Beiträge von nozdormu

    Wie sind die durchschnittlichen Einsatzzeiten dee Kaderspieler 16, 17, 18? Große Anteile an der Entlastung der Stammsieben werden sie qller Wahrscheinlichkeit nach nicht haben......

    War wahrscheinlich eine rhetorische Frage, aber ich versuche sie trotzdem zu beantworten:
    Einsatzzeiten für die „Hinterbänkler“ als Kriterium sind im Allgemeinen überbewertet, zumal das oft Spieler sind, die noch Zweitspielrecht haben und nicht „teuer“ sind. Bei klarer Absprache hat jeder während des Spiels seine ihm zugedachte Rolle zu erfüllen. - Ein guter Trainerstab mit moderner Methodik wird sicher immer mehr als 15 Spieler im Kader haben wollen. Das gibt z. B. vielmehr Flexibilität bei der Trainingsplanung und damit können sie sehr wohl einen großen Anteil an der Entlastung der „Stammsieben“ haben.

    ja schon klar, aber reizvoll wäre es trotzdem. Die Playoff Meisterschaften, die wir Anfang der 90er Jahre oder wann war das nochmal genau, hatten, waren schon ne spannende Kiste.

    Das brauchen doch wohl nur Manager, die kommerzgetriebenes Spektakel nach Vorbild des US-Sports wollen. Wer mehr Spektakel will, sollte mal ernsthaft über einen Ligapokal nachdenken, aber nicht die Meisterschaft ändern. Hätte auch den Vorteil, dass ein neues Format ganz anders (progressiv) entwickelt werden kann.

    Ich war damals bei den Finalspielen 1989/90 dabei und fand es absurd, dass mein damaliges Lieblings-Team, das in der Runde zurecht nur Vierter war, dann Deutscher Meister wurde.

    Meister sollte meiner Meinung nach das Team werden, das über die komplette Saison hinweg die meisten Punkte holt.

    Dieser Schwung soll jetzt mitgenommen werden. "Wir sind die Lokomotive des Welthandballs", sagte Frank Bohmann selbstbewusst. Der Geschäftsführer des Ligaverbandes Handball-Bundesliga (HBL) ergänzte aber auch: "Der Handball wird nichts werden, wenn HBL und DHB nicht Vollgas geben."


    Auf die Klubs würden in den kommenden Monaten große Herausforderungen warten. "Die nächsten 18 Monate werden über die Zukunft von Handball in Deutschland entscheiden", sagte Seifert. Der Dyn-Gründer regte Änderungen bei den Klubs an. "Vielleicht spare ich mal Kaderspieler 16, 17 oder 18 ein und stelle vielleicht lieber noch jemand fürs Marketing ein."


    https://www.handball-world.news/artikel/dyn-bo…e-basis-1190856

    Bohmann sollte Geld ins Phrasenschwein werfen und Seifert sich mal Überlegen, was für eine undurchdachte Idee er da „vielleicht“ vorschlägt. Zu Lasten der Spieler das Management verbessern wird die Qualität des Produkts sicher nicht sinnvoll erhöhen.

    Die Auszeit war vom Zeitpunkt her taktisch völlig falsch, zumal Buxtehude ja auch noch eine Auszeit hatte. Inhaltlich war sie auch nichts. War eher lehrbuchhaft so, wie man es nicht machen sollte (Zeitpunkt und Inhalt) Der Buxtehude-Trainer scheint allerdings auch kein wirklicher "Motivator" zu sein. Erstaunlich, dass das noch zum Ausgleich gereicht hat.

    Danke Dir,
    ich hatte bisher nur die Vorberichte von ihm im Blick. War gut gemacht und hat Anreize gegeben, hinzugehen. Das Derby war dann wirklich sehenswert (ich war vor Ort) – mit einem eher glücklichen Ende für Ketsch.

    Einziger Wermutstropfen war für mich die ziemlich unsportliche Schauspieleinlage der Ketscher Torhüterin: Nach einem klar erkennbaren Brusttreffer überzeugte sie die Schiedsrichter davon, dass der Ball sie zuerst am Kopf getroffen habe – was zu einer Zeitstrafe gegen die Reilinger Werferin führte.

