Beiträge von nozdormu

    Wenn dir Argumente fehlen kommt das "Totschlagargument" Datenschutz - sehr bequem.... Kann inhaltlich nichts zum Vorgang nichts sagen aber solche Hinweise fallen mir leider immer schnell auf. Vielleicht wäre das ganze kein so großes Problem, wenn es jetzt mit der A-Jugend Bundesliga keinen weiteren Wettbwerb gäbe. Bin gespannt wann die zweiten Mannschaften abgemeldet werden und der DHB sich dann wundert, dass Teams in den unteren Spielklassen fehlen. Jetzt müssen die Vereine mit dieser Änderung leben.

    Ist auch ein finanzielles Ding. Mitmachen bei der wA-Bundesliga kostet mit dem neuen Modus >10.000 Euro pro Saison und die Kaution sieht man auch nur wieder, wenn man die Spiele spielt...

    Perplexity gibt dazu folgendes an:

    Weltweit gibt es keine einheitliche offizielle Zahl für Handball-Profis (Männer und Frauen), Schätzungen basieren auf Ligen in Top-Ländern wie Frankreich, Deutschland, Spanien und Ungarn mit ca. 2.000–3.000 Profispielern.

    Die IHF listet 28.000 Vereine und 128.000 Teams mit 27 Millionen Spielern insgesamt, doch Profis machen nur einen kleinen Profi-Anteil aus; EHF-Demografiestudie für Europa nennt 2 Millionen Spieler (1,2 Mio. Männer, 800.000 Frauen), größtenteils Amateure. Top-Liga-Teams (z. B. Champions League mit 16 Mannschaften à 16–18 Profis) deuten auf wenige Tausend hin, ergänzt durch nationale Profiligen.

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    Weltweit gibt es etwa 20.000–30.000 professionelle Basketballspieler (Männer und Frauen), hauptsächlich in Top-Ligen wie NBA (450–500 Spieler), EuroLeague (ca. 300), WNBA (144) und nationalen Profiligen (z. B. China CBA mit über 500).

    Die NBA dominiert mit 135 internationalen Spielern aus 43 Ländern (2025/26-Saison), ergänzt durch Tausende in Europa (EuroLeague, nationale Ligen), Asien (CBA) und anderen Regionen; FIBA zählt keine exakte globale Profi-Zahl, fokussiert auf 610 Mio. aktive Spieler. Frauenprofis sind geringer vertreten (WNBA, EuroLigue Women), machen ca. 10–20% der Gesamtzahl aus.

    Was ist eigentlich beim großen FHC falsch gelaufen, dass man so dünnhäutig reagiert und auch noch betonen muss, was man alles gemacht hat, um die Situation noch unangenehmer für alle Beteiligten zu machen?

    Vom peinlichen, unwürdigen Possenspiel kann man sich ein Bild machen. Das Video zum Spiel gibt es auf sporteurope.tv "fer Umme".

    Buxte-Frey: 25.02.2006

    THC-Szabo: 11.06.2004

    Lilly Frey ist Soldatin bei einer der 14 Sportfördergruppen der Bundeswehr. Für den Frauen-Handball gibt es bundesweit zwölf Förderplätze in diesen Einheiten. Die 19-Jährige muss nicht durchgehend zur Bundeswehr fahren, sondern nur zu turnusmäßigen Kurzlehrgängen. Handballspiele haben aber immer Vorrang. „Ich kann mich ansonsten zu 100 Prozent auf den Handball konzentrieren“, sagt Frey. Sie lebt und trainiert wie ein Vollprofi.

    Er hatte drei Spiele in Folge von Machulla bekommen, als er starten durfte.
    In denen drei hat er eindrucksvoll nachgewiesen, so der Mannschaft nicht helfen zu können.
    Also an nicht erhaltenen Chancen kann es nicht liegen, lieber Bull!

    Und jetzt bekommt er gar keine Chance mehr oder wie? - Dem ist doch anscheinend noch nicht so, er muss sich halt aus seinem Tal raus kämpfen.
    Wenn er der Mannschaft allerdings auch zukünftig nicht helfen kann, dann wird man sicher zeitnah eine Lösung finden und sich trennen, hat ja bei anderen Spielern in der letzten "Übergangssaison" auch geklappt...

    Erstmal liegt es an ihm selber!

    Wenn man über so eine lange Zeit nichts mehr hinbekommt, muss man sich irgendwann auch mal selber hinterfragen.

