Auch mal ne Überlegung wert, man postet zuerst Beiträge und findet dann die Themenüberschrift
Ja, "Drauflosschreiben" fördert Authentizität und Überraschungen. ![]()
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Ein Unterschied dürfte sein, siehe gendergerechte Medizin, dass Frauen auf Belastungen anders reagieren, als Männer. Die Diskussion besteht ja derzeit auch im Frauenfussball.
Als Konsequenz sollten zB Trainingspläne aus dem Männerbereich nicht einfach 1:1 im Damenbereich übernommen werden.
Du warst schneller als ich.
Hatte folgenden Beitrag in der Mache, der dazu passt:
Im Frauenhandball sollte schon in jungen Jahren zwecks Verletzungsprävention meiner Meinung nach sehr sehr viel mehr Wert auf zyklusbasierte Anpassungen des Training, die den Menstruationszyklus berücksichtigen, gelegt werden.
Heißt z. B. intensive Kraftphasen in der Follikelphase und regenerative Einheiten in der Lutealphase. Dies reduziert Überlastungsrisiken, die bei Handballerinnen durch hohe Belastungsspitzen ohnehin hoch sind.
Aus erster Hand (vom Studienleiter und den teilnehmenden Sportlerinnen) weiß ich, dass Athletinnen von besserer Leistungsfähigkeit, weniger psychischer Belastung und geringerem Verletzungsrisiko durch individualisierte Pläne berichten.
Heißt aber auch: Mehr Aufwand für die Planung der Einheiten und natürlich auch Vertrauen in die Übungsleitung, da mehr (höchst-) persönliche Daten für die Trainingsanpassung ausgewertet werden müssen.
Auch noch interessant und neuer:
Die neuesten Studien der Aarhus University (Universität Århus) zu Verletzungsrisiken im Handball stammen aus 2025 und fokussieren Jugendspieler, mit Schwerpunkt auf Überlastung, Knie- und Schulterprobleme.
In einer 30-wöchigen Kohortenstudie mit Jugendspielern (inkl. unter 13-Jährigen) zeigten hohe Inzidenzraten für Verletzungen, besonders gradual-onset Knieverletzungen als belastendste für beide Geschlechter; Mädchen (13-15 Jahre) hatten höhere Raten als Jungen.
Health Problems in Danish Adolescent Handball Players (2025)
Weibliche Jugendspieler mit >60% wöchentlicher Handballvolumensteigerung hatten ein Knieverletzungsrisiko von 31,2% (95% KI 21,6%).
Handball Playing Volume and Knee Injury Risk (2025)
Fast die Hälfte der dänischen Top-Jugendhandballer berichtete Vorjahresverletzungen an Schulter, Knie oder Knöchel; Knie (Frauen) und Schulter (Männer) waren am belastendsten, oft selbstständig behandelt.
Safeplay Cohort Study (2024/2025)
Die dänische Studie der Universität Århus "Verletzungen im Jugendhandball durch plötzliche Erhöhung des Trainingsvolumens" von 2017 untersuchte 700 Jugendhandballer (14-18 Jahre) über 31 Wochen und fand eine Schulterverletzungsrate von 1,4 pro 1000 Stunden (106 Fälle in 73.546 Stunden) – doppelt so hoch wie zuvor berichtet.
Risikofaktoren: Das Verletzungsrisiko verdoppelt sich bei +60% Trainingsbelastung im Vergleich zu den Vorwochen (z. B. max. 8 Std./Woche nach 5 Std./Woche-Durchschnitt). Spieler mit scapularer Dyskinese oder schwacher externer Rotation (unter 30°) sind besonders gefährdet ab +20-60% Zunahme; 20-24% hatten Vorerkrankungen.
Empfehlungen: Trainer und Eltern sollten Belastung individuell monitoren, sprunghafte Steigerungen vermeiden und Risikospieler (z. B. mit Dyskinese) intensiv betreuen, um Verletzungen zu reduzieren.
Volltext ist hier: Handball load and shoulder injury rate: a 31-week cohort study of 679 elite youth handball players
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Die neueste Statistik zu Knieverletzungen im Handball stammt aus dem VBG-Sportreport 2025 (veröffentlicht September 2025), der Profi-Männerligen analysiert: Knieverletzungen machen 15% aller Verletzungen aus (zweitplatz hinter Sprunggelenk mit 16-22%), verursachen lange Ausfallzeiten und haben eine ACL-Inzidenz von 0,044 pro 1000 Stunden (höher in 1. Liga).
Im Profibereich steigt die ACL-Rate (46% Re-Rupturen), vergleichbar mit Fußball; Jugendtrends fehlen durch Datenlücken. Prävention fokussiert Knie/Sprunggelenk.