    Im (frei zugänglichen) Video unter https://sporteurope.tv/hsg-st-leon-re…kurpfalz-baeren ist die Szene ab etwa 1:17:33 zu sehen. In der Halle war es noch deutlicher zu erkennen.

    Torhüterinnen, bitte lasst solche Unsitten bleiben, das habt ihr nicht nötig!

    Aber die Kriterien für die aufstiegswilligen Drittligisten legt auch die HBL fest. Der DHB organisiert nur den Spielbetrieb der 3. Liga.

    HBF und DHB werden sich da hoffentlich abstimmen zu. Wobei schon auffällt, dass die Anforderungen ab 2. Bundesliga sehr viel höher sind.

    Mal was komplett anderes: Wer schreibt eigentlich die Artikel 3. Liga Frauen im Schwetzinger Anzeiger/Mannheimer Morgen unter dem Kürzel "fred"? - Ich habe kein Verzeichnis gefunden, dass das auflöst.

    Die Kurpfalzbären wohl eher nicht. Nach allem, was man hört, beendet die halbe Mannschaft ihre Karriere oder wechselt den Verein. Das Trainerteam macht auch diesbezüglich einen angefressenen Eindruck. Es würde mich wundern, wenn in der Kürze der Zeit etwas strategisch Sinnvolles nach oben ginge. Zumal der Unterbau komplett fehlt und die allenfalls drittklassige A-Jugend auseinandergeht.

    Das ist fast vollkommen egal. Siehe Durchführungsbestimmungen der HBF.

    Warum hat man nicht gleich eine „Order of Merit“ eingeführt?

    Ernsthaft, erst gestern wieder festgestellt: Über die Dfb der HBF kann man in normalen Gesprächen nicht mehr seriös diskutieren, weil man aufgrund der unnötigen Komplexität regelmäßig nachlesen muss um festzustellen, dass es vielleicht doch ganz anders gehandhabt wird. Wundert mich nicht, dass da auch bei den Offiziellen der Vereine Unmut aufkommt. Zusammen mit den ganzen Ausnahmegenehmigungen für Hallen oder Hallenböden (Metzingen) und den immer noch oft amateurhaft wirkenden Produktionsstandards wirkt das eher befremdlich.

    Professionalisierung funktioniert so nicht.

    Die Regelwerke großer Ballsportarten variieren stark im Umfang, wobei Hallenhandball eines der kompaktesten darstellt. Bspw. sind die Fußball-Regeln deutlich umfangreicher aufgrund detaillierter Erläuterungen und die Vorgaben für Schiedsrichter sind viel strikter.

    Ich habe so ziemlich alle IHF-Regelfassungen der letzten 30 Jahre, die online auffindbar waren, vorliegen. Da ist nicht erkennbar, dass der Ermessensspielraum der Handball-Schiedsrichter etwas ist, was jemals groß zur Debatte stand.

    Leichter Populismus?

    Schaut man sich die Tabelle an:

    ....

    Nur leicht, ja :).

    Ich empfand das Experiment damals bei den Herren 90/91 schon als Irrweg. Vergleiche hinken, aber der Professionalisierungsgrad in der 1. Bundesliga Herren war damals gefühlt nicht sehr viel höher als heute bei der HBF.

    Vielleicht fehlen mir ja auch einfach nur die Unentschieden, die über die Meisterschaft entscheiden können...

    Nur elf Heimspiele (und nur 22 insgesamt) sind aber deutlich zu wenig.

    Ja, ist schwierig. So wie es jetzt ist, fehlt für die meiste Zeit der Saison für viele Teams die Relevanz der Spiele und man sieht das auch schon bei den Trainingseinheiten (Stichpunkte: Rhythmus/Motivation). Die langen Pausen zwischendrin durch WM und Ludwigsburgs Rückzug verstärken den Effekt dieses Jahr noch zusätzlich.

    Was wäre deiner Meinung nach eine geeignete Zahl an Spielen? Bei nur 22 Spielen wäre evtl. noch Platz für einen Liga-Pokal (z. B. in Turnierform). Oder man macht die Liga kleiner und spielt öfter gegeneinander, wie du ja schon mal vorgeschlagen hast. Oder erweitert wieder auf 14/16 Teams mit Fokus auf Ausgeglichenheit ("Sales Cup", Vorgaben, Kontrollen).