Beiträge von pko

    Werden Handball-Fans zu Enzyklopädie-Autoren?

    In diesem und verwandten Foren ist ja wohl eine geballte Ladung an Handball-Kompetenz vertreten. Ist es in diesem Sinne nicht auch wünschenswert in der deutschen Wikipedia für eine bessere Präsenz unserer Ballsportart zu sorgen? Ein paar haben den Weg ja schon gefunden - weitere werden gesucht.
    Ein passender Einstieg ist schnell gemacht (http://www.wikipedia.de), für den Themenkomplex selbst eignet sich das zugehörige Portal (http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Handball) und die dort verlinkte Kategorie.
    Allerdings sollte solch eine Aufgabe mit Badacht angegangen werden. Nur Artikel von Relevanz haben auf Dauer Bestand. Aktuelle Geschehnisse sind dabei nicht so wichtig wie Kontinuität. D.h. nicht jedes Spielergebnis ist zu dokumentieren, nicht jeder Klickerlesverein wie TuS Hinterkirchofgarten-Anbau aus der Kreisklasse X braucht einen selbstständigen Eintrag. Auch nicht jeder Spieler, der es endlich einmal geschafft hat, einen Ball zu fangen, dürfte für die breite Öffentlichkeit von Interesse sein. Großes Arbeitspotential beinhalten die einzelnen Verbände Regeln und, und, und.
    Schaut Euch zuvor das vorhandene Material an, damit nicht alles doppelt und dreifach vorkommt, wie die deutschen Meister, die mindestens viermal aufgelistet waren.
    In diesem Sinne: Versucht es doch mal – Anschauen kostet nix.

    Ich werde alles geben, aber für das Länderspiel habe ich sogar eine VIP-Karte weitergereicht. Immer der Terminstreß.
    PS: Berliner-Status = Holli-Schutzmaßnahme
    PPS: Du freust Dich sicher einmal unrecht gehabt zu haben, von wegen: Schau Dir den VfL-Sieg im Fernsehen an.

    Es war wirklich eine geile Atmosphäre in der gut besetzten alten Heimstätte der Kröstis (Rhein-Neckar-Halle, Eppelheim/2200 Zuschauer??), die sicherlich mit ausschlaggebend war, dass am Ende die Gäste fast den Mut verloren. Zwei sicher geglaubte Vorsprünge zu vergeigen zerrt sicher in solcher Kulisse am Nervenkostüm. Schiris hatten wahrlich nicht ihren allerbesten Tag, fielen aber auf Schauspielerei, insbesondere bei Stürmerfoulschinden nicht herein, die rote Karte beim Tempogegenstoß gegen Torgovanov hätte man wohl vertreten können (bei so etwas müssen die Hände wegbleiben), anderseits war der Ellenbogencheck (seine Zweiminutenstrafe steht außer Frage) gegen Steffen Ahrens auch nicht von schlechten Eltern und stark Feierabendverdächtig. Bei so knappen Spielverläufen vor der 60. Minute ist es natürlich schwer zu entscheiden, welchen Einfluß sie (die unparteiischen) hatten, aber der VfL hätte früher alles klar machen können und hat sich in der Verlängerung fast aufgegeben.

    Ketsch schlägt Frankfurt 25:19 (10:7). Nach 1:3 Rückstand besser ins Spiel gekommen, in der 2. HZ kurz den faden verloren (14:15/43.) und über 18:17 (49.) mit Vollgas dem Endstand entgegen. Herausragend Simone Kuhn, die sich was traute und neun Treffer erzielte. Auf Frankfurter Seite ("Wir haben unter Niveau gespielt", so der Gäste-Trainer) weit gestreutes Trefferbild.
    TSG Ketsch – Frankfurter HC
    Aufgebote
    TSG: Mahr, Arndt; Ullrich (2), Kuhn (9), Merkel (1/1), Augsburg (1), Konrad (1/1), Trunk (1), Wörner (2), Garcia-Almendaris (3), Gubernatis, Huber (5), Löbich, Knobloch.
    FHC: Klijn, Schülke; Büttner (1), Tichonowitsch (5/4), Paap (1), Geschke (3), Kot, Hering (2), Jochin (1), Techert (2), Burde, Wolska (3), Neuendorf (1), Simonsen, Schneider.
    Schiedsrichter: Andler/Andler (Neuwirthhaus) – Siebenmeter: 5/2:5/4 – Zeitstrafen: 6:6 Minuten.
    Spielfolge: 1:3, 3:3, 3:5, 8:5, 10:7 (HZ), 12:8, 13:10, 13:13, 14:15, 18:17, 21:17, 25:19.

