Beiträge von Krandio

    Und man muss sagen, dass in der zweiten Hälfte die Abwehr die SG gerettet hat. Man hatte nach 20 Minuten vorn nur 7 oder 8 Tore gemacht, aber geriet durch die ordentliche Abwehr mit einem guten Simon Möller nicht noch weiter ins Hintertreffen.

    Das war hatte Kost. Eisenach wirklich sehr körperbetont und emotional, aber auch immer wieder mit starken Angriffssequenzen.

    Ich denke, dass das für die SG ein idealer Auftakt war, weil man sich durch das Spiel gekämpft hat und es letztlich ziehen konnte.

    So blöd das Wechseltheater mit Pytlick war, wie er sich reinhängt und wie emotional er auch immer wieder die Zuschauer mitnimmt, beeindruckt mich.

    Man kann froh sein das Vranjes sich für Ihn entschieden hat, bei Americs Verpflichtung wurde LV hier von einigen Usern kritisiert, die lieber Gröndahl gehabt hätten.

    Ich habe die Verpflichtung von Minne zwar nie kritisiert, aber ja habe mir damals auch eher Grøhndahl gewünscht als Minne. Einfach weil ich Grøhndahl kannte und mir Minne noch nie aufgefallen war.

    Gefühlt ist Minne nach der Verpflichtung ziemlich explodiert und seitdem sehr präsent in der Champions League und französischen Nationalmannschaft gewesen.

    Jetzt gehöre ich definitiv zu der Gruppe, sie froh ist Minne statt Grøhndahl in der Mannschaft zu haben.

    Ja, FFG sponsert die SG. Insofern hat das Unternehmen zumindest indirekt die Verpflichtung der Costa-Brüder (mit-) finanziert. Die Aussage von Frank Heike ist also korrekt.

    Was ich aber problematisch finde: Heike trifft keine Aussage über das Maß der Unterstützung. Hat FFG sich überproportional im Kontext des Costa-Deals eingesetzt oder nur im Rahmen seines "normalen" Sponsorings. Und wenn es über das normale Maß hinaus ging, welche anderen Sponsoren haben das auch getan.

    Die Aussage ist völlig unquantifiziert und somit sicherlich inhaltlich korrekt, aber in gewissem Maße nichtssagend, da FFG schon seit längerem offen kommuniziert SG-Partner ist... das allein hat rein gar nichts mit den Costas zu tun. Dann könnte man auch sagen, dass der gesamte Kader von FFG finanziert wird.

    Wenn Heike weiß, dass ein bestimmter Sponsor, sich überproportional im Falle des Costa-Deals eingebracht hat (unabhängig davon, ob es sich um FFG handelt oder einen anderen Partner), könnte man das ja auch in einem separaten Artikel aufgreifen und nicht in einer Frage an den Geschäftsführer eines anderen Vereins als Nebensatz verpacken.

    Ich finde, dass das mieser Journalismus ist.

    An Klöve denke ich dabei eher nicht.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es vor allem um ihn ging. Er ist mit seinen Defensivqualitäten der ideale Gegenpart zu den offensivstarken Costas und ergänzt die beiden daher perfekt. Ich glaube schon, dass Klöve dadurch besser einschätzen konnte, wie seine Rolle bei der SG aussehen wird. Natürlich wird er primär mit Defensivaufgaben vertraut, aber in dem Umfeld kann und soll er dann ein zentraler Pfeiler sein... in dem Wissen, dass vorne die beiden Costas für Tore sorgen, kann ich mir schon vorstellen, dass das für Klöve attraktiv war und ist.

    Ich habe mir es gegoogelt und dann aus dem portugiesischem übersetzen lassen. Habe ich jetzt nicht mehr zur Hand als Quelle. Der Eindruck, dass es nichts schlimmeres ist, kam aus der Halle. Ich denke mal, so ganz grob wird man immer wissen, ob es etwas schlimmes ist oder nicht.

    Es scheint bis jetzt nichts offizielles zu geben, oder? Dann würde ich mal davon ausgehen, dass es keine schlimmere Verletzung ist, denn die hätte man vermutlich am Montag oder Dienstag diagnostiziert.

    Interessantes Telefoninterview mit Johannes Golla.

