Beiträge von Mangahn

    bernhard R.

    Wie Dir jeder gute Antwalt sagen kann, lautet die Antwort: Das kommt darauf an!

    Es ist durchaus denkbar, gradezu realistisch, dass es einen Moment gibt, in dem der Zustand des Hauptsponsors von "weiter so" auf "Nein" springt.
    Es ist unklar ob die Lizenzregeln nachmeldungen verlangen, wenn sich wesentliche Dinge ändern oder erst dann, wenn zu erwarten ist, dass die Lücke nicht geschlossen werden kann.

    Von hier aus halte ich die Aussagen von HSGNOL für eine verteidigbare Position und Deine Aussagen für zu hart. Denkbar ist eben beides.

    Bei einer GmbH haftet die GmbH selbst mit ihrem vollem Vermögen. Das ist die Idee einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Geschäftsführer haftet nur in bestimmten Konstellationen. Hier insbesondere wenn "in der Schlußphase" (die durchaus lang sein kann) Steuern disquotal gezahlt wurden. Gegenüber dem E.V. dürfte eine Haftung ausgeschlossen sein.

    Es gibt theoretisch noch eine Haftung gegenüber Lieferanten, aber die ist so theoretisch, dass sie in keiner meiner Ausbildungen ernsthaft erwähnt wurde.^^

    Das wird nicht passieren, egal was rauskommt.

    Sollte NL die Lizenz entzogen werden, wird es eine Zweitligasaison mit 17 Teams geben, Krefeld bleibt in der 3. Liga. Krefeld hätte aber die Möglichkeit gegenüber NL und ggf. auch gegenüber der HBL Schadenersatzansprüche geltend zu machen

    Darauf will Krefeld sicher hinaus. Und lehnt sich dazu weit aus dem Fenster.

    Ggf. hat man auch Insiderinfos, da Nordhorn aus dem eigenen Lager weidwund geschossen wird.

    Du kannst doch nur dann konkret tätig werden wenn klar ist wie die Bedingungen sind. Geld in ein Loch ohne Boden zu werfen ist dumm. Man sagt auch: gutes Geld, schlechtem hinterherwerfen. Nur wenn klar ist, dass es eine Rettungsmöglichkeit gibt und was dazu nötig ist kann man einen Spendenaufruf machen, auf Gehalt verzichten etc.

    Es ist sinnlos hier "altes männer" geseusel abzulassen. Wir haben den Thread seit über 3 Monaten und es ist klar, dass es erst mal kein zurück gibt. Es sind jetzt noch 6 Wochen bis Start. Was ich mitbekomme: Es blitzt und knallt noch an vielen Ecken. Spielverlegung geht noch nicht.... Aber, es tut sich was. man könnte aus IT Sicaht sagen, rapid prototyping in einem Projekt mit 800000 Usern als potenzielle ZIelgruppe. Zahl der User Ende vermutlich über eine halbe Million.

    Jetzt müssen die ganzen Aktive per Registrierung auf das System gejagt werden.

    Ich war ja vor ein paar Wochen auch sehr skeptisch und hatte erwartet,dass die weisse Fahne kommt. Vermutlich wird es so kommen, dass auf Bezirksebene am Ende alle Spielwarte die Verein vorwarnen/Instruieren, dass jedes Spiel auf Papier mitzuprotokollieren ist, damit die Sachen später evt. nachgetragen werden.

    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass hb360 bis Jahresende einigermaßen stabil läuft und die Masse der User (Spieler und Schieris sowie Zeitnehmer) damit reibungslos arbeiten, sehe ich als groß an.

    und wenn es so kommt kann ich persönlich nur den Hut ziehen. Rapid Prototyping oder auch "Sprints" im laufenden Teilbetrieb - davon hatte ich auch noch nicht gehört.

    Du warst doch von Anfang an pro Spanier und "wird schon". Vor der völligen Fehleinschätzung der Spanier und des DHB den Hut zu ziehen... nein, danke.

    Wir haben hier den Feuerwehrmann-Brandstifter-Komplex. Und das völlig ohne Not. Ja, am Ende wird vermutlich etwas funktionables dastehen. Aber wie peinlich (auch im Sinne von schmerzhaft) und DUMM ist dieser Vorgang?

    Ich denke, soweit hat man einfach nicht gedacht. Bzw. es sind kollerteralschäden, die man gar nicht einschätzen kann.

    In der Wirtschaft ist es ähnlich. Wir hatten hier in der Gegend zum Jahresende 2024 ein Kleinstunternehmensterben. Selbstständige Fotografen, "Immer mal" Autoren, kleinste Handerwerker und überhaupt viele, die nebenbei offiziell ein Gewerbe betrieben haben. Die Bürokratie hatte so zugenommen, dass die Lust am selbstständig sein abgenommen hatte. Der materielle und immaterielle Gewinn.

    Das war ganz sicher nicht Sinn der Sache als eine Kleinigkeit nach der anderen verschäft wurde. Es war einfach nur der Effekt. Und die großspurigen "Bürokratieabbaumaßnahmen" erreichen die ganz kleinen und auch die kleinen eher nicht. Es wird nicht soweit gedacht. Dabei sind die "ich springe in der Not ein" beim Handball sooo wichtig. Und die kleinen Betriebe betrifft ganze Lebenswirklichkeiten.