Beiträge von Mangahn

    Kleine Notiz am Rande: Der Bremer Kader ist so eng gestrickt - über die ersten 3 Mannschaften - dass nach der regulären Frist das A Jugendspiel verlegt worden ist. B und A Jugend hatten an dem Tag jeweils ihr Spiel, und die A hat es dann zerrissen, keine von unten zu bekommen und nach oben abgeben zu müssen.

    Die Tischuhr war ja auch da. Es war nur nicht sonderlich.. effizient. Zumal die nur von der Kampfgerichtseite aus lesbar war.

    Wenn ich also nach einem Tipp frage wie ich das beim nächstenmal effizienter löse und Du auf die Tisch-Spielstandsanzeige verweist, kann das für mich als "Reisenden" ja nur bedeuten, dass ich die mitnehmen muss. :)

    Bei dem Uhr-Problem: Wenn die Zeitmessanlage Probleme macht oder ihr sie nicht einwandfrei steuern könnt, muss entweder eine 21er-Uhr (also die analoge Tischuhr) oder der digitale Handball-Timer verwendet werden. Oder man nimmt am besten eine elektronische Tisch-Spielstandsanzeige.

    Du empfiehlst also, diese immer dabei zu haben, als Schiedsrichter?

    Ich hatte es (im Nachhinein) befürchtet, dass die Minute hätte rangehängt werden müssen.

    Was hat das mit dem Alter zu tun ?

    Wäre Litvinov besser als Franz& Co würde der Trainer sie dort spielen lassen

    Ich widerspreche Dir mal aus Prinzip. So wie Du es bei Löwenherz gemacht hast. ;)

    Franz war gegen Leipzig, wie soll man das ausdrücken... nicht im Flow. Man kann auch sagen: schlecht. Gefühlt war sie auf dem Platz gelassen worden, weil sie die Kapitänin war, nicht weil wir keine besseren hatten. Hampi war an dem Tag klasse und etwas mehr Einsatzzeit von Hampi hätte uns gut getan. Die These, dass Ruslana an dem Tag besser war als Nele ist nicht weit hergeholt. Trotzdem ist Jonas nicht auf die Idee gekommen die beiden zu tauschen.

    Nach einem anstrengendem Wochenende wollte ich das Forum zu meinem Nutzen und zu Eurer Erbauung eimal um Rat fragen.

    Ein "einfaches" ROL Männer wurde am Wochenende zum Hexenkessel. Ich hatte vorher angefragt und es hies, es gäbe keine gegenseitigen Probleme und die Halle wäre auch nicht für Schwierigkeiten bekannt. Die Realität war dann eine andere. :)

    15-20 Zuschauer, die lautstark jede Entscheidung auf der Platte in Frage stellten, die - ungewöhnlich kompetent und lautstark - über die Schiedsrichter lästerten, wenn sie nicht gerade wütend brüllten, weil der Heimmannschaft übles angetan wurde (z.B. ein Pfiff nach Schritten^^). Beide Mannschaften ließen sich aufstacheln.

    Das Kampfgericht war zu 50% Neu und zu weiteren 50% Jung. Die Uhr ließ sich nicht von 25 auf 30 Minuten umstellen. Man war dann der Meinung man hätte es geschafft. Im Ergebnis allerdings nicht.

    Das Kampfgericht hatte 2 Minuten für einen Heimspieler notiert, hat sich dabei aber um eine Minute vertan und tatsächlich nur 1 Minute aufgeschrieben. Und, welch Überraschung, wir auf der Platte waren auch nicht fehlerfrei. Die Spieler übrigens auch nicht.^^


    Ich möchte mich erstmal auf 3 Dinge beschränken:

    - Das Kampfgericht hat bei einer 2 Minutenstrafe für die Heimmannschaft sich in der aufzuschreibenden Minute geirrt. Der Spieler wurde also nach einer statt zwei Minuten wieder auf die Platte gelassen. Das Kampfgericht bemerkt den Fehler, unterbricht und fragt was zu tun ist. Insestiert, ob der Spieler noch 1 Minute auf die Bank soll. Mit der Begründung, dass es sich um unseren Fehler (Kampfgericht/Schiedsrichter) handelt, entscheide ich spontan, den Fall nicht aufzurollen sondern weiterzuspielen. Anders als man vermuten könnte spielte die aufgeheizte Stimmung für mich dabei keine Rolle. Ich hätte vermutlich in jeder Situation so entschieden, dass Problem nicht zu thematisieren. Trägt meine Argumentation, dass die Mannschaft keinen Fehler gemacht hat und daher eine Fortsetzung akzeptabel ist? Es öffnet natürlich dem Kampfgericht Tür und Tor weitere Fehler zugunsten der Heimmannschaft zu machen.

    - Der Uhr-Fehler wurde natürlich uns Schiedsrichtern angelastet. Als also nach 25 Minuten die Sirene ertönte, in dem hitzigem Spiel, war es die zusätzliche Krönung des Spiels. Wir haben dann mit einer Standuhr die weiteren 5 Minuten rumgebracht, weil die Uhr oben nicht zu aktivieren war, laut Kampfgericht (ja, ja, natürlich musste das irgendwie gehen, aber die waren unter Strom und unter Zeitdruck). Dabei muss es weitere Probleme gegeben haben, weil nach einiger Zeit erst 30 Sekunden auf der Uhr vergangen waren. Irgendwann endet die Halbzeit.
    Zu Beginn der neuen Halbzeit hatte das Kampfgericht eine gute Idee, hat aber vergessen uns zu informieren. Sie haben die ersten 5 Minuten über die Standuhr gemacht und erst die restlichen 25 Minuten über die Uhr oben. Damit würde das Ende richtig über die Signaluhr gehen. Da wir und die Halle nicht informiert waren gab es trouble mit der nicht laufenden Hallenuhr. ;)
    Wir Schiedsrichter sind für die Zeit verantworlich. So wie es gelaufen ist, war es eine Katastrophe und wäre es wohl auch in einem normalem Spiel gewesen. Hat jemand einen Praxistip, wie man das beim nächstenmal besser löst?

    - In der zweiten Halbzeit wurde es etwas ruhiger. Beide Mannschaften haben den Stresspegel etwas runtergefahren, die 10 Tore Differenz wird geholfen haben. Dafür gab es den Dauerredner, der jeden kleinen Schritt von uns Schiedsrichtern negativ kommentiert hat. Mein Partner war dagegen den Trainer aufzufordern einzugreifen, weil er befürchtete, dass aus dem verbalem Problem eine Schlägerei wird. In der Annahme, die Randalierer wären angetrunken. Andererseits hätte es uns ja schon Wesentlich geholfen, wenn der Ex(?) Schiedsrichter seine Kommentare gelassen hätte. Wie sind Eure Erfahrungen/Meinungen?

    Vielen Dank für Eure Mühewaltung vorab.

    Da stellt sich ja die Frage, ob bei den Zuschauerzahlen die Hallenkosten nicht gesenkt werden können und damit der Zuschuss aus Steuergeldern nicht zu hoch ist.

    Oder entsteht dann eine Finanzlücke?

    Sollte der Stadtrat mal hinterfragen, oder?

    War es nicht so, dass die ein wesentlicher Beteiligter an der Betreibergesellschaft die Stadt ist? Und wir also über linke Tasche, rechte Tasche reden?

    Außerdem dürfte es den Hallenbetreiber wenig interessieren, wenn sein Mieter zu blöd ist die Halle auszuverkaufen. Der Damen Handball ist hier ja kein Ankermieter.

    War ich das? Habe ich das gesagt? Möglich.

