Beiträge von pko

    TSG Münster - SG HBR Ludwigsburg 28:26 (13:11)
    TSV Bayer Dormagen - TSG Friesenheim 30:25 (16:15) 1600 Z.
    EHV Aue - TV Kirchzell
    Bergischer HC - ThSV Eisenach
    TUSPO Obernburg - Concordia Delitzsch
    HSG Gensungen/Felsberg - TV Gelnhausen,
    TV Bittenfeld - HG Oftersheim/Schwetzingen
    SG Bietigheim-Metterzimmern - TUSEM Essen

    @SG 07: Weil Du auch nichts kapierst.

    Schwaniwolli: Danke für die Erläuterung.

    einargehtnochrein: Du hast vermutlich nicht viel mit Handball zu tun, sonst wüßtest Du, das dieser Paragraph in all seinen Einzelpunkten die meisten Vereine schon böse erwischt hat, wohl am häufigsten mitbemüht wird und deshalb den meisten Bank-/Teamverantwortlich gut bekannt ist, auch wenn sein Auslegung schon zu viel Verwirrung geführt hat. Der spielerische Wert eines Akteurs, ob Verstärkung oder Schwächung, selbst 60-minütiges Bankwärmen ist dabei völlig irrelevant.

    BEide Trainer gehören nach den Schiedsrichter Anordnungen von 2005 dann wegen unerlauten Coachings verwarnt.

    Zum den Zweitrechtspielern, wenn Hauk oder ein anderer Kirchzell-Spieler ( U 23) in einem der ersten beiden TVG-Einsätze mit an Bord d.h. auf dem Spielberichtsbogen war, dann gehen in erster Linie die Punkte des TVK gegen Dormagen flöten. Ihrer weiteren Teilnahme beim TVG steht nichts im Weg, für Kirchzell sieht es dann allerdings mau aus.
    Alle anderen Varianten erschließen sich nicht unbedingt aus dem Regelwerk oder es interpretationsfähige Lücken - Seinen wir mal gespannt wie das endet.

    Ich weiß, der Artikel aus dem Sport-Kurier behandelt ein Thema der 1. Liga, kann aber durchaus Auswirkungen auf die Wertung des Spieles Kirchzell - Dormagen haben, da bei Anwendung von § 55 (s.u.) oft die niederrangige Mannschaft ins Gras beißt, sprich die Punkte am grünen tisch verliert.

    Löwen prüfen Einspruchsrecht

    (heka) Die Rhein-Neckar Löwen haben nach dem Handball-Bundesligaspiel beim TV Großwallstadt (Endstand 26:27) die Möglichkeit eines Einspruches wegen Einsatzes eines nicht berechtigen Spielers in Erwägung gezogen. Derzeit wird aber seitens des Vereins noch geprüft, ob dieser Schritt aufgrund der für diesen Fall undurchsichtigen Rechtslage gewählt wird. Auslöser war der Einsatz von Großwallstadts Marco Hauk beim Spiel am Mittwochabend.

    Der TVG-Akteur besitzt ein Zweifachspielrecht für den TV Kirchzell und hat für diesen Club in der aktuellen Saison das erste Bundesliga-Spiel gegen Dormagen absolviert. In der Spielordnung sieht § 55 (Festspielen) Abs. 2 in Verbindung mit Abs. (12) vor, dass dieser Spieler für eine andere Mannschaft erst teilnahmeberechtigt ist, wenn sowohl diese Mannschaft als auch die Mannschaft, in der er mitwirkte, zwei Meisterschaftsspiele ausgetragen haben.