    Du weißt, dass er sich nicht hinterfragt, weil Du ganz nah an den RNL dran bist? Oder unterstellst Du ihm das nur, weil Du nichts von ihm zu seiner Befindlichkeit hörst? Was motiviert Dich hier zu so einer Aussage?

    Selbst innerhalb der Handballblase liest das "fast niemand" mehr, weil es immer wieder das Gleiche ist und das die Leute zunehmend langweilt.

    Für eine bald beginnende WM reichlich still hier, aber...

    „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn; indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn“

    Und damit kannst Du dann so problemlos den Ball fangen wie mit Harz? Sorry, aber das verändert das Spiel und wir leben auch von Hebern, Drehern und Legern oder tollen Kempa-Toren. Nicht jeder Profi-Handballer hat extrem große Hände.

    Die Zukunft "weltweit" ist 5er Handball auf dem Basketballfeld mit graden Linien, ohne Außen, ohne Harz und dort wo es warm ist, gerne auch auf Sand, habe ich bei Dir gehört. 8)

    Also dass ich im Jugendbereich Spezialistenwechsel verbiete, halte ich im Sinne einer breiten Grundlagenausbildung für nachvollziehbar und richtig.

    Ich nicht (mehr) und ich habe langjährige Erfahrung als Jugendtrainer im Leistungsbereich. Man muss nicht alles über Verbote regeln, das macht das Spiel auch zusätzlich nur unnötig schwerer nachvollziehbar für nicht so regelfeste Betrachter. Es ist z.B. total unlogisch, dass die Jugendbundesligen die gleichen Regeln haben wie die dritte Liga der Aktiven, aber für die B-Jugend diese Sonderklausel des verbotenen Spezialistenwechsels gilt, man aber die Spieldauer auf 2x30 Minuten angehoben hat (B spielt normalerweise 2x25 Minuten).

    Wer wann und wo spielt sollte man meiner Meinung nach den hoffentlich gut ausgebildeten Trainern überlassen, denn dann findet die breite Grundlagenausbildung überwiegend im Training statt und die Spiele sind nur die Kür.

    Kann man sicher auch anders sehen, aber andere Verbände haben diese überflüssige Regel (und auch so manche andere Vorgabe) nicht und ich habe noch nicht gehört, dass deswegen der Handball zugrunde geht. Und ich war oft international unterwegs...

    Für mich gilt: Lieber 18 oder gar 20 Minuten Pause als nur 10 Minuten. Das gibt dann auch mehr Werbemöglichkeiten. - In vollen Arenen sind 15 Minuten schon ziemlich knapp für Biopause, Verpflegung und Plausch. Überbrücken in der Halle kann man das ja durch eine gutes Halbzeit-Rahmenprogramm.

    Die dritte Auszeit, so wie sie aktuell in Verwendung ist, halte ich aus taktischen Gründen für sehr wichtig, denn sie macht das Spiel potentiell viel interessanter.

    Ich spekuliere mal. Ich glaube, dass es keine symbolischen Nominierungen sind, sondern eigentlich "verbandspolitische" Entscheidungen. Die genannten Spielerinnen sind zum Teil in Fördermaßnahmen, die außerhalb der DHB Verantwortlichkeit liegen. Eventuell legitimiert man so, dass die Spielerinnen weiter in der Förderung bleiben?

    Dann bleibt trotzdem die Frage, wieso alle anderen Nationen nach sportlichen Gesichtspunkten nominieren, nur Deutschland nicht. Mia Zschocke z.B. ist in einigen Statistiken der Liga Florilor aktuell weit vorne, das reicht aber nicht für eine Nominierung in der 35er Kader?

    Ich teile diese Meinung, dass es "verbandspolitische" Entscheidungen gibt, die mit Fördergeldern für Jugendtalente zusammenhängen. Langjährige Förderung und Elitekader-Mitgliedschaft bringen dem Verband höhere Fördergelder. Die Förderungen werden ja nach bestimmten Kriterien vergeben, Kaderstatus ist sicher einer davon.

    Ich weiß ja nicht, in welchem Bezirk du ansässig bist, da darfst du dich glücklich schätzen. Aber bei uns (Nordbaden) gibt es schon unterhalb der C-Jugend (also auch D-BOL als höchstmögliche Spielklasse) keine eingeteilten Schiedsrichter mehr. Das muss vom jeweiligen Heimverein organisiert werden.

