Beiträge von Coach85

    Sollte Fuhr tatsächlich bisher keine Gelegenheit gegeben worden sein, sich vollumfänglich zu allen Vorwürfen zu äußern und erklären, ist die einstweilige Verfügung meiner Meinung nach richtig.

    Es ist nie richtig, wenn man sich nur eine Seite der Geschichte anhört. Zumal, wenn das jetzt so gesammelt geschieht, bereits eine gewisse Vorverurteilung stattfinden könnte und es für Fuhr am Ende schwer werden könnte, eine faire Chance in seinen Äußerungen zu erhalten.

    Nichtsdestotrotz muss es schnell wietergehen und der Vorfall für alle Seiten vollumfänglich aufgearbeitet werden, vor allem für die betroffenen Spielerinnen und auch für Fuhr.

    Naja gut, das eine ist eine Tatsachenentscheidung, dass ich einen Vorteil/Abkürzung des Angreifers wahrnehme und das andere wäre ja ein (wenn auch wsl. kein spielentscheidender und eher geringer) Regelverstoß, den Abwurf nicht wiederholen zu lassen, daher würde ich die zwei Punkte jetzt nicht 1:1 vergleichen wollen ;)

    Ich habe die Szene jetzt nicht als Video gesehen, aber es spielen da mehrere Faktoren aus SR-Sicht eine Rolle:

    1. ist das immer ein leichter Pfiff, den eigentlich alle in der Halle immer akzeptieren/verstehen (kommt ja oft bei 7m/Gegenstoß vor, dann soll er halt einfach seine erste Chance versenken :) - es gibt zwar oft Szenen, die man regeltechnisch laufen lassen könnte, aber dann hat man eher mehr Diskussionen, als wenn man abpfeift und jeder versteht/akzeptiert es)
    2. wird tatsächlich oft von den Spielern in Ballrichtung abgekürzt und nicht der 1a, sondern vielleicht dadurch der 1b Weg aus dem Kreis genommen, was ihm ja dann schon einen kleinen Vorteil verschafft und damit den Pfiff begründet
    3. wenn der Spieler so kurz vor der Aufnahme des Abprallers noch im Kreis steht - zwar vielleicht noch rechtzeitig vor der Annahme des Balles nach draußen kommt - hat er aus einer "Regelwidrigkeit" einen "unerlaubten Stellungsvorteil", den die SR dann ggf. mit dem Pfiff unterbinden wollten - dem Abwehrspieler wird ja so ggf. die Chance genommen, den Abpraller regelkonform aufzunehmen/attackieren.

    Die Regelungen sind tricky, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen:

    Im Falle des Anwurfes ist es so, dass alle Spieler der anwerfenden Mannschaft in Ihrer Hälfte sein müssen und deswegen kein Teil des Fußes in die gegnerische Hälfte kommen darf (ausgenommen IM Kreis).

    Beim Torkreis ist auch das betreten des Abwehrspielers weiter strafbar, jedoch ist die Auslegung dahingehend geändert, dass es eine deutliche Verkürzung und Vorteilsabsicht dabei sein muss, und nicht jede Hacke auf der Linie zu einem 7m führt.

    Apropo 7m, die Linie markiert ja sozusagen auf den Abstand zum Tor und darf deswegen vom Werfer nicht berührt werden, da es ja sonst "nur" ein 6,90m wäre, andererseits darf der TW die 4m Linie berühren - aber nicht überschreiten - da die ja zum Abstand vom Tor bis zu der Linie zählt und er im Falle des überschreitens den 3m-Abstand zum Werfer unterschreitet.

    Beim Freiwurf muss der Abwehrspieler in Ballnähe ja auch mit der Hacke am Torkreis stehen, wenn der Angriffspieler direkt knapp außerhalb der Freiwurflinie (9m) den Freiwurf ausführt, damit die 3m Abstand eingehalten werden.

    Ein gewisser Sinn steckt also schon dahinter, wenn man sich im Detail mit den Linien/Regeln beschäftigt.

    Die Linie gehört zu dem Spielfeldteil, das sie begrenzt:

    Die Linie vom Torkreis gehört zum Kreis, damit ist mit berühren der Linie der Kreis betreten.
    Die Außenlinie gehört zum Spielfeld, damit ist das einfache berühren der Linie kein Problem und der Spieler befindet sich noch im Feld.

