Beiträge von Mangahn

    Zumal die Datenlastigkeit ja auch nicht erfasst ob jemand immer wieder Verantwortung übernimmt und den letzten Wurf beim Zeitspiel nimmt oder ähnliches, was die Quoten verschlechtert.
    Ein Wert für gute Verteidiger würde mich aber auch interessieren.

    Vollständig gezahlte (Netto-)Löhne und Insolvenz kann den Geschäftsführern persönliche Probleme bereiten

    Ist sachlich richtig, aber das kann man ja noch heilen indem man jetzt das Finanzamt bezahlt und dafür die Gehälter nicht und dann die Insolvenz anmeldet. Bzw. natürlich angemessen anteilig, das Ganze. Wobei selbst in der vorhandenen Konstellation ja unklar ist, ob kritische Dinge nicht doch bezahlt sind.

    Schwer vorstellbar, dass man w 100 k eine Insolvenz macht. Bei knapp 7stellig, also 850 k, und selbst 500 k aufwärts, wäre das eine Lösung. Dann kommt es schwer auf den Insolvenzverwalter bzw. die Gläubiger an. Im Sportbereich hat es da durchaus schon Fälle gegeben, wo auf soviel Geld verzichtet wurde, dass es wieder zum sauberen Anfang kam.

    Tipp: Wenn man sowas versuchen will, dann gern im außerinsolventen Schlichtungsverfahren. Der Insolvenzverwalter kostet ein Vermögen!

    Allen, die davon überzeugt sind, dass Schiedsrichter niemals absichtlich falsche Entscheidungen treffen, empfehle ich die ARD-Fußballschiri-Doku „Unparteiisch - Deutschlands Elite-Schiedsrichter“.

    Daniel Siebert, Deutschlands WM-Schiri 2022, hatte bei der WM eine Situation, die er in der Doku erläuterte und die richtige Entscheidung erklärte.

    Und dann: „Das hab ich mich nicht getraut ehrlicherweise.“

    Eindrucksvoll!!!

    Es gibt immermal den Moment, wo man sich nicht traut. Nicht 100% sicher ist. Wenn man dann im Nachhinein drüber spricht macht man es beim nächstenmal besser. Zumindest, wenn das nächstemal nah genug dran ist.^^ Also wenn jemand recht regelmässig einen der großen pfeift, dann kommt garantiert auch irgendwann mal der "jetzt erst recht" Moment.

    Es gibt natürlich Situationen bei denen es "richtig" und "richtig" gibt. Müller in Thüringen gegen Ludwigsburg. Bekommt gelb und macht abwertende Handbewegungen, die die Schiedsrichter gefliessentlich übersehen. Natürlich könnte man argumentieren, dass hier mindestens 2 Minuten zu geben sind (und ich hatte mich tatrsächlich gewundert, dass sie nicht kamen), aber man kann auch argumentieren, dass es deeskalierend ist, die Situation vorbeigehen zu lassen. Auch hier ist es plausibel, dass die Schiedsrichter sich in dem Moment, in der aufgeheizten Halle "nicht getraut" haben. Schlimm? Ich glaube nicht.

    Das ist die Frage, MatchMind. Der Artikel ist ja eine komplette Breitsalve. Ob es Ihnen egal war, wen sie treffen, oder ob sie alle Treffen wollten, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.

    Nun ja, Aussagen wie Rotzleistungen, spielen nur Sch..., arrogant und unfähig und vieles mehr in dieser Art empfinde ich durchaus als beleidigend.

    Vielleicht würde es helfen, sich vorzustellen, wie es einem selbst ginge, wenn man nach schlechter Leistung sich berechtigter Kritik ausgesetzt sähe und diese in dieser Form auf einen niedeprasselt.

    Das Kritik angebracht ist, wird hier wohl niemand anzweifeln, die Art und Weise ist es, die manchmal einen gewissen Rahmen verlässt.

    Hier, Ich! Ich! Da kann ich mitreden!

    Vorgestern erst sass ich aushilfsweise als Zeitnehmer am Kampfgericht und musste mir anhören: Alles Amateure hier!
    Diese sachlich korrekte Aussage (es war ein C-Jugend Spiel), im entsprechendem Ton vorgetragen, hat mich noch Stunden später geärgert. Wir hatten 3 Fehler gemacht in einem Spiel, was ärgerlich viel ist, aber das ein ex Bundesligatrainer Damen (sagt man noch: abgehalftert?) sich so gegenüber unbezahlten, ehrenamtlichen Helfern, äußert, löst ungute Gefühle aus. Also ja, Schwobaseggel, ich kann Deinen Text nachvollziehen!