    Bin seit Jahrzehnten in ganz Handballdeutschland (Spieler, Zeitnehmer, Schiedsrichter, Trainer, Vater) unterwegs, habe aber mittlerweile aus beruflichen Gründen leider keine offizielle Funktion mehr.

    Dass das in Nordbaden jetzt auch so ist, ist mir bekannt. In BW gibt es ja vom Verband die KiHaSL-Ausbildung:

    Aus Kinderhandball-Spielleiter.pdf:

    " Der ausgebildete KiHaSl soll bei den Spieltagen des Heimatvereins die Spielleitung in den Altersklassen F- und E-Jugend übernehmen. Der Einsatz bei der Spielleitung von D-Jugend Spielen ist dann möglich, solange der Heimverein diese Altersklasse selber besetzen muss. Der KiHaSl wird nicht auf das Schiedsrichter-Soll des Vereins angerechnet. Evtl. können auf diesem Weg auch interessierte Erwachsene und Jugendliche für die Schiedsrichter-Neulings Ausbildung gewonnen werden."

    2 Stunden Theorie und dann noch ein Praxisteil, fertig ist der E-Jugendspielleiter?! - Besser als nix, ja. Ausreichend, beim besten Willen nicht. Das kann nicht mehr als ein Einstieg ins Thema sein.

    Ich verstehe das ganze Konzept sowieso nicht, dass der KiHaSL wohl am Anfang der Schiedsrichterkarriere stehen soll. Die Schiedsrichterbasis-Fähigkeiten lernt man meiner Meinung nach nicht sauber, wenn man gleich mit dem Schweren (und alleine) beginnt. Wir haben damals in den 90ern in Hessen als Gespann (Erfahren/Neu) in der Kreisklasse D und C angefangen. Feedback gab es da automatisch, nach ein paar Spielen durfte man sich dann auch ohne Partner (der aber als Beobachter in der Halle war) bewähren. Das hat für mich gut funktioniert, andere haben schnell gemerkt, dass Schiedsrichter kein Job für Jedermann ist...

    da bin ich weitgehend bei dir, was die E-Jugend anbelangt sogar nahezu vollständig. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass es spätestens ab der D-Jugend wichtig ist, als Schiedsrichter auf die konsequente Durchsetzung der Regeln zu achten. Ich beobachte leider immer wieder, dass die Großzügigkeit gerade beim Thema Schritte dazu führt, dass falsche Bewegungsabläufe eintrainiert werden, die die Spieler sich später nicht mehr abtrainieren können. Es ist einfach so, dass kleine Kinder sehr viel einfacher lernfähig sind, aber einmal ritualisierte Abläufe kaum mehr geändert werden können. Ab der C pfeifen die Schiedsrichter und dann ist der Frust nur auf später verschoben.

    Sehe ich absolut genauso.

    Extinktionslernen ("falsches" Altes durch Neues zu ersetzen) ist sehr viel aufwändiger als es gleich von Anfang an richtig beigebracht zu bekommen. Wobei wir auch wieder beim Thema "Klammern" wären. - Wenn ich in jungen Jahren nicht beigebracht bekomme bzw. lerne, wie man richtig in der Abwehr steht und wie man dem Angreifer den Ball herausspielen kann, dann fehlt etwas im Sortiment. Wird dann recht schwer das noch aufzuholen.

    Der "Festmachen-Trainer" hat den Sinn des Handballspiels in der E-Jugend nicht verstanden. Bzgl. "junge Schiedsrichter": Da wäre eine Begleitung durch ältere Schiedsrichter gut. Aber ich träume ja nur....

    Mir fällt auf, dass in der E-Jugend von den Jugendleitern oft Schiedsrichter eingesetzt werden, die selbst noch keine 18 Jahre alt sind. Das ist üblicherweise nicht optimal und endet nicht selten im vollständigen Desaster.

    Da werden Jugendliche, die gerade erst die Prüfung für den normalen "Handball"-Schiedsrichter gemacht haben, für Spielformen mit Sonderregeln eingeteilt, und das oftmals völlig ohne Betreuung bzw. Beistand vor, während und nach dem Spiel. - Spiele, bei denen selbst gestandene Schiedsrichter an ihre Grenzen kommen, wie ich aus eigener Erfahrung und Gesprächen mit langjährigen Schiedsrichtern weiß.

    Mein Eindruck ist, dass diese "armen" Nachwuchs-Leute gar nicht wissen, was da auf sie zukommt, denn hospitieren vorab und leiten von Trainingsspielen wird bei vielen Vereinen als nicht notwendig erachtet. Oftmals herrscht die unbedarfte Meinung vor, dass man ins "kalte Wasser geworfen werden muss", dann werde sich schon zeigen, ob man "schwimmen" kann...