    Regel 1 - 1. Die Spielfläche:
    3. Alle Linien auf der Spielfläche sind integraler Bestandteil des Bereichs, den sie begrenzen. Die

    Torlinien zwischen den Torpfosten sind 8 cm breit (Abb. 2a), alle anderen Linien sind 5 cm breit.
    Zwei nebeneinander liegende Bereiche können anstatt durch Linien auch durch unterschiedliche
    Farben voneinander abgegrenzt werden.

    Hallo jamesbolt, Willkommen!

    Zickenbändiger hat schon viele gute Punkte in seinem anderen Beitrag aufgelistet, wo man einfach schauen muss, wie viel Zeit man investieren kann/mag und was für seine Mannschaft am besten geeignet ist.

    Wie in der Halle arbeiten wir auch im Sand u.a. an Koordination, Kraft (v.a. Schnell-/Sprungkraft) und dem Tempospiel.
    Dazu versuchen wir natürlich auf die regeltechnischen Besonderheiten einzugehen (Spezialistenwechsel, Ball kann aus dem Torraum genommen werden, kein/kaum Körperkontakt, Penalties usw.) und an der Technik (Pirouette, Kempa und dem Block zu arbeiten).
    Im letzten Teil der Turniervorbereitung geht es dann auch offensiv und defensiv um taktische Ausrichtung (mutig 3:4 verteidigen, flüssige Wechsel und Ball schnell nach vorne).

    Auch hier ist es inzwischen so, dass viel über Wahrscheinlichkeiten/Statistik geht: linker Läufer und Würfe von zentral haben eine deutlich höhere Erfolgsquote, als von der rechten Läuferposition, entsprechend versucht man natürlich sein Angriffs- und Abwehrkonzept auf diese Dinge auszulegen (mehr Abschlüsse über rechts zulassen und selber das Spiel über links/zentral aufziehen).

    Im internationalen Beachhandball war es vor allem letzte Saison auffällig, dass der Shooter sich auf der rechten Läuferposition aufgestellt hat, um hier normale und damit leichtere Würfe mit 2 Pkt. zu haben, wofür man sogar in einer Halbzeit den deutlich längeren Wechselweg des Shooters, sprich TW in Kauf genommen hat.

    Am Ende muss man (wie in der Halle) seine Mannschaft und die Gegner betrachten und dann schauen, was taktisch sinnvoll und vertretbar ist, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen.

    Es gab scheinbar doch noch einen Bericht und der Trainer vom FC Bayern wurde für das Hinspiel der 2. Relegation (Nord gg. Süd) gg. SG Regensburg gesperrt (lt. Bericht auf der Homepage).

    FC Bayern hat aber das Hinspiel in Regensburg +9 gewonnen und gestern (mit ihrem Trainer) zu Hause -5 verloren.

    Da hat sich Regensburg scheinbar noch zu einer Torheit hinreissen lassen und bei +7 Toren bei 57:00 min. (Stand: 22:29) nach einer Zeitstrafe sich noch ein weiterer Spieler eine eingebrockt - zu viert verteidigen ist halt dann schwer: Endstand: 26:31.

    Insgesamt haben die drei Halbfinale Freude bereitet und zeigen, dass der deutsche Fußball noch lebt, wenn man sich auf den Sport und sich nicht zu irgendwelchen politischen und gutmenschartigen Positionierungen hinreißen lässt (Katar).

    Man hat gesehen, dass Glück und Pech sehr nah zusammen liegt:
    - Dortmund hat es gut gemacht und dann in den Druckphasen von PSG das Aluminium auf seiner Seite (beide Spiele können auch für PSG ausgehen)
    - Bayern hätte das Hinspiel gewinnen können, hatte im Rückspiel lange Neuer und dann doch nicht (böser Maulwurf), spielt zudem paar Konter sehr ungenau aus (blöd auf dem Niveau gg. Real) und einen richtig bitteren letzten Pfiff eines bis dahin starken SR-Gespann (keine Ahnung, wo der herkam)
    - Leverkusen war lange besser, spielt es aber nicht konsequent genug im Abschluss, bekommt dann zwei unglückliche Elfmeter und erkämpft sich noch das Unentschieden

    Ich bin auch immer wieder erschrocken, wie wenig Trainer/Schiedsrichter sich mit dem Modus, den Durchführungsbestimmungen etc.pp. befassen. Das sieht man auch immer wieder in der Jugendqualifikation für die neue Saison, wo oft Trainer nicht wissen, wie viele Mannschaften Weiterkommen/Ausscheiden und wie die Tabelle im direkten Vergleich und Dreier-/Vierervergleich zu Berechnen ist und aussieht.