    Johannes Golla bei der MT Melsungen: Blutendes Elternherz und neue Blickwinkel auf den Handball
    Im Sommer verließ Johannes Golla die SG Flensburg-Handewitt und kehrte zur MT Melsungen zurück. Wie es ihm dort geht und was schwer ist.
    www.shz.de

    KI generierte Zusammenfassung:

    Johannes Golla ist nach acht Jahren bei der SG Flensburg-Handewitt zwar sportlich bei der MT Melsungen angekommen, privat und emotional aber noch längst nicht vollständig. Der Wechsel zurück nach Hessen ist für ihn und seine Familie ein tiefgreifender Einschnitt.

    Der Alltag ist noch nicht eingespielt: In Flensburg habe sich das Familienleben nach Jahren „von selbst“ organisiert. In Hessen müssen Golla und seine Frau ihr Leben erst neu strukturieren. Das Haus ist noch nicht vollständig fertig, die Kinder müssen sich im Kindergarten einleben und seine Frau neue Kontakte aufbauen. Golla sagt ausdrücklich: „Noch nicht, aber das kommt mit der Zeit.“

    Die Kinder leiden unter dem Umzug: Besonders deutlich wird, dass die Familie noch nicht angekommen ist, an den Kindern. Die ältere Tochter vermisst Flensburg, ihre Freunde und ihren Kindergarten und hat bereits geäußert, zurück zu wollen. Golla beschreibt das als emotional belastend für die Eltern: „Da blutet das Elternherz.“

    Flensburg bleibt emotional präsent: Golla spricht noch immer selbstverständlich von der SG als „wir“ und war nach dem Umzug bereits zweimal wieder in Flensburg. Die Familie verbrachte dort nach dem Umzug sogar noch eine Urlaubswoche. Die starke Bindung an die Stadt, Freunde und den ehemaligen Verein ist also weiterhin spürbar.

    Auch sportlich ist die neue Welt zunächst ungewohnt: Golla betont, dass der Handball in Melsungen anders funktioniert als in Flensburg. Während die SG stark über Tempo kommt, wird bei der MT häufiger abgewogen und das Spiel bewusst verlangsamt. Gleichzeitig liegt ein größerer Schwerpunkt auf der Abwehr. Golla muss sich deshalb auch spielerisch neu orientieren und neue Abläufe verinnerlichen.

    Der neue Trainer fordert ihn: Roberto Parrondo eröffnet Golla nach eigener Aussage neue Perspektiven und erweitert sein Handball-Repertoire. Golla lernt in jedem Training dazu und empfindet die Anforderungen als sehr fordernd. Das ist für ihn positiv, zeigt aber auch: Er befindet sich sportlich noch in einem Lern- und Anpassungsprozess.

    Er hinterfragt den Wechsel zumindest emotional weiterhin: Golla trennt bewusst zwischen familiärer und sportlicher Situation. Sportlich findet er den Wechsel „sehr, sehr interessant“. Die Tatsache, dass er die beiden Ebenen ausdrücklich auseinanderhalten muss, macht aber deutlich, dass die Entscheidung für ihn noch nicht völlig selbstverständlich geworden ist. Auch die Frage nach der starken neuen SG-Mannschaft weist er lieber zurück: Er wolle nicht zu viele Gedanken daran verschwenden, wie es in Flensburg mit ihm hätte aussehen können.

    Er übernimmt Verantwortung, aber bewusst noch kein Amt: Anders als in Flensburg ist Golla in Melsungen weder Kapitän noch Mitglied des Mannschaftsrats. Er begründet das damit, dass man für ein solches Amt den Verein kennen müsse. Er will trotzdem vorangehen und Verantwortung übernehmen – seine Rolle in der neuen Mannschaft muss sich aber erst entwickeln.

    Dass Blagotinsek die komplette Vorbereitung ausgefallen ist, wird in meinen Augen viel zu wenig thematisiert. Wir haben mit Jørgensen und Golla beide Spieler aus dem Mittelblock (defensiv) und Kreis (offensiv) verloren. Blagi ist die einzige Konstante und er fehlte die komplette Vorbereitung.

    Das sehe ich schon dramatisch. Gut finde ich, dass Pajo auch mit Grgic im Mittelblock reagiert, aber ich befürchte dennoch, dass die Defensive - insbesondere der Innenblock - weiterhin eine große Baustelle sein wird.

