Mit etwas Abstand: Der Berg kreisste und gebar eine Maus. Zwei Wochen intensive Analyse führten zum Minimalergebnis „wir trennen uns vom Trainer“. Der GF darf für ihn gesichtswahrend erzählen, dass die Verlängerung kein Fehler war, die vergurkte Kaderpolitik mit wieviel?
Mittdreißigern, von denen drei noch im letzten Jahr verlängert wurden, wird nicht thematisiert und dass da immer drei Gestalten auf der Bank saßen, gerät auch in den Hintergrund. Eigentlich ein Traumjob: Man wurstelt als GF so vor sich hin, gibt Politikerstatements ab und die Gesellschafter schieben Geld nach. Das Einzige, was man VS glauben kann, war, dass es für ihn persönlich weh tat, seinen Freund zu entlassen. Aber nicht weh genug, um zu sagen, dass der wesentliche Gestalter der letzten Jahre eigentlich er selbst war.
Man kann nur hoffen, dass sich der AR mehr Handballnetzwerk zulegt, um künftig handlungsfähiger zu werden. Wäre zu schön, wenn es nicht bei der Maus bliebe.