    Dann jubeln manche Mannschaften zu früh über die direkte Qualifikation wegen dem besseren Torverhältnis, müssen wg. einem Unentschieden im direkten Vergleich aber noch ins 7m-Werfen. Bei uns ist gerade Qualifikation und das habe ich in den letzten Wochen jetzt so häufig beobachten können ...

    Kuriositäten aus Bayern:

    In der Landesliga Süd (BHV) haben der FC Bayern und TSV Niederraunau am Ende der Saison 18:26 Punkte auf Platz 9+10.
    Im direkten Vergleich haben beide Mannschaften wie folgt gespielt:

    11.11.23 19:30 Uhr: TSV Niederraunau - FC Bayern München 33:31 (+2)
    02.03.24 20:00 Uhr: FC Bayern München - TSV Niederraunau 23:21 (+2)

    Nachdem ein Platz den direkten Abstieg bedeutet und ein Platz in die Relegation muss, mussten Entscheidungsspiele ausgetragen werden:

    28.04.24 18:00 Uhr: FC Bayern München - TSV Niederraunau 30:24 (+6)
    01.05.24 16:30 Uhr: TSV Niederraunau - FC Bayern München 39:33 (+6)

    Fälschlicherweise wurde im Anschluss eine Verlängerung gespielt
    01.05.24 16:30 Uhr: TSV Niederraunau - FC Bayern München 46:39 (+7)

    Der TSV Niederraunau wähnte sich schon in der Relegation gegen die Landesliga Nord (SG Regensburg), jedoch wurde die Verlängerung nicht gewertet, sondern es zählt die Auswärtstorregel, damit 39:33 = FC Bayern München ist weiter, darf nun gegen den SG Regensburg 2x Relegation spielen und der TSV Niederraunau ist abgestiegen.

    In nuLiga ist es wie folgt eingetragen:
    https://bhv-handball.liga.nu/c…HV+2023%2F24&group=376746

    So schafft es der bayerische Handball auch mal in die BILD-Zeitung:
    https://www.bild.de/sport/mehr…-6633a6e577a4693b1f2beb7d

    Ich finde es bei einem Tempogegenstoß angebracht, im Zweifelsfall bei einem Foul eher die Disqualifikation zu geben, als nur eine Hinausstellung. Zumal bei einer wC hier auch noch ein guter Lerneffekt eintritt.
    Wenn man nicht seitlich davor oder komplett davor ist, hat man die Finger wegzulassen, das gebe ich meinen Spielerinnen auch immer mit auf den Weg.
    Es ist auch oft ein schmaler Grad, zwischen ordentlich den Ball rausgetippt oder doch dabei zu viel Kontakt zu haben, dass der Gegenspieler ins Straucheln gerät.
    Aufgrund der Beschreibung kann man die Situation natürlich nicht beurteilen, aber grds. ist eine Disqualifikation meistens nicht ganz unberechtigt.
    Bei einer Disqualifikation mit Bericht (blau) muss natürlich schon ein arglistiges, grobes Foulspiel mit kaum Ballbezug vorliegen, aber das hat sich ja als falsch herausgestellt. Aber ist natürlich irritierend, da eine normale Disqualifikation nicht (mehr) im Spielbericht zu begründen ist.

    Wie der Delegierte zu Boden ging, sah schon sehr merkwürdig aus, aber wsl. wurde er auch einfach nur völlig unvorbereitet an einer blöden Stelle getroffen.

    Es ist jedoch klar erkennbar, dass der Kontakt vom Spieler bewusst herbeigeführt ist und Offizielle (Schiedsrichter und Delegierte) sollten einen besonderen Schutz genießen. Dadurch sind die 12 Monate Sperre angemessen, da solche Aktionen auf und neben dem Spielfeld nichts zu suchen haben!