P.S: Wir sind total "off-topic", ich würde das aber gerne weiterdiskutieren. Evtl. verschiebt uns ja jemand ![]()
Speziell seit Corona gibt es in dem Umfeld, in dem ich unterwegs bin, auffällig viele Kreuzbandrisse, beginnend mit Spielerinnen ab der D-Jugend. Bei Jungs kenne ich Fälle ab zweitem Jahr C-Jugend. Wahnsinn, oder?
Selbst bei Teams deren Trainer sich mit der Problematik beschäftigt haben und regelmäßige Präventionsübungen in ihre Einheiten einbauen, kommt das häufiger vor als früher.
Ist sicher kein Zufall.
Die Realität ist: Das Spiel hat sich im Laufer der Zeit schon immer geändert und wird sich auch weiterhin ändern. Und die heute üblichen Sonderspielformen sorgen dafür, dass es halt nicht nur ein Handball-Spiel gibt, sondern viele ähnliche mit jeweils eigenen Varianten im Regelwerk/Durchführungsbestimmungen. Nicht alles muss man gut finden, aber akzeptieren. Das Rad wird nicht zurückgedreht werden. Auch im "Rennball" wird sich die Spielkultur weiterentwickeln, da habe ich keine Bange.
Als ich vor 30 Jahren in der E-Jugend meine Teams nach Idee von Klaus Feldmann konsequent über die gesamte Spielzeit Manndeckung spielen ließ, was eine starke Rückendeckung durch den Jugendleiter erforderte, hieß es noch auf der Tribüne "Du machst den Handball kaputt!". Wurde dann für längere Zeit die Begrüßungsformel für mich. Habe ich ausgehalten und mich später über viele Spielerinnen und Spieler und deren Eltern gefreut, die diesen Weg mitgegangen sind. Nicht wenige sind nur deshalb dabei geblieben, weil sie von Anfang an eine Rolle spielen konnten und nicht nur das vorher gepflegte Beiwerk für die Talente waren.
Alle Skispringer und ihre Fans fühlen sich bestimmt bestätigt, dass es noch mehr in den Vordergrund rücken muss und nicht nur zwischen den Jahren episch aufbereitet werden muss?! - Im Ernst, diesen Pausenfüller fand ich schwer zu ertragen, Interviewpartner in der Halle waren wohl keine vorhanden?
Das passt aber nicht und sind auch nicht die Gründe für den Niedergang, weil man im Männerbereich sowas nicht beobachten kann.
Im Gegenteil,dort werden einzelne Nationen, die früher nicht so gut waren, immer besser und die Topnationen halten ihr Niveau auch wenn es mit Dänemark eine Übernation gibt.
Die neuen Regeln helfen den kleinen Nationen sogar sehr , wie z.b. das 7 gegen 6 , das ich persönliche auch als Verbrechen am Handball sehe.
Die nächste Neuerung ist bestimmt schon in der Mache: Angriffsdauer mit Zeitlimit. Oder warum werden wir neuerdings mit Statistiken wie „durchschnittliche Angriffsdauer eines Teams“ versorgt. Das hat schon seine Gründe und gerade im Frauenhandball-Nachwuchsbereich schlägt „Gerenne“ mittlerweile „Spielkultur“.
Habibi Hassan kann nicht zum Finale erscheinen und schickt auch einfach keinen offiziellen Vertreter.
Unglaublich. Was für eine Farce!
Respekt vor über 100 Spielen pro Saison. Wird das nicht steuerlich irgendwann relevant?
Zusätzlich kann (sofern nebenberuflich für einen gemeinnützigen Verein/Verband tätig) die Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG in Höhe von derzeit 840 Euro jährlich steuerfrei in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass die Schiedsrichtertätigkeit tatsächlich nebenberuflich erfolgt, für eine gemeinnützige Organisation bzw. einen Verband ausgeübt wird und die Zahlungen korrekt als Aufwandsentschädigung bzw. Ehrenamtspauschale behandelt werden.
In der praktischen Anwendung ergibt sich daraus, dass ein Amateurschiedsrichter bei richtiger Gestaltung bis zu etwa 1.095/1.096 Euro pro Jahr steuerfrei erhalten kann (Ehrenamtspauschale 840 Euro plus Freigrenze für sonstige Einkünfte 255/256 Euro).
Die höhere Übungsleiterpauschale von 3.000 Euro pro Jahr gilt nur für bestimmte pädagogische bzw. betreuende Tätigkeiten (z.B. Trainer, Übungsleiter), nicht automatisch für Schiedsrichter.
Wessen Asche ist da drin? ![]()
Nerdfrage: ich habe ich gestern dunkel an ein Spiel der DHB Frauen erinnert wo ich mit meinem Vater in der Stadthalle Zwickau war, es müsste zwischen 1999 und 2004 gewesen sein. Wenn ich es noch richtig zusammen bekomme ging es um die Quali zu einem großen Turnier und die Gegnerinnen kamen (vielleicht) aus Schweden. Diese haben in allerletzter Sekunde das Siegtor (oder das Tor zum Unentschieden) geworfen und in der Halle war Totenstille, so meine Erinnerung. Ich finde aber nirgends etwas dazu. Kann hier jemand Details zu liefern oder habe ich das nur geträumt?
