben sich einvernehmlich getrennt. TGL-Teammanager Kilian Zieglmaier dankte Hoffmann für seine Arbeit: „Kay Hoffmanns Wirken bei der TG Mipa Landshut ist maßgeblich mit dem Aufstieg von der Bayernliga in die dritte Liga verbunden. Er hat junge Landshuter Talente an den Männerbereich herangeführt und gefördert. Wir bedanken uns bei ihm für sein Wirken in unserem Verein.“ Kay Hoffmann bedankte sich für die schöne und erfolgreiche Zeit in Landshut: „Ich habe hier eine tolle Chance bekommen und unvergessliche Momente erlebt. Dazu gehört vor allem die Meisterschaft in der Bayernliga verbunden mit dem Aufstieg in die dritte Liga. Danke für die tolle Zeit, die ich in Landshut erleben durfte.“ Das Traineramt wird nun interimsweise von Co-Trainer Rolf Schneider und Dominik Abeltshauser übernommen, bis ein neuer Mannschaftsverantwortlicher gefunden ist." -
https://jechiedanslaseinele23juin.fr/
Da scheinen sich wohl ein paar verkalkuliert zu haben und noch paar Reste in der Seine unterwegs zu sein