    Zickenbändiger
    Was Du meinst, ist wsl. die Unterscheidung, dass ein festgespielter Spieler nach den 6 Wochen Pause wieder frei wird, aber ein nicht festgespielter Spieler sich auch nach den 6 Wochen direkt festspielen kann.

    Das liegt daran, dass die zwei Spiele oder 6 Wochen als "frei werden" drinnen stehen, die Frist aber nicht von vorne beginnt, wenn nur zwischen zwei Spielen eine längere Pause ist.

    Sprich spiele ich ein Spiel C1, bin frei, danach hat die C1 sieben Wochen Pause und ich spiele wieder C1, dann bin ich fest.
    Spiele ich 2x C1, die C1 hat danach sieben Wochen Pause bin ich wieder frei und es geht bei null los. Danach muss ich wieder 2x C1 spielen.

    Sehr komische Regelung. Wenn das so kommt, wäre das echt ärgerlich. Ich find die aktuelle Regelung für den Jugendbereich gut und sollte beibehalten werden.

    1. 2x hintereinander höhere Mannschaft = festgespielt
    2. Freiwerden nach 2x aussetzen oder 6 Wochen
    3. max. 2 Spiele innerhalb 48 Stunden

    Da konnte man sich gut darauf einstellen und eine gute Jugendausbildung gewähren, weil man Spielerinnen in der höheren Mannschaft z.B. auf Außen Erfahrungen sammeln lassen und in der niedrigeren Mannschaft Verantwortung im Rückraum übertragen konnte.

    Das einzige wo man meiner Meinung nach rangehen könnte ist vor allem in der Rückrunde im Seniorenbereich, das man hier ggf. noch eine größere Hürde einbaut, um die niedrigeren Mannschaften wieder bisschen zu Schwächen. Hier findet die meiste Wettbewerbsverzerrung statt.

    ok, irgendwie schon spannend.

    Alle wärmen sich mühsam auf, dann gibt es den 7m, wenn er verwirft ist es aus und vorbei und alle sind für 30 min. Aufwärmen und 5 Sekunden "Spielzeit" in die Halle gekommen, wenn er trifft gibt es zumindest noch 2-4x 5 min. Handball in der Verlängerung! Wow!!!

    Das Problem ist tatsächlich, dass zu viele ins kalte Wasser geschmissen werden und sich keiner um die Trainerneulinge kümmert. Dann hat man genau sowas, dass 1 1/2 Stunden in der Halle verplämpert werden und der Trainingseffekt sehr gering ist. Viele Vereine haben nur 120-180 Minuten Hallenzeit pro Mannschaft/Woche, aber dann geht man mal im Sommer für eine Zeit raus oder macht im Winter am Rand oder im Gang ein Aufwärmprogramm, mit Laufschule, Kraft, Koordination, usw. und lässt die gleich einpassen und schon hat man ein aufgewärmtes Team und kann am Feld gleich voll loslegen. Treppen sind auch immer super.

    Ich kam mal früher in die Halle und habe gesehen, wie zwei A-Jugendliche ein Kinderhandballtraining gemacht haben. Die haben mehr oder weniger ihr letztes A-Jugend-Training 1:1 wiederholt, inkl. Passen mit großen Medizinbällen, etc.pp. Das ist ja nett gemeint, geht dann aber bei Minis/E-Jugend definitiv zu weit.

    Als Trainer und Schiedsrichter komme ich viel rum, bin auch gerne etwas früher da, um keinen Stress zu haben und beobachte dann gerne auch Teile der Trainings vor und nach mir. Das machen eigentlich auch viel zu wenige, dabei kann man da auch immer wieder gute Sachen aufschnappen.
    Als wir mal ein Nachholspiel unter der Woche gepfiffen haben, war auch noch ein Training der B- und C-Jugend auf je eine halbe Halle vorher. Das eine war eine relativ große Gruppe und haben dann 3:2 auf der einen Hälfte gespielt, so dass 5 Spieler was zu tun hatten und die gleiche Menge einfach rumgestanden ist. Dann mach ich das doch auf zwei Seiten und spiele paar Durchgänge mit Torwurf und paar Durchgänge Ablegeball in 6m und das immer wieder im Wechsel und schon bewegen sich alle ausreichend. Sobald ich noch mehr habe, entweder eine weitere Gruppe, oder nach jedem Angriff eine Übung an einer Koordinationsleiter usw. das die Warte- und Anstehzeit sinnvoll verwendet wird. Das ist natürlich mit mehreren Trainern leichter zu koordinieren, aber im Zweifel schafft man das auch alleine zu organisieren und hat auch mehr Ruhe, weil alle ständig in Bewegung sind.