    Martim Costa wurde soeben von seinen Team Kollegen vom Feld getragen. Beim Wurf scheint er falsch aufgekommen zu sein und hatte Schmerzen im Knie. Drücken wir die Daumen das es nichts ernstes ist.

    Oh je...

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    Persönlich finde ich richtig gut, dass der Bob nicht bekommen hatte, was er sich wünschte (auf den Zeitpunkt des Saisonstarts bezogen). Und zwar deshalb, weil Bob in dieser Geschichte auch alles andere, als ein fairer Handelspartner agierte und am Ende sich dabei mächtig verzockte. Die Art und Weise, wie er vorgegangen war, fand ich schon mehr als grenzwärtig. Auch, weil er dafür seinen zukünftigen Spieler vors Rad gespannt hat. Pytlicks Ansehen bei den Fans hatte während der Zeit schon mächtig gelitten und Bob dürfte sich ziemlich sicher gewesen sein, dass der Wechsel zur Saison 26/27 klappt, sonst hätten die Füchse das aktuelle Dilemma auf RL nicht.

    Entspricht exakt meiner Wahrnehmung.
    Wenn man sieht, wie Pytlick sich sowohl in der letzten Saison als auch in der Vorbereitung auf diese Saison für seinen Noch-Arbeitsgeber einsetzt, passt das nicht zu den Aussagen, die er getroffen hat. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass dort andere Personen zumindest auf seine Aussagen eingewirkt haben.

    Hanning muss sich sehr sicher gewesen sein, dass Pytlick schon 2026 kommt. Der Wechsel von Andersson wurde im September 2025 offiziell bekannt gegeben. Dass ist der spätestmögliche Zeitpunkt, zu dem Hanning das bekannt sein konnte. Viel wahrscheinlicher ist, dass er es (deutlich) früher wusste. Er hat also fast 1 Jahr Zeit gehabt, für 2026 eine adäquate Lösung zu finden. Dass es Pytlick nicht sicher sein kann, musste ihm klar sein, da der keine Ausstiegsklausel für 2026 besitzt. Dass Hanning keine Lösung für 2026 in der Hinterhand hat und voll und mit allen Mitteln auf Pytlick gesetzt hat, überrascht mich ehrlich gesagt und hinterlässt auf mich einen eher dilettantischen Eindruck von dem sonst bzgl. seiner Managementfähigkeiten so hoch gelobten Bob Hanning.

    Ich muss zugeben, dass mir Kløve bisher nur ein mittelmäßiger Angriffspieler aufgefallen ist. Dass er bei FAG eine so zentrale Rolle spielt, war mir nicht klar. Wenn das Bedauern der FAG-Fans hier lese, freue mich aber sehr über die Verpflichtung. Entschuldigung, FAG-Fans, das ist nicht schadenfroh gemeint, sondern wertschätzend. <3

    Kløve ist für mich ein typischer SG-Transfer. Junger, entwicklungsfähiger Spieler, der (noch) nicht im Konzert der ganz Großen (Nationalmannschaft, Champions League) mitspielt.

    Die SG scheint sich ja auch viel von ihm zu versprechen, wenn sie ihm einen Vierjahres-Vertrag gibt. Man versucht vermutlich einen neuen Abwehrchef aufzubauen... in diese Richtung liest sich ja auch die Mitteilung von Verein.

    Bzgl. Victor Kløve:

    Ich denke, dass er die ideale Ergänzung zu den offensivstarken Rückraumspielern bei der SG sein kann.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Arnarsson nach der Saison geht und dann Kløve seinen Job in der Abwehr übernimmt. Zudem hätte man noch Moritz Detlefsen als dritten Kreisläufer neben Blagi und Bergholt.

    Alternativ kann es aber natürlich auch sein, dass Witzke geht. Letztlich stehen der SG mit Kløve aber mehrere Optionen offen.

    Im übrigen haben wir mit einem Rückraumspieler als Abwehrchef im Mittelblock nicht die schlechtesten Erfahrungen gemacht. Danke, Tobbe!

    Aus SG-Sicht halte ich das Victor Kløve Gerücht im übrigen für durchaus plausibel. Er ist ein sehr starker Abwehrspieler im Gegensatz zu den Costas. Wenn man Pytlick und auch Witzke abgibt, wäre man mit M. Costa, Grgic, Møller, Kløve, Minne bei der Rückraum Rechtshänder Fraktion auch defensiv gut aufgestellt.