    OZ: Das erklärt die Differenz, es sind zwei Zeitungen mit gemeinsamen Internet und Außenauftritt aber verschiedenen Lokalteilen: Weinheimer Nachrichten (WN) und Odenwälder Zeitung (OZ) ergibt WNOZ. In beiden werden auch gleichzeitig oder zeitversetzt Berichte des Mannheimer Morgen oder der Schwetzinger Zeitung u.a. veröffentlicht und umgekehrt.

    Nur als Anmerkung: Hexes Bericht aus den Weinheimer Nachrichten datiert vom 18. Januar. Und Oslo: Das mit dem Anrufen in Hausen ist so eine Sache, die gehen gerne auf Tauchstation in solchen Phasen. Und etwas zu wissen oder es zu schreiben ohne handfeste Aussagen sind schon zwei paar Stiefel.

    Keine Kohle: Rote Teufel streiken
    HANDBALL: Spielerboykott bei der SGL / Pankofer will weg
    Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

    Mit 23:13-Punkten und Rang vier gehörten die Handballer der SG Leutershausen in der zweiten Bundesliga in der Hinrunde zu den positiven Überraschungen. Die junge Truppe von Uwe Rahn wollte in der Rückserie die höher eingeschätzten Mannschaften weiter ärgern - so lautete zumindest die Devise der sportlichen Leitung zum Jahreswechsel. Doch davon ist im Augenblick keine Rede mehr, denn die Schlagzeilen bei den Bergsträßern werden einmal mehr von den Finanzen und zusätzlich von einem Spielerboykott geprägt.

    Eigentlich sollten die Roten Teufel den Übungsbetrieb und die Vorbereitung auf den Rückrundenauftakt am 28. Januar in Eisenach am Montag vergangener Woche aufnehmen, doch die Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen blieb an jenem Abend ebenso leer wie die komplette Folgewoche. Grund: Erneut wartete die Bundesliga-Truppe auf vertraglich zugesicherte Gehälter und wollte die Zahlungen durch den "Trainingsstreik" beschleunigen. "Wir haben am Samstag mit den Spielern geredet, Lösungsvorschläge unterbreitet und ich glaube, dass wir wieder das Vertrauen der Spieler gewonnen haben", erklärt Abteilungsleiter Gerd Schmitt, der die Aktion der Mannschaft nicht nachvollziehen kann: "Am Ende schneiden sich die Jungs doch ins eigene Fleisch, wenn sie körperlich nicht fit sind und nicht ihre eigentliche Leistung bringen können."

    Am Mittwoch fand schließlich die erste Trainingseinheit statt. Und während die Mannen um Kapitän Oliver Glock ihr Pensum abspulten, nahm Daniel Pankofer auf einer Bank in der Halle Platz und beobachtete seine (ehemaligen) Kollegen. Der Rechtshänder, erst zu Saisonbeginn an die Bergstraße gewechselt, hat seinen Vertrag mit der SGL gekündigt und würde lieber heute als morgen zu Zweitliga-Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten wechseln. Dabei berufen sich Pankofer und sein Berater darauf, dass die Leutershausener durch die Nichtzahlung der Gehälter vertragsbrüchig geworden seien. Eine Version, die Schmitt bestreitet: "Wir lassen gerade juristisch prüfen, ob wir uns etwas vorwerfen lassen müssen, aber ich gehe nicht davon aus." Das Klima ist jedenfalls nicht zum Besten bestellt und die Laune der Verantwortlichen dürfte sich in den nächsten Monaten nicht bessern. Denn neben Pankofer stehen zur kommenden Saison die Talente aus der eigenen Schmiede vor dem Absprung. Zumindest laufen die Verträge von Matthias Lenz und Philipp Schulz aus. Schulz wird sich dieser Tage jedoch erst einmal einer Meniskus-OP unterziehen. Gerüchten zufolge soll der Abwehrspezialist vom TV Großwallstadt umworben sein, was aber wohl nicht den Tatsachen entspricht. Vielmehr war der Erstligist an Frantisek Sulc interessiert. Doch da das TVG-Talent Daniel Brack seine Abwanderungsgedanken beiseite geschoben hat, ist das kein Thema mehr.