Perplexity spuckt dazu folgendes aus:
Es gibt keine direkten Aufzeichnungen über ein DHB-Frauen-Handballspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden in der Stadthalle Zwickau zwischen 1999 und 2004 mit einem entscheidenden Tor in der letzten Sekunde. Eine passende Erwähnung findet sich jedoch im Kontext der WM-Qualifikation 2001: Die DHB-Frauen scheiterten an der direkten WM-Teilnahme nach einem 22:27 im Rückspiel gegen Schweden in Zwickau (Hinspiel 24:19 in Göteborg), wobei die Auswärtstorregel entschied – das könnte die dramatische Atmosphäre mit "Totenstille" erklären, da Deutschland das Ticket knapp verpasste.
Wahrscheinlich... oder sie lieben nur sich selbst.... Manchmal zwingt aber auch eine oder mehrere Verletzungen in jungen Jahren dazu , dass man nicht weitermachen kann. Nicht bei Allen , aber doch bei einigen Talenten... oder sie sehen halt ihre Zukunft nicht im Handball , dass sollte man auch nie vergessen.
Das hat viel mehr mit Selbstschutz als mit Selbstverliebtheit zu tun. Aufhören wegen physischer Verletzungen gibt es natürlich auch, aber in den von mir gemeinten Fällen nimmt die Psyche Schaden.
Es ist ein ziemlicher Einschnitt für die persönliche Entwicklung, wenn man in jungen Jahren mit viel Freude Handball als Leistungssport gemacht hat und dann vorzeitig _komplett_ damit aufhört und vom Handball nichts mehr wissen will, weil man das Umfeld nicht mehr erträgt.
Für Vereine ist das natürlich auch nicht gut, weil neben dem Reputationsverlust daraus auch strukturelle Probleme entstehen (es fehlen dann Sportlerinnen, die sich ehrenamtlich einbringen).
Das vielleicht kannst du streichen. Ich bin gespannt, ob ich es noch erlebe, dass sich das ändert.
Ich warte seit 35 Jahren darauf, bin ich wohl nicht der einzige. ![]()
Manchmal ist auch besser, wenn man "übersehen" wird: Ich habe einige Spielerinnen erlebt, die aus Frust über ganz üble Praktiken im Auswahlsystem dem Handball komplett abgeschworen und teilweise sogar ernsthafte psychische Probleme entwickelt haben. Darüber führt der DHB keine Statistik.
Da die WM ein Erfolg werden wird bzw. als Erfolg vermarktet wird und wir aktuell so stark in der Jugend sind, wird sich am "Bewährten" leider wohl auch zukünftig nicht viel ändern.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Art und Weise, in der sich Anja Althaus äußert, nicht mit Strategieberatern abgesprochen ist.
... und eine Initiative für Frauensport in Deutschland mit englischen Formulierungen zu platzieren, halte ich auch für fragwürdig, Ob man sich damit wirklich interessanter für Sponsoren im bodenstämmigen Handball macht?!
Hat man sich Dissinger dann eher nicht leisten können statt wollen?
Wenn das Konstrukt in Schieflage gerät, wären dann auch die Eulen-Frauen mit betroffen, oder sind das getrennte Spielbetriebs-GmbHs?
Wenn ich sowas in dem Artikel schon lese...
"„Wir sind wohl zu optimistisch in die Planungen für diese Runde gegangen, obwohl wir schon mit einem Minus gestartet sind“, räumt das Vorstandsmitglied ein. Man habe die gesamtwirtschaftliche Situation vor einem Jahr noch anders eingeschätzt."
Positiv, dass man die Fehler sieht und sich eingesteht...macht die Arbeit aber leider nicht besser.
Dort scheint so einiges in den letzten Monaten falsch eingeschätzt worden zu sein. Die wollten mit ihrer wA in die Bundesliga und haben es noch nicht mal in die Regionalliga geschafft.
Um das, was ich gehört habe, einmal zu präzisieren: Die Lage soll noch schlimmer sein, als offiziell zugegeben wird. Ein Rückzug steht angeblich unmittelbar bevor.
Mal was anderes aus dem Süden: habe von mehreren Quellen gehört, dass das Licht in Beilstein kurz vorm ausgehen ist. Ist da was dran, oder ist das nur ein böses Gerücht?
Aus den Stuttgarter-Nachrichten
Ein HF oder noch mehr wäre ja auch ein schöner Abschied für Gaugisch, wenn er dann wieder als Lehrer arbeiten will. Ist er eigentlich verbeamtet und nur freigestellt?