„Hands up for more“

Das kommt ja nicht von heute auf morgen und ist noch lange nicht abgeschlossen. Das Problem wird so lange sich grundlegend an den Bedingungen für Mädchen und Frauen im Sport nichts ändert - auch gleich bleiben. Eine 20-22 Jährige Leistungs(handball)sportlerin, die nicht in einem Fördertopf der Bundeswehr oder Polizei ist, einfach irgendwann entscheiden ob sie weiter ihre Zeit für den Handball "opfert" oder eben doch das Studium in Regelstudienzeit (wobei das die Minderheit der HBF Spielerinnen schafft) durchzieht.
Wie schon öfters geschrieben, ist das Thema sehr komplex und nicht einfach. Die Kampagne an sich halte ich aber für gut und genau richtig, jedoch macht mit der DHB nach der Heim-WM deutlich zu wenig dafür. Die mediale Aufmerksamkeit ist wieder eingebrochen, Social Media wird wenig bedient, Events von der HBV/DHB sind Mangelware. Und wir haben ja gesehen, so wie auch die HBF Spiele zwischen den Jahren gezeigt haben, dass das grundsätzliche Interesse schon da wäre...