    Uli Schuppler, Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen, zur aktuellen Situation: "Die Rechtslage ist nicht eindeutig, da sich der § 55 (Festspielen) Abs. 1 und 2 nur auf Mannschaften eines Vereines bezieht, sprich unserer 1. und 2. Mannschaft. Allerdings wird in Abs. (2) diese Regelung auch für Spieler in Abs. (12) erweitert. Und hier werden Spieler mit Zweifachspielrecht ausdrücklich genannt. Wir werden diese Sachlage einem Rechtsanwalt übergeben und dann entscheiden, ob wir den Einspruch wahrnehmen oder nicht."
    sport-kurier


    § 55 Festspielen
    (1) Für Vereine mit mehreren Mannschaften in derselben Altersklasse wird das Spielrecht der Spieler in Meisterschaftsspielen des Vereins eingeschränkt. Ein Festspielen bei Pokalspielen ist gesondert geregelt.
    (2) In den ersten beiden Meisterschaftsspielen bei Saisonbeginn — Austragungs-tag und -zeit dieser Spiele sind ohne Belang — darf kein Spieler in mehr als ei-ner Mannschaft (derselben Altersklasse) eingesetzt werden. Dies gilt auch für die in Abs. 12 genannten Spieler sowie für Jugendspieler, die in verschiedenen Mannschaften derselben Altersklasse spielen.
    (3) Unbeschadet Abs. 2 ist ein Spieler in der höheren Mannschaft festgespielt, in der er innerhalb von 4 Wochen – zurückgerechnet vom Tage seines letzten Mitwirkens in der höheren Mannschaft – an mehr als einem Spiel der höheren Mannschaft teilgenommen hat. Der Tag, an dem der Spieler zuletzt in der höhe-ren Mannschaft mitgewirkt hat, ist in die 4-Wochen-Frist einzurechnen.
    (4) Bei einem Mitwirken in 3 oder mehr Mannschaften verschiedener Spielklassen innerhalb des Zeitraums von Abs. 3 gelten die höheren Spielklassen im Ver-hältnis zur unteren Spielklasse als e i n e höhere Spielklasse. Dabei ist die Regelung zu Abs. 3 getrennt von jeder Spielklasse aus zu berücksichtigen.
    (5) Festgespielte Spieler können – mit Ausnahme nach Abs. 6 – an Spielen unterer Mannschaften wieder teilnehmen, wenn sie an den beiden letzten Meister-schaftsspielen der Mannschaft nicht teilnahmen, in der sie sich festspielten. Persönliche Sperren werden hierauf nicht angerechnet. Frühestens mit dem Freiwerden für untere Mannschaften kann die 4-Wochen-Frist des Abs. 3 erneut zu laufen beginnen.
    (6) In der Rückspielrunde können jedoch festgespielte Spieler für untere Mann-schaften nur noch frei werden, wenn nach Ablauf der Wartefrist (2 M-Spiele) sowohl für die Mannschaft, in der sich der Spieler festspielte, als auch für die untere Mannschaft, in welcher der Spieler eingesetzt werden soll, noch je min-destens 2 Meisterschaftsspiele auszutragen sind.
    (7) Scheidet eine Mannschaft vorzeitig aus der Meisterschaftsrunde aus, werden die zum Zeitpunkt des Ausscheidens festgespielten Spieler 1 Monat nach ihrem letzten Einsatz in dieser Mannschaft für untere Mannschaften spielberechtigt, soweit nicht Abs. 6 anzuwenden ist.
    (8) Verstöße gegen die Bestimmungen der Abs. 2 bis 7 bewirken Spielverlust für die Mannschaft, in der der Spieler fehlbar wurde, und Geldstrafen.
    (9) In unteren Mannschaften festgespielte Spieler können jederzeit in einer höhe-ren Mannschaft eingesetzt werden, sofern nicht Abs. 2 anzuwenden ist.
    (10) Die schriftliche Ummeldung festgespielter Spieler kann verlangt wer-den. Die Vereine bleiben für die Beachtung der Bestimmungen selbst verant-wortlich.
    (11) Die Bestimmungen des Festspielens werden auf Jugendspieler nur angewandt, wenn sie in verschiedenen Mannschaften derselben Altersklasse spielen.
    (12) Spieler bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres können sich in Mannschaften der Bundesligen und Regionalligen (gilt nur für den Erwachse-nenbereich) nicht festspielen. Ihr Einsatz ist jedoch nur ab der vierthöchsten Spielklasse zulässig. Für Spieler mit Zweifachspielrecht gilt dies auch für untere Mannschaften ihres Stammvereins, sofern diese nicht mit der Mannschaft, an die der Spieler ausgeliehen wurde, in derselben Staffel spielen.


