Es scheint so, dass Kiel zu viel Geld für zu wenig Leistung ausgibt. Vom Etat (auf Basis eines Defizites) sicherlich noch an 2. Stelle, von der Leistung nicht mehr.
Man fragt sich ob es bei der kaufmännischen und sportlichen Führung hapert. Mir kommt es so vor das man sich auf den sportlichen Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht hat, manche Spieler überbezahlt waren/sind.
Es ist natürlich immer schwer wenn man aus dem Erfolg kommt, diesen hat und dann hat die notwendigen Änderungen schon anzugehen.
Das hat sich sowohl bei anderen Clubs als auch in der Wirtschaft schon gezeigt. Wie hier schon öfters mal angedacht, wäre ein Wechsel in der Führung sportlich/kaufmännisch ggf. sinnvoll gewesen. Aber wer stößt das an? Der AR?
Es gab eine Entscheidung: Jicha bis 2028 verlängert
Szilágyi bis wie lang?
Selbst wenn man dieses Jahr den 3. Platz und damit ggf. die CL Qualifikation erreichen würde, wäre das für den Anspruch des THW zu wenig.
Von Magdeburg ist man Meilen weit entfernt. Die Füchse performen mit deutlich geringerem Etat besser. Wenn die Füchse nun den Etat erhöhen können, ich denke noch nicht bis zum Etat vom THW und damit ggf. noch einen Mem bekommen (Pytlick ist ein Tausch gegen Andersson, mal von der möglichen Ablöse abgesehen) und vielleicht sich 2027 auf der Kreisläuferposition verbessern, gerade auch in Hinblick schnellerer/besserer Innenblock sind sie dem THW auch ein deutliches Stück voraus.
Dann noch berücksichtigt, dass die Füchse und der SCM in den letzten Jahren schwarze Zahlen geschrieben haben....
Meine Meinung nach ist beim THW das angesagt, was in einem nicht gut laufenden Unternehmen auch angesagt ist. Sanierung: Prüfung Preis/Leistung der Spieler, Leitung, und Verwaltung
Überprüfung der Strategie des THW für die zukünftige Ausrichtung