    Bin jetzt über 15 Jahre dabei und am Anfang habe ich sicher auch viele Fehler gemacht, aber ich habe gleich bei der ersten Station den C-Trainer (einige Jahre später dann auch noch den B-Trainer) parallel gemacht, weil ich immer gesagt habe, wenn dann will ichs gscheit. machen Das schöne, man lernt nie richtig aus und entwickelt oder sieht immer wieder neue Ideen oder muss sich mit neuen Situationen (Spielertypen, Kadergröße, Hallenkapazität, Regeländerungen, etc. pp.) auseinandersetzen und neu darauf einstellen und immer wieder versuchen, das Optimale rauszuziehen.

    Die Meinung vom Normalbürger Uli H., teile ich in diesem Fall mal. Der Hype ums "rosa Hemdchen", flaut auch bald wieder ab und dann wird die nächste Belanglosigkeit gepusht.

    Der 'Normalbürger Uli H.' der auf einer Gedenkfeier in der AllianzArena nichts anderes zu tun hat, als gegen eine politische Partei zu hetzen oder von seiner Schafkopfrunde ungeimpfte Mitspieler ausschließen wollte? Ein echter Menschenfreund, dieser Mann.

    Über die Fairness des §55 inkl. den U21/U23-Regelungen brauchen wir nicht diskutieren, da scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Fakt ist, dass die Regelung so ist, wie sie ist und man sie entsprechend anwenden kann und darf (außer zwei Gegner treten nicht an :-)).

    Ich vertrete dabei beide Seiten: Pro (Jugend) und Contra (Senioren).

    Vor allem im Jugendbereich bietet genau diese Regelung sehr schöne Möglichkeiten, dass man erst mit zwei aufeinanderfolgenden Spielen festgespielt ist und man so Spieler leichter eine gesamtheitliche Ausbildung ermöglichen kann. Ich arbeite gerne mit kleineren Kadern und lasse auch nur einen Teil der Mannschaft festspielen. Den Rest rotiere ich im Wechsel zwischen den beiden Mannschaften, so dass Spieler lernen in der zweiten Mannschaft Verantwortung zu übernehmen, aber trotzdem auch an das höhere Niveau in der Ersten gewöhnt werden und so auch auf verschiedenen Positionen geschult werden können. Da ich hauptsächlich aus dem Jugendbereich komme, bin ich in dem Bereich ein sehr großer Fan dieser Regel.

    Aktuell unterstütze ich mal eine Saison als Seniorentrainer und da schaue ich auch mit gemischteren Gefühlen drauf. Es kommt tatsächlich sehr oft vor, dass erste Mannschaften am Ende im Niemandsland der Tabelle stehen und dann eben gerne nach unten den Klassenerhalt oder den Aufstieg klar machen. Diese Regelung bietet schon sehr viel Gestaltungsspielraum, was zwangsläufig zu Wettbewerbsverzerrungen führt. Das ist vor allem in Ligen gefährlich, wo viele zweite Mannschaften in unteren oder oberen Tabellenregionen zu finden sind und plötzlich zum Ende der Saison hochklassige Duelle im Auf- und Abstiegskampf stattfinden. :)

    Paul Jonas

    Ja, aber Regenbogen war auf das vorherige Turnier bezogen, wo man damit ordentlich auf die Schnauze gefallen ist.

    Mich hat eben nach dem Desaster beim letzten Turnier nur gestört, dass man bei der Präsentation wieder mit Vielfalt und damit in eine leicht politische Richtung anfängt, anstatt sich wirklich einfach mal auf das Sportliche zu fokussieren.

    Das Trikot und die Farben an sich sind Geschmacksache und stören mich überhaupt nicht.

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