Du schreibst relativieren. Ich verstehe bestätigen.

Ja, ein blindes Huhn findet irgendwann immer ein Korn. Da muß man gar nicht viel differenzieren. Aber Du bestätigst ja auch, daß das absolut viel zu selten ist. Und Dein Eindruck bzw. Dein Gefühl der Selbstaufgabe kommt nicht von Ungefähr. Wenige Körner bringen dennoch des Huhnes Tod.
Daß jetzt schon (wieder) ein Leistungs-/Erwartungsträger ausfällt, mag ich persönlich nicht einfach als "so ein Pech aber auch!" hinnehmen.
Die Frage ist m.E. immer die Gleiche. Welche Menschen gehören zusammen, damit Motivation, Wille und Leistung entstehen.
Du kannst noch so viele Neustarts und Neuaufstellungen machen und Zeit verlieren, wenn Management und Motivator nicht zu den Spielern paßt, dann wird das nie was. Und falls umgekehrt; dann haben Management und Motivator falsches Material besorgt. Es müssen ALLE auf Augenhöhe zusammenpassen.
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Was du verstehst, ist das eine. Was ich geschrieben habe, das andere. Beides hat, zumindest hier, nicht viel miteinander zu tun.
Ansonsten ist das sicher das Ideal jeder Kaderplanung. Dass das berühmte Ganze am Ende mehr ist als die Summe der Einzelteile. Das sind jetzt nur Laiengedanken, aber jeder, der auch nur mal in wechselnden Projektteams gearbeitet hat, vlt auf gehobenem Niveau in Bands gespielt hat, etc., weiß um das Phänomen von Gruppendynamiken. Da sind wir durch Effekte, die sich gegenseitig verstärken, egalisieren, ... in einem dermaßen hochkomplexen Bereich, der halt nur bis zu einem bestimmten Grad plan- und steuerbar ist. Wenn man es schafft, sich diesem Ideal anzunäheren, oder, wie du es schreibst, ein Team zusammenzustellen, bei dem ALLE auf Augenhöhe zusammenpassen, ist am Ende des Tages dann halt auch verdammt viel Glück dabei.