    Mit Johanna und Ruslanna vor Ihr auf der Position notiert, war das eine realistische Aussage. Und wenn Du die Vorbereitungsspiele gesehen hast, war da auch viel Wahrheit bei. Bisher ein gutes Spiel. Man muss wohl eher sagen: ein paar gute Minuten, die andere als gutes Spiel interpretieren.

    Bisher muss ich Dir auch noch kein Kaltgetränk ausgeben. Was schlechte Vorhersagen anbelangt, bist Du also auch ganz vorn dabei ;)

    Aber Vester... ich hatte Christin erst nach der Unterschrift bei BSV verfolgt. Da war sie aber wahrlich nicht (positiv) auffällig bei Leverkusen. Johanna schon eher. Christin hat Gegner, gegen die sie trifft. NSU war da so ein Beispiel. Und sie ist jetzt auch ein Jahr stärker, es gibt aber gute, von außen erkennbare Gründe, warum beide Trainer nicht auf Christin gesetzt haben.

    Richtig, Jonas kann man zumindest nicht vorwerfen, dass er das Spiel wegwirft, weil ich nicht durchwechselt.^^ Bin ich Fan von. Wenn auch nicht zwingend von den Details.

    Christin Kaufmann muss diese Saison überzeugen sonst wäre eine Vertragsverlängerung fragwürdig. Würde mich freuen wenn sie den Schritt macht. Das spiel war gut aber jetzt muss die Leistung konstant werden. Warten wir die nächsten Monate ab.

    Ich bin da bei Horst. Christin hätte man nicht von Auswärts holen müssen (dürfen). Sie hat ihre Stärken, die sind aber schwer in der Bundesliga auszuspielen. Da hätte es auch eine aus der eigenen Jugend getan.
    Der Verein hatte halt auf eine Explosion gehofft.

    Das ist sicher richtig, docduc. Das Problem ist hier die Kaderzusammenstellung. Buxte hat dieses Jahr im Notfallmodus gearbeitet. Nachdem nur Hampel (und manche sagen Maj) zu halten gewesen sind und man erkennbar sich als dauerhafter Gast der Playdowns etabliert hat war es extrem schwer sinnvolle Transfers zu tätigen. Somit nahm man mehr oder minder alles was bei Drei nicht auf den Bäumen war. (Ja, Michael, natürlich kann man das weicher formulieren). Das kannten wir so nicht.

    Das führt zu einem wenig ausbalanciertem Kader. Der Rückraum ist qualitätiv und quantitav gut besetzt (solange man die klitzekleine Schwäche durch fehlende Größe übersieht) und gerade RM ist definitiv überbesetzt. Mit Hampel (Spielerin des Jahres 2025/26), Kapitänin Franz und ggf. noch Fleur ist da einfach kein Platz. Warum man nicht Fleur auf RR setzt und Ruslana? Vermutlich, weil das bei der Vertragsgestaltung mal so abgemacht war? Ggf. hofft man einfach, dass Ruslana sich nach einer Eingewöhnungszeit auf der Position gut macht.

    Disclaimer: Ich setze hier Fleur als "disponabel" weil sie bisher noch nichts zeigen konnte. Ist ggf. auch nicht fair...

    Ich rede von dem verlinkten Frauenspiel (Buxtehude).

    Da ist die Abwehrspielerin neben der Angreiferin. Und das Ganze findet in geringem Tempo statt.

    Geringes Tempo aus Männersicht.

    Ich habe das Ergebnis ja für mich übernommen. Mit jedem Detail der Analyse bin ich aber nicht einverstanden. ;)

    In diesem Zusammenhang habe ich eher den gegenteiligen Eindruck, dass Schritte gerne als Begründung für einen Pfiff herangezogen werden, der nicht ganz klar wird. Das sind insbesondere Durchbrüche, bei denen kein so richtiges Foul passiert oder insbesondere auch zu frühe Pfiffe, um beim dann schlimmstenfalls nicht gegebenen Tor nicht dumm dazustehen.

    Die Schritte sind in so einer Situation einfach oft offensichtlich. Also werden sie gepfiffen.