Das ist in der Tat ein nicht ungewichtiger Punkt. Die Vereine der Liga verlassen sich in ihrer Kalkulation darauf, dass die Lizenzierung durch die Liga wasserdicht ist, dass man also Planungssicherheit mit der Anzahl der Heimspiele hat. Hier zeichnet sich immer mehr ab, dass das Lizenzierungsverfahren unserös war. Das ist fahrlässig von Seiten der Liga. Ob so etwas sportrechtlich für Regressforderungen, entweder der HSG oder der Liga gegenüber ausreicht, werden sicherlich einige Vereine zumindest einmal prüfen. Im Gegensatz zu stärker kapitalisierten Sportarten sind beim Handball die Ticketverkäufe, das Spieltags-Merchandising und das -Catering nach wie vor gewichtige Einnahmequellen.
Außerdem zahlen die Dauerkarten-Inhaber ja dann quasi für ein Spiel, dass sie gar nicht sehen werden. Auch da kann ich mir vorstellen, dass da irgendwo bei den Vereinen einige Inhaber nachfragen werden, ob sie das Geld zurückkriegen.
Aber warten wir erstmal ab, was Morgen passiert.
Naja es handelt sich dann um ein Heimspiel und sorry wenn dies dann im Etat bzw den Planungen so viel ausmacht, dann hat man extrem schlecht kalkuliert, denn man sollte immer einen bestimmten Puffer haben.
Und dann macht man an dem Spieltag ein Sommerfest oder ein Event verbunden mit einem Freundschaftsspiel. Und ich bin auch nicht dabei das Ticketverkäufe eine so gewichtige Einnahmequelle sein sollte, denn gerade da hat man eher wenig Sicherheit ob wirklich genug Zuschauer kommen, entscheidend ist da auch der Tabellenstand etc. Dauerkarten ok, doch Tageskarten lassen sich nur schwer fest kalkulieren und sollten eher keine große Gewichtung beim Etat haben.