    Bei der Interpretation sind die Profis gefordert. Das Thema wird auch unter dem 5. Spieltag/1. Liga schon heiß diskutiert.

    Wenn keiner sonst will, eröffne ich wieder diesen Spieltag, der ja heute, vermutlich mit einer Nullnummer in Leuterhausen eröffnet wurde. Der Liveticker meldet jedenfalls nichts. Hier die Paarungen:

    Mittwoch, 13. September, 20 Uhr:
    SG Leutershausen - TV Hüttenberg.

    Freitag, 15. September, 20 Uhr:
    TSG Münster - SG HBR Ludwigsburg
    TSV Bayer Dormagen - TSG Friesenheim

    Samstag 16. September, 16.30 Uhr:
    EHV Aue - TV Kirchzell
    18.15 Uhr:
    Bergischer HC - ThSV Eisenach
    19 Uhr:
    TUSPO Obernburg - Concordia Delitzsch
    19.30 Uhr:
    HSG Gensungen/Felsberg - TV Gelnhausen,
    TV Bittenfeld - HG Oftersheim/Schwetzingen
    20 Uhr:
    SG Bietigheim-Metterzimmern - TUSEM Essen.

    also das, was Auer Fans da gezeigt haben sollen, habe ich weder zuhause noch in aue bislang erlebt. Bislang immer ein nettes Völkchen gewesen, mit dem man sich auch gut verständigen kann.
    Wenn natürlich Fußball-Anhänger dabei gewesen sind, kann ich nicht mitreden, die habe ich noch nie erlebt.

    Da bin ich wieder auf die verfälschten Daten des Handball-Wochen-Lieferanten reingefallen: Nr. 8 Tom Meisinger (KM) 09.11.73
    Werde wohl meine Aufstellung und den Voorschau-artikel anpassen müssen.

    Danke Heike - Sorry Tuspo-player

    Wenn Tom Meisinger 28 ist, werde ich auch noch einmal 35 :lol:
    und die lokale Fankonkurrenz durch marodierende Diebesbanden schwächen zu lassen ist ja nicht gerade ein feiner Zug. Aber in einem gebe ich Dir recht, es wird eine Standortbestimmung für die TuSpo.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Aufteilung war, aber irgendwo stand in den letzten Wochen, dass die restlichen Prozente der Sport & Marketing GmbH gehören und deren Geschäftsdführer heißt? Richtig: Gerd Schmitt.

    Auszüge über die gleiche Gesprächsrunde mit ein paar interessanten Details:


    Wege aus dem Schlamassel
    SGL-Vorstand räumt kräftig auf

    Von Claus-Peter Bach

    Leutershausen. Der traditionsreiche Mehrspartenverein SG Leutershausen ist nach der Insolvenz seiner Handball-Spielbetriebs-GmbH nicht in seiner Existenz gefährdet, doch wird es mehrere Jahre dauern, bis in der H-B-Halle wieder hochklassiger Männer-Handball gespielt wird. ( . . . )
    Inzwischen steht fest, dass die Spielbetriebs-GmbH mit ihrem Geschäftsführer Gerd Schmidt, in der der Verein SGL 49-prozentiger Gesellschafter war und über alle geschäftlichen Vorgänge „über Jahre hinweg im Unklaren gelassen worden ist“ (Hermann Müller), mit über einer halben Million Euro verschuldet ist. Der vom Amtsgericht zum Insolvenzverwalter bestellte Dr. Höpfner hat durch Rangrücktrittserklärungen von Gläubigern erreichen können, dass sich die aktuelle Überschuldung auf 340.000 Euro beläuft – viel zuviel um in der 2. Liga weiterhin mitwirken zu können. Bis zum 13. Oktober sind die Gläubiger nun aufgerufen, ihre Ansprüche zu melden. Danach wird eine Zahlungsquote errechnet, die mangels Masse aber gegen Null tendieren dürfte.
    Die Vorstandschaft der SGL wies jede Mitschuld an der misslichen Lage der Handballer zurück. Auch eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Beiräte liege nicht vor, sagte Jürgen Welling und wies wie . . . Müller darauf hin, dass bereits am 6. August 2005 ein „Sechs-Augen-Gespräch stattgefunden hat, bei dem wir unsere dringende Hilfe in rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht angeboten haben. Ich kann Gerd Schmidt deshalb nicht in Schutz nehmen,“ sagte Jürgen Welling. „Und ich bin damals mit dem festen Willen angetreten, in dieses Wespennest hinein zu stechen“, betonte Hermann Müller.
    . . . wird die SGL nur eine Männermannschaft in Kreisklasse B Mannheim haben. Es handelt sich um das bisherige 1c-Team. Denn auch die 1b ist auseinander gefallen, nachdem die Zukunft von Trainer Petr Hrachovec lange ungewiss war.
    In diesem Sportjahr wird sich die SGL „im Rahmen des Vereins und nicht mit einer neuen Ausgliederung“ um den Neuaufbau des Männer- und Jugend-Handballs und um die Fortführung des so erfolgreichen Frauen-Handballs in der Regionalliga Süd und der Landesliga kümmern. Ihre GmbH-Einlage von 76.000 Euro hat die SGL verloren, doch die Gemeinde Hirschberg muss sich um die Rückzahlung eines 1999 gewährten Darlehns in Höhe von 150.000 Mark nicht sorgen. „Noch drei Monatsraten, dann hat der Hauptverein alles getilgt,“ versprach Diplom-Volkswirt Hermann Müller.
    RNZ 8.9.2006