    Aber wo sollen denn die Ruhe, Erfahrung und vor allem die pädagogischen Fähigkeiten bei den Nachwuchsschiedsrichtern herkommen?

    Die Wenigsten sind Naturtalente an der Pfeife und verlieren bei Überforderung (und nichts anderes passiert hier) sofort die Lust und wollen dann gar nicht mehr als Schiedsrichter unterwegs sein.


    Das kann doch nicht im Sinne des Sports sein, wenn Verbände auf der einen Seite "kindgerechte" Vorgaben für E-Jugendspiele machen, auf der anderen Seite aber nicht im Blick haben, dass mit ungenügender Spielleitung in dieser Altersstufe mehr als nur ein Spiel kaputt gemacht werden kann.

    Folgendes Szenario brachte mich zum Nachdenken:

    Neulich bei einem E-Jugend-Spiel ist mir aufgefallen, dass das eine Team, angefeuert von den Trainern mit Zurufen wie „Festmachen!“, „Zumachen!“ usw., durch konsequentes Klammern immerzu versucht hat, den Spielfluss des anderen Teams zu unterbinden, ohne den Ball gewinnen zu wollen. Der unerfahrene Nachwuchs-Schiedsrichter hatte daran nichts auszusetzen und ließ dieses taktische Mittel über die gesamte Spielzeit zu ohne persönliche Strafen zu verhängen. Selbst Umklammerungen des laufenden Ballführers im Ringerstil mit anschließendem Umwerfen wurden nicht progressiv geahndet. Nach der fünfzigsten Klammerung habe ich aufgehört zu zählen. Es war schwer zu ertragen …

    Beim Gespräch nach dem Spiel vertrat das „Festmachen“-Trainerteam mit großer Überzeugung die These, dass „Klammern“ erlaubt sei und alles „total“ fair gewesen sei, denn es gäbe keine Regel, die „Klammern“ bestrafen würde. - Über andere Aspekte des Spiels (Warum nimmt man keine erfahrenen Schiedsrichter in der E-Jugend? Was lernt man eigentlich durch Klammern? usw.) wurde danach nicht mehr groß geredet, wäre aber bestimmt auch interessant gewesen.


    Im Nachgang habe ich mir die Handballregeln angeschaut und bin auf Folgendes gestoßen:

    Das Wort „Klammern“ kommt iim Regelwerk seit 2010 tatsächlich nur noch bei den Schiedsrichterzeichen („Umklammerungen“) vor, nicht aber in den Regeln selbst.

    In der Fassung vom 31.05.2005 heißt es unter Regel 8.2 c) noch:

    Es ist nicht erlaubt:

    c) den Gegenspieler (am Körper oder an der Spielkleidung) zu klammern, festzuhalten, zu stoßen, ihn anzurennen oder anzuspringen;

    In den nachfolgenden Fassungen wurde dies geändert zu:

    c) den Gegenspieler am Körper oder an der Spielkleidung festzuhalten, auch wenn er weiterspielen kann.

    Meine Schiedsrichterprüfung liegt mehr als 30 Jahre zurück und ich bin nur noch interessierter Beobachter. Meiner Meinung nach umfasst die seit 15 Jahren geltende Neufassung dieser Regel jedoch auch das Klammern und führt als Aktion, die nur gegen den Körper des Gegenspielers gerichtet ist, auch immer zur progressiven Strafe nach Regel 8.3.

    Ist diese Sichtweise richtig? Und warum wurde der Text dieser Regel geändert? Nur damit es "allgemeiner" formuliert ist? Gibt es dazu eventuell einen offiziellen Kommentar?

    Ich war letztens endlich mal wieder in der Rundsporthalle in Waiblingen. Mir ist aufgefallen, dass dort ein Tor ein „Rot-Schwarz-Muster“ (Ecken oben schwarz) und das andere Tor ein „Schwarz-Rot-Muster“ (Ecken oben rot) hat. Fand ich ungewöhnlich, gibt es da spezielle Gründe für (Alleinstellungsmerkmal vielleicht)?

    Regeltechnisch ist es kein Problem, Tore "...müssen auf den drei vom Spielfeld einzusehenden Seiten mit zwei kontrastierenden Farben gestrichen sein, die sich ebenfalls deutlich vom Hintergrund abheben sollen."