    Derlei Botschaften lösen bei Uwe Rahn dennoch keine Jubelstürme aus, schließlich droht dem Coach der Roten Teufel der Verlust des Mannschaft-Gerippes, das er seit zwei Jahren aufgebaut hat. Gerüchten, er stehe mit Liga-Rivale TSG Friesenheim in Kontakt, weist der Coach von sich: "Da ist nichts dran, die SGL ist für mich wie für viele Personen im Umfeld eine Herzensangelegenheit." Und die Bindung geht soweit, dass der Übungsleiter seit Monaten unentgeltlich arbeitet. Ewig dürfte die Treue Rahns aber nicht andauern. "Die Marketing-Seite ist in der Vergangenheit nicht im gleichen Maße mit der sportlichen Entwicklung mitgewachsen, da muss sich etwas ändern", sagt Rahn.
    © Mannheimer Morgen - 21.01.2006

    Oslo: "Selten habe ich so gelacht!" - Wenn die Situation nicht so ernst wäre . . . würde sich bestimmt mehr anschließen, aber den Fans von der Bergstraße ist wohl mehr zum Heulen zu Mute und viele fühlen sich verarsc... weil sie keine genaueren Information en "Von oben" erhalten - die VereinsFÜHRUNG sie ohne jegliche FÜHRUNG im Regen stehen läßt.

    19.01.2006
    Presseerklärung

    1.
    Durch Probleme bei der internen Abstimmung des Verhandlungskonzepts mit dem TV Kornwestheim ist das Vertrauen zwischen Oliver Hess und den Vorständen nachhaltig gestört worden.
    Die Vorstände der TSG Oßweil bedauern dies und bitten Oliver Hess im Interesse der Mannschaft, des Vereins, der Sponsoren und der Anhänger weiter für den Verein zu arbeiten.

    2.
    Die Vorstände und Herr Hess sind darin einig, dass der Aufstieg des Vereins in die erste Hallenhandball-Bundesliga angestrebt werdensoll.

    3.
    Als vorrangig zur Umsetzung dieses Ziels sehen die Vorstände und Herr Hess übereinstimmend an

    a) dass die wirtschaftlichen Grundlagen für die Unterhaltung einer Bundesliga-Mannschaft insbesondere auch im Hinblick auf die laufenden steuerlichen Ermittlungen gesichert und gefestigt werden;

    b) dass entsprechend dem von Herrn Hess entwickelten und mit den Vorständen abgestimmten sportlichen Konzept ein Mannschaftskader geformt werden kann, aus dem sich künftig mit finanzierbarem Aufwand eine bundeligataugliche Mannschaft bilden lässt.

    4.
    Unter den oben genannten Voraussetzungen wird Herr Hess, nach Maßgabe des von ihm entwickelten sportlichen Konzepts weiter für die erste Mannschaft der TSG Oßweil tätig sein.
    Über die Modalitäten seiner Tätigkeit (Sportlicher Leiter, Team-Manager o.a.) werden die Vorstände und Herr Hess in den nächsten Tagen detaillierte Vereinbarungen treffen.

    5.
    Die Vorstände und Herr Oliver Hess sind sich darüber einig, dass es sinnvoll ist, die Kräfte im Handball in der Region zu bündeln.
    Der Vorstand wird dem TV Kornwestheim vorschlagen, mit dem Ziel einer engen künftigen Zusammenarbeit zum Zweck der Teilnahme einer schlagkräftigen Mannschaft in der ersten Hallenhandball-Bundesliga eine Expertenkommission zu bilden, die begleitend zu den obigen Maßnahmen die Möglichkeiten und Modalitäten einer künftigen Kooperation erarbeitet.

    6.
    Herr Hess und die Vorstände betrachten ihre Differenzen damit als beigelegt und werden gemeinsam alles tun, was der wirtschaftlichen Konsolidierung und dem sportlichen Aufstieg im Sinne des Vereins, seiner Anhänger und Sponsoren dienlich ist.
    Homepage TSG Oßweil

    Interessant, dass das schon zwei Jahre geht. auch die Aussage von mhs: "Angeblich soll es eine Fusion nicht vor der übernächsten Saison (05/06) geben." ist doch den aktuellen Statements "nicht vor 2007/08" recht ähnlich. Doch nur heiße Luft, wie manche kommentieren?

    Mir ist jetzt nicht klar, wie aktuell die obigen Posts sind, aber seit Mitte Dezember steht fest, dass auf dem Messegelände Balingens eine neue Halle entsteht (dann gibt es auch Parkplätze), die mit viel Glück und gutem Wetter in rund einem Jahr bespielbar ist. Stuttgart stand nie zur Debatte, Tübingen ist ein Ausweichquartier. Die Halle wird privat finanziert und errichtet und dann über xx Jahre von der Gemeinde/Stadt angemietet und für Veranstaltungen zum entsprechenden Tarif angeboten.