    Mal so ganz nebenbei: Es wird in der 2. Liga Süd auch noch Handball gespielt und der erste Spieltag wird bereits heute Abend eröffnet.

    Freitag, 20 Uhr:
    TV Hüttenberg – HSG Gensungen/Felsberg.

    Samstag, 18.30 Uhr:
    TUSEM Essen – EHV Aue,
    19 Uhr:
    Concordia Delitzsch – SG Bietigheim-Metterzimmern,
    19.30 Uhr:
    ThSV Eisenach – SG Leutershausen, (entfällt wohl)
    TV Willstätt-Ortenau – Bergischer HC,
    SG HBR Ludwigsburg – TUSPO Obernburg,
    TV Gelnhausen – TV Bittenfeld,
    20 Uhr:
    HG Oftersheim/Schwetzingen – TSG Münster.
    Sonntag, 18 Uhr:
    TV Kirchzell – TSV Bayer Dormagen
    spielfrei
    TSG Friesenheim

    Es sind zwar von den Paarungen her vielleicht nicht die großen Knaller dabei, aber für manchen dürfte es zumindest bei einem Ausrutscher lange Gesichter geben.

    Lise - wenn Du keine Ahnung hast, dann solltest Du dich vielleicht ab und zu mal informieren und vorallem Deine Unwissenheit nicht immer hier herausposauen. Denn entweder steckt trotz Deines Alters eine unsägliche Arroganz dahinter oder ein großes Defizit an Lesekompetenz.

    Oder für Dich deutlicher ausgedrückt TUSEM ist nicht der Nabel der Welt, wie auch die meisten anderen Handballfans wissen -die HJG freut sich trotzdem diesem Traditonsclub auf seinem Weg zurück in die 1. Liga zu begegnen.

    OFF-TOPIC: für alle anderen: jetzt kommt wohl der Satz: "Ich habe noch nie etwas von der HG Oftersheim/Schwetzingen gehört" - Wir können damit leben.

    So meldet das Archiv des THW Kiel, allerdings nicht untergliedert nach Feld- und Hallenhandball

    1968: SG Leutershausen (Endspiel in Böblingen: SG Leutershausen - VfL Gummersbach: 20:13 (9:6))
    1969: VfL Gummersbach (Endspiel in Dortmund: VfL Gummersbach - SG Leutershausen: 21:13 (9:5))

    Bundesliga-Info meldet als Feldhandball-Meister:
    1968 TV Krefeld-Oppum
    1969 SG Leutershausen

    und für die Halle:
    1968 SG Leutershausen
    1969 VfL Gummersbach

    also lag Outsider nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch, vertat sich nur um ein Jahr und MIB darf ebenfalls für sich proklamieren, dass er in der Wiki richtig gestöbert hat, die in der Hinsicht nichts falsches von sich gibt.